DE757220C - Schaltungsanordnung fuer Elektronenstrahl-Oszillographen zur Synchronisierung von Hochvakuumroehren-Kippgeraeten - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Elektronenstrahl-Oszillographen zur Synchronisierung von Hochvakuumroehren-Kippgeraeten

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DE757220C
DE757220C DEL94907D DEL0094907D DE757220C DE 757220 C DE757220 C DE 757220C DE L94907 D DEL94907 D DE L94907D DE L0094907 D DEL0094907 D DE L0094907D DE 757220 C DE757220 C DE 757220C
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Germany
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grid
tube
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synchronization
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Expired
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DEL94907D
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English (en)
Inventor
Gerhard Dr Phil Schweitzer
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K4/00Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
    • H03K4/06Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
    • H03K4/08Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
    • H03K4/10Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only
    • H03K4/12Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth voltage is produced across a capacitor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Particle Accelerators (AREA)

Description

Es wird häufig die Forderung gestellt, daß Kippgeräte für Elektronenstrahl-Oszillographen sowohl mit negativen als auch mit positiven Impulsen synchronisierbar sein sollen. Bei den bekannten Hochvakuumröhren-Kippgeräten ist nun zwar in einfacher Weise die Synchronisierung mit negativen Impulsen möglich, jedoch wird ein wesentlich größerer Aufwand dann erforderlich, wenn auch positive Impulse zur Synchronisierung verwendet werden sollen. In diesem Fall muß nämlich eine Phasenumkehr vorgenommen wenden, wozu eine besondere Verstärkerstufe notwendig ist.
Bei einer bekannten Schaltung ist ebenfalls die Möglichkeit der Synchronisierung mit positiven und negativen Impulsen- vorgesehen. Die Röhre, an der die Synchronisierung erfolgt, ist eine normale Triode, und die negative Synchronisierspannung ist an den Kathodenwiderstand dieser Röhre gelegt. Diese Schaltungsweise weist einen ganz erheblichen Nachteil auf, da nämlich der Kathodenwiderstand meistens sehr klein ist und die Belastung der Synchroniisierungsspannungsquelle sehr hohe Werte annimmt. Diese Belastung fällt besonders dann störend ins Gewicht, wenn die Synehronisierungsspannung aus der Meßspannungsquelle entnommen wird, weil sie zu Verzerrungen der Meßspannungen führt.
Durch die Erfindung ist eine wesentliche Vereinfachung und Verbesserung derartiger

Claims (6)

  1. Kippgeräte, und zwar solcher, bei denen zur \ Beschleunigung der rasch verlaufenden Flanke eine Mehrgitterrückkopplungsrohre vorgesehen ist, möglich. Die Erfindung besteht darin, daß die negativen Impulse an ein Gitter steigender Kennlinie und die positiven Impulse an ein Gitter mit in bezug auf die Anodenelektrode fallender Kennlinie der Rückkopplungsröhre gelegt werden.
    ίο Die Rückkopplungsröhre soll also mit positiven oder negativen Impulsen gesteuert werden, wozu zwei besondere Gitter verwendet werden. Diese Gitter üben ihre Steuerwirkung j gegenüber einer einzigen Anode aus. Es ist ; bereits eine Verstärkerschaltung bekannt, bei der ebenfalls eine steigende und eine fallende Kennlinie der einen Röhre vorliegt. Hier sind jedoch die Gitter der Röhre ganz anders geschaltet. Neben der üblichen Anode ist ein Gitter dieser Röhre als Anode geschaltet, während im übrigen nur ein einziges Steuergitter vorhanden ist. Diese Anordnung bietet daher keine Vergleichsmöglichkeiten mit der Erfindung.
    In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einer im Prinzip bekannten Röhrenkippschaltung dargestellt. Der Kippkondensator 1, der parallel zu der Entladeröhre 2 geschaltet ist, wird über die Laderöhre 3 geladen. Der Laderöhre 3 ist eine Rückkopplungsröhre 4, beispielsweise eine Sechspolröhre, zugeordnet, wobei mit 5 der Rückkopplungskondensator bezeichnet ist. Die Rückkopplung erfolgt durch das Gitter 6. Das Gitter 7 ist über einen zur Amplitudenregelung veränderbaren Widerstand S mit der Anodenspannung verbunden und von dem Gitter 6 durch ein Schirmgitter 9 getrennt. Zwischen dem Gitter 7 und der Anode 10 ist ein weiteres Gitter 11 vorhanden, das infolge seiner Anordnung zwischen dem Gitter 7 und der Anode 10 eine fallende Kennlinie besitzt. An dieses Gitter 11 wird nun gemäß der Erfindung über ein regelbares Potentiometer 12 die positive Synchronisierspannung gelegt. Durch diese Anordnung wird mit den positiven Synchronisierimpulsen derselbe Erfolg erzielt wie mit negativen Synchronisierimpulsen, die an ein Gitter steigender Kennlinie angelegt werden würden. Es ist also keine Umkehr des Impulses mehr notwendig. Zur Anlegung der negativen Synchronisierimpulse kann, wie in der Zeichnung dargestellt ist, das Rückkopplungsgitter 6 dienen, wobei zweckmäßig ein Widerstand 13 in die Leitung gelegt wird und außerdem ein regelbares Potentiometer 14 vorgesehen ist.
    Die Potentiometer 12 und 14 dienen dazu, die Stärke der Synchronisierung zu regeln. Man kann auch die negativen Impulse an ein von dem Rückkopplungsgitter entkoppeltes anderes Gitter anlegen, wobei man dann zweckmäßig, um die Rückwirkung zwischen diesen beiden Gittern zu vermeiden, ein solches Gitter für die negativen Synchronisierimpulse wählt, das von dem Gitter 6 durch ein Schirmgitter, beispielsweise wie in einer Achtpolröhre, getrennt ist. Außerdem wird man für die Zuführung der Synchronisierimpulse überhaupt solche Gitter wählen, die keinen Leistungsbedarf aufweisen, d. h. die negativ gegenüber der Kathode vorgespannt oder statisch mit ihr verbunden sind.
    Pate χ τ α xsprCch ι·: :
    ι. Schaltungsanordnung für Elektronenstrahl-Oszillographen zur Synchronisierung von Hochvakuumröhren-Kippgeräten, bei denen zur Beschleunigung der rasch verlaufenden Flanke eine Mehrgitterrückkopplungsröhre vorgesehen ist, durch positive oder negative Impulse, dadurch gekennzeichnet, daß die negativen Impulse an ein Gitter steigender Kennlinie und die positiven Impulse an ein Gitter mit Bezug auf die Anodenelektrode fallender Kennlinie der Rückkopplungsröhre gelegt werden.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die negativen Impulse an das Rückkopplungsgitter der Rückkopplungsröhre gelegt sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisierung mit negativen Impulsen und die Rückkopplung über voneinander getrennte Gitter erfolgt.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisiergitter und das Rikkkopplungsgitter durch Schirmgitter voneinander getrennt sind.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Rückkopplungsröhre eine Sechspolröhre verwendet wird.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Rückkopplungsröhre eine Achtpolröhre verwendet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    5556 11.
DEL94907D 1938-06-01 1938-06-01 Schaltungsanordnung fuer Elektronenstrahl-Oszillographen zur Synchronisierung von Hochvakuumroehren-Kippgeraeten Expired DE757220C (de)

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