DE75995C - Einrichtung zur Regelung der Wasser-Zu- und Abiuhr bei Speisewasservorwärmern - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Wasser-Zu- und Abiuhr bei Speisewasservorwärmern

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DE75995C
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Germany
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DENDAT75995D
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CH. C. WORTHINGTON in Irvington, Westchester, New-York, V. St. A
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/28Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters for direct heat transfer, e.g. by mixing water and steam

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Eigentümlichkeit der zu erläuternden Anlage zum Vorwärmen des Kesselspeisewassers besteht in Vorrichtungen zum Regeln der Wassermenge, welche von der Vorwärmerpumpe aus dem Speisewasserkasten in den Vorwärmer, und derjenigen, welche von der Kesselspeisepumpe aus dem Vorwärmer in den Kessel geschafft wird.
Fig. ι stellt die Seitenansicht einer Vorwärmungsanlage in schematischer Anordnung dar. Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt und zwei Querschnitte durch eine.Zusammensetzung von Hähnen, welche zum Ersatz der in Fig. 5 bis 9 dargestellten dienen können. Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch den unteren Theil des Vorwärmers. Fig., 4 ist ein waagrechter Schnitt nach Linie 4-4 in Fig. 3. Fig. 5 ist ein Schnitt durch den Hahn, der die Dampfzufuhr zu den Pumpen regelt. Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie 6-6 in Fig. 5. Fig. 7 bis 9 sind Schnitte nach der Linie y-y in Fig. 5, die sich in der Stellung des Kükens unterscheiden.
Dem Vorwärmer A in Fig. 1 wird das zu erwärmende Wasser aus dem Kasten B durch die Vorwärmerpumpe C zugeführt, deren Saugbezw. Druckrohr durch D bezvv. E bezeichnet sind. Die Kesselspeisepumpe F saugt aus dem Vorwärmer durch das an den Boden desselben angeschlossene Rohr G und drückt das Speisewasser durch das Rohr H in den Kessel. Der Dampf zum Anwärmen des Speisewassers tritt durch das Rohr J und Ventil K in den Vorwärmer. Die Pumpen C und F erhalten ihren Dampf von dem Rohre L und dem Hahn M her, indem von letzterem ein Rohr JV auf dem Umwege durch den Hahn 10 nach der Pumpe C und ein Rohr O nach der Pumpe F führt. Der Hahn 10 wird durch einen Schwimmer in dem Wasserkasten B in der Weise verstellt, dafs die Dampfzufuhr zur Pumpe C unterbrochen wird, wenn das Wasser in dem Kasten B unter einen gewissen Stand sinkt. Bei Maschinen, mit ' Condensation wird der Kasten B durch den Ausgufskasten der Luftpumpe dargestellt, und das Rohr P ist das Ausgufsrohr.
Um die Dampfzufuhr zu den Pumpen C und F mit der Wassermenge im Vorwärmer in Einklang zu bringen, ist, wie Fig. 3 und 4 zeigen, im unteren Theil des Vorwärmers ein Schwimmer R vorhanden, der mittelst zweier Stangen 28 um eine Welle 29 schwingt, die in einem seitwärts aus dem Vorwärmer heraustretenden Gehäuse 30 gelagert ist. Ein sich gegen die Gehäusewand legender Daumen 31 der Welle 29 verhindert den Schwimmer JR, auf den Boden des Vorwärmers niederzusinken. Das eine Ende der Welle 29 ist zu einer Gabel 32 ausgebildet, welche um den blattförmigenKopf 35 des Kükens α des Hahnes M greift. Das andere Ende trägt einen Querbolzen 3, der mit dem gabelförmigen Ende einer Stange 33 nach Belieben in und aufser Eingriff gebracht werden kann, je nachdem man diese Stange mittelst des Handrades 24 in das Gehäuse 30 hineinschiebt oder aus ihm herauszieht. Ist der Eingriff hergestellt, so bewirkt ein Drehen des.
Handrades eine Verstellung des Hahnkükens a, so dafs damit ein Versagen der Schwimmereinrichtung unschädlich gemacht werden kann. Ist die letztere wieder in Ordnung, so wird die Stange 33 ausgeschaltet, um den Bewegungswiderstand des Schwimmers nicht zu erhöhen.
