DE77371C - Schutzvorrichtung gegen Bruch für Knowles-Wechselgetriebe - Google Patents

Schutzvorrichtung gegen Bruch für Knowles-Wechselgetriebe

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DE77371C
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DE
Germany
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lever
wheel
levers
crank
wheels
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77371D
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English (en)
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SÄCHSISCHE WEBSTUHL-FABRIK, Chemnitz
Publication of DE77371C publication Critical patent/DE77371C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. N®
Bei dem Kn ο wies-Wechselgetriebe müssen die Träger der Kurbelräder während der Zeit, in welcher die Räder mit den Zähnen der Zahnwalzen im Eingriff stehen, in ihren entsprechenden Stellungen festgehalten werden. Bei allen bis jetzt bekannten Anordnungen erfolgt diese Sperrung mittelst einer Vorrichtung, die aus einem sich abwechselnd öffnenden und schliefsenden Messer oder einer Schiene besteht, welche sämmtliche vorhandenen Radhebel gemeinschaftlich, absperrt oder öffnet. · Die Form der Hebel an der Schliefsungsstelle der Messer, sowie diejenige dieses letzteren ist so beschaffen, dafs eine selbstthätige Oeffnung des Messers infolge seitlichen Druckes, wie solcher bei der Arbeit während der Drehung der Kurbelräder vorhanden ist, vollständig ausgeschlossen bleibt. Die Folge davon ist, dafs in Fällen, wo sich der Bewegung der Kurbelräder irgend ein Hindernifs entgegenstellt, Theile des Getriebes zerbrechen.
Zur Verhinderung dieses Uebelstandes ist der Hebelsperrvorrichtung eine neue Anordnung gegeben, die gleichzeitig als Schutzvorrichtung gegen Bruch an Kn ο wies-Wechselgetrieben dient und jeden Bruch ausschliefst.
Fig. ι zeigt ein Knowles-Wechselgetriebe, wie solches in der Patentschrift Nr. 66337 en*~ halten ist, versehen mit der neuen Sperrvorrichtung, gezeichnet in geschlossenem Zustand und die ganze Reihe von Kurbelrädern auf der gleichen Seite im Eingriff der Walze. Die gleichen Theile haben auch gleicheNummernbezeichnung, wie in der angeführten Patentschrift :
ι und 2 Antriebwalzen oder Räder,
12 Radhebel,
13 Kurbelräder,
ι 5 Führungsrechen,
17 und 18 Radhebelsperrvorrichtung und
19 Excenter zur Sperrvorrichtung.
In der angeführten Patentschrift bildet die ganze Sperrung 17 einen festen Rahmen, dessen Rollenhebel mittelst einer einzigen Feder 18 stets in Berührung mit dem Excenter 19 gehalten wird. Nur mittelst der Excenter wird der Rahmen in oscillirende Bewegung' versetzt, wodurch die Hebel 12 ,gesperrt und geöffnet werden. Diese Oeffnung geschieht für die ganze Reihe von Hebeln gemeinschaftlich.
Bei der neuen Anordnung erfolgt das Oeffnen der Sperrung mittelst des Excenters 19 ebenfalls gemeinschaftlich, allein die Sperrung bildet keinen geschlossenen Rahmen, sondern es sind so viel einzelne Sperrhebel vorhanden, als Radhebel im ganzen Mechanismus für den Wechsel in Anwendung kommen. Fig. 2 zeigt im Grundrifs die Zusammenstellung der neuen Vorrichtung. 17a — in Fig. 6 einzeln gezeichnet — ist ein auf einem festen Bolzen schwingender Rahmen, der analog dem alten Sperrrahmen von dem Excenter 19 in oscillirende Bewegung gebracht wird. An diesem Rahmen ist jedoch kein Sperrmesser vorhanden, sondern er dient nur zur Führung einer Anzahl Hebel 17 b, welche Fig. .5 zeigt. Während der neue Rahmen nun keine Rückzugfeder 18 bekommt, ist jeder einzelne Hebel 17b mit einer Rückzugfeder 18 versehen. Die Hebel 17 b sind so in den Rahmen 17a eingesetzt, dafs deren Bewegung nur oben durch diesen begrenzt wird und die Zugfedern diese Hebel an den Rahmen anpressen, zugleich den-Rahmen auch gegen das Excenter 19 drücken. Infolge

Claims (1)

  1. dieser Anordnung werden sämmtliche Hebel 17 b durch das Excenter 19 geöffnet und geschlossen, welche Stellungen die Fig. 1 und 3 zeigen.
    Tritt nun bei der Arbeit einem der Kurbelräder 13 ein Hindernifs in der Bewegung entgegen, so entsteht auf die Sperrung ein aufsergewöhnlicher Druck, und da die Sperrfiächen des Hebels 12 und Hebels 17 b keilförmig angeordnet sind, drä'ngt der Hebel 12 den Hebel 17 b selbstthätig zurück und das betreffende Rad 13 tritt aufser Eingriff der Zahnwalze. Die übrigen Räder, denen sich kein Hindernifs entgegensetzt, bleiben normal.
    Diese Stellung ist durch Fig. 4 veranschaulicht ; ein Hebel 12 ist im Eingriff für Walze 1, ein zweiter im Eingriff für Walze 2 normal durch die Hebel 17b gesperrt und ein dritter Hebel 12 ist in der Mittelstellung, also aufser Eingriff der Walzen gezeichnet. Der dazugehörige Hebel 17b ist selbstthätig zurückgedrängt.
    Fig. 7 und 8 zeigen eine zweite Ausführungsform der Sicherheitsvorrichtung, die constructiv abweichend ausgeführt. ist, indem 17a einen Rahmen bildet, in welchem eine Reihe von Nasenstelleisen 17 b auf einem gemeinschaftlichen Bolzen gelagert ist, welche mittelst der Stempel 18a und der Prefsfedern 18 in Winkelstellung zum Rahmen gehalten werden. Die Nasenstelleisen setzen sich bei der Sperrung der Hebel 12 unter oder über diese. Die Pressung der Feder 18 auf den Stempel 18a und durch diesen auf das Stelleisen 17b ist stark genug, um dem Druck der Kurbelräder bei normalen Verhältnissen zu widerstehen, gestattet aber dem Stelleisen 17 b, bei aufsergewöhnlichem Druck sich auf seinen Lagerbolzen um einen gewissen Winkel zu verdrehen, und das Kurbelrad kann demnach sich ebenfalls selbstthätig aufser Ein-. griff setzen.
    Paτenτ-Ανspruch:
    Eine Schutzvorrichtung gegen Bruch für Kn ο wies-Wechselgetriebe mit mindestens zwei gemeinschaftlich getriebenen Kurbelrädern, bestehend aus einer Radhebelsperrung, welche jedem einzelnen Kurbelrad gestattet, selbstthätig auszukämmen bezw. die Sperrung des Radhebels aufzuheben, ohne dafs die Sperrung der übrigen Radhebel beeinflufst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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