DE763860C - Kiesbagger - Google Patents

Kiesbagger

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Publication number
DE763860C
DE763860C DEH155908D DEH0155908D DE763860C DE 763860 C DE763860 C DE 763860C DE H155908 D DEH155908 D DE H155908D DE H0155908 D DEH0155908 D DE H0155908D DE 763860 C DE763860 C DE 763860C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rake
gravel
channel
clay
conveyor trough
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Expired
Application number
DEH155908D
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Lambertus Pet Hasselt
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE763860C publication Critical patent/DE763860C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F7/00Equipment for conveying or separating excavated material
    • E02F7/06Delivery chutes or screening plants or mixing plants mounted on dredgers or excavators
    • E02F7/065Delivery chutes or screening plants or mixing plants mounted on dredgers or excavators mounted on a floating dredger

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Underground Or Underwater Handling Of Building Materials (AREA)

Description

  • Kiesbagger Bis jetzt ist die Kiesgewinnung beim Abbaggern von tonhaltigen: Kieslagerstätten nicht sehr wirtschaftlich, gleichgültig ob der Lagerkies den Ton in Schichten oder in Klumpen enthält oder ob er von einer Tonschicht überlagert ist. Gewöhnlich wird der Betrieb so geführt, daß das aus Kies und Ton bestehende Baggergut durch eine erste Rinne mit Rechen geführt und dabei mit einem kräftigen Wasserstrahl gespült wird, wobei die- groben Steine mit großen Tonklumpen, Schollen usw. über den Rechen abrutschen, und inUnterläscher geladen werden, während das, durch den Rechen durchfließende Gut (Kies, Sand, Ton und Wasser) in einer darunter befindlichen zweiten Rinne mit feinerem. Rechen nochmals gespült wird, wodurch sich der Sand mit den feineren Tonteilchen und dem Wasser abscheiden und durch .eine dritte Rinne abgeführt werden, entweder gleichfalls in einen Unterlöscher oder in den Wasserlauf.
  • Mit dem aus der zweiten Rinne kommenden Gut, welches im wesentlichen ein Gemisch von Kies und mittelgroßen Tonstücken darstellt, wird ein Unterlöscher geladen, worin, es mit viel Wasser gewaschen wird, wonach man die Ladung an geeigneter Stelle löscht. Hat sich eine genügende Kiesmenge aus den Unterlöschern angesammelt, so wird dieser Kies wieder gehoben und gewaschen. In vielen Fällen aber ist der Kies dann noch mit ziemlich viel Ton vermischt. so daß man gezwungen ist, den beschriebenen Vorgang gegebenenfalls mehrere Male zu wiederholen. Dadurch gestaltet sich der Betrieb zeitraubend und kostspielig, so daß man bisweilen sogar reiche Lagerstätten nicht ausbeutet.
  • Die Erfindung bezweckt, die Übelstände des bekannten Verfahrens zu vermeiden und die Gewinnung von Kies aus derartigen Lagerstätten wirtschaftlicher zu gestalten. Sie beruht auf der Erkenntnis, daß die Nachteile des jetzt allgemein benutzten Verfahrens im wesentlichen dadurch bedingt werden. daß der Kies mit einer größeren Tonmenge v ermischt in die Unterlöscher gelangt, und weiter. daß man überhaupt Unterlöscher benutzt.
  • Bei dem Kiesbagger nach der Erfindung. der zur Kiesgewinnung an tonhaltigen Lagerstätten geeignet ist. schließt an den geschlossenen Bodenteil einer Schüttrinne, auf den das Baggergut ausgekippt wird, ein nicht bewässerter Rechen an. In der unterhalb dieses Rechens liegenden Rinne ist ein zur Aussonderung von Sand und kleinen Tonteilen dienender bewässerter Rechen angeordnet, der das durch den ersten Rechen hindurchfallende, von den größeren, im wesentlichen unzerkleinerten Tonklumpen befreite taut aufnimmt. An diese zweite Rinne schließt sich eine trichterförmige Rinne an, die in eine mit einem Anschluß an eineDruckwasserleitung versehene Förderrinne übergeht.
