DE198629C - - Google Patents

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DE198629C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/08Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves
    • F22D5/10Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves and with pistons or membranes unitary with the feed inlet valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
- Ju 198629 KLASSE 13 δ. GRUPPE
Speiseventils regelt.
Die Erfindung betrifft einen Dampfkessel-Wasserstandsregler mit Schwimmer, welcher mittels zweier gleichzeitig und entgegengesetzt bewegten Ventile den Zu- und Abgang des Kesseldampfes zu und von einer Vorrichtung zur Steuerung des Speiseventils regelt. Die Erfindung bezweckt eine durch besondere Einfachheit sich auszeichnende Ausführungsform der bekannten Regelungsvorrichtung,
»ο welche sich in erster Linie dadurch kennzeichnet, daß die beiden Dampfventile auf einer gemeinsamen Ventilstange fest angeordnet sind. Dadurch wird erreicht, daß die Bewegung beider Ventile zu gleicher Zeit erfolgt, wodurch die Empfindlichkeit der Vorrichtung wesentlich erhöht werden soll; ferner ermöglicht diese Anordnung eine einfache Einstellung des Ventilhubes durch Verschieben eines der beiden Ventile auf der gemeinsamen Ventilstange. Um die Ventile leicht nachsehen zu können, ist der Schwimmerhebel in einem lose im Ventilgehäuse angeordneten Klotz drehbar gelagert und umgreift lose das innere Ende der die beiden Ventile tragenden Stange.
Fig. ι zeigt die neue Vorrichtung im senkrechten Schnitt,
Fig. 2 eine Einzeldarstellung der Verbindung zwischen Schwimmerhebel und Ventilstange.
Das Schwimmergehäuse 2 ist durch die Leitungen 3 und 4 mit dem Wasser- und Dampfraum des Dampfkessels verbunden. Der Schwimmer 5 ist mittels Stange 6 in einer Führung 7 lotrecht verschiebbar angeordnet, und in eine öffnung der Wand ist das röhrenförmige Ventilgehäuse 11 eingeschraubt, in welchem die beiden Ventile 12 und 13 auf einer gemeinsamen Stange 14 fest angeordnet sind. Das eine Ende des Ventilgehäuses 11 ist mit einer erweiterten Bohrung zur Aufnahme des Ventilstangenkopfes 15 ausgebildet, in dessen ringförmige Nut das gegabelte Ende 16 des Schwimmerhebels 17 eingreift. Der auch an dem anderen Ende 18 gegabelte Hebel ist in einem Klotz 19 drehbar gelagert, der lose in der erweiterten Bohrung des Gehäuses 11 sitzt. Die Drehachse wird durch einen Stift 20 gebildet, der durch eine öffnung des Hebels und zwei Seitenlappen des Klotzes 19 greift (Fig. 2). Der Klotz hat eine zylindrische Außenfläche, eine achsiale Bohrung zur Aufnahme des Kopfes 15 und einen Schlitz zur Aufnahme des gegabelten Hebelendes 16. Die mittlere Bohrung 21 des Gehäuses ist etwas größer als der Durchmesser der Ventilstange 14 und erweitert sich in der Mitte zu einer Kammer 22, die durch die Leitung 23 mit dem Gehäuse 24, beispielsweise einer Membran, verbunden ist,
die in bekannter Weise das Speiseventil 25 steüfert.
In dem außen vorragenden Ende des Ventilgehäuses ist eine durch eine Kappe 28 abgeschlossene zweite Kammer 26 ausgebildet, aus welcher der Dampf von der Membran durch die Leitung 27 ins Freie entweichen kann. Der genauen Einstellung wegen ist das eine Ventil 13 auf die Stange 14 mit Gegenmutter 29 aufgeschraubt.
Wenn das Wasser im .Schwimmergehäuse über den normalen Stand steigt, bewegt der Schwimmer die Ventilstange derart, daß das Ventil 13 sich schließt und gleichzeitig das Ventil 12 sich voll öffnet. Bei dieser Ventilstellung strömt Dampf aus dem Schwimmergehäuse in die Membrankammer 24, und die Zuführung von Speisewasser zum Kessel wird unterbrochen. Sinkt dann der Wasserspiegel im Schwimmergehäuse, so bewegt der Schwimmer die beiden Ventile 12 und 13 im entgegengesetzten Sinne, so daß Ventil 12 sich wieder öffnet. Im Betriebe verbleibt die Vorrichtung während eines großen Teiles der Zeit in der Mittelstellung, bei welcher beide Ventile 12 und 13 ein wenig geöffnet sind und eine geringe Dampfmenge aus dem Schwimmergehäuse ins Freie entweichen kann. Dieses schwache Ausströmen von Dampf zeigt dem Kesselwärter an, daß die Vorrichtung richtig arbeitet und der Wasserstand im Kessel nahezu gleichbleibend ist.
Wenn eine Reinigung oder Ausbesserung der Vorrichtung erforderlich ist, wird das Ventilgehäuse aus dem Schwimmergehäuse herausgeschraubt, wobei gleichzeitig der Schwimmerhebel mitgenommen wird. Nach Abschrauben der Kappe 28, . der Gegenmutter 29 und des Ventils 13 kann dann der Schwimmerhebel samt dem Klotz 19 und der Ventilstange in achsialer Richtung entfernt werden.
Die Vorteile der Erfindung bestehen in der billigen Herstellung, der einfachen Bauart, der leichten Zerlegbarkeit und einer, zuverlässigen Wirkungsweise der Vorrichtung, mit welcher ein nahezu gleichbleibender Wasserstand im Kessel aufrecht erhalten werden kann. Auch ist hervorzuheben, daß bei der Vorrichtung weder Stopfbüchsen- noch Ventil-Stangenabdichtung erforderlich sind. Im Falle einer Beschädigung des Schwimmers schließt die Vorrichtung sofort den Dampf von der Membrankammer ab und läßt ihn ins Freie ausströmen, so daß das Ventil 25 geöffnet bleibt.

Claims (3)

Patent-An sprüche:
1. Dampfkessel-Wasserstandsregler mit Schwimmer, welcher mittels zweier gleichzeitig und entgegengesetzt bewegten Ventile den Zu- und Abgang des Kesseldampfes zu und von einer Vorrichtung zur Steuerung des Speiseventils regelt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Dampfventile (12 und 13) auf einer, gemeinsamen Stange fest angeordnet sind.
2. Wasserstandsregler nach Anspruch.1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmerhebel in einem lose in das Gehäuse (11) der Dampfventile eingeschobenen Klotz (19) drehbar gelagert ist und das innere Ende der die beiden Dampfventile (12, 13) tragenden Stange lose umgreift.
.
3. Wasserstandsregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ventil (13) auf der Ventilstange einstellbar ' angeordnet ist. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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