DE76099C - Stellbares elastisches Kurvenlineal - Google Patents
Stellbares elastisches KurvenlinealInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L13/00—Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
- B43L13/20—Curve rulers or templets
- B43L13/22—Adjustable curve rulers
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Die bisherigen verstellbaren Curvenlineale bestanden im wesentlichen aus einem an einer
festen oder mehreren gelenkig mit einander verbundenen Führungsstangen angeordneten
elastischen Draht oder Band, dessen Enden entweder drehbar mit den äufseren Enden der
verstellbaren Führungsstangen verbunden oder an auf einer festen Führungsstange gleitenden
Führungsklötzen befestigt waren. Die Curven wurden dann in der Weise gebildet, dafs man
die Enden der Feder durch Verstellen der Führungsstangen oder Verschieben der Führungsklötze einander näherte, so dafs die Feder eine
nach mathematischen Gesetzen verlaufende Curve bildete. Die Anzahl der Curven und
Verschiedenaftigkeit in der Gestalt derselben war jedoch deshalb nur eine beschränkte, weil
die Feder sich auf gleicher Höhe mit den Führungsstangen befand, so dafs diese sich
nicht an denselben vorbeibewegen konnte. Die Curven, welche mit diesen Linealen gebildet
werden konnten, waren deshalb auch nur verhältnifsmäfsig einfache, so dafs dieselben da,
wo eine complicirtere Curve gebraucht wurde, nicht angewendet werden konnten.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein verstellbares Curvenlineal, bei welchem
die Feder in ihrer Bewegung durch die Führungsstangen nicht behindert wird, so dafs
dieselbe sich fast auf jede, gewünschte Curve einstellen läfst. Dasselbe besteht im wesentlichen
aus zwei oder mehreren im Winkel zu einander stehenden Führungsstangen, an denen
die zum Einspannen der Federenden dienenden Klötze oder Backen verschoben werden können.
Letztere erhalten zweckmäfsig eine verhältnifsmäfsig
grofse Längenausdehnung und werden mit mehreren Führungsöffnungen versehen, so dafs der Befestigungspunkt der Federn je nach
Wunsch über oder unter bezw. auf die rechte oder auf die linke Seite der Führungsstangen
verlegt werden kann, wodurch die Anzahl der möglichen Curven noch erhöht wird.
In der Zeichnung ist eiae Ausführungsform eines derartigen Curvenlineals mit verschiedenen
Stellungen der Blattfeder in den Fig. ι bis 4 dargestellt. Es ist bei dieser Construction
angenommen, dafs die beiden Enden der Blattfeder in Klötzen α b befestigt sind,
welche mittelst ihrer Führungsöffnungen a1«2^1^2
auf die Führungsstangen A und B aufgesteckt werden können.
Man kann auf diese Weise verschiedenartig gestaltete Curven erhalten, für deren Form drei
Factoren bestimmend sind, nämlich:
ι. die Entfernung der beiden Klötze α und b
von dem Kreuzungspunkte der Führungsstangen A B,
2. die Lage des Einspannungspunktes der Blattfeder über oder unter der Stange A bezw.
rechts oder links von der Stange jB, je nachdem nämlich die Klötze α b mit den Oeffnüngen
a1 oder a1 bezw. b1 oder b2 aufgesteckt
sind,
3. endlich, ob die Einspannpunkte nach aufsen gerichtet sind, wie in Fig. 1, oder aber
beide nach innen (s. Fig. 4) oder endlich der eine nach aufsen und der andere nach innen
(s. Fig. 2 und 3).
Die Anzahl der möglichen Curven wird noch dadurch erhöht, dafs man anstatt zweier
Führungsstangen AB deren mehrere, in ge-
eignetenWinkeln zu einander stehendeFührungsstangen verwendet (s. Fig. 5). Die Befestigungspunkte der Feder werden in allen Fällen unterhalb
der Oeffhungen a1 a2 b1 b- angebracht, so
dafs die Blattfeder beim Verstellen sich frei unter den Führungsstangen bewegen kann
(s. Fig. 6).
Es sei noch bemerkt, dafs für die Feder aufser Metall verschiedene andere Materialien,
wie Zellhorn, Hartgummi, Fischbein etc., verwendet werden können. Die Führungsstangen
werden zweckmäfsig mit einer fortlaufenden Theilung versehen, damit man die Führungsklötze
oder Klemmbacken nach Wunsch auf eine bestimmte Lage einstellen kann, um eine dieser Stellung entsprechende Curve zu erhalten.
Die Enden der Feder können in den sie haltenden Klötzen entweder fest oder auch
lose verschiebbar angeordnet sein und im letzteren Falle durch Klemmschrauben k (Fig. 4
und 6) derart festgestellt werden, dafs man das zwischen den Klötzen liegende Federstück nach
Bedürfnifs verlängern oder verkürzen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei verstellbaren Curvenlinealen, bei welchen die das Lineal bildende Blattfeder (oder Draht) mit ihren Enden in an Führungsstangen verschiebbaren Gleitschuhen eingespannt ist, die Befestigung dieser Blattfeder (bezw. des Drahtes) an unterhalb der Führungsstangen gelegenen Punkten der Gleitschuhe, so dafs dieselbe sich zur Erreichung einer gröfseren Anzahl möglicher Curven frei unter den Führungsstangen hinwegbewegen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76099C true DE76099C (de) |
Family
ID=349013
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76099D Expired - Lifetime DE76099C (de) | Stellbares elastisches Kurvenlineal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76099C (de) |
-
0
- DE DENDAT76099D patent/DE76099C/de not_active Expired - Lifetime
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