DE77412C - Knotenfänger mit veränderlicher Schlitzweite - Google Patents
Knotenfänger mit veränderlicher SchlitzweiteInfo
- Publication number
- DE77412C DE77412C DENDAT77412D DE77412DA DE77412C DE 77412 C DE77412 C DE 77412C DE NDAT77412 D DENDAT77412 D DE NDAT77412D DE 77412D A DE77412D A DE 77412DA DE 77412 C DE77412 C DE 77412C
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- DE
- Germany
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- slot width
- rods
- rails
- knot
- catcher
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21D—TREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
- D21D5/00—Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
- D21D5/02—Straining or screening the pulp
- D21D5/06—Rotary screen-drums
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
Die bisher fast ausnahmslos in Verwendung befindlichen geraden (bei Planapparaten) oder
gebogenen Knotenfangplatten (bei Drehapparaten) besitzen den Uebelstand, dafs man stets
an eine gegebene Schlitzweite gebunden ist. Es können Fälle eintreten, in denen es
wünschenswerth erscheint, für das bereits auf der Maschine laufende Papier eine etwas gröfsere
oder kleinere Schlitzweite anwenden zu müssen, welchem Wunsche . bei Anwendung genannter
Platten unmöglich entsprochen'werden kann. Weitere Unannehmlichkeiten und Nachtheile
entstehen durch das öftere, mit scharfen und spitzen Gegenständen vorzunehmende Reinigen
der Schlitze, indem diese beschädigt und erweitert werden.
Nicht allein auf Grund der angeführten Mifsstände, sondern auch, wo verschiedene
Qualitäten Papiere gearbeitet werden, ist der Papierfabrikant noch gezwungen, kostspielige
Reservesätze, Knotenfangplatten mit feineren und gröberen Schlitzen in Vorrath zu halten.
Der vorliegende Knotenfänger, bei welchem eine Veränderung der Schlitzweite vermittelst
in bestimmten Abständen parallel neben einander gelagerter Stäbe herbeigeführt wird, ist
dadurch gekennzeichnet, dafs eine gleichzeitige Verstellung je zweier Stabreihen während des
Betriebes erfolgen kann.
Die Uebelstände der vorbezeichneten Einrichtung sind dadurch vermieden. Man ist in
kurzer Zeit ohne Anwendung scharfer oder spitzer Instrumente im Stande, die Schlitze auf
die gröfste Weite einzustellen und durch einfaches Ausspritzen aufs Sauberste zu reinigen.
Fig. ι zeigt einen zwölfeckigen Drehknoten-. fänger in Endansicht, Fig. 2 in Seitenansicht,
Fig. 3 in gröfserem Mafsstabe im Längsschnitt und Fig. 4 und 5 im Querschnitt bezw. Oberansicht
mit Schnitt die Stellvorrichtung und die Lagerung der Stäbe der beiden Stabreihen,
während die Fig. 6, 7 und 8 bezüglich im Querschnitt und im gröfseren Mafsstabe die
Lagerung der Stäbe bei einem Planknotenfänger und in kleinem Mafsstabe einen Längsschnitt
und eine Oberansicht eines Planknotenfängers vorliegenden Systems zeigen.
An Stelle der bisher fast ausnahmslos in Verwendung befindlichen geschlitzten Platten
treten ihrem Zweck entsprechend geformte, parallel neben einander gelagerte, um ihre Endzapfen
drehbare Metallstäbe e, deren Zwischenräume die Schlitze bilden, die durch gleichzeitiges
Verstellen je zweier Stabreihen während des Betriebes nach Bedarf weiter und enger
gestellt werden können.
Die zwölf Längsschienen a1 a? a3 u. s. w.
sind mit den Endplatten b1 und b2, Fig. 2,
des Knotenfängers fest verbunden und bilden mit diesen das starre System des Knotenfangkörpers.
Die Schienen a% a* a6 a8 a]0 und α12 sind mit
je zwei parallelen Lochreihen d versehen. Die den eigentlichen Schlitzmantel bildenden Stäbe e
werden mit einem Endzapfen in die Löcher d eingelegt, während die anderen Endzapfen in
Löchern d1 der beweglichen Schienen/ lagern.
Die Schienen f liegen paarweise auf Längsschienen α1 α3 α5 α1 cP und a11 und greifen mit
Knaggen g paarweise in die Mitnehmerstücke /2, Fig· 3·
Durch Drehung der Spindel k nimmt Bund i Mitnehmerstück h und das betreffende Schienenpaar
ff mit, dreht also gleichzeitig die Stäbe e zweier zusammengehöriger Felder um die in
den festen Schienen gelagerten Endzapfen d, bis ein entsprechend angeordneter Zeiger auf
einer Scala die gewünschte Schlitzweite anzeigt. Auf diese Weise können während des Betriebes
zwei Stabreihen nach Bedarf gleichzeitig eingestellt werden.
Bei dem Planknotenfangsystem erfolgt die Schlitzeinstellung wesentlich in derselben Weise.
An Stelle des Mitnehmerstückes h überträgt ein entsprechend geformter Doppelhebel h\ Fig. 7,
die Bewegung vom Handrad k1 oder der Spindel k auf das Schienenpaar ff.
Bei beiden Systemen sind die Endplatten b1 b2
so ausgebildet, dafs diese in jeder Stellung der Stäbe e den jeweilig entstehenden Hohlraum
abschliefsen. Die Deckschienen / sichern die Stäbe e gegen Herausfallen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:•An,Dreh- oder Planknotenfängern für Papiermaschinen, bei welchen eine Veränderung der Schlitzweite mittelst in bestimmten Abständen parallel neben einander gelagerter Stäbe (e) herbeigeführt wird, die gleichzeitige Verstellung zweier Stabreihen während des Betriebes durch ein Mitnehmerstück (h), Fig. 1 bis 5, oder einen das Mitnehmerstück ersetzenden Doppelhebelf/? y, Fig. 6 bis 8, und ein Schienenpaar ff J.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77412C true DE77412C (de) |
Family
ID=350221
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77412D Expired - Lifetime DE77412C (de) | Knotenfänger mit veränderlicher Schlitzweite |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77412C (de) |
-
0
- DE DENDAT77412D patent/DE77412C/de not_active Expired - Lifetime
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