DE76879C - Schütz für Schleusenthore - Google Patents

Schütz für Schleusenthore

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Publication number
DE76879C
DE76879C DENDAT76879D DE76879DA DE76879C DE 76879 C DE76879 C DE 76879C DE NDAT76879 D DENDAT76879 D DE NDAT76879D DE 76879D A DE76879D A DE 76879DA DE 76879 C DE76879 C DE 76879C
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DE
Germany
Prior art keywords
contactor
bracket
lock gates
frame
lock
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76879D
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English (en)
Original Assignee
H. HEERING in Waltersdorf, Reg.-Bez. Liegnitz
Publication of DE76879C publication Critical patent/DE76879C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/26Vertical-lift gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 84: Wasserbau.
V Patentirt im Deutschen-Reiche vom 8. Februar 1894 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Neuerung an Schleusenthoren, welche darauf abzielt, die Einstellung des Schützes zu erleichtern, ohne den wasserdichten Abschlufs zu gefährden. Im wesentlichen wird dies dadurch ermöglicht, dafs der zur Aufnahme des Schützes bestimmte Rahmen scheerenartig aus einander zu klappen ist, um beim Einstellen des Schützes den auf dasselbe für gewöhnlich der Dichtung wegen auszuübenden Druck in einem die Handhabung erleichternden Grade aufzuheben.
Auf beiliegender Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein einschütziges Schleusenthor dargestellt. Dabei ist die Fig. 1 eine Hinteransicht, die Fig. 2 ein Grundrifs, die Fig. 3 ein waagrechter "Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 1; die Fig. 4 und 5 sind senkrechte Schnitte nach der Linie y-y, Fig. 1, das Schütz im geöffneten und geschlossenen Zustande zeigend. Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen in der Rückansicht und im senkrechten Schnitt Einzeltheile des Rahmens, die Fig. 8 schliefslich zeigt den oberen Theil der Fig. 4 im vergröfserten Mafsstabe.
Der die Schleuse stützende Rahmen besteht aus einem feststehenden und einem beweglichen Theil. Der feststehende Theil wird von zwei waagrechten Balken α b und zwei senkrechten c d gebildet. Die ersteren greifen mit ihren Stirnenden in die Widerlagsmauern e ein, die letzteren, bei einfachen Schleusen im Querschnitt L-förmig, bei mehrfachen im Querschnitt .I-förmig, mit einem ihrer Schenkel. Das Schütz, beispielsweise aus einer Eisenplatte fl bestehend und an allen vier Kanten mit einer Holzverkleidung f2 versehen, liegt mit seiner in der Bewegungsrichtung des Wassers vorderen Kante gleichmäfsig an dem Holzbalken α und den aus Eisen bestehenden, senkrechten Rahmentheilen c d an und ruht bei vollständiger Abschliefsung des Wassers auf dem Schwellenbalken b. Die senkrecht stehenden Rahmentheile c d sind zu beiden Seiten mit eisernen. Futterplatten c1 d1 ausgerüstet, um der seitlichen Verdichtung wegen auch mit der Widerlagsmauer verbunden werden zu können.
Den beweglichen Theil des Rahmens bildet z. B. ein U-förmiger Bügel g, dessen Schenkelenden gelenkig mit dem Balken b verbunden sind. Beispielsweise wird diese Verbindung durch am Balken b befestigte Kloben h bewerkstelligt, welche nach oben hin eine solche Höhlung besitzen, dafs der Bügel g hinreichend schräg gestellt werden kann, um, sich selbst überlassen, nicht mehr vom strömenden Wasser aufgerichtet werden zu können. An jeder der Schenkelenden ist ein Zapfen i vorgesehen, welcher zusammen mit je einem in den Balken b eingetriebenen Haken k das Scharnier vervollständigt. An den oberen Ecken dieses Bügels ist je ein Auge / vorgesehen, durch welches je ein an den Balken cd zu befestigendes Auge m eingreift, sobald der Bügel g senkrecht steht. Mittelst in die Augen m einzutreibender, vorzugsweise an den Bügel g anzukettender und durch ein nicht besonders dargestelltes Vorlegeschlofs gegen unbefugtes Herausziehen zu schützender Keile η wird die Anpressung des Schützes bewirkt. TJm dasselbe in verschiedenen Höhen einstellen zu können,
ist an der Vorderseite der Schleuse eine Zahnstange ο befestigt. Der Höhe ihrer Zähne entsprechend ist in dem Balken α eine Aussparung ρ vorgesehen (Fig. 8). Quer zu derselben ist ein Krampen oder Haken q in den Balken α eingetrieben, welcher, in die eine oder andere Zahnlücke eintretend, der Schleuse Z1/2 als Wickellager dient. Der erleichterten Handhabung wegen ist die Schleuse f1/2 mit einem Griff r ausgerüstet. Beim Ausführungsbeispiel sind schliefslich die Futter cl dy nach oben hin zu einem Bügel t, Fig. 4, ausgebildet, welcher den .Zweck hat, das Schütz in seinen oberen Lagen zu stützen. :

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: :
    Ein Schütz (f1 f-) für Schleusenthore, welches mittelst eines mit dem Rahmen (abcd) gelenkig verbundenen Bügels (g) gegen den Rahmen geprefst wird, zum Zwecke, das Schütz behufs besseren Wasserabschlusses festklemmen, die Klemmung aber durch Aufklappen dieses Bügels des erleichterten Verstellens wegen aufheben zu können.v
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76879D Schütz für Schleusenthore Expired - Lifetime DE76879C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5996504A (en) * 1997-07-07 1999-12-07 Lowery; Samuel R. Barbed wire deployment apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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