DE773C - Secundäruhr mit Ankergang und hydropneumatischem Betrieb - Google Patents

Secundäruhr mit Ankergang und hydropneumatischem Betrieb

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DE773C
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secondary clock
anchor escapement
hydropneumatic
wheel
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DE773DA
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C A Mayrhofer Ingenieur
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C A Mayrhofer Ingenieur
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B1/00Driving mechanisms
    • G04B1/26Driving mechanisms driven by liquids or gases; Liquid or gaseous drives for mechanically-controlled secondary clocks
    • G04B1/265Clockwork systems working therewith

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

1877.
Klasse 83.
C. A. MAYRHOFER in WIEN. Secundäruhr mit Ankergang und hydropneumatischem Betrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. September 1877 ab.
A A1 (Fig. 1) ist ein Doppelcylinder, in dessen oberem Theil1 ein Schwimmer B sich befindet; im unteren Theil des Cylinders befindet sich Quecksilber, und das Rohr α ist in die Leitung eingeschaltet, von welcher entweder von Zeit zu Zeit comprimirte Luft eingelassen, oder aber die Luft evacuirt werden kann. Auf dem Schwimmer B ruht der Eisenstab b und wird dieser im Steigrohr e geführt; an dem Charnier c hängt die Tragstange des Aufzughebels d, an dem der Sperrkegel / angebracht ist. So oft nun im Cylinder A A1 durch das Rohr α eine Druckveränderung vorgeht, hebt der Hebel d mit dem Sperrkegel/ das Sperrrad C so weit in die Höhe, als es die Stellschraube g gestattet; die untere Stellschraube 'gt begrenzt das Sinken des Aufzughebels. Durch dieses Aufziehen wird entweder eine Feder gespannt oder ein Gewicht gehoben, und durch dieses die Uebersetzungsräder D E und F und das Ankerrad G in Bewegung gesetzt. An der Axe des Rades D steckt der Vjertelzeiger und ist an der vorderen Platte' die übliche Uebersetzung auf den Stundenzeiger angebracht. Auf der Axe des Rades D steckt ferner noch ein sternförmiges Rad H.
Das Werk hat aber ferner noch einen zweiten Quecksilber-Doppelcylinder J, der ebenso wie der schon besprochene Cylinder A A1 eingerichtet ist, und führt das Abzweigungsrohr h zu diesem. Auf dem Schwimmer K ruht der cylindrische Eisenstab, an dessen oberem Ende eine Gabel L festsitzt. Wird dieser durch den Schwimmer gehoben, so drückt er einen dreieckigen Zahn j des Sternfades H zwischen die Gabelschenkel i i ein, und wird gleichzeitig der auf der Axe des Rades D steckende Viertelzeiger genau auf den Punkt eingestellt, wo er hingehört. Die Anzahl der Zähne des Sternrades ist willkürlich und hängt von der engeren oder weiteren Controle, die man auszuüben beliebt, ab. Will man alle Stunden aufziehen und controliren, so ist nur ein Zahn, bei halbstündiger Controle sind zwei, bei viertelstündiger vier u. s. w. Zähne nöthig.
Die Luftcompression findet in folgender Weise statt:
Von dem ,Rohre O (Fig. 3) wird das Hochdruckwasser in den Schieberkasten M durch die Oeffhung kl eingelassen. Nimmt der Hohlschieber N eine Stellung ein, dafs nur die mittlere Oeffnung k'1 geschlossen ist, so tritt das Wasser durch die Oeffnung k3 in das Rohr P und durch dieses zu einem Luft-Compressionskessel und treibt die dort befindliche Luft auf die Strecke. Wird der Schieber N zurückgeschoben und umgreift er mit seiner hohlen Fläche die Oeffnungen /P und k3, so strömt das Wasser wieder von P über k% und k1 zum Ausflufsrohr Q. Die Leitstange / des Hohlschiebers N geht durch die Stopfbüchse/ und wird durch den Hebel m ni bewegt, der in dem Arme ο gelagert ist und den Antrieb von der Pleuelstange η erhält.
Bei dieser neuen Construction geht also die Uhr fortwährend, man ersieht daher immer den Stand der Zeit auch zwischen den Minuten, und kann sogar einen Secundenzeiger anbringen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Uhr, welche in bestimmten Zeitintervallen durch Druckveränderung auf pneumatischem Wege in ununterbrochenem Gange erhalten wird, wesentlich wie beschrieben.
  2. 2. Die in das Röhrennetz eingeschalteten Uhren, welche in denselben Zeitintervallen auf pneumatischem Wege regulirt werden und daher immer die richtige Zeit zeigen, wesentlich wie beschrieben.
  3. 3. Die Verwendung von Wasser zur Erzeugung von comprimirter Luft und eventuell zur Erzeugung von Vacuum, wesentlich wie beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE773DA 1877-09-05 1877-09-05 Secundäruhr mit Ankergang und hydropneumatischem Betrieb Expired - Lifetime DE773C (de)

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DE773T 1877-09-05

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