DE759101C - Fluessigkeitsgetriebe der Foettinger-Bauart - Google Patents

Fluessigkeitsgetriebe der Foettinger-Bauart

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DE759101C
DE759101C DET45828D DET0045828D DE759101C DE 759101 C DE759101 C DE 759101C DE T45828 D DET45828 D DE T45828D DE T0045828 D DET0045828 D DE T0045828D DE 759101 C DE759101 C DE 759101C
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stator
fluid
fluid transmission
föttinger
transmission
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DET45828D
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AEG AG
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AEG AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H41/00Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
    • F16H41/04Combined pump-turbine units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsgetriebe der Föttinger-Bauart In dem Patent 743 oho ist ein Flüssigkei\sgetriebe der Fö:ttinger-Bauart vorgeschlagen worden, dessen Leitrad auf -eine zusätzliche Abtriebswelle arbeiten kann. Ein solches Getriebe gibt die wünschenswerte Eigenschaft, zwei Arbeitsvorrichtungen, z. B. zwei Fahrzeugachsen oder eine Fahrzeugachse und einen Schw ungradspeicher anzutreiben, ohne daB diese beiden Vorrichtungen mechanisch miteinander gekuppelt sind. Etwaige Drehzahlunterschiede der beiden Arbeitsvorrichtungen können so ausgeglichen werden, ohne daß es der Anordnung eines zusätzlichen mechanischen Ausgleichsgetriebes bedarf. Ein Flüssigkeitsgetriebe dieser Art wird nach der Erfindung dahingehend weiter ausgebildet, daß die Verbindung des Leitrades mit der zusätzlichen Abtriebswelle lösbar und das Leitrad feststellbar ist. Hierdurch wird die Möglichkeit gegeben, je nach Wunsch entweder mit einer Abtrdebswelle oder mit zwei Abtriebswellen zu fahren. So ist es z. B. auf diese Weise bei Fahrzeugantrieben möglich, wahlweise zwei Fahrzeugachsen oder nur eine einzige Achse anzutreiben. Eine solche Möglichkeit ist für den praktischen Fahrbetrieb sehr erwünscht, da man so z. B. mit zwei Achsen anfahren und dann auf den Einachsantrieb iib.ergehen kann,-.der für die Betriebsfahrt völlig ausreicht.
  • Das wahlweise Feststellen und Abkuppeln des Leitrades ist an sich bereits in anderem Zusammenhang vorgeschlagen worden. Bei dem Getriebe dieser alten Bauart arbeitet aber das Leitrad nicht auf eine zusätzliche Abtriebswelle, sondern auf die gleiche Welle wie das Turbinenrad. Das Getriebe besitzt infolgedessen auch nicht die Eigenschaft, -entweder mit zwei Abtriebswelfen oder mit einer einzigen zu fahren. Bei Fahrzeugantrieben ist also z. B. der Übergang vom Zweiachsantrieb auf den Einachsantrieb auf diese Weise nicht möglich.
  • Die Zeichnung zeigt in den Fig. i und 2 als Ausführungsbeispiel der Erfindung zwei Fahrzeugantriebe in vereinfachter schaubildlicher Darstellung.
  • In beiden Fällen bezeichnet io die Antriebswelle des Getriebes. i i ist die Abtriebswelle, die über ein hegelradgetriebe 12 mit der Fahrzeugachse 13 gekuppelt ist. 11' ist eine zusätzliche Abtriebswell-e, die ebenfalls über ein Kegelra:dgetriebe 12 mit einer Fahrzeugachse 13' in Verbindung steht. Das Kegelradgetrieb,e 12 bzw. 12' ist 1>ei der Ausführung der Fig. i umsteuerbar, während bei der Ausführung der Fig. 2 die Umsteuerung, wie weiter unten erläutert ist, in den hydraulischen Teil der Kraftübertragung verlegt ist. Die mit dem Motor gekuppelte Welle io treibt über das Zahnradvorgelege ins Schnelle 14 die Pumpenwelle 15 an, die- das Pumpenrad 16 des Föttinger-Wandlers trägt. Auf das Pumpenrad 16 folgt im Strömungskreislauf das Leitrad 17 und auf dieses das Turbinenrad i8.
  • Bei der Ausführung der Fig. i ist das frei d:rehhare Leitrad 17 mit einer Zwischenwelle i9 verbunden, die über die Kupplung 2o mit dem Pumpenrad 16 und über die Kupplung 21 mit der zusätzlichen -Abtriebsivell.e i i' gekuppelt werden kann. Mittels der Bremse 22 kann das Leitrad 17 wahlweise festgehalten werden. Das Turbinenrad 18 arbeitet über eine Zahnradübertragung 23 auf die Hauptabtriebswelle i i.
