DE763333C - Schaltgestell fuer Nockenwalzenschalter, insbesondere fuer die Hauptstromkreise elektrischer Triebfahrzeuge - Google Patents

Schaltgestell fuer Nockenwalzenschalter, insbesondere fuer die Hauptstromkreise elektrischer Triebfahrzeuge

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Publication number
DE763333C
DE763333C DEB202219D DEB0202219D DE763333C DE 763333 C DE763333 C DE 763333C DE B202219 D DEB202219 D DE B202219D DE B0202219 D DEB0202219 D DE B0202219D DE 763333 C DE763333 C DE 763333C
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DE
Germany
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rods
support
switch
switches
supporting
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Expired
Application number
DEB202219D
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Fleischhammer
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BROWN
Original Assignee
BROWN
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE763333C publication Critical patent/DE763333C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/08Bases; Stationary contacts mounted thereon

Landscapes

  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

  • Schaltgestell für Nockenwalzenschalter, insbesondere für die Hauptstromkreise elektrischer Triebfahrzeuge Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit der Ausbildung des Gestells von Walzenschaltern, deren Schaltelemente durch eine Nockenwelle betätigt werden. Schaltgestelle dieser Art, die durch die Verbindungsstäbe bzw. die Tragstäbe für die Schaltelemente abgestützt werden, sind bekannt. Um die von den einzelnen Nockenschaltern auf die Tragstäbe ausgeübten Kräfte ohne unzulässige Verformung aufnehmen zu können, müssen die Tragstäbe einen verhältnismäßig großen Querschnitt haben: Hierdurch wird das Gewicht des Schaltgestells groß, vor allem, wenn viele Nockenschalter vorhanden sind und dabei große Kräfte aufgenommen werden müssen. Soll ein Schaltgestell mit einer Anzahl von weiteren Nockenschaltern ergänzt werden können, so müssen die Tragstäbe von vornherein den für die größere Anzahl von Nockenschaltern erforderlichen Querschnitt haben, weil bei Hinzufügen von neuen Nockenschaltern die von diesen auf die Tragstäbe ausgeübten Kräfte zusätzlich hinzukommen. Außerdem muß natürlich das Schaltelement diesem großen Querschnitt der Tragstäbe von vornherein ängepaßt werden. Durch die Durchbiegung der Verbindungsstäbe und der Tragstäbe infolge der von den Nockenschaltern und der Nockenwelle auf sie ausgeübten Kräfte wird ferner der Eingriff der Nockenwelle mit den Nockenschaltern ungünstig beeinflußt, insbesondere bei den Nockenschaltern, die in der Mitte des Schaltgestells liegen.
  • Nach der Erfindung werden zur Vermeidung dieser Nachteile an den Tragstäben für die Nockenschalter, die schwächer bemessen sind, als es den von den Nockenschaltern ausgeübten Kräften entspricht, zur Vermeidung von unzulässigen Durchbiegungen Stützglieder angebracht, welche die Schaltkräfte auf die stärkeren Verbindungsstäbe zwischen den Endplatten des Schaltgestells übertragen.
  • Die Wirkungsiv eise dieser Anordnung @v ird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • Abb. I zeigt ein Schaltgestell in schematischer Vorderansicht, Abb. 2 in Seitenansicht, Abb.3 ist eine schematische Darstellung der Aufnahme der Nochenschalterkräfte im Schaltgestell; Abb. d. zeigt das Schaltgestell schematisch in der Draufsicht; Abb. 5 und 6 zeigen schematisch die Aufnahme der Durchbiegungskräfte durch die Verbindungs- und Tragstäbe, und zwar die Abb. 5 ohne und die Abb. 6 mit eingesetzten N ockenschaltern, deren Schaltfeder von der Nockenscheibe gespannt wird.
