DE76342C - Rad mit Speichen aus Wellblech - Google Patents
Rad mit Speichen aus WellblechInfo
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- DE76342C DE76342C DENDAT76342D DE76342DA DE76342C DE 76342 C DE76342 C DE 76342C DE NDAT76342 D DENDAT76342 D DE NDAT76342D DE 76342D A DE76342D A DE 76342DA DE 76342 C DE76342 C DE 76342C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B1/00—Spoked wheels; Spokes thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Θ3: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. December 1893 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Neuerung an Rädern, die darin besteht, dafs
um die metallische Nabe ein zickzackförmig gestalteter Ring gelegt ist, in welchen metallische
gewellte Speichen einpassen, worauf das Ganze von einem gewellten, aus Stahlblech hergestellten
Reifen umgeben wird.
Diese Anordnung hat den Zweck, eine starke Radconstruction zu schaffen, welche aus gewellten
Stahltafeln besteht und leicht und stark genug ist, um für jedes Fahrzeug verwendet
werden zu können.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Vorderansicht eines mit Gummiring versehenen
Rades. Fig. 2 ist eine Seitenansicht, Fig. 3 eine Vorderansicht eines Rades mit einem metallischen
Radreifen. Fig/ 4 ist ein Querschnitt durch einen Radkranz nach Fig. 3, Fig. 5 ein Längsschnitt
durch die Hälfte der Nabe und ein Lager für eine Speiche. Fig. 6 ist ein Schnitt nach
Linie C-D der Fig. 2 und Fig. 7 ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2. Fig. 8 zeigt den
vierten Theil des um die Nabe zickzackförmig angeordneten Ringes in Ansicht. Fig. 9 ist die
Hälfte eines Schnittes durch . eine metallische Speiche.
Der zickzackförmige Ring α ist an seiner Aufsenseite mit einer Anzahl geschlitzter Lager b
versehen, welche zur Aufnahme der Speichenenden dienen. Der innere Theil dieser Lager b
ist konisch gestaltet. Jede Speiche c besteht aus zwei Theilen. Zu diesem Zweck werden
eine Anzahl flacher Stahlstücke zuerst in der Längsrichtung gewellt, wobei sie einen Flantschii
an jeder Seite der Wellen erhalten und darauf gebogen werden, derart, dafs sie ein gleichschenkliges
Dreieck mit den abgerundeten Ecken e bilden. Die freien Enden dieser so
hergestellten Segmente werden in die konischen Lager b der Nabe f eingesetzt und alsdann
nach innen geprefst.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, bilden die beiden an einander stofsenden Schenkel
zweier Segmente eine Speiche, während die Basis der gleichschenkligen Dreiecke je einen
Theil des Radkranzes bilden. Die Flantschen auf jeder Seite der Lä'ngswellen bilden eine
cylindrische Speiche c mit seitlichen Rippen. Eine hölzerne Speiche m kann vortheilhaft
zwischen die beiden metallischen Speichentheile eingesetzt werden (s. Fig. 6). Die Lager b
an der Nabe f sind auf die Hälfte ihrer Tiefe seitlich derart geschlitzt, dafs sie in diesen
Schlitzen die Flantschen d aufnehmen und so den Speichen c weitere Stütze und Halt gewähren.
Die Flantschen erstrecken sich nicht bis an das Ende der Segmente und die einander
gegenüberstehenden Enden der wellenförmigen Theile sind leicht abgeschrägt, so dafs
die an einander stofsenden Segmenttheile in den konischen Lagertheil eingeprefst und durch
einen metallischen hohlen Pflock festgeklemmt werden können. Wenn diese einzelnen Segmente
in ihre Lager eingesetzt sind, so bilden ihre sämmtlichen Grundflächen zusammen die Peripherie
des Rades, an welcher noch ein gewellter Radkranz g angeordnet ist, der einen
Gummiring i aufnimmt. Der gewellte Radkranz g kann aus einem Stück hergestellt
werden. An der inneren Oberfläche des Radkranzes sind halbkreisförmige Vorsprünge vorgesehen
, welche in die Vertiefungen bezw.
Wellen der Peripherie j der combinirten Segmente einpassen. Der Radkranz g wird in die
erforderliche Form gebogen und dann um das Rad gelegt, derart, dafs er sä'mmtliche Segmente
umfafst und dieselben in radialer Richtung auf die Nabe fesfprefst. Hierauf werden die beiden
Enden des Radkranzes auf geeignete Weise mit einander verbunden. Wenn nöthig, können die
kleinen, dreieckig gestalteten Zwischenräume k, welche zwischen den abgerundeten Ecken der
Segmente und dem Radkranz g liegen, durch kleine Stücke aus geeignetem Material ausgefüllt
werden.
Wenn sä'mmtliche Segmente zusammengesetzt sind, so bilden sie einen Kreis, wobei die an
einander stofsenden Schenkel der Segmente die röhrenförmigen, mit Flantschen versehenen Radspeichen
bilden. Die Enden der Segmente werden alsdann in die zickzackförmigen Lager b
der Nabe f eingesetzt, nach innen gepreist und durch die Stahlpflöcke h befestigt.
Um zu verhindern, dafs die Flantschen d der Speichen sich in der Mitte von einander entfernen
oder sich verbiegen, können die Flantschen der Speichen mit einander überlappt werden.■ Der Radkranz ο kann, wie dies in
Fig. 4 dargestellt ist, passend durch eine Radfelge η aus Holz, Papier oder anderem geeigneten
Material ausgefüllt werden. Die Radfelge besteht vortheilhaft aus einem Stück und ist
mit einem metallenen Radreifen / beschlagen, wobei die Innenseite der Felge η wellenförmig
gestaltet ist und in die entsprechenden Vertiefungen der Segmenttheile des metallischen
Radkranzes einpafst.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Rad, dadurch gekennzeichnet, dafs die Speichen und der Felgenkranz aus gebogenen, im Querschnitt halbkreisförmigen Wellblechstücken bestehen, welche auf die Länge der eigentlichen Speichen an den Rädern mit einander verbunden sind, zum Zweck, grofse Widerstandsfähigkeit bei. geringem Gewicht zu erzielen.
- 2. Eine Ausführungsform des unter i. gekennzeichneten Rades, bei welcher ein mit Längswellen versehener Blechstreifen (g) um den Felgenkranz liegt, zu dem Zwecke, den Radreifen aufzunehmen.
- 3. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Rades, bei welcher die hohlen Speichen mit Holz ausgefüttert sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76342C true DE76342C (de) |
Family
ID=349239
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76342D Expired - Lifetime DE76342C (de) | Rad mit Speichen aus Wellblech |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76342C (de) |
-
0
- DE DENDAT76342D patent/DE76342C/de not_active Expired - Lifetime
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