DE77187C - Unterirdische Stromzuführung für elektrische Bahnen - Google Patents
Unterirdische Stromzuführung für elektrische BahnenInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M1/00—Power supply lines for contact with collector on vehicle
- B60M1/30—Power rails
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L5/00—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
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Description
hm
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektrische Eisenbahnen mit unterirdischem
Stromzuleitungskanal, in welchem die Contactvorrichtungen enthalten sind.
Es wird ein Leitungskanal von irgend einer gewöhnlichen Construction benutzt, der, wie
üblich, zwischen den Schienen des Geleises gelegen sein kann. Innerhalb dieses Leitungskanals oder in geeigneter Entfernung von demselben
sind die isolirten Leiter verlegt. In Abständen von einander sind im Leitungskanal
geschlossene Contactkästen angeordnet, mit deren jedem die Leitung verbunden ist. Die
Verbindung führt in das Innere des Kastens zu einer darin enthaltenen Contactplatte und sind
dabei alle äufseren Verbindungen vollständig isolirt. Die Kästen sind mit einem herausragenden
Arm einer Contactvorrichtung versehen, welche für gewöhnlich in der Bahn einer vom Wagen getragenen Bürste oder Contactplatte
liegt, durch welche die isolirten Stromschlufstheile im Kasten an einander gelegt
werden und die Leitung durch den Motor auf dem Wagen geschlossen wird. Im Leitungskanal
befinden sich daher keine nicht isolirten oder frei liegenden Leiter und der Motor am
Wagen steht blos dann mit der Leitung in Verbindung, wenn die von demselben getragene
Bürste an den Contactarmen der Kästen liegt.
Es ist deshalb mit Ausnahme dieser kurzen Zeit jede Möglichkeit einer Ableitung vermieden.
Um nun auch die Ableitung während dieser Zeit zu verhüten, kann jeder Kasten mit OeI gefüllt und mit einem porösen Theil oder
einer Wand versehen werden, durch welche das im Kasten enthaltene OeI allmälich hindurchsickert
, so dafs die Aufsenseite des Kastens und die damit verbundenen Theile
mit einer dünnen Schicht von OeI überzogen sind, welches das Niederschlagen von Feuchtigkeit
auf denselben verhindert. Der Kasten kann vollständig mit OeI gefüllt sein und die
Contactflächen in demselben, durch welche die Verbindung des Motors auf dem Wagen mit
der Leitung bewerkstelligt wird, können vollständig in OeI getaucht sein.
Um die Nothwendigkeit der Prüfung und des zeitweisen Nachfüllens der Kästen zu vermeiden,
kann jeder Kasten mit einem Rohrsystem verbunden sein, das OeI unter Druck
enthält; hierdurch wird nicht nur erreicht, dafs die Kästen jederzeit vollständig gefüllt sind,
sondern der Druck bewirkt auch, dafs das OeI durch die porösen Kastenwände hindurchdringt
und ihre äufseren Theile und Verbindungen beständig mit OeI bedeckt sind. · Die
vom Wagen getragene Bürste oder Contactvorrichtung bewirkt, dafs die Leitung an der
Bürste unterbrochen wird, bevor sie an den Contacten in den Kästen unterbrochen werden
kann. Die Bildung von Funken in den Kästen, die hierdurch bedingte Zerstörung der Contacte,
sowie die Verkohlung des Oeles wird somit verhindert, so dafs, wenn die Anlage
einmal aufgestellt ist, die Kästen und Verbindungen keiner Beaufsichtigung bedürfen, während
die Contactarme der Kästen und die vom Wagen getragene Bürste nach Bedarf erneuert
oder ausgebessert werden kann.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Hinteransicht des Wagens nebst einem Querschnitt des Geleises, des Bahnkörpers und des · Leitungskanals,
Fig. ι eine Hinteransicht des Wagens nebst einem Querschnitt des Geleises, des Bahnkörpers und des · Leitungskanals,
Fig. 2 ein senkrechter Schnitt durch einen der Kästen,
Fig. 3 eine Unteransicht desselben mit abgenommener Bodenplatte, '
Fig. 4 ein Schaltungsschema der Anlage,
Fig. 5 ein Längsschnitt der Bürste und
Fig. 6 eine Ansicht derselben;
Fig. 7, 8 und 9 zeigen eine Construction
des aus dem Kasten herausragenden Contactarmes.