  • Zwischen den Endplatten i und i' des Schaltgestells sind je nach der Zahl der Nockenschalter 2 ein oder mehrere Stützglieder, zweckmäßig Stützplatten 3 und 3', angebracht. In diesen Stützplatten ist der Abstand der Bohrungen für die Verbindungsstäbe 4. und .l# von den Bohrungen für die Tragstäbe 5 und 5' erfindungsgemäß kleiner gehalten als der entsprechende Abstand der Bohrungen in den Endplatten i und i'. Dadurch entstehen die in Abb.3 angedeuteten Kräfte zwischen den Stäben d. und 5 bzw. q.' und 5'. Diese verursachen, auch wenn die Nockenschalter 2 noch nicht eingebaut sind, eine Durchbiegung der Tragstäbe 5 und 5' in Richtung der Nockenwelle 6, wie die Abb. 5 schematisch in übertriebener Weise zeigt. Sind jedoch die Nockenschalter 2 eingebaut und ihre Federn gespannt, so biegen sich infolge der von der Nockenwelle ausgeübten Kräfte, ,v ie die Abb. 6 schematisch in übertriebener Weise zeigt, die Verbindungsstäbe .4 und q.' in Richtung der Nockenwelle 6 durch. Infolgedessen verlagern sich die Stützplatten 3 und 3' wieder nach unten. Infolge der Vorspannung der Tragstäbe ist die Abweichung von' der ursprünglichen Lage jedoch geringer geworden. Auch bei einer großen Anzahl von Nockenschaltern weichen bei dieser Ausführung des Schaltgestells die Tragstäbe 5 und 5' an ihren Lagerstellen nur wenig von ihrer ideellen Achse j ab. Das hat weiter zur Folge, daß trotz der Durchbiegung der Verbindungsstäbe 4. und .I' und der Tragstäbe 5 und der Eingriff von Nockenschalter und Nockenwelle einwandfrei erhalten bleibt, obgleich die Tragstäbe 5 und 5' für die Nockenschalter 2 schwächer bemessen sind, als es der Zahl der im Schaltgestell vorhandenen Nockenschalter normalerweise entspricht. Dies erlaubt, wie aus Abb. -- ersichtlich, das Schaltelement selbst entsprechend klein auszubilden, denn die für den Zusammenhalt des Schaltgestell notwendigen Verbindungsstäbe .i und .I' werden gleichzeitig zur Aufnahme der von den Nockenschaltern 2 ausgeübten hohen Druckkräfte mitbenutzt, und infolge der Vorspannung biegen sich selbst bei einer größeren Anzahl von Nockenschaltern die Tragstäbe 5 und 5' trotz ihrer schwachen Bemessung kauen mehr durch als bei ihrer Vorspannung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRVCHE: i. Schaltgestell für Nocketnvalzenschalter mit Verbindungs- und Tragstäben für die Schaltelemente zwischen den Endplatten, insbesondere für die Hauptstromkreise elektrischer Triebfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die die N ockenschalter tragenden Stäbe (5 und schwächer bemessen sind, als es den von den Wochenschaltern ausgeübten Kräften entspricht. und zur Vermeidung unzulässiger Durchbiegungen in gewissen Abständen Stützglieder (3 und 3'j angeordnet sind, die die von den Nockenschaltern (2j ausgeübten Kräfte auf die zur Versteifung des Schaltgestells notwendigen stärkeren Verbindungsstäbe (..i und _i') übertragen.
  2. 2. Schaltgestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der Bohrungen für die Trag- und Verbindungsstäbe in den Stützgliedern (3 und 3') kleiner sind als in den Endplatten (i und i') und die Trag- und Verbindungsstäbe hierdurch vorgespannt werden.
  3. 3. Schaltgestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützglieder (3 und 3'j der Verbindungs- und Tragstäbe aus Isolierstoffplatten bestehen und der Abstand zwischen den vorgespannten Trag- und Verbindungsstäben jeweils so bemessen ist, daß die Lager der Schaltelemente an den Tragstäben (5 und 5') bei gespannten Schaltfedern nahezu in der ideellen Achse (7) der Tragstäbe verbleiben.
DEB202219D 1943-04-13 1943-04-13 Schaltgestell fuer Nockenwalzenschalter, insbesondere fuer die Hauptstromkreise elektrischer Triebfahrzeuge Expired DE763333C (de)

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