DE762852C - Schaltungsanordnung fuer Wechselstromtelegraphie, bei der eine Wechselspannung im Modulator mit Doppelstrom gesteuert wird und bei der auf der Empfangsseite die ankommende Frequenz verdoppelt und mit der verdoppelten Frequenz ein Generator von der Ursprungsfrequenz gesteuert wird - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Wechselstromtelegraphie, bei der eine Wechselspannung im Modulator mit Doppelstrom gesteuert wird und bei der auf der Empfangsseite die ankommende Frequenz verdoppelt und mit der verdoppelten Frequenz ein Generator von der Ursprungsfrequenz gesteuert wirdInfo
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- DE762852C DE762852C DEL107394D DEL0107394D DE762852C DE 762852 C DE762852 C DE 762852C DE L107394 D DEL107394 D DE L107394D DE L0107394 D DEL0107394 D DE L0107394D DE 762852 C DE762852 C DE 762852C
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- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L27/00—Modulated-carrier systems
- H04L27/18—Phase-modulated carrier systems, i.e. using phase-shift keying
- H04L27/22—Demodulator circuits; Receiver circuits
- H04L27/227—Demodulator circuits; Receiver circuits using coherent demodulation
- H04L27/2275—Demodulator circuits; Receiver circuits using coherent demodulation wherein the carrier recovery circuit uses the received modulated signals
- H04L27/2276—Demodulator circuits; Receiver circuits using coherent demodulation wherein the carrier recovery circuit uses the received modulated signals using frequency multiplication or harmonic tracking
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Description
AUSGEGEBEN AM 26. JULI 1954
L 107394 VIII a/ 21a1
sind als Erfinder genannt worden
Schaltungsanordnung
Zur Übertragung von Telegraphiezeichen
im trägerfrequenten Verkehr über Leitungen ist vorgeschlagen worden, eine Wechselspannung,
ζ. B. in einem Modulator, mit Doppelstrom zu steuern. Dabei wird die Phase des
Wechselstroms um i8oa verschoben, und es liegt dementsprechend dauernd Wechselspannung
auf der Leitung, die nur im Takt der gegebenen Zeichen ihre Phase ändert. Demoduliert
man auf der Empfangsseite mit einer konstanten Wechselspannung gleicher Frequenz,
so erhält man wieder den ursprünglichen Doppelstrom.
In einer bekannten Anordnung dieser Art zieht das ankommende, dem Verstärkerausgang
entnommene, in Gleichrichtern verdoppelte Wechselstromzeichen nach Aussiebung des Gleichstroms und der Oberwellen über
einen Übertrager einen Generator mit. Erfindungsgemäß wird nun die Zeitdauer der
Halbwelle, in der Gitterstrom fließt, von der Schwingkreisinduktivität und von der Größe
der rückgekoppelten Spannung bestimmt, während die Zeitdauer der anderen Halbwelle
von der Schwingkreisinduktivität und Schwingkreiskapazität bestimmt wird, so daß
die dem Demodulator zugeführte Frequenz ίο mit der Frequenz des ankommenden Wechselstromzeichens
in Phase oder gegenphasig ist. Die in der Abb. ι dargestellte Schaltungsanordnung
stellt eine beispielsweise Ausführungsform der Frequenzverdopplung und des mitgezogenen Generators für die Phasenumkehrtelegraphie
dar. Die ankommenden Wechselstromzeichen werden über einen Verstärker einem Übertrager AC zugeführt.
Von diesem Übertrager gelangen die ankommenden Wechselstromzeichen teils zum Demodulator EM, teils zu dem Verdopplerübertrager
I'd C i. Von dem Verdopplerübertrager werden die ankommenden Wechselstromzeichen
in Gleichrichtern Vd ι und Vd 2 verdoppelt. Die verdoppelt ankommenden
Wechselstromzeichen werden einem Übertrager VdC2 und einem Resonanzkreis, bestehend
aus einer Drosselspule SD und einem Kondensator Cn, zugeführt, wobei in dem
Übertrager VdC 2 der Gleichstrom und in dem Resonanzkreis die Oberwellen unterdrückt
werden. Die so gewonnene verdoppelte Frequenz wird über einen Mitziehübertrager MC,
einen Generator, bestehend aus einer Röhre R 3 und einem Schwingkreis, der aus dem übertrager
SCe und einem Kondensator C15 gebildet ist, zugeführt, der eine Frequenz erzeugt,
die mit der ankommenden Frequenz in Phase ist. Diese erzeugte Frequenz wird über einen Übertrager GCe dem Demodulator
EM zugeführt, in dem die sendeseitig gegebenen Wechselstromzeichen wieder gebildet
werden.
