DE77636C - Auslösevorrichtung für selbstkassirende Musikwerke - Google Patents

Auslösevorrichtung für selbstkassirende Musikwerke

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DE77636C
DE77636C DENDAT77636D DE77636DA DE77636C DE 77636 C DE77636 C DE 77636C DE NDAT77636 D DENDAT77636 D DE NDAT77636D DE 77636D A DE77636D A DE 77636DA DE 77636 C DE77636 C DE 77636C
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Germany
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recess
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coin
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DENDAT77636D
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SlELAFF, Berlin N., Zionskirchstr. 39
Publication of DE77636C publication Critical patent/DE77636C/de
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/30Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for musical instruments

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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTS
Die bisher bekannten, durch ein Geldstück bethätigten Auslösevorrichtungen für Musikwerke und dergl. setzen voraus, dafs das auf den Auslösehebel geleitete Geldstück durch sein Eigengewicht diesen Hebel herunterdrücken soll, um das Musikwerk für eine gewisse Zeit auszulösen. Bei der vorliegenden Construction soll der Stofs des freifallenden Geldstückes mit herangezogen werden, um die in der Auslösevorrichtung vorhandene Reibung zu überwinden, wodurch eine dauernd sichere Wirkung dieser vorliegenden Einrichtung erreicht wird.
Fig. ι zeigt diese Neuerung von vorn gesehen, · ■ ■ ,
Fig. 2 von oben und
Fig. 3 von der Seite gesehen.
Die Einrichtung besteht im wesentlichen aus der auf der Grundplatte P gelagerten Welle n> mit dem Auslösehebel H und den beiden Armen α b. In der Ruhelage haben diese Theile Hab die aus Fig. 3 ersichtliche Stellung, d. h. es wird der Arm b durch die Spiralfeder f in die Aussparung / des auf der Walzenwelle sitzenden Zahnrades Z gezogen, wodurch der Arm α hinter den Windflügel W greift und so das Musikwerk sperrt. Nach Einwurf eines Geldstückes durch die Rinne R wird der Aulösehebel H in die punktirte Lage (Fig. 3) gedrückt und hierdurch der Arm a von den Windflügeln W fortgezogen, so dafs also das Musikwerk sich bewegen kann. Ohne eine weitere Vorrichtung würde allerdings durch den Schlag des Geldstückes G der Auslösehebel H weiter als in die gezeichnete punktirte Lage heruntergedrückt werden, und es würde das Geldstück G ganz aus der Geldrinne R heraustreten und sofort herabfallen, worauf dann der Arm α sofort wieder hinter die Windflügel W greifen und das Musikwerk anhalten würde. Um nun zu verhindern, dafs der Hebel H von dem Geldstück G zu tief heruntergeschlagen werden kann, ist an dem Zahnrad Z über der Aussparung / eine Nase η angebracht, gegen welche der Arm b stöfst und wodurch erreicht wird, dafs der Hebel H in der punktirten Lage (Fig. 3) zunächst verbleibt.
Sobald das Rad Z sich in Richtung des Pfeiles einige Zeit weiter bewegt hat (Fig. 2), wird der, Arm b von der Nase η frei, und es kann jetzt der Hebel H tiefer herunterschlagen und das Geldstück G in die Kasse fallen lassen, wenn das Eigengewicht des auf dem Teller stehenden. Geldstückes G schwer genug ist, um die Reibungswiderstände und die Feder f zu überwinden. Für den Fall nun, dafs leichtere Geldstücke die Auslösung bewirken sollen, ist am Rade Z eine Erhöhung h, Fig. 2, angeordnet, welche bei dem Fortbewegen des Rades Z den Arm b hinüberdrückt, so dafs das Geldstück G von dem Hebel H in die Kasse hinabfallen mufs.
