DE76573C - Füllfederhalter - Google Patents
FüllfederhalterInfo
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- DE76573C DE76573C DENDAT76573D DE76573DA DE76573C DE 76573 C DE76573 C DE 76573C DE NDAT76573 D DENDAT76573 D DE NDAT76573D DE 76573D A DE76573D A DE 76573DA DE 76573 C DE76573 C DE 76573C
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- Germany
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- ink
- spring
- sleeve
- channel
- wedge
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K5/00—Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
- B43K5/16—Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens with retractable nibs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pens And Brushes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Neuerung an Füllfederhaltern und bezweckt in
erster Linie, das Eintrocknen der Tinte in der Feder zu verhindern.
Zu diesem Zweck hat die Feder selbst eine eigenartige Gestaltung erhalten und ist überdies
an geeigneter Stelle mit einer Platte von Kork oder sonstigem passenden Material versehen,
welches die Tinte aus ihrem Behälter ansaugt. Der Füllfederhalter ist aufserdem mit einem
Schieber versehen, der sich in einer Schlitzführung bewegt und in der Schreibstellung
den zum Tintenbehälter führenden Luftkanal offen läfst. Nach der Benutzung wird dieser
Schiebe/ nach vorn über die Feder übergeschoben, wobei er den Luftzuführüngkanal
verschliefst und dadurch die Tintenzuführung unterbricht.
Ein derartig eingerichteter Füllfederhalter ist in beiliegender Zeichnung in Fig. 1 im Schnitt
und in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt.
Die Tinte befindet sich in dem inneren Kanal e einer an ihrem anderen Ende schnabelartig
ausgebildeten Hülse c. In der Wandung dieser Hülse c ist ein Kanal f vorgesehen, der
dem inneren Tintenbehälter e Luft zuführt, während die Tinte selbst durch einen feinen
Kanal g am vorderen Ende der Hülse c der Feder zugeführt wird. Die Feder α ist an
ihrer Spitze gänzlich flach gestaltet, durch welche Anordnung der zufliefsenden Tinte eine
gröfsere nutzbare Fläche geboten wird, als dies bei den bisher im Gebrauch befindlichen
Federn der Fall war. Auf ihrer oberen Seite ist sie mit einem keilförmig ansteigenden Ansatz m
versehen, dessen Bedeutung später näher erläutert wird.
Je nach der Lage des Tintenzuführungskanals g ist die Feder a an entsprechender
Stelle mit einer Platte b von Leder, Schwamm, Kork, Gummi oder sonstigem geeigneten Material versehen, welche die Tinte in sich aufsaugt
und die Feder derart beständig mit frischer Tinte versorgt. Die Feder α wird auf die Hülse b
durch eine übergeschraubte federnde Hülse d gehalten.
Ueber der Hülse c ist überdies eine Hülse i angeordnet, die sich vermöge einer Schlitzführung
(Schlitz k in Hülse i und Stift h auf Hülse c) auf jener axial verschieben kann. Die
in der Zeichnung dargestellte Stellung der Hülse i ist die Gebrauchsstellung, welche die
Feder α zum Gebrauch freiläfst. In dieser Stellung läfst der Schlitz k der Hülse i den
Luftzuführungskanal/frei, derart, dafs Luft in' den Tintenbehälter e und infolge dessen aus
demselben durch Zuführungskanal g Tinte zur Feder gelangen kann.
Will man nun den Federhalter nicht mehr benutzen, so schiebt man die Hülse* i so weit
nach vorn, als der auf der Hülse c sitzende Stift h dieses gestattet.
In dieser Stellung umhüllt die Hülse i die Feder α vollkommen und schützt dieselbe gegen
jedwede Verletzung, wobei gleichzeitig durch die Wandung der Hülse z. die Oeffhung des
Luftzuführungskanals /. verschlossen wird. Es kann also keine Luft mehr in den Tintenbehälter
e und infolge dessen auch keine Tinte mehr zu der Feder α gelangen.
Beim Vorschieben läuft überdies der vordere Rand der Schutzhülse Tauf den keilförmig ansteigenden
Ansatz m der Feder α auf, wodurch letztere mit ihrem vorderen Ende fest gegen
die Hülse c geprefst wird. Die an der Feder befindliche Platte b, welche bisher zum Ansaugen
der Tinte diente, verschliefst hierdurch den Tintenzuführungskanal g vollkommen.
Anstatt eines keilförmigen Ansatzes m auf der Feder α kann letztere auch auf ihrer Oberfläche
vollkommen glatt und anstatt dessen ein loser Keil m vorgesehen sein, der, zwischen Feder
und Hülse d gesteckt, denselben Zweck hat Fig· 3)·
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Bei Füllfederhaltern eine Feder, welche an derjenigen Stelle, mit welcher sie die Oeffnung des Tintenzuführungskanals überdeckt, mit einer Platte aus Kork oder anderem passenden Material versehen ist, welche die Tinte aus dem Tintenbehälter ansaugt und so für eine stete Speisung der Feder sorgt.Die Anordnung einer axial verschiebbaren Hülse am vorderen Ende, welche in der Gebrauchsstellung die Feder vollständig freiläfst und der Luft durch einen geeigneten Kanal den Eintritt in den Tintenbehälter gestattet, in vorgeschobenem Zustande dagegen die Tintenzuführung dadurch unterbricht, dafs sie den Luftzuführungskanal verschliefst, wobei sie gleichzeitig als Schutzhülle für die Feder dient.
An der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Feder die Anordnung eines keilförmig ansteigenden losen oder festen Ansatzes m auf ihrer Oberfläche, derart, dafs die durch Anspruch 2. gekennzeichnete Schutzhülle i beim Vorschieben auf diesen keilförmigen Ansatz m aufläuft und dadurch das vordere Ende der Feder α fest gegen die Hülse c preist, wobei die Platte d den Tintenzuführungskanal g verschliefst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76573C true DE76573C (de) |
Family
ID=349453
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76573D Expired - Lifetime DE76573C (de) | Füllfederhalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76573C (de) |
-
0
- DE DENDAT76573D patent/DE76573C/de not_active Expired - Lifetime
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