  • Die Arbeitsweise der. Ausführung nach Fig. i ist folgende: Zum Anfahren und in Steigungen sind die Kupplung --o und die Bremse 22 -gelöst, die Kupplung 21 ist eingeschaltet. Das Leitrad 17 arbeitet in einer Drehrichtung, die zur Drehrichtung des Pumpenrades 16 und des Turbinenrades 18 entgegengesetzt ist, über die Hilfswelle i9, die Kupplung 2i; die zusätzliche Abtriebswelle ii', das Kegelradwendegetriebe i2' auf die Fahrzeugachse 13'. Die andere Fahrzeugachse 13 wird vom Turbinenrad 18 über die Zahnradüb@erSetzung 23, die Welle i i und das Kegelradg@etri-ebe 12 angetrieben. Hat das Fahrzeug eine bestimmte -Fährgeschwindigkeit erreicht, so wird auf die zweite Fahrstufe umgeschaltet. Dies geschieht in der Weise, daß die Kupplung 21 gelöst und gleichzeitig die Bremse 22 angezogen wird. Das Leitrad 17 steht nunmehr fest, der Kreislauf 16, 17, 18 arbeitet jetzt als normaler Wandler. Das Fahrzeug wird ausschließlich über die Achse 13 von dem Turbinenrad 18 des Wandlers angetrieben.
  • Von dieser zweiten Fahrstufe kann man bei Erreichen noch höherer Geschwindigkeit auf eine dritte Fahrstufe übergehen, in der das Leitrad 17 bei gelöster Bremse 22 und ausgeschalteter Kupplung 21 über die Kupplung 20 mit dem Pumpenrad 16 verbunden ist. Das Leitrad 17 wirkt dann in bekannter Weise als die Verlängerung des Pumpenrades 16. Der momentsteigernde Wandler ist in eine Schlupfkupplung übergegangen, über die mittels des Turbinenrades 18 die Achse 13 angetrieben wird.
  • Eine vierte Fahrstufe schließlich ergibt sich dadurch, daß man von dem letzten Betriebszustand ausgehend auch die Kupplung 21 einschaltet. Die Puinpenradivelle 15 und damit auch die Antri"ebs-,velle io sind dann mit der Fahrzeugachse 13' unter Ausschaltung des Flüssigkeitskreislaufes unmittelbar mechanisch verbunden.
  • Alle Fahrstufen können durch Umschalten der Kegelradwende!getriebe 12, 12' in beiden Fahrtrichtungen ausgenutzt werden. Bei der Ausführung der Fig. 2 erfolgt das Umsteuern der Fahrtrichtung, wie schon oben angedeutet worden ist, durch das Flüssigkeitsgetriebe. Zu diesem Zweck ist außer dem Wandler 16,17J8 ein zusätzlicher Wandler 16', 17', 18' angeordnet. Die Pumpenradwelle 15' dieses zusätzlichen Wandlers ist über ein Zahnrad 14 mit dein Vorschaltgetriebe 14 und damit mit der Antriebswelle io verbunden.
  • Die Leiträder 17, 17' der beiden Wandler sind an ihrem Umfang mit Zahnkränzen 2q., 24' versehen, die ineinander kämmen und zur Kraftübertragung von den Leiträdern zu dem zusätzlichen Abtrieb i i', 12', 13' herangezogen werden. Die Verbindungen der Leitrad'kränze 2.1, 2d.' mit dem zusätzlichen Abtrieb 11', 12', 13' erfolgt dabei über das Zahnrad 25, die Hilfswelle 26 und die Kupplung 21. Die am rechten Ende der Welle26 angreifende Bremse 22 dient zum wahlweisen Festhalten der Leiträder- 17, 17'. Das Turbinenrad 18 des ersten Wandlers arbeitet unmittelbar auf die Abtriebswelle i i, während das Turbinenrad i8' des zweiten Wandlers über die Zahnräder 27 und 28 mit der Welle i i gekuppelt ist.
  • Die Arbeitsweise der Ausführung nach Fig. 2 ist folgende: Von den beiden Wandlern wird einer, z. B. der Wandler 16, 17, 18, gefüllt, während der andere entleert bleibt. Die Motorleistung wird dann in erster Stufe bei gelöster Bremse 22 und eingeschalteter Kupplung 21 einmal vom Leitrad 17 aus über die Zahnkränze 2:I, 2q.', das Zahnrad 25, die Hilfswelle 26, die Kupplung 2i, die Welle i i', das Kegelrad 12' -auf die eine Fahrzeugachse 13' und vom Turbinenrad 18 aus über die Welle i i, das Kegelrädergetriebe 12 auf- die zweite Fahrzeugachse 13 übertragen. In der zweiten Fahrstufe wird die Bremse 22 angezogen, und die Kupplung2i wird ausgeschaltet. Das Leitrad 17 steht still, die Motorleistung wird vom Turbinenrad 18 allein auf die Achse 13 übertragen.
  • Zum Umsteuern des Fahrzeuges wird der Wandler 16, 17, 18 entleert, und der Wand-]er i6', I7', 18' wird gefüllt. Dann arbeiten bei gelöster Bremse 22 und eingeschalteter Kupplung 21 in der ersten Fahrstufe das Leitrad i7' über den Zahnkranz 24.', das Zahnrad 25, die Hilfswelle 26 und die Kupplung 21 auf den Abtrieb 1I', i2', 13' und das Turbinenrad 18' über die Zahnräder 27 und 28 auf den Abtrieb i i, 12, 13. In der zweiten Fahrstufe wird nach Ausschalten der Kupplung 2 1 die Bremse 22 angezogen. Das Leitrad 17 steht still, die Motorleistung wird jetzt vom Turbinenrad 18' über die Zahnräder 27 und 28 ausschließlich auf den Abtrieb i i, 12, 13 übertragen.