Der von dem Demodulator EM gelieferte Gleichstrom enthält aber Oberwellen großer
Energien. Um die großen Energien nicht unnötig weiterleiten zu müssen, ist eine Abflachschaltung
im Ausgang des Demodulators vorgesehen, welche aus einem Kondensator C12 und den Spulen GLDe 1 und
GLDe 2 besteht und gleichzeitig die zum Demodulator zugehörigen Kondensatoren Cg
und Cio mit benutzt. Die so gewonnenen Gleichstromzeichen werden den einzelnen
Empfängern zugeführt.
Ist infolge einer Unterbrechung bzw. Inbetriebsetzung der Anlage kein Wechselstrom
angekommen, so ist das Relais E abgefallen und somit das Relais Z erregt. Dadurch ist
auch der Kontakt sIH umgelegt, und es werden
die ersten ankommenden Wechselstromzeichen nicht verdoppelt, so daß der Generator nicht
von der verdoppelten Frequenz mitgezogen wird, sondern von der Grundfrequenz. Da
aber zwischen der Grundfrequenz und der dadurch dem Demodulator zugebrachten Frequenz
eine Phasenverschiebung vorhanden ist, wird dieselbe durch eine Phasendrossel PhD
in Phasenübereinstimmung gebracht. Hat das Relais E durch die ankommenden Gleich-Stromimpulse
wieder angesprochen, so fällt das Relais Z ab, und die ankommende Frequenz wird verdoppelt und der Generator von
der verdoppelten Frequenz mitgezogen.
Vor der Betrachtung des eigentlichen Alitziehvorganges
soll erst die Wirkungsweise des Röhrengenerators erläutert werden. Dazu ist aus der in Abb. 2 dargestellten Generatorschaltung
der Rückkopplungsweg herausgezogen und in Abb. 3 vereinfacht dargestellt worden. Der Schwingkreisübertrager SCe
wurde durch eine Spule ersetzt, und der Mitziehübertrager MC wurde fortgelassen. Der
Einfluß des Gitterstroms wird durch den Widerstand Ra berücksichtigt. Wird der
Generator eingeschaltet, so setzt der Schwingungsvorgang mit kleiner Amplitude ein und
schaukelt sich auf, d. h. die Amplitude wird immer größer und größer, bis nichtlineare
Vorgänge in Erscheinung treten, welche ein weiteres Anwachsen verhindern. In dem vorliegenden
Fall erfolgt die Begrenzung durch den Gitterstrom, welche die rückgekoppelte Spannung am Gitter hindert, einen gewissen
Wert zu überschreiten. Bei der Betrachtung dieses stationären Zustandes wird vereinfachend
angenommen, daß die Anodenwechselspannung einen rechteckigen Verlauf hat, was in'Wirklichkeit auch annähernd der
Fall ist, da mit Rücksicht auf den Mitzieh- ioo
Vorgang die Rückkopplung so groß gewählt ist, daß die Kennlinie des Rohrs nach beiden
Seiten übersteuert wird. Demnach pendelt die Anodenwechselspannung und auch der Anodenstrom
in rechteckiger Form zwischen dem Maximalwert und dem Wert XuIl, da die
Schaltung eine reelle Belastung des Rohrs gestattet.
Durch den Widerstand Rv (Abb. 3) fließt
ein Strom mit rechteckiger Kurvenform, da der Widerstand des Stromkreises von Rv und
nicht vom Schwingkreis- oder Gitterwiderstand bestimmt wird. Wie später gezeigt wird.
ist zum Zeitpunkt 1 (Abb. 4) der Kondensator aufgeladen, während der Strom ;\. mit dem
Maximalwert plötzlich einsetzt. Der Strom iL in der Spule steigt nach der Beziehung
iL —K (1 — e*r) an. Dieser Stromanstieg ist
für die in Betracht kommende kurze Zeit praktisch geradlinig. Der Strom iv — ii fließt
als Gitterstrom ig (Abb. 4) in die Röhre. Da
der Gitterwiderstand und der Widerstand der
Spule mit gewisser Annäherung in dem in Frage kommenden Bereich umgekehrt proportional
der Stromstärke sind, läßt sich bei geeigneter Bemessung erreichen, daß die Spannung am Gitter praktisch konstant bleibt.