  • Dadurch, daß der Rechen in der ersten Rinne nicht bewässert ist, wird die Zerkleinerung der Tonklumpen und folglich die Beimischung von Tonteilen bei dem durch den Rechen fallenden Kies nach Möglichkeit vermieden. Der Ton gleitet zum größeren Teil über den Rechen ab, während der Kies mit Sand und die kleineren Tonstücke durch den Rechen hindurch in die zweite Rinne gelangen, wo der Sand durch einen bespritzten Rechen ausgewaschen wird. Das über diesen Rechen gleitende Gemisch von Kies und kleineren Tonteilen gelangt durch die anschließende trichterförmige Rinne in die Förderrinne, in der Kies und Tonteile voneinander getrennt werden.
  • Um die Trennung zwischen Kies undTon zu fördern, kann man das Rinneninnere mit Vorsprüngen, z. B. Prallwänden od. dgl., versehen, welche die festen Bestandteile des Stromes nach Möglichkeit voneinander lösen.
  • Aus der Förderrinne werden Kies und Tonteile in den Wasserlauf abgeführt. Der Kies sinkt infolge seines verhältnismäßig großen spezifischen Gewichtes im Wasserlauf schnell zu Boden, wo er sich allmählich zu einem großen, Haufen ansammelt. Der mitgeführte Ton und die sonstigen, weniger schnell sinkenden Fremdkörper werden durch den sinkenden Kies nach außen gedrückt und rollen auf der Böschung des Kieshaufens nach unten, so daß sie an dessen Fuß zu liegen kommen. In dieser Weise läßt sich der Kies im Haufen praktisch vollkommen rein gewinnen. Wird der Haufen wieder gehoben, so findet man nur an seinem Fuß Ton und sonstige Bestandteile, die dann aber bequem und vollständig ausgewaschen werden können.
  • Die lange Waschrinne und gegebenenfalls auch eine besondere Pumpe für das Waschwasser kann man auf dem Bagger selbst aufstellen. Vorzugsweise aber werden sie gemäß der Erfindung auf einem mit dem Baggerschift gekuppelten Kahn angeordnet, wie es bei der in der mehr oder weniger schematischen Zeichnung als Beispiel dargestellten Anordnung der Fall ist.
  • In einem für den normalen Kiesbaggerbetrieb dienenden Bagger ist es bekannt, das Baggergut aus den Eimern auf einen nicht bewässerten Rechen auszuschütten, um die schweren Steine auszuscheiden. Für die Kiesgewinnung aus tonhaltigen Lagerstätten wäre ein solcher Bagger nicht brauchbar, die Tonklumpen würden zum Teil durch den Rechen hindurchfallen, zumTeil sich darin festsetzen.
  • Das Baggerschiff i nach der Zeichnung ist mit einem Lagerbock -2 versehen, worin der Turas 3 für ein Becherwerlk 4 drehbar gelagert ist. Unter der Entleerungsstelle der Eimer befindet sich eineWechselklappe 5, die das Baggergut nach der Backbordseite in eine Schüttrinne 6 mit Rechen oder Horden 7 abführt. Die Stäbe des Rechens sind vorzugsweise drehbar gelagert. Die darüber angeordneten Spritzdüsen S bleiben außer Wirkung, wenn der Betrieb entsprechend der Erfindung geführt wird. Die groben, über den Rechen 7 abrutschenden Teile werden in einen Unterlöscher oder in besonderen Fällen durch Führungswände neben dem Schiff in den Wasserlauf abgeführt.
  • Das den Rechen 7 passierende Gut wird durch die Rinne g mit Sandhorde io und Spritzdüsen i i abgeführt, wobei diese beim Betrieb nach der Erfindung benutzt werden. Sand. Wasser und kleinere Tonteilchen fließen durch die Horde io hindurch und werden durch eine Schüttrinne 12 in der Längsrichtung des Baggers in den Wasserlauf zurückgeführt, so daß sich dieser Teil des gebaggerten Gutes hinter dem Bagger wieder ablagert. Ein Gemisch von Kies, Tonstücken und Wasser rutscht durch die Rinne g, einen Trichter 13 und ein Anschlußstück 14 in eine lange Rinne f5, die an einem Flaschenzug 16 eines. Auslegers 17 des Mastes 18 eines Kahns ig hängt. Dieser am Bagger befestigte Kahn ist mit einer Handwinde 20 zum Heben und