DE904320C - Steuerbares elektrisches Entladungsgefaess - Google Patents

Steuerbares elektrisches Entladungsgefaess

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Publication number
DE904320C
DE904320C DES25178A DES0025178A DE904320C DE 904320 C DE904320 C DE 904320C DE S25178 A DES25178 A DE S25178A DE S0025178 A DES0025178 A DE S0025178A DE 904320 C DE904320 C DE 904320C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
discharge
discharge paths
separate
individual
parallel
Prior art date
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Expired
Application number
DES25178A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Habil Joachim Er Scheel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES25178A priority Critical patent/DE904320C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE904320C publication Critical patent/DE904320C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00Vacuum tubes
    • H01J21/20Tubes with more than one discharge path; Multiple tubes, e.g. double diode, triode-hexode
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/003Tubes with plural electrode systems

Landscapes

  • Lasers (AREA)

Description

  • Steuerbares elektrisches Entladungsgefäß Zusatz zum Patent 88&3 383 Das Patent 887 383 betrifft ein elektrisches Entladungsgefäß, bei dem mindestens eines der Steuerorgane aus voneinander gesonderten Einzelelementen besteht. Auf diese Weise gelingt es, eine Verstärkerröhre zu bauen, bei der die Einzelelemente eines Steuerorgans, für sich allein betrachtet, als Steuerteile für einen veränderlichen I)urchgriffsverlauf ausgebildet sind, und durch entsprechende Bemessung :kann erreicht werden, daß jeweils durch äußere Schaltmaßnahmen wahlweise ein Steuerorgan mit einem im wesentlichen konstanten bzw. mit einem erwünschten Durchgriffsverlauf erzielt wird oder ,dem Steuerorgan erwünschte Regeleigenschaften mit erteilt werden. Bei der Aufteilung eines Steuerorgans in mehrere Einzelelemente wird .dann vornehmlich die Anordnung so getroffen, daß die Einzelelemente im Zuge der Entladu g hintereinanderliegen. Es ist aber auch möglich, daß die Einzelelemente nicht hintereinander-, sondern im Zuge der Entladung an der gleichen Stelle .liegen.
  • Die Erfindung stellt eine Weiterbildung der zuletzt genannten Blauart dar. Die Erfindung besteht darin, daß bei einer Aufteilung die Einzelelemente in Richtung der Entladung derart nebeneinander angeordnet sind, daß zwei oder mehr steuerungsmäßig getrennte, sonst aber in Parallelschaltung liegende Entladungsbahnen gebildet werden. Über einer gemeinsamen Kathode oder über getrennten, aber in Parallelschaltung betriebenen. (Kathoden können zwei öder mehr Entladungsbahnen unabhängig voneinander in einem gemeinsamen Vakuumgefäß vorgesehen sein.
  • !Gemäß weiterer Erfindung ist es aber auch mÖglich, die einzelnen Entladungsbahnenderart voneinander zu trennen, daß sich diese gegebenenfalls in mehreren getrennten Entladungsgefäßen befinden. Auf diese Weise lassen sich zwei oder mehr Röhren getrennt nebeneinander parallel betreiben. Dabei entsteht der Vorteil, gegebenenfalls auf bereits vorhandene Röhrentypen zurückgreifen zu können und wahlweise Röhren mit unterschiedlichen Steuercharakteristiken zu verwenden. Die einzelnen 'Gitter; die Einzelelemente ideseigentlichen gemeinsam°n Steuerorgans darstellen, können, wie im Hauptpatent angegeben, in verschiedener Weise an -Nutz-und Hilfsspannungen in Gleich- und Gegenphase üsw. angeschlossen werden.
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele in ihren für die Erfindung wesentlichen Teilen. In den Fig. i und 2 ist ein Steuerorgan veranschaulicht, das in. seinem ?Innern eine Kathode einschließt. Die Kathode ist in an sich bekannter Weise als Röhrchenkathode mit ungefähr elliptischem Querschnitt ausgebildet, wobei im Innern der Kathode i in nicht näher dargestellter Weise sich ein Heizer befindet. An .den beiden Breitseiten des Kathodenröhrchens befinden sich Emissionsbeläge 2 und 3 sowie q. und 5. Das Steuergitter ist hier in zweii Einzelelemente aufgeteilt, die nebeneinanderliegen, sich aber durch ihre unterschiedlichen geometrischen A#bmess,ungen voneinander unterscheiden. Das Gitter 6 erstreckt sich über eine wesentlich größere :Länge als das Gitter 7. Beide Gitter können über ihre gesamte Länge jeweils mit konstantem, eventuell gleichem Dbrch.griff ausgebildet sein. Während,das Gitter 6 an den Streben 8 und 9 befestigt ist, wird das Gitter 7 durch die Holme io und ii gehaltert. Auf diese Weise sind die beiden Einzelgitter galvanisch voneinander getrennt, während ihr wirksamer ,Abstand von der Emissionsschicht der Kathode im wesentlichen gleich ist.
  • In Fig. 3 ist ein vereinfachtes Schaltbild dargestellt, bei dem eine Röhre .mit einem Elektroden-System, wie es in Fig. i und 2 dargestellt ist, verwendet werden kann. In der Röhre i2 ist .das Steuergitter in die Einzelelemente 13 Und 14 aufgeteilt, wobei das Einzelelement 13 dem Gitterteil 6 in den Fig. i und 2 und Idas Einzelelement 14. dem Gitterteil 7 entspricht.