Die Abweichung des Spannungsverlaufs von der Parallelen zur Nullinie ist so gering, daß
sie für die weiteren Betrachtungen belanglos ist und daher vernachlässigt wird. Der Ladezustand
des Kondensators kann sich demnach nicht ändern, so daß nur in das Gitter und in die Spule Strom fließt. Letzterer steigt
immer mehr und mehr an, da die Gegen-EMK
mit der Zeit immer kleiner und kleiner wird.
iS Schließlich erreicht der'Strorn in der Spule
den Wert iL = iv, und der Gitterstrom wird
Null. Ein weiteres Ansteigen des Stroms in der Spule ist nicht mehr möglich, da Rv
keinen größeren Strom zuläßt. Die Folge davon ist, daß die Spannung an der Spule und
damit auch die am Gitter abnehmen muß.
Dadurch bricht aber die Anodenspannung und damit auch iv zusammen. Wenn auch
gleichzeitig der Kondensator sich über die Spule entlädt, so wird dadurch das Zusammenbrechen
der Anodenspannung nicht \7erhindert, da die Spannung am Gitter so
groß ist, daß schon eine relativ kleine Spannungsänderung ausreicht, um die Gitterspannung
so weit in das negative Gebiet zu verschieben, daß kein Anodenstrom mehr fließt.
Der Kondensator entlädt sich über die Spule entsprechend dem Ausschwingvorgang eines
wenig gedämpften Schwingungskreises. Im Zeitpunkt 3 ist der Kondensator mit entgegengesetzter
Polarität aufgeladen, und der Strom im Kondensator hat den Wert Null, Von
diesem Zeitpunkt ab erfolgt wieder eine Aufladung des Kondensators mit der ursprüngliehen
Polarität, die Spannung eg nähert sich dem Wert Null, es setzt Anodenstrom ein,
die Spannung eg steigt noch weiter an, bis Gitterstrom fließt (Zeitpunkt^, und es wiederholt
sich der oben beschriebene Vorgang.
Zum Mitziehen des Generators wird aus den ankommenden Wechselstromzeichen die
doppelte Frequenz erzeugt. In der Abb. 5 sind die einzelnen Phasen der Frequenzverdopplung
und des Mitziehvorgangs dargestellt. Die ankommenden Wechselstromzeichen werden im Verstärkerausgang (Abb. 1) entnommen
und in Gleichrichtern Vd 1 und Vd 2 verdoppelt.
Durch den Übertrager VdÜz wird der
Gleichstrom und in dem aus dem Kondensator Cn und der DrosselSD gebildeten Resonanzkreis
werden die Oberwellen der doppelten Frequenz abgeriegelt. Die Spannung am Verstärkerausgang ist in Abb. 5 mit a
bezeichnet; b ist die gleichgerichtete Spannung und c die verdoppelte Frequenz. Durch die
aus dem Mitnahmeübertrager MÜ (Abb. 1 und 2) angelegte doppelte Frequenz ergibt
sich ein stationärer Zustand, wie er in dem dritten Kurvenbild von oben in der Abb. 5
dargestellt ist, wobei die Voraussetzung gilt, daß sich die Frequenzen genau wie 2 :1 verhalten.
In diesem Kurvenbild stellt c die Mitziehspannung dar, d die Spannung am
Schwingkreis und e die Spannung am Gitter. In der Zeit, in der Gitterstrom, fließt, entsteht
am Schwingkreis ein von der Mitziehspannung hervorgerufener Spannungsabfall. Die Spannung am Gitter verschiebt sich so,
daß die Mitziehspannung die Phasenbilanz nicht stört. Dies würde zwar auch der Fall
sein, wenn die Mitziehspannung um i8o° verschoben
wäre. Dieser Zustand ist aber labil, da bei der geringsten Frequenzabweichung kein
Mitziehvorgang auftreten würde, sondern im Gegenteil die Frequenzabweichung vergrößert
werden würde, wie weiter unten erklärt wird. Die Bemessung der Schaltelemente ist so getroffen, daß die doppelte Frequenz
keinen nennenswerten Beitrag zum Strom im Gitterkreis bringt. Dadurch wird die Zeit,
in der Gitterstrom fließt, im wesentlichen von der Schwingkreisinduktivität bestimmt.
