DE765732C - Verfahren zur Gewinnung wasserloeslicher organischer Stoffe - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung wasserloeslicher organischer Stoffe

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DE765732C
DE765732C DEV37974D DEV0037974D DE765732C DE 765732 C DE765732 C DE 765732C DE V37974 D DEV37974 D DE V37974D DE V0037974 D DEV0037974 D DE V0037974D DE 765732 C DE765732 C DE 765732C
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DE
Germany
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water
soluble
fatty acids
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oxidation
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DEV37974D
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English (en)
Inventor
Karl Dipl-Ing Blass
Alfons Dr Buschmeier
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Ver Oelfabriken Hubbe & Farenh
Original Assignee
Ver Oelfabriken Hubbe & Farenh
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/42Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C51/487Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by treatment giving rise to chemical modification

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung wasserlöslicher organischer Stoffe
    Bei der OxydhIltian von a1iphatisehen
    Kohlenwasserstoffeh zu Fettsäuren entstehen
    als Nebenprodukte waaserlösliche Stoffe, wie
    A.m@e@sensäure, Essigsäure, Propionsäure und
    entsprechende Oxyfettsäuren, so@wi,eAlikohod:e,
    Alid@eihyd ,e, Ketone und Fettsäuren, die .a;bkotho.-
    Li,sche, a1diehydische und ketonartige Gruppen
    e@n:tha,litm, ferner was@s,erläsliicihe, rn@ejhribias,isdie
    Säuren, wie Oxalsäure und deren Homologe.
    Über .dlie :mengenmäßigen Anteile--, ,in denen
    diese Stoffe gebildet werd-en, ist schwer eine
    Aussage zu machen, .da ihre Bilidung weit-
    gehend von dern Oxydationsverfahren ab-
    hängig ist. Je nach dL-r Oxydationstempematur,
    dem Oxyd,'abionsdruck, dem angewendeten
    Katalysator und dem angewendeten Aus-
    gangsstoff .sind die Mengen, die von den
    verschiedienen Gruppen der wasserlöslichen
    Stoffe gebi1dIet werden, mehr oder wenliger
    erheblich. Bei der im praktischen Betrieib@
    allgemein übkichen Oxydation unter etwa.
    Atmosphärendruck entweicht ein groß-er Teil
    der wasiserlösEchen, leichter flüchtigen Oxy-
    dationserzeugnüese mit dien Brüden und geht
    mit diesen verloren. Der Rest, :der in dem
    Rohoxyd!at verbleibt, wird, um hei der nach-
    folgenden Aufarbeitung der Oxyd'ate Cheani-
    kalien, wie Alkalien, Soda., Schwefelsäure,
    einzusparen, mit Wasser ausgewaschen (vgl. »Fett--- und Seifen<;, 46. Jahrgang, 1939, Heft 1, S. 22, links unten und rechts oben). Die Waschwässer, die die wm,serlöslichen Stoffe .in starker Verdünnung enthalten, werden im allgemeinen verlorengegeben, da eine wirtschaftliche Aufarbeitung bisher nicht möglich war. Versucht man, die wasserlöslichen Oxydationserzeugnisse durch Destillatio:n aus dem Waschwasser zu gewinnen, so erhält man nur geringe Ausbeuten an wenigen- wertvollen Stoffen, wie Ameisensäure und Essigsäure, in mehr oder weniger verdünnter wäßriger Lösung. Die höhersiedenden Anteile verfärben sich und zeigen Neigung zur Verharzun:g. Etwa diie Hälfte der wasserlöslichen Fettsäuren is,t selbst unter Anwendung von Vakuum überhaupt nicht mehr destillierbar. Ähnliche Schwierigkeiten entstehen bei der Extraktion der wasserlöslichen Stoffe aus de:nWaschwässern.
