DE756603C - Kerbmaschine mit einem auf einem Fahrgestell um eine waagerechte Achse kippbar gelagerten Fuehrungsrahmen - Google Patents
Kerbmaschine mit einem auf einem Fahrgestell um eine waagerechte Achse kippbar gelagerten FuehrungsrahmenInfo
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- DE756603C DE756603C DEE52278D DEE0052278D DE756603C DE 756603 C DE756603 C DE 756603C DE E52278 D DEE52278 D DE E52278D DE E0052278 D DEE0052278 D DE E0052278D DE 756603 C DE756603 C DE 756603C
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- Expired
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/64—Slitting machines guided solely by hand and either carried by hand or mounted on supports
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description
- Kerbmaschine mit einem auf einem Fahrgestell um eine waagerechte Achse kippbar gelagerten Führungsrahmen Es sind Kerbmaschinen auf Fahrgestellen bekannt, bei welchen der Kerbmotor einschließlich seines Schrämwerkzeuges an einem senkrecht gestellten und um eine waagerechte Achse kippbar gelagerten Führungsrahmen verschieblich angeordnet ist. Der Führungsrahmen bleibt hierbei auf dem Fahrgestell auch während der Kerbvorgänge angeordnet und ist durch mechanische oder hydraulische Druckmittel gegen das Hangende verspannbar. Er ist zwar alsdann imstande, erhebliche Arbeitsdrücke aufzunehmen, belastet aber damit auch das Fahrgestell, so daß dessen. bewegliche Teile infolge unvorhergesehener hoher Belastung bleibende Verformungen erleiden und für den Fahrbetrieb untauglich. werden. können.
- Dieser Nachteil wird durch die Erfindung vermieden. Sie besteht darin, daß die Kippachse für den Führungsrahmen am vorderen Ende des Fahrgestells über dem Liegenden in einer solchen Höhe angeordnet ist, welche dem längs der Führungsholme gemessenen Abstand der Kippachse von der Fußfläche des vorderen in der senkrechten Rahmenstellung das Liegende berührenden Rahmenquerstücks annähernd gleich ist. Infolgedessen ruht der senkrecht aufgerichtete Führungsrahmen in seiner Arbeitsstellung unmittelbar auf dem Liegenden. Beim Verspannen zwischen dem Liegenden und Hangenden wird daher das Fahrgestell ebensowenig beansprucht, wie beim Einschwenken des Schrämarmes in den Kohlenstoß; denn alle hierbei von dem Führungsrahmen aufgenommenen Kräfte und Momente werden unmittelbar auf das Hangende und Liegende übertragen.
- Um das Kippen oder Wiederaufrichten des Führungsrahmens gefahrlos vollziehen zu können, ist zwischen dem Führungsrahmen und dem Fahrgestell an der waagerechten Kippachse ein selbsthemmendes Schwenkgetriebe angeordnet. Das Fahrgestell wird bei diesen Vorgängen einseitig belastet. Um es hierbei vor dem Umkippen zu bewahren, sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung an seinen Seitenwänden in Schellen: oder Ösen Winkelstützen in geneigter Richtung geführt, welche beiderseits des senkrecht gestellten Führungsrahmens ausschiebbar sind,. im ausgezogenen Zustand das Liegende berühren und dadurch die Standfläche des Fahrgestells vergrößern.
- Es ist bereits eine fahrbare Schrämmaschine mit einer gegenüber dem Fahrgestell aufrichtbaren, das Schrämwerkzeug tragenden Spannsäule bekannt, welche beim Aufrichten in die senkrechte Lage ein am Säulenfuß gelenkig angebrachtes Druckstück auf das Liegende aufsetzt und beim Niederlegen auf das Fahrgestell wieder vom Liegenden abhebt, so daß beim Einspannen der Säule zwischen dem Liegenden und Hangenden das Fahrgestell entlastet ist. Abgesehen davon, daß hier die Stützlänge der Säule durch das Gelenk zwischen Säulenfuß und Druckstück unterteilt ist und deshalb die Führung des Druckstücks im Fahrgestell notwendig wird, ragt das Fahrgestell in der Arbeitsstellung in. allen Richtungen, also auch in Richtung auf den Kohlenstoß; vor und bedingt dadurch einen größeren Abstand der Führungssäule von dem Kohlenstoß. Dagegen ermöglicht die Anordnung nach der Erfindung eine Aufstellung des Führungsrahmens unmittelbar am Kohlenstoß, so daß die Länge des Kerbarmes bestens ausgenutzt wird.