In Abb. 5 unten ist angenommen, daß der Kondensator beispielsweise zu groß sei. Das
Ausschwingen nach dem Abreißen des Gitter-Stroms geht nach der Kurve d vor sich. Durch
Hinzufügen der verdoppelten Frequenz erhält man die stark ausgezogene Kurven, welche
viel schneller ansteigt und damit den Einsatz des Anodenstroms früher veranlaßt, wie es
ohne Mitziehspannung der Fall wäre. Die Größe der erzielten Voreilung ist abhängig
von der Phasenlage der doppelten Frequenz zur Spannung am Gitter. Diese Phase verschiebt
sich so lange, bis im Gleichgewichtszustand die Nacheilung der Spannung am Schwingkreis durch die Spannung der doppelten
Frequenz aufgehoben wird. Würde man die Mitziehfrequenz umpolen, so würde der Spannungsanstieg verlangsamt und damit die
Frequenz noch weiter verringert werden, was ein Außertrittfallen zur Folge hat.
Nach einer Unterbrechung des Übertragungsweges wird zunächst die ankommende
Frequenz ohne Verdopplung direkt dem Gitter zugeführt. Dabei1 muß auch der Mitziehvorgang
wirksam sein, um die gewünschte Richtung des Gleichstroms sicherzustellen, wenn die Frequenzen nicht übereinstimmen. In
Abb. 6 sind die Mitziehspannung, die Spannung am Schwingkreis und die Spannung am
Gitter dargestellt für den Fall, daß die Generatorfrequenz mit der Frequenz der Mitziehspannung
übereinstimmt. Es stellen sich auch hier die Spannungen so zueinander, daß trotz der Zusetzung der Mitziehspaninung die
Phasenbilanz aufrechterhalten wird. Auch
hier würde die Umpolung der Mitziehspannung keinen stabilen Zustand ergeben, da bei
der geringsten Frequenzabweichung kein Mitziehen, sondern eine Vergrößerung der Frequenzabweichung
auftreten würde. Der Mitziehvorgang kommt genau wie beim Mitziehen mit der doppelten Frequenz zustande.
Bemerkenswert ist, daß zwischen Mitziehspannung (ankommende Frequenz) und der vom Generator erzeugten Spannung große
Phasenunterschiede auftreten können. Diese Verschiebung ist abhängig von der Zeit, in
der Gitterstrom fließt, d. h. von der Größe der Schwingkreisinduktivität und der rückgekoppelten
Spannung: in dem dargestellten Fall beträgt diese Phasenverschiebung etwa o.oc.
Um eine Phasenübereinstimmung zwischen Demodulator und Verstärkerausgang zu erreichen,
wird gemäß der Abb. 1 eine Phasendrossel zwischen Verstärkerausgang und Verdopplerübertrager
VdC ι gelegt. Die Phasenübereinstimmung kann aber gemäß der
Abb. ι a beispielsweise durch einen Kondensator C 2 erzielt werden, der in einem Zweig
zwischen dem Verdopplerübertrager VdU 1 und dem Mitziehübertrager MC liegt. Weiter
kann die Phasenübereinstimmung gemäß der Abb. ι b durch eine Drosselkette D1 und D 2
herbeigeführt werden, die in dem einen über den die Grundfrequenz abschaltenden und die
verdoppelte Frequenz einschaltenden Kontakt zm verlaufenden Zweig zwischen dem
Verdopplerübertrager VdC 1 und dem Mitziehübertrager
MC liegt, wobei die beiden Zweige zwischen Verdopplerübertrager und Mitziehübertrager durch einen Kondensator
C ι überbrückt werden und die Drosselkette D ι und D 2 durch einen Widerstand
Wig abgeschlossen ist.
Dem Demodulator wird infolgedessen, gleichgültig ob der Generator von der Grundfrequenz
oder von der verdoppelten Frequenz mitgezogen wird, eine Wechselspannung zugeführt,
die mit der am Verstärkerausgang phasengleich ist. Der vom Demodulator gelieferte
Gleichstrom enthält aber Oberwellen entsprechend großer Energien. Um diese Energien nicht unnötig umherzuleiten, ist in
dem Demodulatorausgang eine Abflachschaltung vorgesehen, die aus einem Kondensator
C12 und den Spulen GLDe 1 und
GLDe 2 besteht und gleichzeitig die Kondensatoren
C9 und Cio des Demodulators mit
benutzt.