Natürlich können bei diesem System beide Leiter der Hauptleitung isolirt und mit einander
gegenüberliegenden Reihen von Kästen im Leitungskanal verbunden werden, wie vorstehend
angegeben ist. Es kann aber auch blos ein isolirter Leiter und eine Reihe von
Kästen vorhanden sein, und das Geleise kann die Rückleitung bilden.
In Fig. ι bezeichnet A den herabhängenden
Arm am Wagen, der die Bürste oder Contactplatte J3 trägt, und CC bezeichnet ein Paar
Contactkästen zu beiden Seiten des Leitungskanals, die von der Wand des letzteren in
irgend einer geeigneten Weise getragen werden. D sind die Contactarme der Kästen, an welchen
die Bürste B schleift. In Fig. 4 ist G
der Stromerzeuger und G1G1 sind die isolirten
Leiter. , Zwischen jedem Kasten C und der Leitung ist eine isolirte Verbindung g g
hergestellt.
P. bezeichnet eine Pumpe und P1P1 sind
die einander gegenüberliegenden Rohrstränge einer Leitung, in welche OeI oder eine andere
isolirende Flüssigkeit von der Pumpe aus unter Druck hineingetrieben wird. Das Innere jedes
Kastens C ist mit einem der Rohrstränge durch ein Rohr ρ verbunden, das mit einem Hahnp1
ausgestattet ist. B ist die vom Wagen getragene Bürste, D sind die Contactarme der
Kästen und M ist der Motor am Wagen.
Die Kästen sind in Fig. 2 und 3 gesondert gezeichnet. Sie können aus einem Gufsstück C1
bestehen, , das an beiden Enden offen ist und beiläufig in der Längenmitte einen nach einwärts
vorspringenden Flantsch c .und zwei Stutzen besitzt, von denen einer p2 zur Verbindung
mit dem Oelrohr ρ und ein zweiter g1 zur Verbindung mit der isolirten Leiterabzweigung g dient. Eine Hälfte des Kastens,
in Fig. 2 die obere, kann rund sein, wogegen die unter dem Flantsch c befindliche Hälfte
auf einer Seite halbrund sein und auf der anderen eine rechteckige Verlängerung c2 besitzen
kann. Dieses Ende des Kastens kann durch eine Kappe oder einen Deckel C3 verschlossen
sein, der durch Bolzen, welche durch Ansätze an demselben hindurchgehen, oder in
anderer Weise dicht befestigt ist. Der Stutzen gl
ist nach der Zeichnung an der rechteckigen Verlängerung des Kastens angebracht. Statt
dafs er aber senkrecht aus der Wand derselben herausragt, wird er am besten, wie gezeigt,
nach abwärts gebogen. Die innere Bohrung des Stutzens ist etwas gröfser als die Oeffnung
g·2 im Ende desselben und als die Oeffnung
g·3, die in den Kasten führt, so dafs,
wenn der isolirte Leiter g eingeführt ist, Asphalt oder ein anderes erhitztes isolirendes
Material gi eingegossen werden kann. Natürlich kann irgend eine geeignete Art der Einführung
des Leiters und des Verschlusses der Eintrittsöffnung g3 benutzt werden. Das innerhalb
des Kastens gelegene Ende des Leiters ist mit einer Contactplatte H verbunden, welche
auf einer isolirenden Stütze ruht und zwei vorspringende Enden h besitzt, zwischen welchen
sich ein Contactarm / am Ende einer Welle J1 bewegt, die aus dem Kasten nach
oben hinausreicht. Diese Welle kann in folgender Weise unterstützt und gelagert sein.
Unter dem Flantsch c ist eine Platte K von Holz oder anderem isolirenden Material angebracht;
oberhalb des Flantsches befindet sich eine ähnliche Platte K\ auf welcher eine verhältnifsmäfsig
dicke Unterlagsscheibe oder Masse K2 von porösem isolirenden Material
liegt, wie Asbest, Steinzeug oder anderem geeigneten faserigen oder sonstigen Material.
Oberhalb der Unterlagsscheibe liegt eine andere ' Platte K3 aus isolirendem Material. Durch die
Platten KK1 K2 KB ist eine mit einem Flantsch
versehene Muffe L geschoben, wobei der Flantsch an der unteren Platte K liegt. Die
Muffe L ist oben mit einer Klemmmuttter L1
versehen. Die Welle J1 hat ihr Lager innerhalb der Muffe L und trägt am inneren Ende
den Contactarm /, der mit einer am Ende der Welle befestigten Nabe ausgestattet ist; diese
letztere ist mit einem Flantsch versehen und zwischen dieser und dem Flantsch auf der
Muffe L ist eine Packungsscheibe i eingeschaltet. Hierdurch wird ein zu starkes Entweichen
des Oeles längs der Welle I1 vermieden. Der seitlich herausragende Contactarm
D kann, wie gezeichnet, aus zwei an einander liegenden Metallplatten bestehen, die am
äufseren Ende der Welle 71 befestigt sind.
