DE764309C - Verfahren zum Herstellen nicht einkristalliner, polarisierender Flaechen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen nicht einkristalliner, polarisierender Flaechen

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DE764309C
DE764309C DEK153776D DEK0153776D DE764309C DE 764309 C DE764309 C DE 764309C DE K153776 D DEK153776 D DE K153776D DE K0153776 D DEK0153776 D DE K0153776D DE 764309 C DE764309 C DE 764309C
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DE
Germany
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monocrystalline
producing non
polarizing surfaces
nitric acid
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DEK153776D
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Rudolf Dr Med Degkwitz
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B5/00Optical elements other than lenses
    • G02B5/30Polarising elements
    • G02B5/3025Polarisers, i.e. arrangements capable of producing a definite output polarisation state from an unpolarised input state
    • G02B5/3033Polarisers, i.e. arrangements capable of producing a definite output polarisation state from an unpolarised input state in the form of a thin sheet or foil, e.g. Polaroid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen nicht einkristalliner, polarisierender Flächen Gegenstand des Hauptpatentes 74,7 882 ist ein Verfahren zum Herstellen nicht einkristalliner polarisierender Flächen durch Auftragen, einer Lösung einer dichroitischen Substanz auf einen durchsichtigen Träger, Verdampfen des Lösungsmittels und Gleichrichten der Substanzteilchen, bei dem zur Lösung der dichroitischen Substanz Eisessig verwendet wird.
  • Es wurde nun gefunden, daß die genannten Polarisatoren noch weiter verbessert werden können und bei völliger Schleierfreiheit und schwacher Färbung trotz eines Mindestmaßes an Lichtverlust einen hochgradigen Polarisationseffekt zeigen, `wenn man der Lösung der dichroitischen Substanz in Eisessig Salpetersäure zusetzt. Besonders wirksam erweist sich die gemeinsame Wirkung von Eisessig und Salpetersäure, wobei der Polarisationseffekt besonders stark ausfällt, wenn man gemäß weiterer Verbesserung der Erfindung den Polarisator unmittelbar nach dem raschen Verdampfen des Lösungsmittels nochmals kurz in, eine wasserhaltige Atmosphäre bringt, z. B. anhaucht, und dann sehr schnell trocknen läßt. Es zeigt sich, daß hierdurch eine strenge und genaue Ausrichtung der Teilchen und damit eine einwandfreie Po-Iarisationswirkung erreicht wird.
  • Über das Ergebnis des Verfahrens nach der Erfindung gibt die nachstellende Vergleichstabelle Aufschluß, in welcher drei Beispiele flach der Erfindung (1;r.2 bis 4) einerseits einem dichroitischen llakroeinkristall (Nr. i), and_rerseita einem Polarisator (Zr. 5) gegenübergestellt sind. der aus einer alkoholischen lletllvIenbIaulösung h°_rgestellt wurde. Die drei Polarisatoren sind hierbei durch Auftrag einer Lösung gewonnen -worden, bei der einer 4,4o/oigen Methylenblaulösung in 96o/oigem Eisessig (insgesamt ioo cm31 65o/oige Salpetersäure (0,71 bzw. 0,36 bzw. 1,6 cm3 auf Zoo em3) zug;setzt -wurde. worauf die Lösung auf einem Wasserbad bis zum Farbumschlag erwärmt wurde. Der Farbumschlag geht dabei in der Draufsicht auf Rötlichblau nach Eisblau. in der Draufsicht von Blau auf Rot.
  • Setzt man die Intensität der durch die Polarisatoren zu betrachtenden Lichtduelle gleich i20, so vermindert sie :ich wie folgt:
    Zwei Zwei
    Ein parallel gekreuzte
    geschal- Polari-
    sator tete Pola-
    satoren
    risatoren
    i Einkristall ............................................. 60 40 i
    2 Jlethylenblauflächenfilter i9Tr. auf ioo ccm Lösung (Optimal!) 60 40 i
    3 1lethylenblauflächenfilter io Tr. auf ioo ccm Lösung . . . . . . . . 40 S S
    4 1lethylenblauflächenfilter 3o Tr. auf ioo ccm Lösung . . . . . . . . S ' I '4
    Methylenblauflächenfilter mit alkoholischer Methylenblaulösung 6o :I0-60 40
    Die Tabelle lehrt. daß die Salpetersäure zur Eisessiglösung jeweils in einem bestimmten, durch Vergleich zu ermittelnden Verhältnis zur Farblösung stehen muß, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Andererseits geht aus dem Vergleich hervor, daß bei genau dosiertem Salpetersäurezusatz (Beispiel 2) durch die nach der Erfindung hergestellten Polarisatoren der gleich gute Effekt erzielt wird wie mit Einkristallen dichroitischer Substanzen.
  • Auch von anderen Farben als den bei. den Vergleichsversuchen gewählten. z. B. von leutraIrot und 1lethvlenblau. läßt sich zeigen, daß der dichroitische Effekt durch das erfindungsgemäße `'erfahren bei vollkommener Schleierfreiheit erheblich verbessert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen nicht einkristalliner, polarisierender Flächen nach Patent 747 88-z, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Eisessig hergestellten Lösung der dichroitischen Substanz Salpetersäure zugesetzt wird. z Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß der mit der Farblösung überzogene Träger unmittelbar nach dem Verdampfen des Lösungsmittels kurze Zeit in eine wasserdampfhaltige Atmosphäre gebracht und dann rasch getrocknet -wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Französische Patentschrift 1r.784 4S7.
DEK153776D 1939-03-09 1939-03-09 Verfahren zum Herstellen nicht einkristalliner, polarisierender Flaechen Expired DE764309C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR784487A (fr) * 1935-01-09 1935-07-22 Marks Alvin M Organes revêtus d'une couche cristalline, corps polarisants transparents et procédé pour les établir

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR784487A (fr) * 1935-01-09 1935-07-22 Marks Alvin M Organes revêtus d'une couche cristalline, corps polarisants transparents et procédé pour les établir

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