DE75949C - Stabspitzen-Verschlufs für Schirme - Google Patents
Stabspitzen-Verschlufs für SchirmeInfo
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- DE75949C DE75949C DENDAT75949D DE75949DA DE75949C DE 75949 C DE75949 C DE 75949C DE NDAT75949 D DENDAT75949 D DE NDAT75949D DE 75949D A DE75949D A DE 75949DA DE 75949 C DE75949 C DE 75949C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B25/00—Details of umbrellas
- A45B25/12—Devices for holding umbrellas closed, e.g. magnetic devices
Landscapes
- Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. November 1893 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Stabspitzen-Verschlufs für Schirme, mit
welchem es möglich ist, durch Vorschiebung der Verschlufsglocke in nur einer Richtung
sowohl die Spitzen zu umschliefsen als auch freizulegen. . .
Auf beiliegender Zeichnung ist die bezügliche Einrichtung in zwei Ausführungsformen
zur Darstellung gebracht, und zwar veranschaulichen Fig. ι, 2 und 3 Längsschnitte der einen
Ausführungsform in drei verschiedenen Stellungen, Fig. 4 einen Schnitt nach A-B, Fig. 2,
Fig. 5 einen Einzeltheil. Fig. 6 bis 8 zeigen die zweite Aüsführungsform in drei entsprechenden
Stellungen und Fig. 9 einen Schnitt nach C-D der Fig. 7.
Auf dem Schirmstock α ist eine Hülse b angebracht, gegen deren Ansatz b1 sich das
eine Ende einer Spiralfeder e legt; das andere Ende drückt gegen einen Ansatz dy der Schirmglocke
d.
An dem den Stabspitzen entgegengesetzten Ende erhält" die Hülse b eine Nuth b'2, in
welcher sich ein lose sitzender Ring f verschieben läfst. Fest mit der Glocke d ist noch
eine mit federnden Enden c versehene Hülse verbunden. Fig. ι zeigt die Stellung, bei welcher
die Stabspitzen freigegeben sind. Die federnden Enden c ruhen hierbei auf dem unteren
Theil der Hülse b.
Wünscht man die Stabspitzen zu schliefsen, so ergreift man die Glocke d und verschiebt
sie in der Pfeilrichtung, bis sie die in Fig. 2 angegebene Lage einnimmt. Ist dies geschehen,
so springen die federnden" Enden c unterhalb des Ringes / in die Nuth b"2 und bewirken so
die Festhaltung der Glocke.
Hat man die Absicht, die Stabspitzen wieder freizulegen, so verschiebt man die Glocke in
derselben Richtung wie vorher, bis die federnden Enden c, welche derart gestaltet sind, dafs sie
nur in einer Richtung (in der Zeichnung von1
unten nach oben) die Nuth verlassen können, auf den Ring/ treten. Sobald dies geschehen
ist, wird die vorher zusammengedrückte Spiralfeder e ihre Kraft äufsern und die Glocke in
die in Fig. 1 gezeichnete Lage zurückdrücken.
Fig. 3 zeigt die Stellung, bei welcher die Hülse mit ihren federnden Enden gerade
zurückgedrückt wird. Die Glocke d, sowie die Feder e sind hierbei fortgelassen.
Die Ausführungsform, welche in Fig. 6 bis 9 dargestellt ist, unterscheidet sich im wesentlichen
von der oben beschriebenen nur darin, dafs statt der mit den federnden Enden c ausgestatteten
Hülse eine Federhülse c angewendet wird, welche mit einer Nase c1 versehen ist.
Die Wirkung dieser Ausführungsform ist folgende:
Man ergreift auch hier die Hülse d und schiebt sie in der Pfeilrichtung aus der in
Fig. 6 dargestellten Lage in diejenige der Fig. 7, worauf die federnde Nase c1 sich vor den Ansatz
d1 legt und so das Festhalten der Glocke d
bewirkt. Um die Stabspitzen freizulegen, verfährt man in genau derselben Weise wie bei
der ersten Ausführungsform, indem man eine weitere Verschiebung der Glocke d in der
nämlichen Richtung ausführt. Hierbei wird die Nase c1 durch den losen Ring f nieder-
gedrückt und tritt so weit zurück, bis der Ansatz d1, gegen welchen die Feder e fortwährend
drückt, sich frei über die Nase bewegen kann, wobei der lose Ring mitgenommen wird und
die Glocke wieder in die ursprüngliche Lage zurückspringt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Stabspitzen -Verschlufs für Schirme, dadurch gekennzeichnet, dafs nach einmaligem Verschieben der Glocke (d) die federnden Enden (c) einer mit dieser Glocke verbundenen Hülse in die Nuth (b^) einer am Schirmstock befestigten Hülse treten und so eine Arretirung bewirken, während sich bei einem weiteren Verschieben der Glocke in nämlicher Richtung die federnden Enden (c) auf den in besagter Nuth beweglich angeordneten Ring (f) legen und denselben mitnehmen, worauf die Glocke (d) durch eine Feder (e) in die Anfangsstellung zurückgedrückt wird, zum Zwecke, durch Verschieben der Schirmglocke nach ein und derselben Richtung' die Stabspitzen sowohl zu umschliefsen als auch freizulegen.
Eine Ausführungsform des unter i. beanspruchten Stabspitzen-Verschlusses, gekennzeichnet durch eine fest mit dem Schirmstock verbundene federnde Nase fc1), welche nach der ersten Verschiebung der Glocke diese mit Hülfe des Glockenansatzes (dl) arretirt, während bei einer weiteren Verschiebung der Glocke in nämlicher Richtung ein loser Ring/ das Niederdrücken der Federnase (c1) bewirkt, worauf die Glocke (d) durch die Feder (e) wieder in die Anfangsstellung gebracht wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75949C true DE75949C (de) |
Family
ID=348875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75949D Expired - Lifetime DE75949C (de) | Stabspitzen-Verschlufs für Schirme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75949C (de) |
-
0
- DE DENDAT75949D patent/DE75949C/de not_active Expired - Lifetime
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