DE7599C - Sandalenartige Fufsbekleidung - Google Patents

Sandalenartige Fufsbekleidung

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DE7599C
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Germany
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Original Assignee
S. STURM, Mechaniker, in Cöln, Hochpforte 10
Publication of DE7599C publication Critical patent/DE7599C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C13/00Wear-resisting attachments
    • A43C13/12Releasable protecting-soles of metal

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

1879.
Klasse 71.
SALOMON STURM in KÖLN. Sandalenartige Fufsbekleidung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1879 ab.
Die vorbezeichnete Erfindung besteht in der Hauptsache aus einem Untersatz, welcher den Zweck hat, die directe Berührung der Sohlenfläche mit dem Fufsboden aufzuheben.
Die beiliegende Zeichnung stellt in den Fig. 1 bis 5 die Frfmdung dar. Die übrigen Figuren zeigen Modifikationen.
Fig. ι ist eine Seitenansicht und zeigt die Anwendung bei dem mit einem gewöhnlichen Schuh oder Stiefel bekleideten Fufse> Fig. 2 ist eine Oberansicht, Fig. 3 der Längenschnitt, und Fig. 4 und 5 sind Querschnitte nach A-B und C-D der Fig. 2.
Der Umfassungsring a in diesen Figuren, welcher sich in seiner Form dem Umfange des Fufses anschliefst, trägt in angemessener Entfernung von der unteren Kante die beiden Querträger oder Querplatten b und c, auf denen die Sohle aufruht. Der Ring ragt etwas über die Querbänder nach oben vor und gewährt dem Fufs seitlichen Halt.
Die Befestigung des Untersatzes am Fufs kann in der in der Zeichnung angegebenen Weise mit den Bändern d d oder auch ähnlich wie die Befestigung von Schlittschuhen an die vorhandene Fufsbekleidung erfolgen.
Wenn der Ring α von einem harten und widerstandsfähigen Material, wie Eisen und Stahl, hergestellt wird, so ist die Abnutzung der gesammten Fufsbekleidung, da sie sich in der Hauptsache auf die untere Kante des Ringes beschränkt, sehr gering. Sie kann durch eine Verstärkung dieser unteren Kante auf ein Minimum herabgezogen werden.
Eine Modification zeigt Fig. 6 in der Seitenansicht, Fig. 7 in der Oberansicht. Statt des die ganze Fufssohle umschliefsenden vollen Ringes sind zwei getrennte Theile / und g als Träger der Querbänder angewendet. Die Querbänder werden dabei zweckmäfsig unter einander verbunden bezw. aus einem einzigen Stück h hergestellt.
Die gewählte Form einer gebogenen flachen Feder macht die Verbindung der beiden Theile elastisch, so dafs eine Anpassung an die Beugungen des Fufses ermöglicht ist.
Letzterer Zweck wird bei der Anwendung eines ganz umschliefsenden Ringes auch durch die Construction Fig. 8 und 9 erreicht. Das Scharnier m m an den beiden Seiten gestattet eine Bewegung der beiden Theile i und k gegen einander.
Bei Verwendung von Metallblechen ist es zweckmäfsig, die untere Kante des Ringes gekerbt zu machen, um das Ausgleiten zu verhüten.
Zu letzterem Zweck, namentlich für den Gebrauch bei Eis und Schnee können auch noch Spitzen oder Zacken besonders an den Ring befestigt werden. .
Die Form der Seitenflächen des Ringes läfst sich sehr variiren. So zeigt der Querschnitt Fig. 4 gerade, der Querschnitt Fig. 10 gebogene Seitenflächen.
Ebenso können die Seitenflächen voll oder mit Ausschnitten versehen sein.
Zu den Querbändern sind Metallbleche oder auch die eine gröfsere Elasticität gewährenden Metallnetze und Ringelketten, oder endlich gewebte und geflochtene Bänder verwendbar. Sie können einzelne Streifen bilden oder sich unter der ganzen Fufssohle erstrecken oder rostartig construirt sein.
Je nach Material und Form wird sich auch die Befestigungsweise der Querbänder am Ring ändern.
Metallbänder können angelöthet, angenietet oder angeschraubt, gewebte Bänder angenäht oder mit Hülfe von Metallösen befestigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine neue Fufsbekleidung nach der durch Zeichnung und Beschreibung erläuterten Construction.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT7599D Sandalenartige Fufsbekleidung Active DE7599C (de)

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