DE76183C - Verfahren und Vorrichtung zum Ueberziehen von Draht mit einem Metall - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Ueberziehen von Draht mit einem Metall

Info

Publication number
DE76183C
DE76183C DENDAT76183D DE76183DA DE76183C DE 76183 C DE76183 C DE 76183C DE NDAT76183 D DENDAT76183 D DE NDAT76183D DE 76183D A DE76183D A DE 76183DA DE 76183 C DE76183 C DE 76183C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
metal
coating
inlet end
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76183D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. BERKENHOFF in Herborn, Merkenbach
Publication of DE76183C publication Critical patent/DE76183C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23C—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00—Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/14—Removing excess of molten coatings; Controlling or regulating the coating thickness
    • C23C2/22—Removing excess of molten coatings; Controlling or regulating the coating thickness by rubbing, e.g. using knives, e.g. rubbing solids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Ueberziehen von Metalldraht mit einem anderen Metalle, namentlich Eisen- und Stahldraht mit Zinn, Zink oder Blei u. s. w. wird bisher bekanntlich so bewirkt, dafs der zuvor gereinigte Draht durch ein Bad des Ueberzugsmetalles geleitet wird, wo sich das flüssige Metall ansetzt. Um überschüssiges Metall zu entfernen, passirt der Draht, aus dem Bade kommend, eine Sandschicht, oft auch eine um ihn gelegte Packung aus Asbest oder anderem widerstandsfähigen Material. Bei diesem Verfahren ist es nicht zu vermeiden, dafs die Ueberzugsschicht nach der einen oder anderen Seite des aus dem Bade tretenden Drahtes bald mehr oder weniger dick wird; auch sonstige Ungleichmäfsigkeiten sind dabei unvermeidlich, z. B. hin und wieder anhängende Tröpfchen.
Durch vorliegende Erfindung kommt man nicht nur in die Lage, absolute Gleichtnäfsigkeit eines Metallüberzuges zu erzielen, sondern auch möglichst sparsam zu arbeiten; auch kann man dem Ueberzuge nach Belieben einen erhöhten Glanz ertheilen.
Das neue Verfahren ist folgendes:
Wie beim alten Verfahren leitet man den zu bearbeitenden Draht durch ein Metallbad, das ebenfalls, wie früher, mit einer schützenden Sand- oder anderen Schicht bedeckt sein kann, um nebenbei den gröfseren Theil des dem Draht anhaftenden überschüssigen Metalles abstreifen zu können. Zu diesem speciellen Zwecke dient das neue Verfahren und die dazu geschaffene Vorrichtung. Der Draht wird durch eine mit einstellbaren und zusammendrückbaren Futtern versehene Büchse geführt — es können Metall- oder andere Futter sein — ähnlich wie die Lagerfutter bei Achslagern. Die Weite der Oeffnung der Futter entspricht genau der Dicke des Drahtes mit dem Metallüberzug. Diese Futter mit der Büchse kreisen während des Durchganges des Drahtes um diesen herum. Hierdurch kann die Dicke der Metallschicht nicht nur beliebig dick oder dünn gemacht, sondern auch ganz gleichmäfsig dick rings um den Draht herum erhalten werden.
Während des Durchganges des Drahtes durch die kreisende Büchse läfst man, wenn höherer Glanz erwünscht ist, einen Wasseroder anderen Flüssigkeitsstrahl auf denselben einwirken, so dafs man es auch in der Hand hat, dem Metallüberzug wesentlich anderes Ansehen zu geben als sonst, wozu die durch die kreisende Büchse erhaltene glatte und gleichmäfsige Oberfläche wesentlich beiträgt.
Zur Ausübung des neuen Verfahrens dient die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Vorrichtung.
Fig. ι ist eine Ansicht von oben auf eine vollständige Einrichtung für gleichzeitige Behandlung vieler Drähte,
Fig. 2 eine Seitenansicht von Fig. 1,
Fig. 3 a eine Ansicht von vorn gesehen und
Fig. 3 b eine ebensolche Ansicht von hinten gesehen..
Die Fig. 4, 5 und 6 sind Einzeldarstellungen in gröfserem Mafsstabe.
In den mit Seitenfeuern geheizten Metallbadkessel α wird der Draht B an einem Ende in das flüssige Metall geführt, wo er am Boden um eine Leitstange C geht, um dann in schräger Richtung quer durch das Bad hindurchzugehen und, aus ihm heraustretend,
in die Büchse D geleitet zu werden. Diese, eine Art hohle Welle bildend, ist am vorderen Ende, das nahezu in das Metallbad hineinragt, mit nachstellbaren Futtern E versehen, die nur so grofse Bohrung haben, als es der Drahtdicke und der gewollten Dicke des Metallüberzuges entspricht. Mit ihrem hinteren Ende ruht jede der Hohlwellen in einem Lager F, während sie selbst an der vorderen Seite von einer sie umgebenden Büchse G getragen ist, die selbst im Lager H liegt. Das Schneckenrad J ist mit der Büchse G zusammengegossen. Die Büchse oder Nabe G des Schneckenrades sitzt lose auf der Büchse Z), so dafs jenes sich um die letztere drehen kann, wenn es durch die Schnecke K in Drehung versetzt wird. Die rechte Seite der Nabe G des Schraubenrades J ist zu einer halben Klauenkuppelung ausgebildet, mit der die andere, auf D axial verschiebbare Kuppelhülse L in oder aufser Eingriff gebracht werden kann, je nach der Lage, die dem Ausrückhebel T gegeben wird. Hierdurch kann bei stetiger Umdrehung des Schneckenrades die Büchse nach Belieben stillgesetzt werden. Es ist das z. B. erforderlich, wenn ein Drahtende vor die Büchse kommt, das gewöhnlich mit dem nachfolgenden Strang durch einen angebogenen Haken verbunden ist, so dafs ein continuirliches Durchziehen des Drahtes durch die Vorrichtung ermöglicht ist. Wenn ein solches hakenförmiges Ende vor die Büchse D kommt, mufs diese stillgesetzt werden, der Haken wird abgezwickt und das gerade Schlufsende vollends hindurchgezogen. Dasselbe geschieht mit dem vorderen Ende des folgenden Drahtringes; von diesem wird ebenfalls der Haken abgezwickt und der Draht durch die Büchse D gezogen; an der rechten Seite werden dann die Drähte wieder mit einander verbunden und die Arbeit geht ihren Gang weiter. Die Umdrehung der Schnecke K erfolgt mittelst ihrer Achse M von irgend einer Transmission aus.
In der zur Darstellung gebrachten Ausführung ist eine Reihe Büchsen D Z)1 D2.. . neben einander gelegt; alle sind von der beschriebenen Einrichtung. Sie weichen äufserlich nur dadurch von einander ab, dafs deren Schraubenräder mit Zubehör gegen einander versetzt sind, wie aus Fig. ι zu ersehen, um an Raum zu sparen und thunlichst viel Büchsen an einem Apparat unterzubringen. Es ist deshalb neben die erste Antriebswelle M eine zweite N gelegt, die von ersterer durch das Zahngetriebe O umgedreht wird.
Am hinteren, rechten Ende der Büchsen läuft quer zu ihnen ein Leitungsrohr P, an welchem jeder Büchse gegenüber ein Hähnchen Q angebracht ist, mittelst dessen der Flüssigkeitsstrahl auf den Draht geleitet werden kann, um einen höheren Glanz des Ueberzuges zu erhalten.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Ein Verfahren zum Ueberziehen von Draht mit einem anderen Metall, bei welchem zum Zweck der Erzielung beliebiger gleichmäfsiger Dicke der Ueberzugsschicht und genauer Rundung des überzogenen Drahtes der aus dem Metallbad kommende Draht durch eine um ihn kreisende Hohlachse geführt wird, die am Eintrittsende mit nachstellbaren Futtern versehen ist, durch welche der Draht von dem überflüssigen Metall befreit wird.
2. Zur Ausführung des unter i. gekennzeichneten Verfahrens eine Vorrichtung, bestehend aus einer mehrfach angeordneten Hohlspindel (DJ, die am Eintrittsende mit dem nachstellbaren Futter (E) versehen ist und, in Lagern (F bezw. H) (mittelbar) ruhend, durch ein Schneckengetriebe (J K) oder gleichartige Maschinentheile in Drehung versetzt oder bei ausgerückter Kuppelhülse (L) stillgesetzt werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT76183D Verfahren und Vorrichtung zum Ueberziehen von Draht mit einem Metall Expired - Lifetime DE76183C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE76183C true DE76183C (de)

