DE15386C - Neuerungen an Füllfedern mit ringförmigem Ausflufs - Google Patents
Neuerungen an Füllfedern mit ringförmigem AusflufsInfo
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- DE15386C DE15386C DENDAT15386D DE15386DA DE15386C DE 15386 C DE15386 C DE 15386C DE NDAT15386 D DENDAT15386 D DE NDAT15386D DE 15386D A DE15386D A DE 15386DA DE 15386 C DE15386 C DE 15386C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K5/00—Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
- B43K5/18—Arrangements for feeding the ink to the nibs
- B43K5/1818—Mechanical feeding means, e.g. valves; Pumps
- B43K5/1827—Valves
- B43K5/1836—Valves automatically closing
- B43K5/1845—Valves automatically closing opened by actuation of the writing point
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an sogenannten stylo graphischen Federn.
In Fig. ι ist α der hohle Halter, welcher
den Tintenbehälter bildet, b die Schreibspitze, welche so geformt ist, dafs man damit bequem
schreiben kann. Diese Spitze wird in dem rohrartigen Halter befestigt und ist mit einem
länglichen Tintenkanal versehen, welcher mit dem Tintenbehälter in Verbindung steht.
c ist eine selbstthätige Nadel, bestehend aus einem Stück dünnen Metalldrahtes, dessen unteres
Ende so verjüngt oder zugespitzt ist, dafs dasselbe in den Tintenkanal pafst. Wird der
Draht vollständig nach vorn gedrückt oder geschraubt, so bildet derselbe .einen Verschlufs
gegen das Aussickern der Tinte beim Nichtgebrauch, in welcher Stellung die Nadel über
das Ende der Spitze etwas hervorragt.
Das obere Ende dieser Nadel läuft durch eine hohle abnehmbare Kappe d, welche in
dem Oberen Ende des Halters α befestigt wird und eine Luftkammer bildet, e ist ein Ventil,
welches auf der Nadel befestigt ist, Fig. 1, um die Luftemlafsöffnimg f auf- und zuzumachen.
Diese Luftemlafsöffnung f ist in dem unteren Theil der Luftkammer angeordnet und steht
mit dem Tintenbehälter in Verbindung. Das ,Ventil wird durch eine Feder g geschlossen gehalten,
während das Schreibinstrument nicht gebraucht wird, jedoch durch den Druck auf die Spitze der Nadel während des Schreibens
geöffnet, h ist eine Luftkammer innerhalb des Stöpsels d mit Luftventil i am oberen Theil
des Stöpsels; oder der Luftraum kann an einer anderen Stelle des Stöpsels angeordnet Werden.
Der Zweck dieser Luftkammer ist, Tropfen Tinte, welche durch das Ventil e gelangen
sollten, die Rückkehr in das Reservoir zu gestatten, ohne das Aeufsere des Instrumentes zu
beschmutzen, k ist ein Knopf an dem oberen Ende der Nadel oberhalb des Stöpsels, so dafs
die Nadel zeitweise unabhängig vom Halter, auf- und abbewegt werden kann, um die Luft-Öffnung
und den Tintenweg freizuhalten und die Tinte nach der Spitze des Instrumentes zu
führen, sobald man schreiben will.
Beim Entfernen des Stöpsels oder der Kappe behufs Füllens des Tintenbehälters wird die
Nadel ebenfalls entfernt, um mit der Kappe wieder eingesetzt zu werden, so dafs jede Verstopfung
des Tintenweges verhindert wird.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Anordnung kommt die Luftkammer in dem Stöpsel d in Wegfall;
das Lufteinlafsventil ist vorzugsweise Γ-förmig hergestellt und besteht aus einer flachen elastischen
Metallzunge, welche bei d' mit der Seite des Stöpsels d verbunden ist. An dem freien
Ende ruht das Ventil so auf der Oberfläche des Stöpsels und auf dem oberen Ende der
losen Nadel c, dafs der Luftkanal f des Stöpsels geschlossen gehalten wird, wenn das Ventil
durch die Bewegungen der Nadel beim Schreiben oder anderweitig nicht gehoben wird.
Durch diese Anordnung des Ventils, welches getrennt von der Nadel angeordnet ist und
durch seine eigene Elasticität geschlossen gehalten wird, ist die Anwendung einer besonderen
Feder g nicht erforderlich.
/ ist eine durchlochte Kappe, welche auf dem oberen Theile des Stöpsels angebracht
wird, um das Federventil e zu schützen.
Anstatt dafs das untere Ende der Nadel bis zu einer Spitze verjüngt und wie in Fig. ι und 2
in den Tintenkanal eingepafst wird, kann dieselbe bis zur Schulter c", Fig. 3, gerade laufen,
während der Theil c' abgedreht ist. Dieser abgedrehte Theil pafst in und ragt etwas über
ein kleines parallel ausgebohrtes Rohr b', welches . in die Spitze eingeführt wird, während die
Schulter c" sich auf das obere Ende eines Rohres anlegt und als Ventil fungirt, um den
Tintenkanal zu schliefsen, bis die Nadel entweder durch das Drücken gegen die Spitze desselben
beim Schreiben, Fig. 1 und 2, oder beim Einlassen von Luft, Fig. 3, gehoben wird.
Fig. 3 zeigt ferner die Anordnung, wobei die Nadel permanent mit einem Lufteinlafsregulirpfropfen
m verbunden ist. Dieser Pfropfen ist an der einen Seite η eingeschnitten, oder so
gestaltet, dafs Luft in das Reservoir eingelassen wird, sobald der Pfropfen gehoben oder gedreht
wird. Die Adjustirung dieses Pfropfens durch gleichzeitiges Bewegen der Nadel hält den Tintenkanal
offen.
Bei dieser Anordnung bleibt die Spitze der Nadel während des Schreibens im Innern des
Instrumentes und ragt nur dann hervor, wenn das Instrument sich nicht in Gebrauch befindet.
Patent-AnSprüche:
An Füllfedern mit durchgehendem Stift:
1. Das Ventil e, Fig. 2.
2. Der cylindrische Theil cl der Nadel c in
Verbindung mit dem Röhrchen b, Fig. 3.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
- NEWTON WILSON in LONDON. Neuerungen an Füllfedern mit ringförmigem Ausflufs.m-e-C'PHOTOGR. DRUCK DER REICHSDRUCKEREI.Tt-.Cl·-OZu der Patentschrift
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE15386C true DE15386C (de) |
Family
ID=292424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT15386D Active DE15386C (de) | Neuerungen an Füllfedern mit ringförmigem Ausflufs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE15386C (de) |
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0
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