DE75751C - Vorrichtung zum Pressen von aus einem Stück bestehenden Leder-Schutzhüllen für Luft-Radreifen - Google Patents

Vorrichtung zum Pressen von aus einem Stück bestehenden Leder-Schutzhüllen für Luft-Radreifen

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DE75751C
DE75751C DENDAT75751D DE75751DA DE75751C DE 75751 C DE75751 C DE 75751C DE NDAT75751 D DENDAT75751 D DE NDAT75751D DE 75751D A DE75751D A DE 75751DA DE 75751 C DE75751 C DE 75751C
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DE
Germany
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leather
pressing
pneumatic tires
protective covers
leather protective
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75751D
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CH. KOEMPGEN, Port d'Aval Nr. 31 in Amiens, Somme, Frnnkreich
Publication of DE75751C publication Critical patent/DE75751C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C5/00Inflatable pneumatic tyres or inner tubes
    • B60C5/007Inflatable pneumatic tyres or inner tubes made from other material than rubber

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Luft-Radreifen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Lederhüllen für Luft-Radreifen.
Diese Hülle soll aus einem Stück bestehen, also keine Naht haben. Hierdurch werden alle Vortheile erreicht, welche Kautschukhüllen gewährleisten, ohne die Nachtheile mit in Kauf nehmen zu müssen, welche an Kautschukreifen infolge von Rissen sich ergeben.
In den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht
Fig. ι ein rundes Stück Leder, wie es aus der Thierhaut geschnitten;
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 1 - 2 von Fig. 1;
Fig. 3 ist ein Aufrifs der in Anwendung gebrachten Form,
Fig. 4 ein Grundrifs derselben;
Fig. 5 zeigt im gröfseren Mafsstabe einen Schnitt nach der Linie 3-4 von Fig. 4;
Fig. 6 veranschaulicht den Aufrifs eines Halbkreises, welcher zur Herstellung der Lederform dient;
.Fig. 7 ist ein Grundrifs von Fig. 6;
Fig. 8 zeigt im grofsen Mafsstabe einen Schnitt nach der Linie 5-6 von Fig. 7;
Fig. 9 veranschaulicht im Auf- und Grundrifs ein Winkelblech, ausgerüstet mit Bolzen und Schrauben.
Die Fig. 10, 11, 12/13, 1A und l5 veranschaulichen in Schnitten die auf einander folgenden Herstellungsphasen, welchen das Leder unterworfen wird, um eine Lederhülle aus einem einzigen Stück zu bilden;.
Fig. 16 zeigt im Grundrifs den ganzen Apparat, welcher mit der Lederhülle versehen ist,
Fig. 17 einen Aufrifs einer fertiggestellten Lederhülle, und endlich
Fig. 18 im grofsen Mafsstabe einen Querschnitt durch diese Hülle nach der Linie 7-8 der Fig. 17.
Der Apparat besteht im allgemeinen aus einer runden Form a, welche im Innern hohl ist und in der sich Ecken a1 angeordnet befinden. Diese Form a, deren Profil auch anders gestaltet sein kann, besitzt rundum laufende Nuthen h. Die Oberflächen der Formen 2 und aaj haben Oeffnungen cc1, welche zur Aufnahme der Bolzen d d1 bestimmt sind, die ihrerseits mit Winkelblechen e e1 und Druckschrauben ff1 verbunden sind, die entsprechend auf die Halbkreise g g1 einwirken, welche über der Rundung des Leders h aufgebracht sind, sobald der Apparat in Thätigkeit ist.
Nachdem ein runder Lederausschnitt h gewonnen ist, werden die inneren und äufseren Ränder mittelst eines geeigneten Instrumentes abgeschabt und demzufolge abgeflacht, zum Zwecke, in der Mitte einen gröfseren Querschnitt zu erhalten als nach den Enden zu.
Um das Leder geschmeidig zu machen, wird es hierauf in Wasser gehalten.
Sodann bringt man das Lederstück h auf die Form a, indem der innere Rand an der Oberfläche a? der Form angenagelt wird, wie dies in Fig. 10 zu sehen ist. Hierauf wird die Form α mit Hülfe der Antriebshaken i umge-
dreht (Fig. 11), das Leder wird mit dem äufseren Rand über den vorspringenden Theil der Form a gezogen und nunmehr seinerseits an α3 derart festgenagelt, wie dies in Fig. 12 dargestellt ist.
Auf dem dergestalt gespannten Leder werden nun in entsprechender Entfernung von der rund herumlaufenden Ausladung b die beiden metallischen Halbkreise g angeordnet und sodann die Bolzen d mit den Winkelblechen e, deren Enden auf Keilen k aufruhen (Fig. 12), angebracht.
Sobald nun der Bolzen d angezogen wird, stützt sich das Winkelblech e gegen den Halbkreis g, während Schrauben f, welche gegen die äufseren Seiten der Halbkreise drücken, diese letzteren veranlassen, gegen die Nuth b vorzudringen und nach und nach das Leder in die gewünschte Form zu pressen, während gleichzeitig die entstehenden Falten verschwinden.
Sobald die Halbkreise auf diese Weise gegen die rundum laufende Nuth b vorgeschritten sind (Fig. 13), hat das Leder einen Ansatz h1 erhalten, worauf man das erhaltene Product noch in geeigneter Weise reibt, um die übrig gebliebenen kleinen Fältchen' zu beseitigen. Ist der Vorgang auf einer Seite durchgeführt, so wird die Form α umgedreht (Fig. 14) und auf der anderen Seite in genau gleicher Weise wiederholt. Selbstredend kann das Leder hierauf noch in geeigneter Weise präparirt werden, um eine erhöhte Schmiegsamkeit und Elasticität zu erhalten. Sodann wird durch Hinausziehen der geeigneten Zwickel al, Fig. 4, die Holzform bequem und leicht aus dem Lederreifen herausgezogen und derselbe ist nach vollständiger Trocknung zur Verwendung geeignet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Pressen von aus einem Stück bestehenden Leder-Schutzhüllen für Luft-Radreifen, gekennzeichnet durch eine mit zwei seitlichen Nuthen (b) versehene Form (a), um welche der Lederstreifen (h) gelegt wird und durch einstellbare Ringe oder Ringstücke (g gl), welche gegen die Form geprefst werden können, in die Nuthen gedrückt wird, zum Zweck der Bildung der seitlichen Flantschen (hl h2).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT75751D Vorrichtung zum Pressen von aus einem Stück bestehenden Leder-Schutzhüllen für Luft-Radreifen Expired - Lifetime DE75751C (de)

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