DE22958C - Füllfeder - Google Patents

Füllfeder

Info

Publication number
DE22958C
DE22958C DENDAT22958D DE22958DA DE22958C DE 22958 C DE22958 C DE 22958C DE NDAT22958 D DENDAT22958 D DE NDAT22958D DE 22958D A DE22958D A DE 22958DA DE 22958 C DE22958 C DE 22958C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holder
trachea
needle
diaphragm
tip part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT22958D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. H. KERNER in New-York, V. St. A
Publication of DE22958C publication Critical patent/DE22958C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K8/00Pens with writing-points other than nibs or balls
    • B43K8/16Pens with writing-points other than nibs or balls with tubular writing-points comprising a movable cleaning element

Landscapes

  • Pens And Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 70: Schreib- und Zeichenmaterialien.
MARION H. KERNER in NEW-YORK (V. S. A.). Füllfeder.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 28. October 1882 ab.
Bisher wurde bei manchen Schreibstiften die Nadel innerhalb'. des Spitzentheiles durch eine schraubenförmig gewundene Feder eingedrückt, welche unten an dem Luftbehälter oder direct an der Wandung des Halters angebracht wird. Durch die verderbliche Einwirkung der Dinte auf die dünne Drahtfeder wird ein solcher Schreibstift sehr bald unbrauchbar.
Ich bringe die bewegliche Nadel fest mit der Luftröhre in Verbindung. Die letztere wird durch ein elastisches Diaphragma am oberen Ende gehalten. Dieses Diaphragma bildet den oberen Verschliifs des Dintenreservoirs und gestattet die Längsverschiebung der Luftröhre mit der Nadel.
A stellt die Wandung des hohlcylindrischen Halters dar. B ist der konische Spitzentheil, der in das untere Ende des Halters A eingeschraubt ist, wie bei b in der Zeichnung dargestellt, und dessen Ende B1 aus Iridium oder sonstigem harten Metall hergestellt wird. Dieser Spitzentheil B hat eine centrale Oeffnung b1 für den Austritt der Dinte. Der hohle Halter A ist an seinem oberen Ende durch ein Diaphragma C aus weichem Gummi oder sonstigem geeigneten elastischen Material verschlossen. Dies Diaphragma hält auch die durch den Halter nach dem Spitzentheil B führende Luftröhre D in Position. Das obere dünnere Ende d1 der Luftröhre D ist in ein Loch in der Mitte des Diaphragmas C eingesteckt, und durch das vorspringende dickere Ende a?2 wird die Luftröhre nach oben hin gehalten. An dem unteren Theil der Luftröhre D ist eine Nadel e aus Iridium oder sonstigem geeigneten Material durch Löthen oder sonstwie befestigt. Die Nadel, welche im normalen Zustande ein wenig über den Spitzentheil B vorsteht, wird lose in der Austrittsöffnung £' geführt. Die untere Partie der Luftröhre D ist mit einer kleinen Oeffnung d% versehen, durch welche die Luft in das die Luftröhre umgebende Dmtenreservoir gelangen kann, um die zum Schreiben erforderliche Dinte zum Nachfliefsen zu bringen.
Eine hohle Kappe E ist auf das obere Ende des Schreibstifthalters A aufgeschraubt und bildet einen Luftraum, mit welchem die Luftröhre communicirt. Die Kappe E besitzt ein oder mehrere Löcher E1, um stets Luft in die Luftröhre D einzulassen. Um nun auch die Luftröhre von der äufseren Atmosphäre abschliefsen zu können, wenn die Feder nicht benutzt wird, ist es zweckmäfsig, die Oeffnung E1 in der Kappe weiter nach unten anzubringen. Will man dann die Feder benutzen, so schraubt man die Kappe E so weit in die Höhe, bis die Luftöffnungen über dem äufsersten Ende des Halters A stehen. In dem Spitzentheil B ist bei g ebenfalls eine Oeffnung angebracht, um beim Einschrauben desselben die Luft entweichen zu lassen. Diese Oeffnung befindet sich in solcher Entfernung von dem vortretenden Rande b3 des Spitzentheiles, dafs sie etwas früher von dem Ende des Halters überdeckt wird, als dieser beim Aufschrauben auf den Rand bz stöfst. Auf diese Weise wird das Entweichen der Dinte nach dem Luftrohr D und durch die Ausflufsöffnung b1 verhindert.
Eine Schutzkappe F kann beim Nichtgebrauch über die Schreibspitze B geschoben werden. Man kann diese Kappe auf das obere Ende
der Kappe E, wie Figur zeigt, aufstecken, wenn man den Schreibstift benutzt.
Beim Schreiben wird durch die Nadel e und die damit verbundene Luftröhre Ό auf das Diaphragma C ein Druck ausgeübt, und die Elasticität des Diaphragmas bringt die Nadel in die Anfangsposition zurück, sobald die Spitze aufser Berührung mit dem Papier gebracht wird. Die beim Schreiben eintretende hin- und hergehende Bewegung der Nadel und der Luftröhre genügt, um die nöthige Dinte durch die Austrittsöffnung in den Spitzentheil zu führen.
Man kann die Form des Diaphragmas C und die Art seiner Befestigung mit der Luftröhre ändern, ohne dafs das Wesentliche meiner Erfindung verloren geht, deren Haupteigen thümlichkeit ist, dafs die Luftröhre und die am unteren Ende derselben festsitzende Nadel oben am Halter elastisch gehalten werden, und dies hat zur Folge, dafs die Längsverschiebungen der Luftröhre die in dem Reservoir enthaltene Dinte in Bewegung erhalten und den Austritt derselben stets ermöglichen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: Bei einer Füllfeder (Schreibstift):
1. Die Anordnung eines elastischen Diaphragmas C am oberen Ende der Luftröhre D und die Befestigung der Nadel e unten an der Luftröhre zur Erzielung der Auf- und Abwärtsverschiebung der Nadel.
2. In Combination mit dem hohlcylindrischen Halter der Spitzentheil B mit der seitlichen Oeffnung g für den Luftaustritt, der verschlossen wird, wenn der Spitzentheil ganz in den Halter geschraubt ist.
3. Die Verbindung des Halters A mit der Luftröhre D durch das Diaphragma C und der obere Verschlufs des Halters durch die mit der Luftöffnung E1 versehene Verschlufskappe E.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT22958D Füllfeder Active DE22958C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE22958C true DE22958C (de)

