DE77547C - Kuppelung zwischen Spulenkern und Kohlenhalter bei Bogen'arnpen - Google Patents

Kuppelung zwischen Spulenkern und Kohlenhalter bei Bogen'arnpen

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DE77547C
DE77547C DENDAT77547D DE77547DC DE77547C DE 77547 C DE77547 C DE 77547C DE NDAT77547 D DENDAT77547 D DE NDAT77547D DE 77547D C DE77547D C DE 77547DC DE 77547 C DE77547 C DE 77547C
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lever
coupling
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carbon holder
levers
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DENDAT77547D
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G. W. BROWN, Hampstead, N.W., b. London, 78 Belsize Park Gardens
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/009Controlling of arc lamps with tightening devices

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  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
. Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. December 1893 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur selbstthätigen Regelung von Bogenlampen.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Vorderansicht einer Lampe mit sinkendem Lichtpunkt,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Bewegungsvorrichtung in gröfserem Mafsstabe,
Fig. 3 ein Theil der Bewegungsvorrichtung, von oben gesehen,
Fig. 4 eine Oberansicht der Bewegungsvorrichtung, wobei die Lampe nach der Linie A-B in Fig. ι durchschnitten gedacht ist,
Fig. 5 eine Vorderansicht der Lampe mit verschiedenen Abänderungen der Bewegungsvorrichtung,
Fig. 6 eine Seitenansicht der in Fig. 5 dargestellten Lampe,
Fig. 7 eine Vorderansicht einer Lampe mit feststehendem Lichtpunkt,
Fig. 8 eine Seitenansicht der Bewegungsvorrichtung mit den in Fig. 5, 6 und 7 dargestellten Abänderungen,
Fig. 9 eine Oberansicht der Regelungsvorrichtung der in Fig. 7 veranschaulichten Lampe, wobei letztere im Schnitt nach C-D in Fig. 7 dargestellt ist;
Fig. 10 ist eine Vorderansicht der in Fig. 9 veranschaulichten Vorrichtung nach der Schnittlinie E-F in Fig. 9.
Die Fig. 2, 3, 4, 8, 9 und 10 sind sämmtlich in demselben vergrößerten Mafsstabe.
Fig. 11 zeigt eine Anordnung der Solenoide in Differentiallampen;
Fig. 12 ist eine. Ansicht des Solenoids d\ Fig. 11, in der Richtung des Pfeiles gesehen;
Fig.. 13 veranschaulicht eine Unteransicht eines Theiles der in Fig. 11 dargestellten Vorrichtung;
Fig. 14 stellt die Anordnung des Solenoids für Nebenschlufslampen dar.
Die Regelungsvorrichtung besteht aus zwei Hebeln b und c, welche durch das Solenoid oder die Solenoide der Lampe mittelst der Stange k in Thätigkeit gesetzt werden. Anstatt der Solenoide können auch Elektromagnete benutzt werden. Da sich aber Solenoide für die hier ■ beschriebenen Lampen besser eignen, so ist Nachstehendes ausschliefslich mit Bezug auf Solenoide beschrieben.
Der Hebel c ist auf dem im Gestell der Lampe befestigten Stift cλ drehbar gelagert und trägt bei b2 die Drehachse des Hebels b.
Während der Hebel b mit einer vorspringenden Klaue b1, Fig. 2 und 8, versehen ist, besitzt der Hebel c ■—■ dieser Klaue gegenüber — entsprechende Kanten c2. Der Hebel c trägt aufserdem einen Anschlägstift t, der sich in der tiefsten Lage der. Hebel an das Gestell der Lampe bei u anlegt -und so ein weiteres Sinken verhindert.
Die Klauen b1 und c" umfassen ein mit den beweglichen Lampentheilen (Kohlenhaltern) verbundenes Rohr h oder einen biegsamen Metallstreifen ρ und sind so abgemessen, dafs sie bei der tiefsten Lage der Hebel b c eine genügende Oeffnung zwischen sich lassen, um das Rohr h oder den Metallstreifen ρ frei durchzulassen.
