DE77358C - Sprungfeder - Sicherung - Google Patents

Sprungfeder - Sicherung

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Publication number
DE77358C
DE77358C DENDAT77358D DE77358DA DE77358C DE 77358 C DE77358 C DE 77358C DE NDAT77358 D DENDAT77358 D DE NDAT77358D DE 77358D A DE77358D A DE 77358DA DE 77358 C DE77358 C DE 77358C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
spring
stopper
plugs
iron
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77358D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. frankenberg, Hannover, Schillerstrafse 8 u. 9
Publication of DE77358C publication Critical patent/DE77358C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/30Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using combinations of springs covered by more than one of the groups A47C23/02 - A47C23/12; Frames therefor

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  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Einsetzen von Stöpseln aus Holz oder sonstigem geeigneten Material in gewundene Biegungsfedern hat den Zweck, die zur Verbindung der Federn bisher angewendeten Gurte durch Bandeisen oder Stahlbänder ersetzen und die einzelnen Federn auswechseln zu können, ohne das betreffende Möbel aus einander nehmen zu müssen.
Diese Stöpsel kommen in verschiedenartigen Formen zur Anwendung, und zwar nach Fig. 1 in Deckelform f, Fig. 2 und 3 als eigentliche Stöpsel mit oder ohne überstehenden Rand.
Sie können lose eingesetzt werden (i1 i3) oder werden mit einer spiraligen Nuth versehen, in welche die letzten Windungen der Feder sich einlegen (f3, Fig. 2); dieselben sind oben abgerundet (Fig. 2) oder von einer ebenen Fläche begrenzt (i4, Fig. 4).
' Je nach der Form der Federn sind auch die Stöpsel cylindrisch (Fig. 1 und 2) oder kegelförmig gearbeitet.
In Fig. 4 ist ein Matratzenrahmen im Querschnitt dargestellt, bei welchem das die seitlich angeordneten Federn c verbindende Bandeisen b durch zwei Spiralfedern mit Stöpseln i4 gestützt wird, welche in der Längsrichtung der Matratze auf den Bandeisen bl befestigt sind. Die Befestigung geschieht durch Holzschrauben. Fig. 5 und 6 zeigen die Verwendung der gestöpselten Spiralfedern s in Polstermöbeln. Die Federn werden durch Längs- und Quergurte unter einander verbunden und ruhen auf Holzleisten bezw. auf straff gezogenen Gurten g. Oberhalb der Federn wird dann in üblicher Weise die Polsterung ρ angebracht.
.-Die Verwendung einzelner gröfserer Stöpselfedern in den Sitzen von Stühlen (Klavierböcken u. a.) ist in Fig. 7 in Aufsicht, in Fig. 8 im Querschnitt erläutert. Auf dem Rahmen r sind in bestimmten Abständen die Federn c1 angeordnet, welche mit dem Stöpsel i6 der Spiralfeder sl durch Bandeisen b'2 verbunden sind. Die Spiralfeder s1 wird von den am Rahmen befestigten Bandeisen b3 getragen.
Bei der in Fig. 10 bis 16 gezeichneten Verwendungsweise der Stöpsel fällt das Festnageln oder Festschrauben der Stöpsel gänzlich fort. Die glatten, dem lichten Durchmesser der Cylinderfeder s2 genau angepafsten, mit überstehendem Rande versehenen Stöpsel t1, Fig. g, sitzen so fest in der Spiralfeder, dafs dieselben nur gewaltsam getrennt werden können und eine solche Trennung bei der Verwendung der Federn in der Polsterei nicht vorkommen kann. Es braucht deshalb eine solche gestöpselte Feder nur bei der Zusammensetzung der Matratze durch einen Stift u. s. w. leicht mit dem darüberliegenden Gurte etc. verbunden zu werden.
Wird indefs der Kopf des oberen Stöpsels mit' einer schwalbenschwanzförmigen Nuth versehen (Fig. 10 bis 12), so bedarf die Feder keiner weiteren Befestigung. Es genügt, die genutheten Stöpsel auf eine mit in die Nuth passender Feder versehene Leiste / zu schieben, wodurch der weitere Vortheil erreicht wird, dafs die Anzahl der in einem Möbel zu verwendenden Federn nach Belieben geändert werden kann. Die Federn sind nunmehr verschiebbar, behalten aber in der Regel den ihnen angewiesenen Platz bei.
Um eine glatte Oberfläche der Matratze zu erzielen, kann man die Nuth etwas vergröfsern, so dafs die einzuschiebende Leiste mit der
Oberkante des Stöpsels abschneidet (Fig. 13). Jedenfalls werden bei Verwendung von Eisenbändern die letzteren an den Seiten abgeschrägt, so dafs jede Beschädigung der darüberliegenden Decken oder Betten vermieden wird. Fig. 14 bis 16 zeigen derartig ausgeführte Matratzen bezw. Matratzentheile im Querschnitt bezw. in Oberansicht.
Bei genügender Gröfse der einzelnen Federn kann man mit einer einzigen derselben einen federnden Stuhlsitz ohne jede Befestigung der Feder oder ihrer Stöpsel herstellen, der obere Stöpsel hat dann am zweckmäfsigsten eine abgerundete Oberfläche (Fig. 17. und 18). Die gestöpselte Feder wird auf einen Gurt oder gekreuzte Bandeisen gesetzt, die übliche Polsterung oder eine gepolsterte Decke wird darüber gelegt und in geeigneter Weise befestigt, so dafs auf die einfachste Art ein vollkommen elastischer Sitz durch Anwendung einer einzigen gestöpselten, nicht befestigten Feder hergestellt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Sprungfeder-Sicherung mit in die Federwindungen oben und unten einsteckbaren Stöpseln, dadurch gekennzeichnet, dafs der obere dieser Stöpsel mit einer schwalbenschwanzförmigen Nuth versehen ist, zur Aufnahme passend gearbeiteter Leisten oder mit der Oberfläche der Stöpsel abschneidender Bandeisen u. s. w. derart, dafs die Federn in der Richtung der Leiste bezw. des Eisenbandes verschieblich sind, zum Zweck der Vermehrung oder Verminderung der Anzahl der zur Verwendung kommenden Federn und zur Erzielung einer glatten Oberfläche.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT77358D Sprungfeder - Sicherung Expired - Lifetime DE77358C (de)

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