  • Nach einem bekannten Verfahren Trat man Rohoxydate verseift und die Seifen in Gegenwart von Wasser zwecks Befreiung von Oxyfettsäuren, Lahtonen u. d'gI. sowie von polvmeren Bestandteilen oberhalb 28o°, z. B. zwischen 310 und 35o°, einige Zeit erhitzt. Dieses Verfahren befaßt sich ausschließlich mit der Veredlung der wasserunlöslichen höheren Fettsäuren; wasserlösliche Oxydaxionserzeugnisse werden weder behandelt noch gewonnen.
  • Erfindungege@mäß gelingt es, erhebliche Ausbeuten an wasserlöslichen Oxvdationsprodukten zu erzielen, -die noch dazu besonders wertvoll sind, weil sie auch -die mehrbasischein Säuren, wie Citronensäure oder Bernsteinsäure, in besonderer Reinheit und kristaldisationsfähiger Form enthalten.
  • Nach der Erfindung wird das in bekannter Weise unter erhöhtem Druck gewonnene Rohoxyd, das die Hauptmenge der wasserlöslichen Oxvdationse@rzeugrnisse, einbasische, wasserlösliche Fettsäuren, Alkohole, Aldehyde, Ketone, mehrbasische Fettsäuren, Oxyfettsäuren, Iietosäuren u. dgl. organische Verbindungen enthält, -gegebenenfalls zusammen mit den aus den Brüllen der Oxydation gewonnenen Oxydationserzeugnissen ohne vorheriges Auswaschen der wasserlöslichen Stoffe, in bekannter Weise verseift, so daß die wasserlöslichen sauren Oxvdationserzeugnisse zu Salzen umgewandelt werden. Die Seifen und Salze werden nun in wäßriger Lösung einer an sich bekannten Wärmebehandlung oberhalb 3oo°, zweckmäßig 335 bis 350°, unterworfen, die so lange fortgesetzt wird, bis die Esterzahl der aus den Seifen abgeschiedenen Fettsäuren weitgehend verringert ist und nur noch wenige Einheiten. z. B. I bis 3, beträgt. Die Dauer der Erhitzung schwankt zwischen etwa 1h2 und 6 Stunden. Sie ist von der Beschaffenheit der Rohoxy date und der gewählten Erhitzungstemperatur abhängig. Bei höherer Temperatur, z. B. 35o°, kann sie wesentlich kürzer gehalten werden als bei niedrigerer. -Nach der Hitzebehandlung werden die Seifen und Salze mit -Mineralsäuren in bekannter Weise zerlegt. Aus den so, in Freiheit gesetzten Säuren und dem Zerlegungswasser «-erden dann erfindungsgemäß wasserlösliche Stoffe durch Destillation und bzw. oder Extraktion abgetrennt. Dabei zeigt es sica, daß farblose Destillate von hervorragender Qualität gewonnen werden, die neben den einbasischen Fettsäuren noch wertvolle mehrbasische Säuren enthalten, die durch Vakxutndestillation in kristallisationsfähiger Reinheit gewonnen werden. Es handelt sieh dabei um Stoffe" die man bisher aus dem Rohoxvdat überhaupt noch nicht herstellen konnte.
  • Ein Teil der wasserlöslichen Fettsäuren u. dgl. Pro,duhte kann bei der Zerlegung der Seifen und Salze von den wasserunlöslichen Fettsäuren aufgenommen werden. Es ist Mies z. B. dann der Fall, wenn man so arbeitet, daß das Zerlegungswasser eine hohe Konzentration an Oxydationsprodukte-n aufweist, z. B. bei der Verwendung des Zerlegungswassers im Kreislauf. Die in den wasserunlöslichen Fettsäuren enthaltenen wasserlöslichen Oxydationserzeugnisse gehen dann bei der nachfolgenden Destillation der Fettsäuren in die Destillate, vorzugsweise in die niedrigsiedenden und mittleren Fraktionen. Aus diesen und gegebenenfalls auch aus den höheren Fraktionen können sie dann mit wenig Wasser, wäßrigen Lösungen oder durch andere selektive Lösungsmittel, wie Alkohole u. dgl., ausgewaschen und abgetrennt werden. Aus der hierbei gewonnenen wäßrigen Lösung oder Lösung in organischen Lösungsmitteln können die wasserlöslichen Stoffe z. B. durch Eindampfen, fraktionierte Destillation, Umkristallisation und ähnliche Verfahren gewonnen werden.
