DE76909C - Verfahren zur Darstellung von Aluminiumchlorid - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Aluminiumchlorid

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DE76909C
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Germany
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aluminum
aluminum chloride
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DENDAT76909D
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Dr. P. ASKENASY in Ludwigshafen a. Rh., Maxstr. 42
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/48Halides, with or without other cations besides aluminium
    • C01F7/56Chlorides
    • C01F7/58Preparation of anhydrous aluminium chloride

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

AUSGEOEIJEN DEN 23. AUGUST 181)4.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT,
    Die Methode, reines Aluminiumchlorid durch directe Einwirkung von Salzsäure auf Aluminium herzustellen, ist bisher nur im Kleinen immer in Verbrennungsröhren ausgeführt worden, da man glaubte, dafs eine Erhitzung des Aluminiums bis zur Rothgluth unbedingtes Erfordernifs für den Erfolg des Verfahrens sei.
    Es hat sich nun gezeigt, dafs die Zersetzung schon bei geringeren Temperaturen beginnt und dafs bei der Anwendung des Verfahrens im Grofsen die Zersetzungswa'rme selbst dann genügt, um bei geringerer Wärmezuführung von aufsen den Procefs fortwährend in Gang zu erhalten. Die zugeführte Wärme hat dabei so erniedrigt werden können, dafs zur Uebertragung der Hitze die Dämpfe siedenden Schwefels angewendet werden konnten und damit eine rationelle Heizungsmethode erzielt war. Bei den bekannten Verfahren war Regelung der Hitze immer deshalb nöthig, weil man den Condensationsraum der Aluminiumchloriddämpfe von dem Reactionsrohre getrennt hatte. Erhitzte man zu wenig, so setzte sich regelma'fsig der Ausgang der Rohre durch schon da niedergeschlagenes Aluminiumchlorid zu, erhitzte man zu viel, so entwich regelmäfsig mit dem Wasserst°ff auch noch Aluminiumchlorid aus dem Condensationsgefälse. Die Heizung mit Schwefeldämpfen hat es nun ermöglicht, die Zersetzung in einem gewöhnlichen emaillirten Gefäfs vor sich gehen zu lassen, welches bis zu einer gewissen Zone mit den Schwefeldämpfen umgeben ist, und die Niederschlagung unmittelbar in einer Erweiterung dieses Gefäfses ohne Anwendung sonstiger Condensationsmittel oder irgend welcher künstlicher Abkühlung zu bewirken, weil die Dämpfe eben gerade an der Grenze des dampfförmigen Zustandes stehen.
    Die beiliegende Zeichnung stellt einen Apparat dar, in welchem das Verfahren zweckmäfsig zur Ausführung kommen kann. A ist das Gefäfs, in welchem die Schwefeldämpfe durch directe Heizung erzeugt werden. In dieses ist das Gefäfs B hineingehängt, dessen unterer röhrenförmiger Theil mit Aluminium gefüllt wird. Durch das Rohr C strömt gasförmige Salzsäure ein. An den Wanden des oberen weiteren Theiles B1 des Gefäfses setzt sich das gebildete Chlorid ab, während durch das Rohr D der Wasserstoff entweicht. Die Zersetzung tritt sogar schon bej Temperaturen ein, wie sie durch siedendes Naphtalin erzeugt werden, hat aber dann keinen gewerblichen Werth.
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