Diese Platten bestehen am besten aus federndem Metall, wie z. B. hartem Messing, Kupfer
oder einem anderen Metall oder einer Metalllegirung. Das kurze Ende derselben ist mit
einem Ende einer Spiralfeder verbunden, welche auf die Welle geschoben und am anderen Ende mit der Klemmmutter L1 verbunden
ist.
Wenn daher der Contactarm, wie sogleich beschrieben werden soll, bewegt wird, so hat
man zwei federnde oder nachgebende Theile: der eine ist der Arm D selber, der andere die
Spiralfeder; wenn gewünscht, kann noch ein dritter elastischer Theil ■ dadurch vorgesehen
werden, dafs man den inneren Contactarm I elastisch macht. Hierdurch werden Erschütterungen
des Kastens, der Stützen desselben und
der leitenden Verbindungen vermieden, wenn die Bürste am Wagen mit dem Contactarm D
in oder aufser Berührung tritt. OeI wird aus dem Verbindungsrohr p2 in das weite Ende
des Kastens eingeführt und findet seinen Weg durch die isolirenden Platten KK1, sickert
durch die poröse Zwischenlage K2 und durch
die Platte KB an die Oberseite des Kastens. Dort sammelt man am besten OeI an, und zu
diesem Zweck ragt der obere Rand des Kastens über die Klemmmutter JL1, sowie über das
Ende der Muffe JL hinaus, so dafs für einen vollkommenen Schutz gegen das Eindringen
von Feuchtigkeit längs des Lagers der Welle P und für eine gute Schmierung dieses Lagers
gesorgt ist.
Das Aufsteigen des Oeles durch den Kasten wird am besten so geregelt, dafs nur sehr
wenig davon über den Rand des Kastens abläuft, eben nur genug, um die Wände und den Boden des Kastens und die Isolation des
Leiters g mit einer geeigneten Oelschicht überzogen zu halten. Es kann aber, wenn gewünscht,
im Leitungskanal unter jedem Kasten ein Behälter aufgestellt werden, um das etwa
herabtropfende OeI aufzusaugen. Aus diesen Behältern kann das angesammelte OeI von
Zeit zu Zeit ausgepumpt oder anderweitig entfernt werden.
Der Zug der auf die Welle I1 aufgeschobenen
Spiralfeder, welcher sich einstellt, wenn der Arm D durch die Bürste am Wagen angeschlagen
und zur Seite gedreht wird, soll derart gerichtet sein, dafs er das Bestreben hat,
die Mutter anzuziehen; die Lockerung der Mutter ist dann nicht zu befürchten; die
Mutter kann auch durch Stifte an der Unterlagsscheibe K3 befestigt sein. Wie in Fig. 4
gezeigt, sind die Kästen auf den beiden Seiten des Leitungskanals gegen einander versetzt,
und die Bürste B ist hinreichend lang, um mit mindestens zwei Armen D auf entgegengesetzten
Seiten des Leitungskanals in Berührung zu stehen. Wie im Schaltungsschema gezeigt, können einander gegenüberliegende
Reihen von Kästen benutzt werden, und es können beide Leitungsdrähte isolirt sein; das
Wesen der Erfindung kann aber auch bei einer Anlage benutzt werden, bei welcher die
Schienen einen Theil der Leitung bilden. Bei einer derartigen Anlage soll auch die Bürste B
hinreichend lang sein, um stets mit zwei Contactarmen D in Berührung zu stehen.
Die vorzugsweise angewendete Construction der Bürste ist in Fig. 4, 5 und 6 dargestellt.
Sie besteht aus einem Körper b aus isolirendem Material, auf welchem . die mit dem Motor
des Wagens verbundene Contactplatte b1 angebracht
ist. Die Enden der Platte b1 reichen nicht bis zum Ende des Körpers b, sondern
an jedem Ende der Bürste ist, wie in Fig. 4 gezeigt, eine Fläche von isolirendem Material
freigelassen, . welche über das Ende der Contactplatte b 1 hinausreicht. Diese isolirten
Flächen an den beiden Enden liegen am besten unterhalb oder* innerhalb der Ebene der Contactfläche.
