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Getriebeschaltvorrichtung für Kraftfahrzeuge Diel Erfindung bezieht
sich auf eine Getriebeschaltvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit einer, neben, der
Steuersäule angeordneten drehbaren Welle, die an ihrem unterem Ende Zahnräder zur
Umstellung des Wechselgetriebes aufweist und bei der die vers:chied:enem Gänge unter
Vermittlung eines von. dem Handhebel bewegten, in der Längsrichtung der drehbaren
Welle verschiebbaren Gliedes gewählt werden. Bei den bekannten Ausführungen dieser
Art ist der Handhebel in zwei senkrecht zueinander sitehenden .Ebenen zu verschwenken;
nämlich in einer Ebene senkrecht zur drehbaren Hohlwelle und ferner in einer durch
deren Achse und den Handhebel in seiner jeweiligen Lage gelegten Ebene. Es ist ferner
eine ähnliche Fernsteuervorrichtung für elektrische Schaltvorrichtungen für Wechselgetriebe
bekannt, bei der eine Welle sowohl verschwenkt als auch selbst axial mit dem Handhebel
zusammen verschoben. wird.
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Bei allen diesen bekannten Bauarten hat der Fahrer, wenn er eine Schaltung
vornehmen will, den Handhebel, der vorher nach zwei. Richtungen hin verstellt worden
war, al ganz verschiedlenen-Punkten einer Zylinderflä
che zu suchit;
es geht hierdurch Zeit verloren, was unter Umständen, wenn während der Fahrt besonders
schnelles Handeln erforderlich wird, Gefahren in sich birgt. Die Aufgabe der Erfindung
besteht darin, daß der Handhebel nur in einer einzigen Ebene verstellbar ist. so
daß sich der Fahrer auf diese, Ebene, in der allein er den Handgriff zu suchen hat,
gvwolnili.eitsmäßig einstellen wird, was das schnelle Auffinden erheblich erleichtert.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung dadurch, daß die innerhalb der drehbaren
Hohlwelle angeordnete verschielybare Stange, die auf das auswählende Verriegelungsglied
einwirkt, über einen Z'inhellieb -l durch Bewegung der ini Innern des rechtwinklig
zur Hohlwelle stehenden Handhebels in dessen Längsrichtung verschiebbar angeordneten
Stange verstellt wird. Bei dieser Einrichtung ist somit der Steuerhandgriff immer
in ein und derselben Ebene zli suchen, die Sicherheit und Schnelligkeit beim Umschalten
sind gegenüber dein mit (;n bekannten ferngesteuerten Schaltvorrichtungen Erreichbaren,
erheblich gesteigert, was besonders in G-efahrfällen von ausselilagg,-lieiider Wichtigkeit
werden kann.
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In der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergibt,
stellt dar Fig. i ein Schaubild eines Teiles des Motors mit dein Schalt-estäng#
und Zubehör. Fig. 2. einen Längsschnitt durch das obere Ende der Lenksäule und der
Hohlwelle, Fig.3. einen Schnitt nach Linie 3-3 in Fig. @, .
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Fig. .I einen Längsschnitt durch das untere Ende der Lenksäule und
der Hohlwelle, Fig.5 einen Schnitt nach Linie 5-5 in Fig. d. und Fig. 6 einen Schnitt
nach Linie 6-6 in Fig. 5.
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Das Gehäuse 15 umschließt ein Geschwindigl,#eitswechselgetriehe bekannter
Art. Es genügt datier die Angabe, daß durch Verschwenkung der in Fig. i gezeichneten
Hebelarme 65 und 67, die mit entsprechenden auf die Getriebe- wirkenden Verschiebeteilen
innerhalb des Gehäuses 15 in Verbindung stehen, die Einstellung der einzelnen Gangstufen
bewirkt wird, und zwar wird mittels des Hehls 67 de niedrige Geschwindigkeit, die
neutrale Lage oder der Rückwärtsantrieb herbeigeführt, während der Hebel
65 beim Verschwenken aus der der neutralen Lage entsprechenden Mittelstellung
nach der einen oder anderen Seite den höchsten oder den zweiten Gang einstellt.
Durch eingebaute Sperren ist in bekannter `,reise dafür gesorgt, da11 stets mir
einer der Hebel 65 und 67 be- i dienbar und der andere währenddessen in der :Mittellage
festgestellt ist. Unter ela- j I stischem Druck in Fasten einschnappende Halteglieder
sichern die jeweilige Lage der Hebel.
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Die am olleren Ende das Handlenkrad 97
tragende Lenkspindel
9j ist in der röhrenförmigen L enksäule y9 gelagert, deren unteres Ende bei 103
am Fährgestell io5 befestigt ist. Auf dein oberen Ende der Lenksäule 9g sitzt, durch
eine Schraube log festgehalten. ein hohler Halter 107. Dieser hat einen _\lisatz
z t i mit einer :'#,usnehinung r 13, die .ein Drehlager für eine Spindel i r 5 bildet.
