DE757177C - Vorrichtung zum Pruefen und UEberwachen von nach dem Widerstands-schweissverfahren hergestellten Schweissverbindungen von Leicht-metallen oder Leichtmetallegierungen waehrend des Schweissvorganges - Google Patents

Vorrichtung zum Pruefen und UEberwachen von nach dem Widerstands-schweissverfahren hergestellten Schweissverbindungen von Leicht-metallen oder Leichtmetallegierungen waehrend des Schweissvorganges

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DE757177C
DE757177C DEJ64588D DEJ0064588D DE757177C DE 757177 C DE757177 C DE 757177C DE J64588 D DEJ64588 D DE J64588D DE J0064588 D DEJ0064588 D DE J0064588D DE 757177 C DE757177 C DE 757177C
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DE
Germany
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welding process
welding
pointer
electrode
testing
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Expired
Application number
DEJ64588D
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English (en)
Inventor
Walter Borstel
Fritz Helbing
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Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor
    • B23K11/25Monitoring devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Prüfen und Uberwachen.von nach dem Widerstandsschweißverfahren hergestellten Schweißverbindungen von Leichtmetallen oder Leichtmetallegierungen während des Schweißvorganges Zur Prüfung von Schweißverbindungen sind verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden, z. B. das Röntgenverfahren oder die Widerstandsmessung. Diese Prüfverfahren befriedigten aber nicht in allen Fällen. Sie sind beispielsweise nicht zum Prüfen von Leichtmetallverbindungen geeignet, weil sie hierbei wegen der elektrischen und magnetischen Eigenschaften dieser Werkstoffe versagen.
  • Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, daß die Güte der Leichtmetallwiderstandsschweißverbindungen, z. B. der Punktschweißverbindungen, am sichersten durch Messen des Elektrodenanpreßdruckes und der beim Schweißen zugeführten Wärmemenge erfolgt. Der Elektrodendruck ist, da das Anpressen meist hydraulisch erfolgt, leicht feststellbar und zu überwachen. Das Messen der beim Schweißen an der Schweißstelle wirksamen Wärmemenge ist jedoch mit Rücksicht auf die hohe Wärmeleitfähigkeit der Leichtmetalle und der sehr kurzen Stromdurchgangszeit nicht einwandfrei möglich. Dagegen ist ihr Einfluß auf die mechanischen Eigenschaften des Werkstoffes an der Schweißstelle feststellbar. Dieser Einfluß äußert sich durch mehr oder weniger starkes Zusammendrücken der Schweißstelle, hervorgerufen durch die Erwärmung und den damit verbundenen Abfall der Festigkeit in diesem Bereich und der Einwirkung des Elektrodendruckes. Es ergibt sich also eine Differenz zwischen der Meßl%nge der zusammengefahrenen Elektroden unter dem Druck, der zum Schweißen des jeweiligen Werkstoffes eingestellt wurde, und der Meßlänge nach der erfolgten Schweißung unter dem gleichen Druck.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen und Überwachen von nach dem Widerstandsschweißverfahren hergestellten Schweißverbindungen von Leichtmetallen oder Leichtmetallegierungen während des Schweißvorganges, welche die an der Schweißstelle infolge der Erwärmung der Bauteile beim Stromdurchfluß unter Einwirkung des Elektrodendruckes auftretende Eintiefung der Bauteile zur Bestimmung des Zustands der Schweißverbindung und bzw. oder zur Steuerung der Einflußgrößen, z. B. der Stromdurchgangszeit, benutzt. Die Erfindung besteht darin, daß die bewegliche Elektrode bei Erreichen des erforderlichen Elektrodendruckes zugleich mit dem Einschalten des Schweißzeitbegrenzers mit einer Meßuhr zum Anzeigen des Verlaufs des Eindringend der beweglichen Elektrode in den Werkstoff mechanisch gekuppelt wird und die Meßuhr mit der sich einstellenden Eindrucktiefe sich bewegenden Hauptzeiger und mehrere auf die jeweils zulässige Eindrucktiefe einstellbare Schleppzeiger aufweist.