Wie nun der Wagen längs des Geleises hinfährt, stöfst die Bürste der Reihe nach gegen die herausragenden Contactarme 2),
welche sich biegen und auf eine Seite bewegt werden, wie in Fig. 4 gezeigt. Die Welle I1
wird in ihrem Lager gedreht und der von ihr getragene Contactarm wird gegen eine der
Contactplatten h des Hauptleitungscontactes gedrückt. Die Bürstenfläche bi stellt einen guten
Schleifcontact mit dem Contactarm D her, und die Schliefsung wird durch den Motor
am Wagen hergestellt. Wenn die Bürste einen Contactarm D verläfst, gleitet dieser Arm von
der Contactplatte bx plötzlich auf die isolirende,
über die Contactplatte hinausragende Fläche ab. Die Leitung wird deshalb an diesem
Punkt unterbrochen, und die Verbindung im Kasten kann nicht unterbrochen werden, bevor
nicht der Contactarm den isolirenden Theil b verlassen hat. Die Wirkungsweise ist natürlich
genau dieselbe, wenn die Kästen auf jeder Seite des Leitungskanals angeordnet sind. Die
Bürsten B haben dann auf beiden Seiten Contactplatten b1 und isolirte Endtheile, wie bereits
beschrieben wurde. Wenn der Wagen zurückfährt, behalten, wie man aus Fig. 4 ersieht,
jene Contactarme D, die an den Contactplatten b1 liegen, ihre Lage bei, und es
findet keine Unterbrechung der Schliefsung in den Kästen statt, da die Contactarme noch
immer in ihrer Lage gehalten werden, nachdem sie auf den isolirten Theil b aufgelaufen
sind.. Würde der isolirte Theil der Bürste sich nicht über die Contactplatten hinaus erstrecken,
so könnte im Kasten eine Stromunterbrechung stattfinden, nachdem die Bürste vom Contactarm
abgeglitten ist und der Arm infolge der Federwirkung der zurückgehenden Bürste nachfolgt.
Wenn zu dieser Zeit der Arm in leitender Verbindung mit der Contactplatte der Bürste stünde, so würde der Strom zunächst
an den Contacten im Kasten unterbrochen werden, aber bei der beschriebenen Einrichtung
wird der Strom bereits unterbrochen, wenn der Contactarm die Contactplatte der Bürste verläfst und auf das isolirte Ende derselben
aufläuft. Benutzt man daher eine Bürste mit isolirten, über beide Enden der
Contactplatte hinausragenden Enden, so mufs der Strom immer zuerst an der Bürste unterbrochen
werden und kann niemals zuerst im Kasten unterbrochen werden. Um Abnutzung zu vermeiden und die Oberfläche des Contactarmes
stets rein und glatt zu erhalten, können in den isolirten Theil der Bürsten Metallplatten #2 eingesetzt sein, welche aber von den
Contactplatten der Bürste vollständig isolirt sind.
Die Kästen können auch umgekehrt werden, die Cohtactarme sind dann unten.statt oben.
Bei dieser Einrichtung befinden sich die Kästen an der Seite des Leitungskanals und
nicht unter dem Schlitz. Die Contactvorrichtungen werden hier ebenfalls durch eine in
demselben gelagerte Welle bewegt. Der Kasten mufs deshalb an der Oeffnung für die Welle
dicht abgeschlossen sein. Der Contactarm, welcher die Welle bewegt, wird selbst durch
die senkrechte Fläche des Schuhes bewegt, die sich an der senkrechten Fläche des
Kopfes oder Endes des Contactarmes vorbeibewegt. Es besteht daher wenig Gefahr, dafs
diese Contactflächen sich mit Staub, Schmutz, Schnee oder Eis bedecken, und sie werden
durch die zwischen ihnen stattfindende Reibung glatt polirt erhalten.
Fig. 7, 8 und 9 zeigen einen Contactarm oder eine Vorrichtung, welche gegenüber der
Welle I1 radial verstellbar ist. Eine derartige
Anordnung ist unter anderen auch deshalb empfehlenswerth, weil sie jede Gefahr eines
Bruches der Enden der Arme beseitigt, wenn sie sich beim Rückwärtsfahren des Wagens am
Schuh fangen. Das Ende oder der Kopf des Contactarmes ist auch um dessen Achse drehbar,
und dies gewährleistet einen guten Contact.