Claims (6)
- Patentansprüche.-i. Schaltungsanordnung für Wechsel stromtelegraphie, bei der 6ine Wechsel-spannung im Modulator mit Doppelstrom gesteuert wird und bei der auf der Empfangsseite die ankommende Frequenz verdoppelt und mit der verdoppelten Frequenz ein Generator von der Ursprungsfrequenz gesteuert wird, so daß sich im Demodulator wieder Doppelstrom ergibt, bei dem das ankommende, dem Verstärkerausgang entnommene, in Gleichrichtern hinsichtlich der Frequenz verdoppelte Wechselstromzeichen nach Aussiebung des Gleichstroms und der Oberwellen über einen Übertrager einen Röhrengenerator mitzieht, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitdauer der einen Halbwelle, in der Gitterstrom fließt, von der Schwingkreisindukti vität (SCe) und von der Größe der rückgekoppelten Spannung bestimmt wird, während die Zeitdauer der anderen Halbwelle von der Schwingkreisinduktivität (SCe) und Schwingkreiskapazität (C 15) bestimmt wird, so daß die dem Demodulator (EM) zugeführte Frequenz mit der Frequenz des ankommenden Wechselstromzeichens in Phase oder gegenphasig ist.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß bei Inbetriebsetzung bzw. nach Aufhören einer Unterbrechung der Generator von dem ankommenden Wechselstromzeichen mitgezogen wird.
- 3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Längen der beiden Halbwellen zwischen 1 : 1 und 3 : 1 ist.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Phasenübereinstimmung zwischen Demodulator (EM) und Verstärkerausgang (AC) eine Phasendrossel (PhD) zwischen Verstärkerausgang (AC) und Verdopplerübertrager (VdC 1) eine Phasendrehung vornimmt.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Phasen-Übereinstimmung zwischen Demodulator (EM) und Verstärkerausgang (AC) ein die Phasendrehung bestimmender Kondensator (C2 in Abb. 1 a) in dem einen Zweig zwischen dem Verdopplerübertrager (VdC 1) und dem Mitziehübertrager (MC) liegt.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß zur Phasenübereinstimmung zwischen Demodulator (EM) und Verstärkerausgang (AC) eine die Phasendrehung bestimmende Drosselkette (D ι und D2 in Abb. 1 b) in dem einen über den die Grundfrequenz abschaltenden und die verdoppelte Frequenz einschaltenden Kontakt (zm) verlaufenden Zweig zwischen dem Verdopplerüber-trager (VdÜi) und dem Mitziehübertrager (MÜ) liegt, wobei die beiden Zweige durch einen Kondensator (C i) überbrückt sind und die Drosselkette (D ι und D 2) durch einen Widerstand (W ig) abgeschlossen ist.Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:Französische Patentschrift Nr. 794276;USA.-Patentschrift Nr. 1 559 642.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen© 9535 1.54
Priority Applications (4)
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| DEL107394D DE762852C (de) | 1942-04-02 | 1942-04-02 | Schaltungsanordnung fuer Wechselstromtelegraphie, bei der eine Wechselspannung im Modulator mit Doppelstrom gesteuert wird und bei der auf der Empfangsseite die ankommende Frequenz verdoppelt und mit der verdoppelten Frequenz ein Generator von der Ursprungsfrequenz gesteuert wird |
| CH235872D CH235872A (de) | 1942-04-02 | 1942-12-30 | Schaltungsanordnung für Phasenumkehr-Wechselstromtelegraphie. |
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- 1942-12-30 CH CH235872D patent/CH235872A/de unknown
-
1943
- 1943-02-04 BE BE449061D patent/BE449061A/xx unknown
- 1943-03-01 FR FR891610D patent/FR891610A/fr not_active Expired
Patent Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| US1559642A (en) * | 1923-08-28 | 1925-11-03 | American Telephone & Telegraph | Signaling with phase reversals |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH235872A (de) | 1944-12-31 |
| BE449061A (de) | 1943-03-31 |
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