Eine I-`o111welle 117 ist an der Spindel 115 mittels Bolzens i l9 und Mutter 121
befestigt. Irin Konsol 123 wird von einem die Hohleile 117 umfassenden Teil 125
sowie von einem oberen Arm, der durch den Bolzen i i9 mit der Welle 117 verbunden
ist, gehalten. In starre,- Verbindung mit dem Konsol 123 befindet sich ein rölirelifcii-iniger
Hebel 127,
der in einen, Griff 129 aus Gummi od. dgl. :ndigt. Inn Innern des
Fleliels 127 sind Führungen 131 und i33 für eine hin und her bewegbare Stange 135
vorgesehen, die in einen, Griff 137 :endigt, der aus Guinini od. d-1. hestelien
kann. Die Stange 135 trägt einen holif 13c), der unter Wirkung einer zwischen ihm
und der Führung 131 vorgesehenen Feder LII gegen den Arm 1:.1.7 eines bei 1..15
innerhalb einer Öffnung des Konsols 123 angel-enkten Winkelhebels ,.I3 gedrückt
wird. Durch die 1-lol1lwelle 117 hindurch geht eine Stange LIA. Eine Feder 15i liegt
unter Spannung zwischen dein Boden eines Gehäuses 153 und einem ab@@erundet.n Kopf
an dem Ende der Stange id.g. Das Gehäuse ist nach oben fortgesetzt und umfaßt zum
Teil das ahget-undete Ende am zweiten Arm 155 des Winkelliehels. Auf diese Weise
werden der Kopf der Stange LIc9 und der zweite Arm des Winkelhebels nachgiebig in
Berührung gehalten. An dem unteren Ende der Lenksäule sitzt ein Konsol 157, das
an dieser mittels einer Schelle 1,59 und Schrauben 161 befestigt ist. Dieses Konsol
umfaßt das untere Isnde der 1lolllwelle 117 mit den Lagerflächen 163 und 165. Innerhalb
des unteren Endes der Hohlwelle 117 trägt die Stange LIA eine Gabel, und an deren
.-Armen 167 ist mittels eines Stiftes 169 ein Kreuzkopf 171 angelenkt. I?itie Feder
173 liegt zwischen einer in das Ende des Konsols 157 hinter dem Lager 163 eingeschraubten
Kappe 175 und einer mit dein Kreuzkopf in Verbindung t stehenden Kappe 166. Wie
in Fig. 4 dargestellt, umschließt das Konsol einen Hohlraum 177 zwischen den Lagerstellen
163 und 165. Innerhalb des Hohlraumes 177 liegen die Naben 17g` lind igi von Kegelrädern
183 i bzw. 185. An dein Konsol 1.37 ist die eine Öffnung vier Ausnehmung 177 überdeckende
Hohlkappe
189 befestigt. .- Diese umschließt die Kegelräder 183 und 185 und ist bei igi als
Lager für die Hohlwelle 193 ausgestaltet, die mit einer Kegelverzahnung 195 ausgestattet
ist, die mit den Zähnen des Kegelrades 1,93 kämmt. Innerhalb der Welle 193 befindet
sich eine volle Welle 197 mit Kiegelverzahnung igg, die mit dem Kegelrad 185 im
Eingriff steht. DieWelleig7 wird mittels eines in ihr Ende eingreifenden Zapfens
toi geführt, der an dem Konsol 157
sitzt. Die Wellen laufen in Lagerhülsen,
wie ans Fig. 5 ersichtlich ist. Die röhrenförmige Welle 193 erstreckt sich über
ihr Lager igihinaus und trägt an dem vorragenden Ende einen Hebel 203. Die Welle
197 erstreckt sich über das Ende der Welle 193 hinaus und trägt einen Hebel 2o5.
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Der Kreuzkopf 171 ragt durch in der Hohlwelle i i7 befindliche Schlitze
i86 hinderch und in den Bereich der Rasten 188 oder igo der Naben 179, 181
hinein, so, daß das eine oder das andere der Kegelräder 183 oder 185 mit
der Welle 117 gekuppelt werden kann. Für gewöhnlich hält die Feder
173 den Kreuzkopf 171 nach oben und kuppelt die Nabe 181 und damit das Kegelrad
185 mit der Welle i 17.
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Die Gabelarme 207 eines Lenkers Zog sind mit dem Hebel 205
verbunden. Das andere Ende dieses Lenkers greift bei 2U an dem Hebel 65 an. Die
Gabelenden 213 eines Lenkers 215 sind mit dem Hebel 2o3 verbunden. Das andere Ende
des Lenkers 215 steht bei 217 mit dem Hebel 67 in Verbindung.
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Wenn die Welle 117 mittels des Handhebels 127 in der einen oder anderen
Richtung um ihre Längsachse gedreht wird, dreht, weil die Nabe iSi des Kegelrades
185 für gewöhnlich, d. h. wenn der Druckknopf 137 am Handhebel nicht niedergedrückt
wird, unter dem Einfluß der Federi73 mit der Welle 117 gekuppelt ist, das Kegelrad
igg die Welle 197 und bewirkt dadurch eine Drehung des Hebelarmes 65 mittels der
bereits beschriebenen Lenkeranordnung. Auf diese Weise wird' die neutrale Lage,
die 'Direkte-Gang-Stellung oder die Zweite-Gang-Stellung geschaltet. Wird dagegen
der Knopf 137 gedrückt, so bewirkt er über die Stangen 135, Winkelliebel
143 und Stange 49- eine Abwärtsbewegung des Kreuzkopfes 171 entgegen der Spannung
der Feder 173. Hierdurch wird die Nabe 181 freigegeben und die Nabe 179 verriegelt.
Danach dient eine Drehung der Hohlwelle 117 um ihre Achse mittels des- Handhebels
127 dazu, den Hebel 67 zu bewegen und den niedrigen Gang, die neutrale Stellung
oder den Rückwärtsgang einzuschalten. Durch die erwähnte Verriegelungsvorrichtung
wird erreicht, daß jeweils nur einer der I3ebel 65, 67 bewegt werden kann. Die-
Rasten halten die Hebel nachgiebig in der eingestellten Lage,