  • Will man die wasserlöslichen Oxvdationsprodukte möglichst vollständig gewinnen, so können auch noch die in dein Brüllen von der Oxydation enthaltenen flüchtigen Stoffe in bekannter Weise, z. B. mit Wasser. Alkali-oder Erdaaka.lilösungen bzw. -a.ufschlätnmungen, mit organischen Lösungsmitteln oder mit den Brüdenkondensationsprodukten selbst ausgewaschen und die hierdurch gewonnenen Lösungen gemeinsam mit den Ralloxydaten erfindungsgemäß behandelt ,werden. Andererseits ist es aber auch möglich, mit dem Verfahren gemäß der Erfindung schon eine Trennung der weniger wertvollen niedrigsiedendenFettsäuren, insbesondere der
    Ameisen- und Eiss:i@gsäiure, sowie gegebenen-
    falls anderer niedrigsiedenderr Stoffe, z. B.
    Äithyl- und Methylalkohol, von den wert-
    vollen höhersiedendlen ein- und mehrbasi-
    schen Fettsäuren, Oxyfettsäuirem, Keto!sären
    u..dgl. zu verbinden In diesem Faille werden
    die Rohoxydnte vor ihrer Verseifung einer
    Destillation mixt .der Maßgabe unterworfen,
    diaß im wesentlichen hierbei nur diei Ameisen-
    und Es -siiigs,äuire !ab@destillierit werden. Die
    hierfür erforderlichen Des.tnllationistefimpera-
    turen, werden bei Atmasphärenfidiruek bis
    höchstens 16o° gesteigert und liegen bei
    Vakuumdestillation entsprechend tiefer. In
    der gleichen Weise kann man die aus den
    Brüdlen .gewonnenen wasserlöslichen orga-
    nischen Stoffe, behandeln. Nach d ie:m Ab=
    treiben. .der Ameisen- und Essigsäure u. dgl.
    niedrigsn@efidender Verbindungen werden die
    Roihoxydlat,-, .gegebenenfalls, in Mischung mifit
    den ,aufs den Brüden der Oxydation ge-
    wonnen en unid entweder von Ameisen- und
    Es@s@i@gsä,wre, w. digl. Oxydationsproiduilfiten be-
    frei:ben ad'er nicht befreiten Stoffen, nach dem
    Verfahren gemäß der Erfindung weiter-
    behandelt. Enthalten die Verseifumgsproldukte
    noch wesentliche Mengen von u@nveriseifbareln
    Stoffen, so können diesle durch Destillation
    oder Extraktion aus dem Seifen entfernt
    werden. Daraus entsteht ,der Vorteil, daß die
    erfinidlungs:gemäß gewonnenen wiasserlöslichen
    Stoffe im der Hauptsache aus Säuren bestehen.
    Die unverseifibaren Anteiile, die bei der
    Destillation oder Extraktion abgeschieden
    wuirden, können durch Behandlung mit
    Wasser oder Lösungsmitteln in Kohlen-
    wasseirstoffe und deren Oxydabionsproidukte
    getrennt und die letzten gegebenenfalls nach
    dien erfindungsgemäßen Verfaihren behandelt
    werden.
