DE765174C - Verfahren zur vereinfachten und beschleunigten Herstellung von Zahnkraenzen - Google Patents

Verfahren zur vereinfachten und beschleunigten Herstellung von Zahnkraenzen

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DE765174C
DE765174C DEF93552D DEF0093552D DE765174C DE 765174 C DE765174 C DE 765174C DE F93552 D DEF93552 D DE F93552D DE F0093552 D DEF0093552 D DE F0093552D DE 765174 C DE765174 C DE 765174C
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DE
Germany
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segments
simplified
tooth
accelerated production
accelerated
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Expired
Application number
DEF93552D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter P Hrdina
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fellner and Ziegler GmbH
Original Assignee
Fellner and Ziegler GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • B23P15/14Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass gear parts, e.g. gear wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H5/00Making gear wheels, racks, spline shafts or worms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, daß Zahnkränze. z. B. von Panzerkampfwagen, einem außerordentlich hohen Verschleiß unterliegen. Die bisherige Herstellungsmethode besteht darin, solche Zahnkränze im ganzen zu schmieden oder das Zahnprofil durch Ausräumen herzustellen. Beide Methoden erfordern nicht nur ein ziemlich hohes Einsatzgewicht, sondern zahlreiche Bearbeitungsmaschinen. Es besteht daher ein starkes Bedürfnis nach einem Herstellungsverfahren von Zahnkränzen, insbesondere Radkränzen, die für den Betrieb von Ketten-oder Raupenfahrzeugen benötigt werden.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur vereinfachten und beschleunigten Massenfertigung solcher Zahnkränze, welches grundsätzlich darin besteht, die einzelnen Zahnsegmente getrennt herzustellen und die Teile dann insbesondere durch Schweißen zusammenzusetzen. Besteht beispielsweise ein Zahnkranz aus 17 Zähnen, so «-erden i7 Einzelsegmente hergestellt und diese dann durch Schweißen auf einer geeigneten Schablone zu dem fertigen Zahnkranz zusammengesetzt.
  • Auch bisher findet sich gelegentlich ein Verfahren, Zahnkränze, besonders solche von übergroßem Durchmesser, zwei- oder dreiteilig herzustellen und diese Teile erst am Ort des Gebrauches zusammenzusetzen. Eine derartige Unterteilung entsprach dem Bedürfnis eines vereinfachten Transportes. Das Verfahren der Erfindung geht von einem ganz anderen Blickpunkt aus und zerlegt das Zahnrad in so, viele Einzelsegmente als möglich, um diese so verkleinerten und v ereinfachten Einzelteile auf entsprechend einfacheren Maschinen an vielen Stellen gleichzeitig oder durch besondere Verfahren der Massenfertigung beschleunigt herstellen zu können.
  • Die Herstellung solcher Segmente besteht z. B., und hierin liegt ein weiteres Erfindungsmerkmal, darin, daß auf Profilwalzen lange gerade Stränge hergestellt werden, die in ihrem Profil einem Zahnsegment entsprechen. t Aus dem so hergestellten Profil werden dann die einzelnen Segmente abgeteilt und zu dem Zahnkranz zusammengesetzt.
  • Abb. i zeigtinperspektivischerDarstellung j einen so hergestellten profilierten Strang, an dem durch gestrichelte Linien die Trennlinie der einzelnen Segmente angezeigt ist.
  • Eine: weitere Möglichkeit der Herstellung der Teilsegmente besteht darin, einen geraden Strang in Form einer Zahnstange zu walzen, hieraus keilförmige Segmentstücke abzutrennen und diese zu dem Zahnkranz zusammen- . 1 zusetzen. Dieses Verfahren hat gegenüber I dem ersten den Vorteil erheblich geringerer Trennflächen und damit weiterer Verkleinerung der Bearbeitung. Andererseits wird der innere Umkreis des Rades nicht rund, sondern ein Vieleck mit so viel Ecken als der Zahnkranz Segmente aufweist. Dies kann für manche Fälle allerdings auch vorteilhaft sein, da es die Befestigung erleichtert.
  • E Abb. a gibt das vorstehend beschriebene Verfahren wieder. Auch hier zeigen die gestrichelten Linien die Trennlinie der keilförmigen Segmente an.
  • Man kann schließlich auch die Einzelsegmente auf andere Weise, wie z. B. durch Schmieden im Gesenk oder durch autogene: Trennen aus Blechen, herstellen.
  • Abb.3 zeigt die zum Kranz zusammengefügten Einzelsegmente, wobei die Verbindung z. B. durch Stumpfschweißen erfolgt.
  • Die Erfindung erbringt den weiteren Vorteil, daß die Walzhaut für die arbeitende Oberfläche erhalten bleibt, was bei dem Räumverfahren unmöglich ist. Es können weiterhin hei dem Walzen die besonderen Methoden, die sich z. B. für das `Falzen von Schienen herausgebildet haben, benutzt «-erden. weil die Probleme einer verschleißharten Oberfläche dort die gleichen sind.
  • Form und Gestaltung der Zähne können vielfach variiert werden, ohne daß hierdurch der Erfindungsgedanke beeinträchtigt wird. Auch die Befestigungsart der Keilsegmente aneinander ist nicht auf ein Schweißen beschränkt, sondern kann durch die sonst in der Technik üblichen Bestimmungsarten ersetzt «-erden. Das Schweißen dürfte hierbei jedoch die sicherste und höchste Festigkeit gewährleistende Methode sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur vereinfachten und besehleunigten Herstellung von.Zahnkränzen. insbesondere für den Antrieb von Ketten-und Raupenfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kranz aus einer Vielzahl keilförmiger Segmente zu den jeweils gewünschten Abmessungen zusammengesetzt und diese Segmente vorzugsweise durch Schweißen miteinander verbunden «-erden. Die Herstellung von Zahnsegmenten zur Ausübung des Verfahren: gemäß Anspruch i durch Walzen eines dem Zahnsegmentprofil entsprechenden Stranges. von dem die Segmente abgelän,.-t «-erden.
DEF93552D 1943-03-26 1943-03-26 Verfahren zur vereinfachten und beschleunigten Herstellung von Zahnkraenzen Expired DE765174C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042306B (de) * 1954-05-31 1958-10-30 Untertage Maschb G M B H Kettenrad, insbesondere fuer Kettenfoerderer
FR2494146A1 (fr) * 1980-11-15 1982-05-21 Deutsche Ind Anlagen Outil pour le faconnage de corps metalliques
WO1990010522A1 (de) * 1987-09-08 1990-09-20 Michael Schenk Bauteil mit wenigstens einem hohlraum und verfahren zu seiner herstellung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1042306B (de) * 1954-05-31 1958-10-30 Untertage Maschb G M B H Kettenrad, insbesondere fuer Kettenfoerderer
FR2494146A1 (fr) * 1980-11-15 1982-05-21 Deutsche Ind Anlagen Outil pour le faconnage de corps metalliques
WO1990010522A1 (de) * 1987-09-08 1990-09-20 Michael Schenk Bauteil mit wenigstens einem hohlraum und verfahren zu seiner herstellung

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