DE78486C - Gemeinsamer Tintenfafs-Verschlufs für Schulbänke - Google Patents

Gemeinsamer Tintenfafs-Verschlufs für Schulbänke

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DE78486C
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Germany
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school desks
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Expired - Lifetime
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DENDAT78486D
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F. FRANZ u. E. MÖLLER, Gablonz a. N., Böhmen
Publication of DE78486C publication Critical patent/DE78486C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B39/00School forms; Benches or forms combined with desks
    • A47B39/12Miscellaneous equipment for forms, e.g. inkpots, displacing apparatus for the cleaning

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  • Pens And Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf der Zeichnung ist eine Schulbank dargestellt, welche sich dadurch kennzeichnet, dafs die Deckel der in üblicher Weise in die Tischplatte eingesetzten Tintenfässer durch ein Gestänge unter einander gekuppelt sind. Dies hat den Zweck, unbefugte Benutzung des Inhaltes der Tintenfässer zu verhindern. Die vorliegende Erfindung beabsichtigt nun, zu ermöglichen, dafs die Tintenfässer unmittelbar bis zum Beginne des Unterrichtes unter Verschlufs gehalten werden. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die Schulbank selbst, die Fig. 2 bis 5 stellen Einzelheiten dar.
Die einzelnen Tintenfafsdeckel α sind um waagrechte Zapfen b drehbar, welche in die Tischplatte c eingelassen sind (Fig. 1 bis 3). Jeder Tintenfafsdeckel ist ferner mit einem Arme d derart ausgerüstet, dafs der letztere durch einen senkrechten Schlitz cl der Tischplatte c hindurch sowohl bei der Offen- als auch bei der Schlufsstellung des Deckels hindurchreicht. Mittels je eines Zapfens e sind die unteren Enden dieser Arme an eine gemeinsame Stange / angeschlossen. Vorausgesetzt nun, dafs alle Arme d von gleicher Länge sind, so mufs die Stange/ parallel zu sich selbst verschoben werden, um die Deckel aus einer Endlage in die andere zu bringen. Um eine solche Verschiebung von Hand hervorbringen zu können, ist die Stange / mit einer Lenkstange g verbunden, welche andererseits an einen Handhebel h angeschlossen ist. Der letztere ist um einen Zapfen ζ an der Vorderplatte k der Schulbank drehbar.
Die Verriegelung eines solchen Gestänges wird nun beispielsweise durch die folgende Einrichtung ermöglicht, welche in den Fig. 4 und 5 im Besonderen dargestellt ist. In der Vorderplatte k der Schulbank ist eine waagrechte Spindel / gelagert, indem ihr mit Vierkant ll ausgerüstetes Ende in eine Aussparung k1 der Vorderplatte hineinreicht, um eine Verdrehung der Spindel i lediglich unter Benutzung eines Schlüssels zu ermöglichen. Auf dem anderen Ende dieser Spindel ist eine Klinke m befestigt, welche durch eine Blattfeder η in eine Aussparung /' der Stange f hineingedrängt wird. Diese Aussparung ist derart angeordnet, dafs sie bei geöffneten Deckeln in die Bahn der Klinke m hineintritt. Gegen einen Anschlag 0 sich legend, hindert die Klinke m eine Bewegung der Stange / in der Richtung »Oeffhen«, bis dieselbe in die strichpunktirte Lage (Fig. 4) gedreht wird. Damit nicht von innen her eine Umstellung der Klinke m vorgenommen werden kann, ist im Gehäuse ρ über den betreffenden Theil der Stange / die Klinke m u. s w. gesetzt. Die Stange / selbst reicht durch Schlitze p1 dieses Gehäuses ρ hindurch.
Am vortheilhaftesten benutzt man bei einer solchen Schulbank Tintenfässer, bei welchen das eigentliche Tintenfafs q in ein in die Tischplatte c eingefügtes Gehäuse r eingesetzt ist, in welchem zwischen den Boden des letzteren und denjenigen des eigentlichen Tintenfasses q eine Schraubenfeder s eingefügt ist. Der Deckel α wird mit einer Dichtungsscheibe t ausgerüstet. Auf solche Weise wird auch das Eindringen von Staub und Schmutz sowie das Eintrocknen der Tinte während des Nichtgebrauches vermieden.

Claims (2)

  1. Die durch die Fig. ι bis 5 veranschaulichte Einrichtung läfst sich in folgender Weise abändern: Anstatt nämlich vorauszusetzen, dafs sowohl das Oeffnen als auch das Schliefsen der Tintenfafsdeckel durch die Stange f be-■ wirkt wird, kann man die letztere ausschliefslich beim Oeffnen in Wirkung treten lassen. Auf solche Weise ist jeder Schüler in den Stand gesetzt, das zu seinem Platze gehörige Tintenfafs zu schliefsen, ohne es aber öffnen zu können.
    Eine in dieser Weise abgeänderte Einrichtung ist in den Fig. 6 bis 9 der Zeichnung im senkrechten Schnitt und theilweise im Grundrifs, theilweise im waagrechten Schnitt dargestellt.
    Die Stange f ist. wiederum waagrecht in der Tischplatte c verschiebbar, aber mit so viel Nasen (oder Aussparungen)/"1 versehen, wie Tintenfässer vorhanden sind. Dieselben beeinflussen den einen Schenkel einer V-förmigen Feder u, welche in eine Aussparung c1 der Tischplatte c eingefügt ist. Dieser Schenkel tritt bei geschlossenem Deckel α in eine Aussparung a1 desselben ein und verriegelt ihn.
    Bewegt man also die Stange f in der Richtung des Pfeiles (Fig. 6 und 7), so wird der Deckel α freigegeben und die unterhalb des Tintenfasses q befindliche Feder s drängt denselben nach oben. Alsdann sich selbst überlassen , bewegt sich die Stange f selbsttätig zurück, wie durch den Pfeil (Fig. 8 und 9) angedeutet.
    Paten τ-Ansprüche:
    ι . Gemeinsamer Tintenfafsverschlufs für Schulbänke, dadurch gekennzeichnet, dafs die um feststehende Zapfen b drehbaren Tintenfafsdeckel α durch eine ah ihre Arme d angeschlossene Stange f mit einander gekuppelt sind, zum Zweck, durch Verriegeln der letzteren einer Benutzung der Tintenfässer von Seiten Unbefugter vorzubeugen.
  2. 2. Eine Ausführungsform des unter I1 angegebenen gemeinsamen Tintenfafsverschlusses für Schulbänke, dadurch gekennzeichnet, dafs die Stange f Federn u auszulösen befähigt ist, deren jede einen der Deckel a in der Schlufsstellung erhält, zum Zweck, jeden Deckel einzeln schliefsen zu können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT78486D Gemeinsamer Tintenfafs-Verschlufs für Schulbänke Expired - Lifetime DE78486C (de)

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