DE76144C - Vorrichtung an Formatwalzen zur Zerlegung der Stoffschicht und Ablösung der zerlegten Stoffplatten - Google Patents
Vorrichtung an Formatwalzen zur Zerlegung der Stoffschicht und Ablösung der zerlegten StoffplattenInfo
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- DE76144C DE76144C DENDAT76144D DE76144DA DE76144C DE 76144 C DE76144 C DE 76144C DE NDAT76144 D DENDAT76144 D DE NDAT76144D DE 76144D A DE76144D A DE 76144DA DE 76144 C DE76144 C DE 76144C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F13/00—Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production
- D21F13/04—Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production on cylinder board machines
- D21F13/06—Format rolls
- D21F13/08—Automatic cut-off rolls
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE SB: Papierfabrikation.
Stoffplatten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1893 ab.
Die Neuerung bezweckt, die auf den Formatwalzen
der Pappmaschinen abgelagerte Holzstoff- oder Pappmasse nach jeder Umdrehung
der Walze so zu durchbrechen und zu theilen, dafs schliefslich die Pappmasse, wenn sie die
verlangte Dicke erreicht hat, mit der Hand oder einer mechanischen Vorrichtung in Gestalt
fertiger Bogen oder Platten von der Formatwalze abgenommen werden kann.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 die Formatwalze, zum Theil im Schnitt, mit dem
Mechanismus zur Durchbrechung der Stoffschicht dargestellt, während Fig. 2 eine Seitenansicht
derselben zeigt; Fig. 3 und 4 sind Einzelheiten, Fig. 5 und 6 zeigen eine etwas andere Art der Construction.
Die Formatwalze b ist auf der Welle α fest aufgekeilt; die Walze ist auf ihrem Umfange
mit mehreren parallel zur Achse laufenden Schlitzen versehen, in welchen ein dünnes
Messer c auf- und abgleiten kann. In der Zeichnung ist diese Anordnung nur einmal
vorgesehen, wogegen, wie schon bemerkt, ebenso gut mehrere Messer auf dem Umfange
der Walze vertheilt sein können. Dieses Messer dient zum Durchbrechen der Stoffschicht, indem
es durch einen Mechanismus bei jeder Umdrehung der Walze einmal über den Mantel
hervortritt, um die vom Filze auf die Walze übergehende Stoffschicht zu durchbrechen.
Die periodische Bewegung des Messers wird mit Hülfe der zu beiden Stirnseiten der Formatwalze
auf der Welle α befindlichen Scheiben dd
erreicht, welche nicht auf der Welle α rotiren,
sondern von den Lagern a1 und a% gehalten
werden und, wie Fig. 3 und 4 zeigen, eine Nuth dl besitzen.
In dieser Nuth läuft je ein Stift oder eine Rolle e, welche je (s. Fig. 1) an den seitlichen
Schenkeln des Messers c befestigt sind. Da die Nuth d1 an einer Stelle excentrisch
verläuft, wird das Messer c, wenn die Stifte oder Rollen e diesen Theil passiren, gehoben
und die beabsichtigte Wirkung hervorgebracht. Sind mehrere Messer auf dem Umfange der
Formatwalze vorgesehen, so erhalten die Curvenscheiben die entsprechende Zahl excentrischer
Ausweitungen der Curven. Die Lager α1 und α2 werden mittelst Hebels a3 und Laufgewichts
niedergedrückt; diese Lager sind im Maschinengestell beweglich, so dafs sich die Walze b mit
zunehmender Dicke der sich auf ihrem Umfange ablagernden Stoffschicht heben kann.