Ist der Abstand der Klaue &1 vom Drehpunkt b2 im Verhä'ltnifs zur Länge des Hebels b genügend klein gewählt, so wirken die beiden Hebel b und c bei einer Aufwä'rtsbewegung der Stange k zusammen wie eine Zange.
Bewegt sich nämlich die Stange k aufwärts, so wird zunächst nur der Hebel b bewegt, indem c vermöge seines Gewichts in seiner Ruhelage verharrt. Infolge dessen verringert sich der Abstand zwischen den Klauen £>' und c2, bis sich dieselben eng an das Rohr h oder den Metallstreifen ρ legen. Bei einer weiteren Äufwärtsbewegung der Stange k nimmt dann das Rohr h oder der Metallstreifen ρ und damit der obere Kohlenhalter entsprechend dem Hebelverhältnifs c1 c'2 bezw. c1 k an der Aufwärtsbewegung Theil. In dieser Weise wird beim Einschalten der Lampe der Lichtbogen gebildet. Wenn dann die Kohlenspitzen allmälig abbrennen, so sinkt die Stange k dem Abstand entsprechend, bis der Anschlagstift t das Gestell bei u berührt.
Nunmehr wird die Kuppelung gelöst und der obere Kohlenhalter fällt für einen Moment frei, wird aber durch erneutes Steigen der Stange k sofort wieder aufgefangen und festgehalten. Dieses Nachlassen der Kuppelung in so kurzen Zwischenräumen und das entsprechende Sinken des oberen Kohlenhalters um so geringe Beträge findet so statt, dafs die Lampe vollkommen ruhig ohne sichtbare Intensitätsänderung brennt.
Der Anschlagstift t kann in dem Hebel c in der aus Fig. ι und 4 ersichtlichen Weise befestigt werden. Eine viel empfindlichere Auslösung wird aber durch die in Fig. 9 und 10 gezeichnete Anordnung erreicht. Bei dieser Anordnung bildet t einen Hebel, der bei c3 seinen Drehpunkt in einem Ansatz des Hebels c hat und mit seinem kurzen inneren Arm an dem Hebel b angreift. Es ist ersichtlich , dafs bei dieser Anordnung wegen des grofsen Hebelverhältnisses eine sehr leichte Berührung zwischen t und u genügt, um die Kupplung zu lösen. Bei Anwendung dieser Ausführung ist deshalb die Regelung der Lampe eine sehr genaue.
Das äufsere Ende des Hebels b wird.zweckmäfsig mit einem Anschlagstift ba versehen, der den Stift t in der Ruhelage der Hebel b c theilweise entlastet.
Fig. i, 5, 6 und 7 stellen zweckmäfsige Anordnungen für mit dieser Vorrichtung versehene Lampen dar.
Fig. ι zeigt eine Lampe mit sinkendem Lichtpunkt, bei welcher die Hebel b c auf ein mit der oberen Kohle verbundenes Rohr h wirken. In diesem Falle mufs der Hebel C seine Drehungsachse c1 mit einem Schlitz umfassen, um die erforderliche Seitenabweichung zu ermöglichen. Um den Fall des Kohlenhalters zu verzögern, wird das Rohr h zweckmäfsig theilweise mit verdünntem Glycerin oder einer ähnlichen weder flüchtigen, noch frierenden, noch das Metall angreifenden Flüssigkeit gefüllt und mit einem am unteren Ende der Stange h1 befestigten, lose eingepafsten Kolben versehen, so dafs das Rohr h eine hydraulische Bremse bildet. Statt dessen kann auch ein Räderwerk mit Windfang oder Schwungrad benutzt werden, wobei der Luftwiderstand oder die Trä'gheit des Schwungrades die erwünschte Verzögerung bewirkt.
Da das Solenoid d1 beim Einschalten der Lampe äufserst kräftig wirkt, so werden bei dieser Lampe die Kohlen e und f beim Einschalten mit grofser Schnelligkeit getrennt, so dafs dadurch häufig eben gebildete Lichtbogen sofort wieder unterbrochen werden und ein wiederholtes Aufblitzen stattfindet, bis ein andauernder Lichtbogen zu Stande kommt. Dieser Mangel wird durch die folgende Anordnung beseitigt.
