DE77313C - Steuerung für Kraftmaschinen mit prismatischem Nocken und Schraubennuth in der Nockenwelle - Google Patents
Steuerung für Kraftmaschinen mit prismatischem Nocken und Schraubennuth in der NockenwelleInfo
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- DE77313C DE77313C DENDAT77313D DE77313DA DE77313C DE 77313 C DE77313 C DE 77313C DE NDAT77313 D DENDAT77313 D DE NDAT77313D DE 77313D A DE77313D A DE 77313DA DE 77313 C DE77313 C DE 77313C
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- Germany
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- cam
- camshaft
- screw groove
- control
- prismatic
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L31/00—Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
- F01L31/08—Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
- F01L31/16—Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by specific means other than eccentric, e.g. cams; Valve adjustment in connection with such drives
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)
- Valve Device For Special Equipments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Steuerungen von Dampf-, Gas-, Petroleum- oder dergleichen Motoren wird häufig
das Einlafsventil durch einen Nocken gehoben und der gröfsere oder geringere Füllungsgrad
durch die Hebungsdauer bezw. den späteren oder früheren Ablauf der Rolle des Ventilhebels
vom Nocken bestimmt. Ist die Regulirung des Ganges selbsttätig, so wird der
Nocken auf seiner Welle vom Regulator aus verschoben. Der Betrag der Gesammtverschiebung
ist durch den Regulator gegeben und meistens sehr gering. Soll der Nocken sämmtliche
Füllungsgrade ermöglichen, so wird dadurch seine schraubenförmige Ablauffläche sehr
steil und von der Hebelrolle nur mit einer Kante berührt, wodurch die Abnutzung des
Nockens erheblich und die Dauer seiner richtigen Wirkung gering ist. Aufserdem bewirkt die
Schräge der Ablauffläche durch den nicht unerheblichen Druck, den die Hebelrolle auf sie
ausübt, einen axialen Schub auf den Nocken, der auf den Regulator zurückwirkt und dessen
regelnde Thätigkeit sehr beeinträchtigt. Die jetzt übliche Einrichtung der Nockensteuerung
hat daher 1. eine grofse Abnutzung des Nockens und 2. eine nicht unbeträchtliche Störung in
der Wirkung des Regulators auf ihn zur Folge. Diese Uebelstände werden dadurch beseitigt,
dafs man den schrägen oder stufenförmigen Nocken durch einen prismatischen ersetzt, dessen
Seiten parallel seiner Drehachse sind und der durch den Regulator in der Richtung ihrer
Drehung gegen sie dadurch verdreht wird, dafs sich der im Nocken befindliche Keil auf
seiner Welle in einer Schraubennuth von gröfstmöglicher Steigung bewegt. Bei dieser Einrichtung
wird durch den Druck der Rolle auf den Nocken zwar auch ein axialer Schub auf
ihn hervorgerufen, der aber jetzt von der Steigung der Schraubenmutter abhängt und im
allgemeinen viel kleiner als vorher ist. Denn man hat es dadurch, dafs man die Nuth mehr
oder weniger an den Mittelpunkt der Nockenwelle bringt, ganz in der Hand, den axialen
Schub zu verringern und ihn so zu bestimmen, wie es dem gewünschten Grade der Empfindlichkeit
des Regulators entspricht: Es sind daher bei dieser Einrichtung die üblichen Hinderungsmittel für den Regulator, als OeI-bremsen
u. dergl., nicht mehr in dem früheren Mafse nöthig.
Da der Nocken prismatisch ist, so ist die Dauer der Bewegung des gesteuerten Organs
immer dieselbe, es findet nur eine Verschiebung des Beginnes und des Schlusses dieser Bewegung
in Bezug auf den Kolbenweg statt. Bei grofsem Voreilen des Nockens kann nun wohl ein zu
frühes Oeffnen des Einlafsventiles entstehen. Doch ist dieser Uebelstand durch ein anderes
selbsttätiges Einlafsventil, welches heute schon manche Gasmotoren haben, zu beseitigen.
Die beiliegende Zeichnung erläutert das Vorstehende, und ist Fig. 1 ein Längenschnitt mit
der Ansicht der Schraubennuth N" auf der Welle W des Nockens D, Fig. 2 ein Querschnitt
durch den Nocken und Fig. 3 ein Längenschnitt durch den Keil K.
Wie ersichtlich, ist der Nocken D prismatisch und läuft die Rolle R des Ventilhebels H in
ihrer ganzen Breite auf ihm. Die Verschiebung
vom Regulator erfolgt durch einen Hebel Q, der in Fig. ι mit seiner Gabel im Durchschnitt
angedeutet ist, in der Pfeilrichtung, wenn die Füllung kleiner werden soll. Da sich die
Nockenwelle in der Richtung des Pfeiles W1 dreht, so hat, wie ersichtlich, die Verschiebung
von D nach rechts die Voreilung desselben gegen W und daher den früheren Ventilschlufs
zur Folge. Fig. 3 zeigt die Verbindung von Keil K und Daumen D und dafs, wie auch
aus Fig. 2 hervorgeht, die Nuth JV eine Erweiterung JV1 zur Verminderung der Reibung
erhalten kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Nockensteuerung für Dampf-, Gas-, Petroleum- u. dergl. Motoren, dadurch gekennzeichnet, dafs ein prismatischer Nocken (DJ mit einer Feder K in eine Schraubennuth (N) auf seiner Welle (W) eingreift und deshalb zwecks Füllungsänderung bei seiner Längsverschie.bung auf der Welle gedreht wird, wobei die Empfindlichkeit des Regulators durch die gröfsere öder geringere Entfernung der Schraubennuth (N) vom Mittelpunkte der Nockenwelle (W) beeinflufst wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77313C true DE77313C (de) |
Family
ID=350131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77313D Expired - Lifetime DE77313C (de) | Steuerung für Kraftmaschinen mit prismatischem Nocken und Schraubennuth in der Nockenwelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77313C (de) |
-
0
- DE DENDAT77313D patent/DE77313C/de not_active Expired - Lifetime
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