  • Die Verstärkerröhre 12 dient bei ,dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Verstärkung hochfrequenter Schwingungen, auf deren Frequenz der Schwi igkreis 15, 16 abgestimmt ist. Über einen Widerstand 17 wird eine Regelspannung zugeführt. Während diese Spannungen an dem Einzelelement 13 liegen, tritt am Einzelelement 1q. ,des Steuerorgans ein in Gegenphase zur Nutzspannung wirksamer \Tutzspannungsanteil auf. Da die Spannungen in Gegenphase liegen, kompensiert .sich ihre gemeinsame Steuerwirkung ganz oder zum Teil in Abhängigkeit vom benutzten Erzeugungsprinzip der Regelspannung abhängig oder unabhängig vom Übertragungsvorgang der Einrichtung.
  • Während bei denn in Fig.3 veranschaulichten Ausführungsbeispiel gemeinsame Hilfselektroden und eine gemeinsame Arbeitselektrode (Anode) vorgesehen sind, ist es auch möglich, zwei getrennte Entladungsstrecken mit gesonderten Elektroden vorzusehen. Diese können im wesentlichen in Parallelschaltung .betrieben werden, wobei aber in vielen Fällen id?ie Gleichspannungen" die an die einzelnen Elektroden angelegt werden und Betriebs-oder Hilfsspannungen darstellen, nicht gleich zu sein brauchen. Es ist ohne weiteres möglich, mit unterschiedlichen Schirmgitterspannungen zu arbeiten, weiterhin wäre es denkbar, auch unterschiedliche Anodenwiderstände für die beiden Entladungsstrecken zu verwenden. Das Wesentliche -dabei ist aber, daß für die Nutzfrequenz eine Parallelschaltung am Röhrenausgang erzielt wird. Diesgelingt beispielsweise durch Überbrückung der -Anoden mit rH:ilfe eines Kondensators, wobei man in der Wahl der Anodenwiderstände freie Hand hat.
  • Ähnliche Verhältnisse liegen vor, wenn man in Weiter#lbilidungdieses Prinzips getrennte Entladungsstrecken verwendet, die nicht mehr in einem einzigen Entladungsgefäßuntergebracht sind, sondern sich auf zwei oder mehr Einzelröhren verteilen. Bei einer Regelung mit zwei Röhren, bei der beispielsweise die Wirkung erzielt werden soll, wie sie in dem Schaltbild nach Fig. 3 dargestellt ist, kann eine der beiden Röhren die durch das Einzelelement 13 gegebenen Steuerungseigenschaften besitzen und die andere in ihren Steuerwirkungen etwa .den ,des Einzelelementes 14 entsprechen. Bei jeder der beiden Röhren kann der Durchgriff verschieden sein, wenn die Anodenspannungen diesen Werten angepaßt sind. Von zwei getrennten Röhren kann eine ,der Röhren die volle Regelspannung erhalten, die andere Röhre braucht nicht geregelt zu werden oder wird nur schwach durch die Regelung beeinflußt. Auf diese Weise wird erreicht, daß im Anfangszustand die eine Röhre voll arbeitet, während die andere, in Gegenphase betriebene, nur schwach arbeitet. Di: voll arbeitende Röhre wird analog zu dem in Fig. 3 .dargestellten Schaltbild geregelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerbares elektrisches Entladungsgefäß nach Patent 887 383, bei ,dem ein Steuerorgan in zwei oder mehr Einzelelemente aufgeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente oder ein Teil derselben in Richtung der Entladung derart nebeneinander angeordnet sind, daß zwei oder mehr steuermäßig ,getrennte, sonst aber im wesentlichen in Parallelschaltung liegende Entladungsbahnen gebildet werden. ä. Entladungsgefäß nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß über einer gemeinsamen Kathode oder über getrennten, aber in Parallelschaltung zueinander betriebene Kathoden zwei odermehr Entladungsbahnen unabhängig voneinander in einem gemeinsamen Vakuumgefäß untergebracht sind. 3. Schaltungsanordnung zum Betrieb eines Entladungsgefäßes noch Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß Kathode, Arbeits- bzw. Hilfselektroden von zwei oder mehr selbständigen Entladungsbahnen im wesentlichen in Parallelschaltung betrieben werden. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, .dadurch gekennzeichnet, daß die Entladungsbahnen in voneinander getrennten selbständigen Entladungsgefäßen im wesentlichen in Parallelschaltung betrieben werden: 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die einzelnen Entladungsbahnen gesonderte, gegebenenfalls unterschiedliche Hilfs- bzw. Arbeitsgleichspannungen angelegt werden. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die einzelnen Entladungsbahnen ganz oder zum Teil ,die Entladungsstrecken gebräuchlicher Röhrentypen verwendet werden.
DES25178A 1951-10-14 1951-10-14 Steuerbares elektrisches Entladungsgefaess Expired DE904320C (de)

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DE (1) DE904320C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091241B (de) * 1955-10-25 1960-10-20 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Betrieb eines steuerbaren elektrischen Entladungsgefaesses

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1091241B (de) * 1955-10-25 1960-10-20 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Betrieb eines steuerbaren elektrischen Entladungsgefaesses

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