Family

ID=299547

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT22958D Active DE22958C (de) Füllfeder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE22958C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004523B (de) * 1954-08-07 1957-03-14 Nilsson Goran Alfred Fuellschreibgeraet mit hohlkegeliger Feder

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004523B (de) * 1954-08-07 1957-03-14 Nilsson Goran Alfred Fuellschreibgeraet mit hohlkegeliger Feder

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2827718C3 (de) Vorrichtung zum Steuern des Schreibmittelzulaufs zur Schreibeinrichtung mechanischer Schreiber
DE22958C (de) Füllfeder
DE1276506B (de) Markierungsstift
DE3343004C2 (de) Schreibgerät
DE15386C (de) Neuerungen an Füllfedern mit ringförmigem Ausflufs
DE294495C (de)
DE2345906A1 (de) Schreibstift mit tinten-injektionseinrichtung
DE282438C (de)
DE468380C (de) Hartspitzfeder
DE64059C (de) Tintenbehälter in Verbindung mit einem Federhalter, einer Ziehfeder oder dergl
DE277252C (de)
DE844421C (de) Schreibfeder fuer Fuellfederhalter
DE237626C (de)
DE92299C (de)
DE44969C (de) Vorrichtung zum Ansaugen der Tinte bei Füllfederhaltern
AT163524B (de) Einrichtung an Füllfederhaltern und zugehörige Füllvorrichtung
DE533097C (de) Fuellfederhalter
DE3310586C2 (de) Füllfederhalter
DE2300523B2 (de) Speisedruckerzeuger fuer tintenstrahlschreiber
DE140702C (de)
DE900909C (de) Kugelschreiber
DE273638C (de)
DE54102C (de) Füllfederhalter
DE13949C (de) Füllfeder mit ringförmigem Ausflufs
DE90763C (de)