    Es war nicht vorauszusehen, .daß dwrah
    Überführung in Salze und' Druckerhitzung
    auf ehva 300 bis 36o° - Maßnahmen, die,
    wie- schon erwähnet, für die Zerlegung vom
    höheren durch Oxydation alniphatnsaher
    Koihilenwasserstoffe .gewonnenen Feitts-äuren
    an sich blekannt sind - die wasserlöslichen
    Oxydationserzeugnisse in -der Weise umge-
    wandelt werden können, ,daß ein Teil der
    dunen enthaltenen Fettsäuren wasiserunlös.lich
    wird und die mehrbasifischen Fettsäufiren aus
    dem !sonst zur Ve-rharzung noigfienden Ge-
    misch in kri stallis-ationsfähiger Reinhe mt ge-
    wonnen werden können; denn die wasserlös-
    lichen Oxydationserzeugnis,se und deren
    Salze verhalten sich hinsichtlich der Hydro-
    lyse gä,nziliidh verschieden von den im Roh-
    oxydat enthaltenen wasserwnlösiliahen Ver-
    'yi@nfidu,ngen. Zum Unterschied von dem be-
    kannten Verfahren gewinnt man nach dem
    Verfahren gemäß der Erfindung wasserlös-
    lidhe Stoffe, die praktisch ohne Rückstand
    destillierber sind, während die in Form von
    Seifen durch Erhitzung veredelten höher-
    mo@le!kwl:aren wasserunlöslichenRettsäurem bei
    der Destillation erhebliche Destililiationsrück-
    ständie :bilden, die bis zu 20% und mehr be-
    tragen können.
    Bei spiel
    Vorgereiinigbefis Paraffin, das nach dem
    Tieftemperaturhydrierverfalh:ren gewonnen
    wurde, mit Siedegrenzen, bei normalem Druck
    von 330 bis 39o° wurde in an :sich bekannter
    Weise unter einem Druck von 25 atü und
    unter Zugabe, von i 0l0 n ediniigmolekularen
    Fettsäuren, sogenannte Vorlauffettsäuren, .bei
    einer Temperatur zwischen 135 und 120'
    oxydiert. Das Oxydiat 'hatte eine Säurezaihl
    vorn 9o, Vefirsejifunigszahl von 128, Esterzahl
    vom 38. Es enthielt 7,1% wasserlösliche
    Stoffe. Aus denn Oxydat wurden durch Er-
    hitzen die bis 14o° siedenden niedermole-
    kullaren Stoffe, insbesondere Ameisen- und
    Essligsäure mn:t gieringer Menge Propion-
    säure, durch fraktionierte Destillation aus-
    getnieiben. Dufibeii erhielt man 2,q.0/0 wäßriges
    Kondensat mnit einer Sä;urez.ahl vom 365,3
    und einer Verseifungszaihl von 380,7, indem
    etwa i,20/0 saure Bestandteile, bezogen auf
    Rohoxydat, enthalten. waren. Das Oxyda,t
    wurde d iariauf mit 25%:igar Soidialösung ver-
    seift, wobei die Sodalösung in Mengen zu-
    gegeben wuirde, die stöchiometrisch nach der
    Säu irezahl berechnet waren. Nach dem Aus-
    kochen dies Kohlendioxydfis wurde an-
    schIließend eine nach der Esterzahl berechnete
    Menge von 35%i'ger Natronil.auge zugesetzt,
    wobei man noch einen Überschuß anwandte,
    der io% der nach der angegebenen Ver-
    seifungszahl s töahio metrisch ermittelten. Al-
    kalimenge entsprach. Die wäßriige Seifen-
    lösung wfiwrde dann auf eine Temperatur von
    345° erhitzt und die Erhitzung 2 Stun-dtn
    Bang fortgesetzt, biis einte Probe,der aus dien
    Seifen. ralbgesahiiedenen Fettsäuren eine Ester-
    zahl von. 1,8 ergab. Anfisdhließend erfolgbe
    die Abtrennung des Unverseififbaren durch
    Abdes,tiilliation. Statt durch Abdesfitillation
    kann dlas Unverse ifibare auch durch Extrak-
    tion oder Extraktion und- Abdefistil:lation ent-
    fernt -%verd#-n. Die Seife wurde darauf mit
    Schwefelsäure zerlegt, und üiea abgeschiedenen
    Fettsäuren wurden vom Zerlegungswasser
    getrennfit.