Senken der Rinne 15 ausgerüstet, weiter mit einer Pumpe 21, deren Druckleitung 22 durch eine Schlauchkupplung 23 mit einem in die Rinne 15 mündenden Rohr 24 verbunden ist, und mit einer nicht dargestellten Winde, mittels der die Rinne 15 durch ein Kabel in der Längsrichtung des Baggers verschwenkt werden kann, welches über Rollen am vorderen und am hinteren Ende des Kahns geführt und am Ende der Rinne 15 befestigt ist. Dazu ist am Anschlußstück 14 der Rinne ein Zapfen 25 angeordnet, der in einem Stuhl des Trichtersi 13 drehbar ist. Auf diese Weise ist die Möglichkeit gegeben, beim Verholen des Baggers das Ende der Rinne 15 in etwa unveränderter Lage zu halten, was zum Erreichen einer großen Höhe des Kieshaufens und mit Rücksicht auf das Ansammeln der fremden Bestandteile am Fuß des Haufens erwünscht ist.
  • Dadurch, daß die Rinne 15 mit Zubehör auf einem besonderen Kahn angebracht ist, kann der Bagger dem jeweils gewünschten Betrieb, nämlich entweder mit oder ohne Anwendung der Erfindung, schnell angepaßt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kiesbagger mit einer Einrichtung zum Reinigen, von Baggergut aus tonhaltigen Kieslagerstätten, die aus zwei hintereinande:rliegenden Rechen, Ablaufrinnen und einer Waschvorrichtung beisteht, dadurch gekennzeichnet, daß an den geschlossenen Bodenteil (5) einer Schüttrinne (6), auf den das Baggergut ausgekippt wird, ein nicht bewässerter Rechen (7) anschließt und in der unterhalb dieses Rechens (7) liegenden Rinne (g) ein zur Aussonderung von Sand und kleinen Tonteilen dienender zweiter bewässerter Rechen (io) angeordnet ist, der das durch den ersten Rechen hindurchfallende, von den größeren, im wesentlichen unzerkleinerten Tonklumpen befreite Gut aufnimmt, und daß an die zweite Rinne (9) eine trichterförmige Rinne (13) anschließt, die in eine mit einem Anschluß an eine Druckwasserleitung (21, 22) versehene Förderrinne (15) übergeht.
  2. 2. Kiesbagger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderrinne (15) und die Wasserpumpe (21), deren Druckleitung (22) an die Förderrinne (15) angeschlossen ist, auf einem mit dem Baggerschiff (i) gekuppelten besonderen Kahn (ig) angeordnet sind.
  3. 3. Kiesbagger nach den: Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderrinne (15) um eine senkrechte Achse schwenkbar gelagert ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 525 917, 526374.
DEH155908D 1938-04-19 1938-05-22 Kiesbagger Expired DE763860C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL763860X 1938-04-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE763860C true DE763860C (de) 1953-02-09

Family

ID=19827550

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH155908D Expired DE763860C (de) 1938-04-19 1938-05-22 Kiesbagger

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE763860C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE525917C (de) * 1925-06-06 1931-06-03 Johannes Lambertus Petrus Van Wasch- und Trennvorrichtung fuer Baggergut bei Kiesbaggern zum Gewinnen von reinem Grob- und Feinkies mittels beiderseitig des Eimerbaggerschiffes abzweigender geneigter Rinnen
DE526374C (de) * 1928-06-25 1931-06-05 Gerhard Huelskens & Co G M B H Eimerbagger in Verbindung mit einer Wasch- und Siebmaschine fuer Kies, Sand u. dgl.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE525917C (de) * 1925-06-06 1931-06-03 Johannes Lambertus Petrus Van Wasch- und Trennvorrichtung fuer Baggergut bei Kiesbaggern zum Gewinnen von reinem Grob- und Feinkies mittels beiderseitig des Eimerbaggerschiffes abzweigender geneigter Rinnen
DE526374C (de) * 1928-06-25 1931-06-05 Gerhard Huelskens & Co G M B H Eimerbagger in Verbindung mit einer Wasch- und Siebmaschine fuer Kies, Sand u. dgl.

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