Bei Anwendung von zwei Messern wird die Stoffschicht in zwei Theile, jeder so grofs wie
der halbe Formatwalzenumfang, zerlegt werden; ist die Stoffschicht auf die gewünschte Dicke
angewachsen, so wird dieselbe mit einer selbstthätigen Abnahmevorrichtung von der Walze
entfernt. Zu diesem Zweck ist die Welle a jenseits des Lagers a1 verlängert und daselbst als
Schnecke ausgebildet, in welche das Schneckenrad i, Fig. ι und 2, eingreift. Dieses Rad i hat
in seinem Boden eine Nuth i\ bei welcher der Boden der Stelle i2 tiefer liegt wie der Boden
der Nuth z1; in dieser Nuth il ruht mit seinem
einen Ende ein Hebel k, welcher durch eine Stange I mit dem Hebelarm m in Verbindung
steht,, dessen anderes, jenseits des Drehpunktes
liegendes Ende ein Messer ο trägt, welches, parallel zur Achse der Walze b laufend, für
gewöhnlich den Umfang der letzteren nicht berührt. Die Uebersetzung zwischen Schnecke
und Schneckenrad ist so zu bemessen, dafs das Rad i eine Umdrehung gemacht hat, wenn die
Formatwalze so viel mal sich gedreht hat, als zur Erzeugung der gewünschten Dicke der
Stoffschicht erforderlich ist. Das Hebelwerk k Im wirkt in der Weise, dafs, nachdem die Walze b
die nöthige Zahl Umdrehungen gemacht bezw. z'1
sich einmal gedreht hat, das Ende des Hebels k in den Ausschnitt i'2 einfällt und das Messer ο
sich gegen die Stoffschicht legt, und zwar ist die Stellung z"2 gerade so in Bezug auf die
Lage des Messers c angeordnet, dafs beim Einfallen des Endes von k in die Vertiefung von z"2
die vom Messer c angebrachte Trennungsnuth der Stoffschicht von der Kante des Messers ο
gerade getroffen wird. So lange das Ende des Hebels k in z"2 ruht, übt das Messer ο eine schabende
Wirkung auf den Umfang der Formatwalze aus. z2 ist im Verhältnis zur ganzen
Nuth z'1 so bemessen, dafs der Weg z2 gerade
zurückgelegt wird, während die Formatwalze sich einmal umdreht. Dreht sich das Rad i
weiter, so wird das Hebelende von k aus z2
heraus und die schabende Wirkung des Messers ο aufgehoben. Fig. 5 zeigt schematisch dargestellt
eine Modification des Abnehmemechanismus. Derselbe eignet sich besonders für Formatwalzen
von geringem Durchmesser. Das Schneckenrad ζ rotirt hier in horizontaler Ebene und ist
mit einem unteren Kranze z1 mit Ausschnitt i-,
Fig. 6, versehen. Auf dem Kranze i1 ruht der gebogene, belastete Hebel m, an welchem das
Messer 0 befestigt ist, welches die Formatwalze berührt, sobald der Hebel m mit seinem Ende
in den Ausschnitt z2 fällt.
Claims (2)
1. Die periodische Hebung des Messers oder der Messer (c) mittelst an deren Enden
angebrachter Zapfen (e), die aus Schlitzen der Stirnflächen hervorragen und je in eine
Nuth von aufserhalb der Walze befindlichen feststehenden Curvenscheiben (d) eingreifen.-
2. Ein Mechanismus zur Ablösung der zerlegten Stoffplatten von der Formatwalze,
gekennzeichnet durch ein Schneckenrad fij, welches auf einer Seitenfläche als Curvenscheibe
ausgebildet oder mit einer solchen verbunden ist, wobei diese Curvenscheibe periodisch einen Hebel derart in Bewegung
setzt, dafs ein mit dem Hebel verbundenes, parallel zum Formatwalzenumfang gelagertes
Messer 0 zeitweilig gegen den Walzenumfang gedrückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76144C true DE76144C (de) |
Family
ID=349054
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76144D Expired - Lifetime DE76144C (de) | Vorrichtung an Formatwalzen zur Zerlegung der Stoffschicht und Ablösung der zerlegten Stoffplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76144C (de) |
-
0
- DE DENDAT76144D patent/DE76144C/de not_active Expired - Lifetime
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