Um nun die volle Wucht des freifallenden Geldstückes für die Auslösung des Hebels H auszunutzen, ist die Geldrinne R etwas geneigt angeordnet (Fig. 3), und es befindet sich unten in der Geldrinne R eine Nase N.
Es ist ersichtlich, dafs der Stofs auch eines kleineren Geldstückes genügen wird, um den
Hebel H herunterzudrücken; die Feder_/ aber mufs aus praktischen Gründen möglichst stark sein, damit die ganze Anordnung zuverlässig arbeitet, und es würde deshalb die Feder f den Hebel H mit dem auf dem Teller T ruhenden Geldstück G wieder aufheben und das Werk arretiren, sobald die Stofswirkung des fallenden Geldstückes G vorüber wäre. Nun legt sich aber das Geldstück G nach der Stofswirkung hinter die in der Geldführung angebrachte Nase N, und es kann deshalb die Feder f den Arm b bezw. den Hebel H nur so weit heben, bis das Geldstück G an die Nase N stöfst, wobei aber der Arm α immer noch die Windflügel W freiläfst, was eben ein Hauptvorzug der vorliegenden Neuerung ist.
Es ist einleuchtend, dafs der Arm b bei der Weiterbewegung des Rades Z an dem Rade Z weiterschleift, nachdem die Erhöhung h überschritten worden ist, wobei der Arm a nicht hinter die Flügel W greifen kann, und dafs nach der vollständigen Umdrehung des Rades Z der Arm b in die Aussparung / tritt, wodurch wiederum der Arm α hinter die Windflügel W greift und das Werk festhält.
Selbstverständlich kann man die vorliegende Einrichtung auch bei anderen durch ein Geldstück ausgelösten Apparaten anwenden, welche durch ein Uhrwerk oder dergleichen in Betrieb gesetzt werden. Der Arm α ist bei der gezeichneten Einrichtung deshalb angeordnet, weil bei einem Musikwerk _ die Sperrung an dem Windflügel am zweckmäfsigsten ist, da hier die Reibung des Armes α an dem Windflügel am kleinsten ist. Würde aber z. B. das Rad Z nicht mit so grofser Kraft bewegt werden, dann könnte der Arm b direct durch Eingriff in die Aussparung / die Arretirung des Werkes vornehmen, also der Arm α ganz fortfallen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Auslösevorrichtung für selbstkassirende Musikwerke und dergl., gekennzeichnet dadurch, dafs auf der Welle des Geldhebels H zwei Arme α b angebracht sind, von denen α hinter die Flügel W des Musikwerkes greift und dieses anhält, sobald der Arm b durch die Feder / (oder ein Uebergewicht) in die Aussparung / des Rades Z gezogen wird, während das Musikwerk dadurch ausgelöst wird, dafs das den Hebel H herunterdrückende Geldstück G durch die am Rade Z angeordnete Nase η so lange in der Geldrinne gehalten und am Herunterfallen gehindert wird, bis nach einer Drehung des Rades Z die Aussparung / so weit gerückt ist, dafs der Arm b nicht mehr in diese Aussparung / bezw. der Arm α nicht mehr hinter die Windflügel W greifen kann, wobei der Arm α fortfallen und das Anhalten durch den Eingriff des Armes b in die Aussparung / direct vorgenommen werden kann, wenn an dem Rade Z nur eine kleinere Kraft angreift, die Reibung des Armes b in der Aussparung Z also nicht so grofs ist.
  2. 2. Eine Auslösevorrichtung nach Anspruch i., deren Wirkung auch bei einem nicht ganz vollwichtigen Geldstücke, bezw. wenn die Feder f zu stark ist, durch die in der geneigten Geldrinne R angebrachte Nase N gesichert wird, hinter welche sich das Geldstück legt und so das Musikwerk ausgerückt hält, wobei ferner der Hebel H durch den Druck der an dem Rade Z angebrachten Erhöhung h gegen den Arm b heruntergedrückt wird, um nach der Auslösung das Geldstück G in die Kasse fallen zu lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT77636D Auslösevorrichtung für selbstkassirende Musikwerke Expired - Lifetime DE77636C (de)

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