DE77028C - Vexirschlofs - Google Patents
VexirschlofsInfo
- Publication number
- DE77028C DE77028C DENDAT77028D DE77028DA DE77028C DE 77028 C DE77028 C DE 77028C DE NDAT77028 D DENDAT77028 D DE NDAT77028D DE 77028D A DE77028D A DE 77028DA DE 77028 C DE77028 C DE 77028C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- locking pin
- disks
- locking
- lock
- container
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
- 239000002131 composite material Substances 0.000 claims 1
- 235000019506 cigar Nutrition 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
- E05B37/12—Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs on several axes
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
PAUL HAMPEL in BERLIN. Vexirschlofe.
Vorliegende Erfindung hat eine Verschlussvorrichtung
zum Gegenstande, welche das Verschliefsen und Oeffnen eines mit einer solchen .
Verschlussvorrichtung versehenen Kastens oder sonstigen Behälters mittelst dreier Scheiben und
eines Riegelstiftes bewirkt und an jeder Cigarren- und anderen Kiste etc. ohne Werkzeug, Nägel
oder Schrauben befestigt werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung stellt dar:
Fig. ι das vollständige Schlo.fs in der Vorderansicht,
· .
Fig. 2 einen Längsschnitt durch dasselbe,
Fig. 3 den Riegelstift mit seinen Einschnitten,
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Mitte des Schlosses,
Fig. 5 den Schliefslappen,
Fig. 6, 7 und 8 die drei Verschlufsscheiben nebst Seitenansicht,
Fig. 9 eine schaubildliche Darstellung eines mit einer solchen Verschlufsvorrichtung versehenen Kastens.
In einem aus dem die Bodenplatte α und dem das eigentliche Gehäuse bildenden Schlofsblech
b bestehenden Gehäuse sind drei Scheiben c, d und c1 gelagert und am Schlofsblech b
drehbar befestigt. Die beiden Scheiben c und c1
besitzen an ihrer Innenfläche concentrisch zum Drehpunkt kreisförmig gekrümmte Reifen /
und fl, welche an zwei Stellen durchbrochen sind, um das Durchschieben des Riegelstiftes e
zu gestatten (s. Fig. 1, 6 und 8). Die mittlere Scheibe d besitzt an ihrer Innenfläche
einen kurzen Zapfen g, welcher in der Mitte geschlitzt ist, ebenfalls zu dem Zwecke, das
Durchschieben des Riegelstiftes zu gestatten (s. Fig. i, 4 und 7). Auf die Aufsenflächen
dieser drei Verschlufsscheiben sind, wie in den Fig. 6, 7 und 8 angedeutet, Cartonscheiben
derart aufgesteckt, dafs ein Versetzen derselben möglich ist zu dem Zwecke, wenn erforderlich,
eine andere Figurencombination etc. behufs Oeffhens zu wählen. Diese Cartonscheiben
sind ι. mit einer Anzahl geflügelter Worte, 2. einer Anzahl Oberkörper,
3. einer Anzahl Köpfe versehen. Zum Oeffnen des Verschlusses ist es erforderlich,
dafs mit einem bestimmten Kopf ein bestimmter Oberkörper zusammengestellt wird, welche beide genau vor den Ausschnitt h im
Schlofsblech treten müssen. Desgleichen mufs ein bestimmtes geflügeltes Wort vor den Ausschnitt
i im Schlofsblech treten. Die solcher Art eingestellten Verschlufsscheiben (s. Fig. 1)
gestatten das Herausziehen des Riegelstiftes e und demgemäfs das Oeffnen des Behälters.
Um das Schlofs an dem betreffenden Behälter, Kasten oder dergl. anzubringen, genügt
es, die an der Verlängerung der Bodenplatte α drehbar befestigte Schraube m in die
Wandung des Behälters an geeigneter Stelle einzudrehen, während der Schliefslappen k,
durch welchen der Riegelstift e geht und welcher ebenfalls mit einer drehbar befestigten
Schraube m1 versehen ist, am Deckel des Behälters
an geeigneter Stelle befestigt wird. Die Verschlufsscheiben c, d und c1 sind behufs
leichteren Drehens mit dem Finger gerändelt und ragen um ein Geringes aus dem Schlofsge-
häuse heraus. Um das Schlofs zu verschliefsen bezw. um ein Herausziehen des Riegelstiftes
aus dem Gehäuse für Unberufene nahezu, unmöglich zu machen, genügt ein Verdrehen der drei
Scheiben oder selbst einer einzigen Scheibe um ein Geringes; c und c1 werden alsdann
mit ihren Reifen / und ' f1 in die entsprechenden
Einschnitte des Riegelstiftes greifen, während bei der Scheibe d der geschlitzte flache
Zapfen g sich in dem mittleren Einschnitt des Riegelstiftes dreht, hierbei aber durch Veränderung
der Lage des Schlitzes ebenfalls ein Herausziehen des Riegelstiftes aus dem Gehäuse
verhindert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Vexirschlössern die Anordnung von Zeichenscheiben paarweise derart, dafs von jeder Scheibe ein Zeichen unter ein und demselben Schauloch zu gleicher Zeit erscheint und ein drittes Schauloch ein bestimmtes zusammengesetztes Zeichen bilden hilft, bei welchem der Verschlufsriegel (e) freigegeben wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77028C true DE77028C (de) |
Family
ID=349868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77028D Expired - Lifetime DE77028C (de) | Vexirschlofs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77028C (de) |
-
0
- DE DENDAT77028D patent/DE77028C/de not_active Expired - Lifetime
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