Die Fig. 5 und 6 stellen eine Lampe mit sinkendem Lichtpunkt dar, bei welcher die Hebel an einem Metallstreifen ρ angreifen. Letzterer ist oben mit der schlitzförmigen Oeffnung pl an dem in der oberen Führung des Kohlenhalters befestigten Haken p2 aufgehängt und unten mit dem Kohlenhalter durch eine verhältnifsmäfsig schwache Feder r verbunden. Das Rohr h ist auch bei dieser Lampe zweckmäfsig als hydraulische Bremse ausgebildet.
Bei dieser Anordnung nehmen die Hebel b c beim Einschalten zunächst nur den Metallstreifen ρ mit, indem die Feder r nachgiebt. Unter dem sanften Zug dieser Feder bewegt sich dann die obere Kohle verhältnifsmäfsig langsam aufwärts, so dafs sofort ein dauernder Lichtbogen gebildet wird.
Fig. 7 stellt eine Lampe mit feststehendem Lichtpunkt dar.
Auch hier wirken die Hebel b c auf einen Metallstreifen p. Bei dieser Lampe wird die erwünschte langsame Trennung der Kohlen beim Einschalten in anderer Weise bewirkt. Die Feder r ist hier so stark, dafs sie nicht nachgiebt. Statt dessen ist die den Solenoidkern mit dem Hebel b verbindende Stange k mittelst eines Schlitzes kl mit b verbunden.
Die eigentliche Uebertragung der Zugkraft des Solenoids auf b findet durch die schwache Feder k2 statt. Bei dieser Anordnung bewegt sich beim Einschalten der Lampe zunächst nur der Solenoidkern nebst Stange k aufwärts; die Hebel folgen allmälig unter.dem sanften Zug der Feder k'2 nach.
Diese Ausführungsform ist leichter herzustellenund schont überdies den Metallstreifen ρ und die Klauen der Hebel, da beide nur kleinen Druckkräften ausgesetzt sind.
Sämmtliche bisher beschriebenen Lampen sind Hauptschlufslampen. Für Differentiallampen empfiehlt sich die in den Fig. 11, 12 und ι 3 veranschaulichte Anordnung ' mit zwei Solenoiden d1 (Hauptschlufsspule) und d3 (Nebenschlufsspule), deren Kerne durch den Hebel 2 verbunden sind und mit einander im Gleichgewicht stehen. Die Verbindung des Solenoidkernes von dl mit den Hebeln b c kann in irgend einer der vorbeschriebenen Arten erfolgen.
Für Nebenschlufslampen, die sich namentlich für Wechselstrom eignen, benutzt man ein Solenoid d3, Fig. 14, welches durch einen Hebel 4 und eine Kette 3 mit der Regelungsvorrichtung der Lampe' verbunden wird. Ein verschiebbares Laufgewicht 5 (oder eine geeignete Feder) dient zur Feststellung.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Aus zwei passend mit einander verbundenen und mit Klauen ausgerüsteten Hebeln b c bestehende Kuppelung für das den beweglichen Kohlenhalter einer Bogenlampe tragende Rohr (oder Metallstreifen), dadurch gekennzeichnet, dafs die Auslösung der Kuppelungsklauen durch einen am Hebel c befestigten Stift bezw. Hebel t erfolgt, der beim Niedersinken auf das Gestell bei u stöfst.
    Die Verbindung des in Anspruch 1. gekennzeichneten, die Kuppelung bildenden Hebelwerkes mit dem Spulenkern bezw. dem Kohlenhalter durch eine Feder, um so den durch den Spulenkern bewirkten Anzug erst nach und nach auf den Kohlenhalter zu übertragen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT77547D Kuppelung zwischen Spulenkern und Kohlenhalter bei Bogen'arnpen Expired - Lifetime DE77547C (de)

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