Family

ID=349089

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT76183D Expired - Lifetime DE76183C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ueberziehen von Draht mit einem Metall

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE76183C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2804369C3 (de) Entkohlungsvorrichtung
DE1696109C2 (de) Vorrichtung zum Reinigen und Behandeln von Werkstücken
DE2138914B2 (de) Vorrichtung zum abschaelen der oberschicht von endstuecken von schlaeuchen
DE2100332A1 (de) Verfahren bzw. Einrichtung zum Aufbringen eines metallischen Überzugs auf Gegenstände
DE2545709A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum bewegen laenglicher gegenstaende durch ein beschichtungsmaterial
DE3039154A1 (de) Vorrichtung zur direkten waermebehandlung von warmgewalztem stahldraht
DE3135882C2 (de) Vorrichtung zur Abreinigung von Sacklochgewinden in Reaktor-Druckbehältern (RDB) bei abgenommenem oder aufliegendem Reaktordeckel
DE876978C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Wiedergewinnung der Haftsaeuren bei der Herstellung von Nitrocellulose
DE1247904B (de) Selbsttaetige Behandlungsanlage fuer Hohlkoerper, wie Tuben od. dgl.
EP3222148B1 (de) Temperiermodul
DE909562C (de) Verfahren zur Entzunderung von Walzdraht
DE1299270B (de) Vorrichtung zum Anbringen von Schraubengaengen an stab-und drahtfoermigem Material
DE822062C (de) Verfahren zum Befoerdern von aus Blech bestehenden Koerpern, vorzugs-weise Fahrzeugkoerpern, durch eine Anlage zum Reinigen, Verhueten des Rostens, Grundieren und Bespruehen mit einer Farbfluessigkeit und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE3145394A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von rohren in einem kaltwalzwerk
EP0036670B1 (de) Anlage zum Regenerieren von offenen Profilstählen
DE2725182C2 (de) Vorrichtung zum maschinellen Auftragen von gekochten, verflüssigten Zuckermassen, wie Fondant oder Karamel
DE1923689A1 (de) Einrichtung zum Verzinnen von Kabelenden
DE1935100A1 (de) Verfahren zum Rohrbiegen bei kleinen Kruemmungsradien und Anlage zur Durchfuehrung des Verfahrens
AT65111B (de) Enthülsungs- und Entfaserungsmaschine.
DE413610C (de) Waschmaschine
DE121254C (de)
DE510074C (de) Poliermaschine fuer Bronzefarben
DE98825C (de)
DE104278C (de)
DE216235C (de)