Das obere, über den Kasten hinausragende Ende der Welle I1 ist vierkantig und am Ende
mit einem Schraubengewinde versehen. Eine Unterlagsscheibe S ist auf die Welle geschoben
und stützt sich auf den vom Vierkant L derselben gebildeten Absatz. Eine Blattfeder T mit einer geeigneten Oeffnung am
Ende wird nun über die Welle geschoben und an die Unterlagsscheibe 5- gelegt. Ein
Klotz U mit viereckiger Bohrung ,wird dann auf das Vierkant auf der Welle geschoben
und durch Muttern u festgeklemmt. Der Klotz U trägt einen seitlichen Ansatz U1, der
mit Gewinde versehen ist, um eine Stange V aufzunehmen, welche in denselben eingeschraubt
und durch einen Stift ν gesichert ist.
Das äufsere Ende der Stange tritt lose in die Bohrung eines Gufsstückes W, reicht aber für
gewöhnlieh nicht bis an das Ende desselben, wo die Bohrung am besten erweitert ist. Das
Gufsstück kann im wesentlichen wie dies angedeutet, gestaltet sein, und zwischen dem
Gufsstück und dem Klotz ist eine Feder F1 auf die Stange geschoben. Um Schmutz abzuhalten,
wird eine Schutzhülse Y über das Gufsstück und die Stange geschoben und am
Gufsstück W angelöthet, so dafs das Gufsstück unter einen darauf ausgeübten Druck nachgeben
oder sich nach einwärts gegen die Welle zu bewegen kann. Ein Contactknopf 1, dessen
innere Gestalt sich dem Gufsstück W anpafst, ist auf das letztere geschoben und ist durch
Vorstecker 2 daran befestigt. Die äufsere Fläche dieses Knopfes ist abgerundet, und zwar
am besten nach einem Kreisbogen oder Halbkreis. Die Blattfeder T ist am Klotz U durch
eine Schraube ί befestigt, ist auf eine kurze Strecke parallel mit der Stange V und biegt
sich, wie gezeigt, nach abwärts und hierauf nach aufwärts und ist mit dem Contactknopf 1
bei f1 verbunden. Die Spannung der Feder hält den Contactknopf in der normalen waagrechten Lage, während er durch die Bürste
oder den Schuh am Wagen nach einwärts und durch die Federn V1 und T nach aufsen gedrückt
werden kann. Er kann sich auch auf der Stange V drehen. Gleichzeitig kann der
Contactknopf, wenn er abgenutzt ist, leicht abgenommen und durch einen neuen ersetzt
werden, indem man die Schraube t1 löst.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Bei elektrischen Eisenbahnen mit unter der Bahn liegendem geschlitzten Leitungskanal die Stromabgebereinrichtung, bestehend aus einer Reihe geschlossener Kästen im Leitungskanal, wobei jeder Kasten eine Welle ίΐλ mit einem Contactarm an jedem Ende trägt, von denen einer I innerhalb und der andere D, aufserhalb des Kastens angeordnet ist, und eine Contactplatte B am Wagen, deren senkrechte Flächen der Reihe nach gegen die Enden der äufseren Arme stofsen, die Wellen drehen und die inneren Arme gegen Contactplatten h innerhalb der Kästen drücken, welche letztere Contactplatten mit den Stromleitungen g verbunden sind.
- 2. Bei Stromabnehmereinrichtungen der durch Patent-Anspruch 1. gekennzeichneten Art:a) die Herstellung der Contactplatte oder Bürste B am Wagen aus einem leitenden Mittelstück bl mit nicht leitenden Enden £2, so dafs die Stromunterbrechung und demzufolge die Funkenbildung nicht im Kasten (bei Ih), sondern an der Contactplatte (bei D&1)' erfolgt;b) die Ausbildung der äufseren Contactarme D in der Weise, dafs sie in radialer Richtung nachgeben können (Fig. 7 bis 9). :, ''Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77187C true DE77187C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77187D Expired - Lifetime DE77187C (de) | Unterirdische Stromzuführung für elektrische Bahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77187C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4679953A (en) * | 1984-10-27 | 1987-07-14 | Sony Corporation | Paper feeding and ejecting device for a printing apparatus |
-
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- DE DENDAT77187D patent/DE77187C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4679953A (en) * | 1984-10-27 | 1987-07-14 | Sony Corporation | Paper feeding and ejecting device for a printing apparatus |
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