  • Es wird somit zum Prüfen der hergestellten Schweißverbindung die bei einer einwandfreien Schweißung sich ergebende Eindrucktiefe im Werkstoff, bezogen auf Werkstoff und Stärke der zu verbindenden Bauteile, auf einem Anzeigegerät vorher eingestellt. Dieses Anzeigegerät wird beim Einschalten des Schweißzeitbegrenzers mit dem Anpreßglied, z. B. der beweglichen Schweißelektrode, zugleich gekuppelt, so daß die mit dem Anpreß glied in Verbindung gebrachten Anzeigemittel bei Erreichen oder Überschreiten der vorher eingestellten Marken Signaleinrichtungen auslösen. Damit ist genau feststellbar, ob eine Schweißverbindung überhaupt hergestellt wurde oder ob die hergestellte Verbindung gütemäßig richtig ist oder ob sie infolge zu starker Erwärmung der Bauteile fehlerhaft ist. Die nach Maßgabe der vorher eingestellten zulässigen Eindrucktiefen nacheinander zur Wirkung kommenden Signaleinrichtungen geben dies bei der Durchführung der Schweißverbindung genau an. Wird das erste Signal nicht ausgelöst, so ist dies ein Zeichen dafür, daß die für die Herstellung einer guten, Schweißverbindung erforderliche Erwärmung der Bauteile nicht erfolgt ist, weil infolge Fehlens der ausreichenden Erwärmung die Bauteile auch nicht so weit eingetieft sind, daß die vorher bestimmte Eindrucktiefe erreicht wurde. Wird diese Eindrucktiefe aber erreicht, dann wird dies von der ersten Signaleinrichtung angezeigt. Wenn die Erwärmung so stark ist, daß die zulässige Eindrucktiefe überschritten wird und die Anzeigevorrichtung die zweite Signaleinrichtung erreicht, so wird dies von der zweiten Signaleinrichtung gemeldet. So ist genau feststellbar, ob die Erwärmung zu stark gewesen ist und hierdurch die Verbindung fehlerhaft wurde.
  • Es ist bereits eine Sicherheitseinrichtung beim Schweißen von Stahlbauteilen bekanntgeworden, bei der die Schweißelektroden mit Mitteln zur Steuerung der Schweißmaschine gekuppelt sind, derart, daß bereits vor zu tiefem Eindringen der Elektroden, welches eine Zerstörung des Werkstückes an der Schweißstelle zur Folge haben würde, die Maschine bzw. der Schweißstrom abgeschaltet wird. Der Gedanke, den Verlauf des Eindringend der Elektroden in den Werkstoff als Maß für die Prüfung und Überwachung des Schweißvorganges, bei der bedeutend schwierigeren Leichtmetallschweißung in seinen einzelnen Phasen auszunutzen und durch optische oder akustische Mittel anzuzeigen, ist hierbei nicht offenbart.
  • In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Prüfen von Leichtmetallschweißverbindungen in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigt Abb. i die Elektrodeneinrichtung einer Widerstandsschweißmaschine mit Anordnung der Prüfvorrichtung auf dem Kolben der bewegbaren Elektrode, Abb.2 als Einzelheit einen Schnitt nach Linie II-II in Abb. i, Abb. 3 eine Vorderansicht der Prüfvorrichtung mit schematischer Darstellung der Signaleinrichtung; Abb. q. und 5 sind Einzelheiten zur Veranschaulichung der Elektrodenbewegung beim Schweißvorgang.
  • Mit i und 2 sind die Elektroden der Widerstandsschweißmaschine bezeichnet, von denen i die bewegliche und 2 die feststehende Elektrode ist. Der z. B. mittels Preßluft bewegte Kolben 3 der Elektrode i ist in dem Auslegerarm 4 der Maschine geführt. Der Kolben bewegt die Elektrode i gegen die Elektrode 2 und preßt die zu schweißenden Bleche 5, 6 mit dem vorher eingestellten Anpreßdruck zusammen. Der Druckanstieg nach dem Aufsetzen der Elektrode i auf die Bleche 5, 6 wird von dem Druckmesser 7 angezeigt. Der Druckmesser 7 hat außer dem Hauptzeiger 8 noch einen einstellbaren Schleppzeiger 9, welcher auf den jeweiligen von der Stärke und Art der Werkstoffe abhängigen Anpreßdruck eingestellt wird. Im Ausführungsbeispiel ist dieser Schleppzeiger 9 auf 225 kg Anpreßdruck eingestellt. Erreicht der Hauptzeiger 8 den Schleppzeiger 9, so wird der Hilfsstromkreis io geschlossen. Der Schweißstrom wird jetzt durch Einschalten des nicht dargestellten Schweißzeitbegrenzers über die Leitung ioa freigegeben.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung umfaßt folgende Teile: Auf einem Tragglied i i, welches mit dem Führungsstück des Elektrodenko.lbens 3 verbunden ist, sind die Bügel 12, 13 (Abb. 3) in einem Abstand nebeneinander festgelegt. Von einem den Elektrodenkolben 3 umfassenden Glied 14 (Abb. 2) wird eine Meßuhr 15 getragen. Das Glied 14 untergreift mit seitlichen Ansätzen die Bügel 12, 13. Es wird durch Federn 16, 17 an den Bügeln 12, 13 in Anlage gehalten. Das Glied 14 und damit die Meßuhr 15 ist mittels eines Klemmkörpers 18 mit dem Elektrodenkolben 3 kuppelbar, und zwar durch einen Elektromagneten i9, dessen Magnetkern 2o mit dem Klemmkörper 18 fest verbunden ist. Die Stromzufuhr erfolgt über die Leitung iob und gleichzeitig mit dem Anschalten des Schweißzeitbegrenzers, also dann, wenn der Hauptzeiger 8 des Druckmessers 7 den auf 2.25 kg Anpreßdruck eingestellten Schleppzeiger 9 erreicht hat. Der Klemmkörper 18 wird von dem Magnetkern 2o an den Elektrodenkolben 3 angepreßt. Die Meßuhr 15 wird mithin im gleichen Augenblick, wo der Anpreßdruck seinen eingestellten