    Diie im Zerlegungswasser vorhandenen
    wasserlöslichen. Fettsäuren u. dgl. wuirden
    daraus durch Extraktion gewonnen, und
    zwar wurdie Äther als Extraktion-sm.ittel
    angewendet. Statt Äther können. jedoch
    auch Trichloräthylen, Tetrachlofirkohlenistoff,
    Chloroform, Benzin ad. dgl. bekannte orga-
    nische Extraktionsmittel verwendet werden. Vom Extrakt wurde dass Extraktionsmittel abdestidliert. Die Menge der zurückbleibenden wasserlöslichen Stoffe betrug 4,3 % vorm Rohoxvdat.
  • Die wasserunlöslichen Fettsäuren wurden, nachdem vorher die darin noch enthaltene Sc:bwefel@säu@re in bekannter Weise unschädlich gemacht war, einer fraktionie:rtenWasserdampfdestillation im tech.ni,schen Hochvakuu,m unterworfen. Die hierbei anfallenden Fraktionen bis :24o° (bei 3 mm Hg-Säu@le) wurden mit 3°/o Wasser bei 903 nach dem Gegenstromprinzip ausgewaschen. Aus der wäßrigen Lösung wurden die wasserlöslichen otrganischen Stufte mittels Äther ausgezogen. .Nach dem Abdampfen des Äthers wurden sie fraktioniert destilliert, wobei Bernsteinsäure, Oxalsäure und andere mehrbasische Säuren in sehr reiner Form gewonnen wurden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Gewinnung wasserlöslicher Stoffe, die neben einbasischen wasserlöslichen Fettsäuren, Alkoholen, Aldehyden und Ketonen insbesondere auch mehrbasische Fettsäuren, Oxyfettsäuren, Ketosäuren u. dgl. o-rganisohe, Verbindungen enthalten, aus den Erzeugnissen der Oxydation von paraffinischen und ähnlichen Kohlenwasserstoffeh zu Fettsäuren, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise unter erhöhtem Druck gewonnene Rohoxydat, gegebenenfalls zusammen mit den aus Brüden der Oxydation gewonnenen Oxvdation.serzeugnissen, ohne vorheriges Auswaschen der wasserlöslichen Stoffe. wie an sich bekannt, verseift und so lange erhitzt wird, bis nach etwa 1/_# bis 6 Stunden die Esterzahl nur noch -wenige Einheiten beträgt und daß nach der für die Bethandlung entsprechender wasserunlöslicher Fettsäuren an sich bekannten Zerlegung der Seifen und Salze aus dem Zerlegungs-,vasser die wasserlöslichen Erzeugnisse der Oxvdation zweckmäßig durch Extraktion und bzw. oder Destillation gewonnen werden. 2 <'erfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor der --erseifung niedri:gs.iedende Stoffe, insbesondere Ameisensäure und Essigsäure, durch zweckmäßig fraktionierte Destillation aus den Rohoxydaten und bzw. oder den aus den Brüden der Oxydation gewonnenen wasserlöslichen Stoffen entfernt «-erden. 3. Verfahren nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Extraktionsmittel für die wasserlöslichen Stoffe aus dem Zerlegungswasser Äther. Benzin, Chloroform, Tetrachlorkohlensto.ff, Trichloräthvlen oder ähnliche organische Lösungsmittel verwendet werden. Verfahren nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die unverseifbaren Bestandteile vor der Zerlegung der Seifen in bekannter Weise durch Destillation oder Extraktion oder beide Verfahren entfernt werden. 5. Verfahren nach den Ansprüchen i bis d., dadurch gekennzeichnet, daß aus den wasserunlös.Uchen Fettsäuren, die bei der Zerlegung der Seifen anfallen, oder gegebenenfalls aus den daraus gewonnenen Desti.llatfettsäuren oder Fraktionen derselben wasserlösliche organische Stoffe mit Wasser oder wäßrigen Lös:ungen extrahiert werden, und daß aus den wäßrigen Extrakten wasserlösliche organische Stoffe, z. B. durch Ausziehen mit Äther oder anderen Lösemitteln, ge-«-onnen werden.
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