  • Bei beiden Ausführungen können die. übergänge von und zu den einzelnen Stufen von Hand oder selbsttätig vor sich gehen. Im Fall -der selbsttätigen Schaltung kann diese in Abhängigkeit von der Richtung oder Größe des Drehmoments in den Leiträdern oder in Abhängigkeit von der Differenzdrehzahl zwischen Pumpen- und Turbinenrad erfolgen. Beide Ausführungen können ferner durch einen zusätzlichen Flüssigkeitskreislauf ergänzt werden, falls dies in besonderen Fällen, z. B. in Fällen, in denen es auf eine besonders gute Ausnutzung der Motorleistung ankommt, erwünscht sein sollte. Die Auslegung des zweiten Flüssigkeitskreislaufes ist in diesen Fällen verschieden von der Auslegung, des ersten Kreislaufes. Der zweite Kreislauf kann ebenfalls mit drehbarem, aber auch mit dauernd stillstehendem Leitrad ausgerüstet sein. An Stelle eines solchen zweiten Wandlers kann aber auch je nach den Betriebsanforderungen eine Kupplung nach der Föttinger-Bauart gewählt werden.
  • Bei der Ausführung der Fig. i kann der Wandlerkreisläuf dauerhd gefüllt bleiben. Bei der Ausführung der Fig. 2 wird im allgemeinen nur zum Zweck des Umsteuerns umgefüllt. Diese Anordnung bietet aber auch die Möglichkeit einer hydraulischen Bremse, indem z. B. bei voller Vorwärtsfahrt der Vorwärtswandler entleert und der Rückwärtswandler gefüllt wird. Das Fahrzeug wird dann mit der umgekehrten Kraftrichtung angetrieben, wodurch eine besonders wirkungsvolle Bremsung erzielt wird.
  • Die Anordnungen nach dem vorliegenden Zusatzpatent sollen jedoch nur- insoweit Schutz genießen, als sie von der Erfindung nach dem Hauptpatent Gebrauch machen, während der Inhalt der Ansprüche 2 bis 6 nur in Verbindung mit dem Inhalt,des Anspruchs i geschützt sein soll.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitsgetriebe der Fötting-er-Bauart, ]),-,stehend aus Pumpenrad, Turbinenrad sowie einem Leitrad, das mit einer zusätzlichen. Abtriebswelle verbunden ist, nach Patent 743 oho, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Leitrades (17,'17') mit der zusätzlichen Abtriebswelle (i i') lösbar und das Leitrad (I7, i7') feststellbar ist.
  2. 2. Flüssigkeitsgetriebe der Föttinger-Bauart nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitrad (i7) nicht nur von der zusätzlichen Abtriehswelle (i i') lösbar und feststellbar, sondern auch mit dem Pumpenrad (i6) kuppelbar ist (Fig. I).
  3. 3. Flüssigkeitsgetriebe der Föttinger-Bauart nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Kuppeln (2o) des Leitrades (i7) mit dem Pumpenrad (i6) gleichzeitig zur mechanischen Direktverbindung der Antriebswelle (io) mit der zusätzlichen Abtriebswelle (i i') dient. d..
  4. Flüssigkeitsgetriebe der Föttinger-Bauart nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch giekennzeichnet, daß zwei in verschied enen brehric.htunge@n arbeitende Flüssigkeitsgetriebe (i6, 17, 18 und i6', I7', i8') nach Anspruch i vorgeisehem sind., die in allen Teilen paarweise parallel geschaltet und wahlweise in die Kraftübertragung einschaltbar sind (Fig. 2).
  5. 5. Flüssigkeitsgetriebe der Föttinger-Bauart nach Anspruch ,I, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiträder (i7, i7') der beiden parallel geschalteten und wahlweise in die Kraftübertragung einschaltbaren Flüssigkeitsgetriebe mit Zahnkränzen (24, 24.') versehen sind, die ineinander 'kämmen und zur Kraftübertragung von den Leiträdern (I7, IT) zur Abtriebswelle (i i') dienen.
  6. 6. Flüssigkeitsgetriebe der Föttinger-Bauart nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß außer einem Flüssigkeitsgetriebe nach Anspruch i noch ein Flüssigkeitsgetriebe mit dauernd feststehendem Leitrad oder eine Flüssigkeitskupplung vorgesehen sind. ZurAbgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in $etracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 441 549, 558 445, 581 784, 603 207, 713 216, 743 oho; schw,-izerische Patentschrift Nr. 1718oo; schwedische Patentschrift Nr. 69 2o4.
DET45828D 1934-07-11 1935-10-06 Fluessigkeitsgetriebe der Foettinger-Bauart Expired DE759101C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237380B (de) * 1958-08-13 1967-03-23 Differential Diesel Engines Es Aufgeladene Brennkraftmaschine mit einem Aufladesystem mit zwei Antrieben

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