Wert erreicht hat, bei Nullstellung des Zeigers 22 der Meßuhr 15 mit dem Elektrodenkolben 3 mechanisch gekuppelt. Unter dem Einfluß des durchfließenden Stromes und der davon abhängigen Erwärmung der Schweißstelle werden durch den eingestellten Elektrodendruck die Stoßstellen der zu verbindenden Bleche um einen gewissen Betrag zusammengedrückt. Dieses Zusammendrücken oder Absinken des beweglichen Elektrodenkolbens wird von dem Zeiger 22 der Meßuhr 15 angezeigt. Die Eindrucktiefe des Elektrodenkolbens 3 ist abhängig von der auftretenden Erwärmung an der Stoßstelle. Die in der Meßuhr 15 noch vorgesehenen beiden Schleppzeiger 23, 24 sind vorher entsprechend der jeweils vorliegenden Art und Stärke der zu verschweißenden Stücke so eingestellt, daß der Zwischenraum zwischen diesen beiden Zeigern die zulässigen Eindrucktiefen einschließt. Der Zeiger 22 der Meßuhr 15 muß also mindestens die Stelle des Schleppzeigers 23 erreichen, wenn die Schweißverbindung einwandfrei durchgeführt sein soll. Diese Stellung des Zeigers 23 wird durch eine Glühlampe 25, z. B. rot, oder eine andere Signaleinrichtung angezeigt. Die größte zulässige Eindrucktiefe wird durch den Schleppzeiger 24 begrenzt, dessen Stellung durch eine zweite Lampe 26, z. B. grün, oder ein anderes Signalgerät angezeigt wird.
  • Die Abb. 4 zeigt, wie die Elektrodenköpfe i, 2 die Bauteile 5, 6 von der Stärke a zwischen sich fassen.
  • In Abb. 5 ist veranschaulicht, wie die Bauteile 5, 6 infolge der Erwärmung beim Herstellen der Schweißverbindung an der Stoßstelle auf das Maß b eingedruckt sind.
  • Mit dieser Einrichtung ist eine einwandfreie Prüfung der herzustellenden Schweißverbindung ermöglicht, die insbesondere anzeigt, ob eine Schweißung überhaupt stattgefunden hat (Nichterreichen des ersten Signals), ob der Stromdurchgang ausreicht, um die Schweißverbindung herzustellen (erste Signaleinrichtung) oder ob der Stromdurchgang so stark war, daß die Schweißverbindung fehlerhaft wurde (zweite Signaleinrichtung).
  • Die Einrichtung kann auch so getroffen sein, daß der Zeiger 22 der Meßuhr 15 den Schweißzeitbegrenzer derart steuert, daß der Stromdurchgang stets bei Erreichen des Zeigers 24 unterbrochen wird, d. h. also, daß der Stromdurchgang stets so lange aufrechterhalten wird, bis die notwendige Eintiefung der Bauteile erfolgt ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Prüfen und Überwachen von nach dem Widerstandsschweißverfahren hergestellten Schweißverbindungen von Leichtmetallen oder Leichtmetallegierungen während des Schweißvorganges unter Benutzung der in den Bauteilen an der Schweißstelle infolge der Erwärmung und des Elektrodendruckes auftretenden, durch die bewegliche Elektrode erfaßten Eintiefung als Ausgangspunkt für die Prüfung, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Elektrode bei Erreichen des erforderlichen Elektrodendruckes zugleich mit dem Einschalten des Schweißzeitbegrenzers mit einer Meßuhr (15) zum Anzeigen des Verlaufs des Eindringens der beweglichen Elektrode in den Werkstoff mechanisch gekuppelt wird und daß die Meßuhr einen mit der sich einstellenden Eindrucktiefe sich bewegenden Hauptzeiger und mehrere auf die jeweils zulässige Eindrucktiefe einstellbare Schleppzeiger aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da13 die einstellbaren Schleppzeiger der MeBuhr (r5) mit Signaleinrichtungen in Verbindung stehen, welche von dem übergleitenden Hauptzeiger eingeschaltet werden. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: USA.-Patentschrift Nr. 1 967 094.
DEJ64588D 1939-05-14 1939-05-14 Vorrichtung zum Pruefen und UEberwachen von nach dem Widerstands-schweissverfahren hergestellten Schweissverbindungen von Leicht-metallen oder Leichtmetallegierungen waehrend des Schweissvorganges Expired DE757177C (de)

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DEJ64588D Expired DE757177C (de) 1939-05-14 1939-05-14 Vorrichtung zum Pruefen und UEberwachen von nach dem Widerstands-schweissverfahren hergestellten Schweissverbindungen von Leicht-metallen oder Leichtmetallegierungen waehrend des Schweissvorganges

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DE (1) DE757177C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101651B (de) * 1955-07-13 1961-03-09 Wedding Res Inc Verfahren zur Bestimmung der Guete von Widerstandsschweissungen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1967094A (en) * 1933-01-14 1934-07-17 Westinghouse Electric & Mfg Co Welding apparatus

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