Das Hahngehäuse M, Fig. 5 bis 9, hat einen Eingang für das Zuführungsrohr L und zwei Ausgänge für die Rohre N und O, die den Dampf der Vorwärmerpumpe C und der Kesselspeisepumpe F zuführen. Das kegelförmige Hahnküken α mit dem blattförmigen Kopfe 3 5 ist an seinem nach aufsen gerichteten cylindrischen Ansatz 37 mit einer Ringnuth 36 versehen, in welche die Klaue 4, Fig. 6, der Schraube 38 eingreift, so dafs man mit dieser Schraube das Küken sowohl einsetzen, als auch herausheben bezw. zu gehöriger Abdichtung einstellen kann. Die Schraube 38 wird durch die Mutter 39 gesichert, die, wie in Fig. 5 angedeutet, durch einen Packungsring eine nochmalige Abdichtung des Hahnes nach aufsen herstellen kann. Die Verbindung des Kükens a mit der Welle 29 durch Blatt und Gabel gestattet die-Entfernung des ganzen Hahnes ohne Störung der Schwimmervorrichtung.
Die Richtung der Durchgangsöffnung des Kükens in Bezug auf den Eingangsweg und die beiden Austrittswege ist bei normaler Stellung (Fig. 3) des Schwimmers R eine solche, dafs, wie Fig. 7 zeigt, beide Rohre O und N hinreichend mit Dampf versehen werden. Steigt das Wasser im Vorwärmer, so dreht der Schwimmer den Hahn in die Stellung der Fig. 8, wo der Dampfzutritt N zur Vorwärmerpumpe C abgesperrt, der Dampfzutritt O zur Kesselspeisepumpe F aber besonders weit geöffnet ist, während Fig. 9 das umgekehrte Verhältnifs zeigt, entsprechend einem Sinken des Schwimmers R unter die normale Lage. Wie bereits erwähnt, ist zum Abschneiden der Dampfzufuhr N zur Vorwärmerpumpe C in dem durch den Schwimmer 11 des Ausgufskastens B bethätigten Hahn 10 ein zweites Mittel geboten, das zur Anwendung kommt, wenn in diesem Ausgufskasten Wassermangel eintritt. Es ist offenbar, dafs die Form des Hahnes M sich abändern und auch durch eine geeignete andere Construction der Zweck sich erfüllen läfst, von der Welle 29 aus beide Pumpen zu regeln. So kann z. B. diese Welle durch Uebertragung ihrer Drehbewegung auf den Hahnschlüssel 32 zwei einfache Durchgangshähne bethätigen (Fig. 2), die in der Normalstellung, wie die Querschnitte in Fig. 2 zeigen, eine solche gegenseitige Lage der Küken haben, dafs die Drehung des Hahnschlüssels in der einen Richtung den Abschlufs des einen und die Erweiterung des anderen Durchganges, die Drehung in der anderen Richtung den umgekehrten Vorgang zur Folge hat. In ähnlicher Weise lassen sich noch andere abweichende Anordnungen treffen, die innerhalb des Umfanges der vorliegenden Erfindung liegen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Eine Einrichtung zur Regelung der Wasserzu- und -abfuhr bei Speisewasservorwärmern, dadurch gekennzeichnet, dafs ein mit dem Wasserstand im Vorwärmer sich bewegender Schwimmer (R) auf in die Dampfzuleitungen zur Vorwärmerpumpe (C) und zur Kesselspeisepumpe (F) eingeschaltete Absperrorgane (einen Doppelhahn α oder zwei einfache Hähne b und c) derart einwirkt, dafs sich der eine Dampfweg erweitert, wenn der andere verengt wird, und umgekehrt. .
  2. 2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Einrichtung, bei welcher ein zweiter Schwimmer 11 im Speisewasserkasten (B) angeordnet ist, der ein in die Dampfleitung (N) für die Vorwärmen pumpe (C) eingeschaltetes zweites Absperrorgan (10) bewegt, so dafs die Arbeit der Vorwärmerpumpe sowohl von dem Wasserstand im Vorwärmer als auch von dem Wasserstand im Speisewasserkasten geregelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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