- Die Zeichnung zeigt in den Abb. i und 2 in Seitenansichten ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung in der Arbeitsstellung und in der fahrbereiten Stellung. Auf dem Fahrgestell 8 ist eine Drehplatte 17 um einen senkrechten. Zapfen 18 drehbar befestigt. Auf der Platte i7 ist ein Lagerbock 20 mit einer waagerechten Gelenkachse 21 angeordnet, um welche der Führungsrahmen i mit dem an der Außenseite seines Längsholmes i i angebrachten Ansatzstück 22 schwenkbar gelagert ist. An dem Ansatzstück 22 befindet sich eine Schnecken.radverzahnung 23, während eine mit der Verzahnung im Eingriff stehende Schnecke 24. in dem Lagerbock 20 mit waagerechter die Gelenkachse 2 1 kreuzender Achse angeordnet ist. Dieses Schwenkgetriebe kann mittels einer auf das Vierkant 25 der Schnecke aufgesetzten Handkurbel betätigt werden. Das untere Rahmenquerstück 3 ist zweckmäßig mit Stollen 26 versehen, mit welchen der Führungsrahmen in seiner aufgerichteten Stellung auf dem Liegenden festen Halt findet. In seiner waagerechten Stellung stützt sich der Führungsrahmen mit zwei Schildzapfen 27 auf einem am Fahrgestell befindlichen Gestell 28 ab. Um bei dem Hochkippen des Führungsrahmens die Standsicherheit der Maschine zu erhöhen, sind an den bei den Seitenwänden des Fahrgestells in Schellenbändern 29 verschiebliche Winkelstützen 30 ausziehbar angeordnet, welche in der ausgezogenen Lage, Abb. i, sich und das Fahrgestell mit ihrem nach unten zeigenden Schenkel 3 1 auf dem Liegenden abstützen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kerbmaschine mit einem auf einem Fahrgestell um eine waagerechte Achse kippbar gelagerten Führungsrahmen, an welchem der einen schwenkbaren Kettenschrämarm tragende Schrämmotor gegen Verdrehung sicher geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippachse (2i) am vorderen Ende des Fahrgestells in einer solchen Höhe über dem Liegenden angeordnet ist, welche dem längs der Führungsholme gemessenen Abstand der Kippachse von der Fußfläche des vorderen, in der senkrechten Rahmenstellung das Liegende berührenden Rahmenquerstücks (3) annähernd gleich ist.
- 2. Kerbmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Führungsrahmen und dem Fahrgestell an der Querachse ein selbsthemmendes Schwenkgetriebe (23, 2:I) angeordnet ist.
- 3. Kerbmaschine nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch an den Seitenwänden des Fahrgestells (8) in geneigter Richtung seitlich an dem senkrecht gestellten Führungsrahmen (1q.) vorbei gusschiebbar angeordnete Winkelstützen (2-9,30). Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen werden: Deutsche Patentschriften Nr. 135 721, 50I 599, 592 58 1, 6o1 792, 60,. 751, 622 6o7; USA.-Patentschrift Nr. 2 o62 655.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE52278D DE756603C (de) | 1939-03-03 | 1939-03-03 | Kerbmaschine mit einem auf einem Fahrgestell um eine waagerechte Achse kippbar gelagerten Fuehrungsrahmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE52278D DE756603C (de) | 1939-03-03 | 1939-03-03 | Kerbmaschine mit einem auf einem Fahrgestell um eine waagerechte Achse kippbar gelagerten Fuehrungsrahmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE756603C true DE756603C (de) | 1953-05-26 |
Family
ID=7081558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE52278D Expired DE756603C (de) | 1939-03-03 | 1939-03-03 | Kerbmaschine mit einem auf einem Fahrgestell um eine waagerechte Achse kippbar gelagerten Fuehrungsrahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE756603C (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE135721C (de) * | ||||
| DE501599C (de) * | 1927-09-21 | 1930-07-04 | Otto Fries | Auf einem Fahrzeuggestell aufgebaute Schraemmaschine |
| DE592581C (de) * | 1932-05-15 | 1934-02-10 | Anni Schilling | Schlitz- und Schraemmaschine |
| DE601792C (de) * | 1931-12-18 | 1934-08-24 | Heinr Korfmann Jr Fa | Einbruchkerbmaschine fuer maechtige Floeze |
| DE604751C (de) * | 1934-10-27 | Anni Schilling | Schraem- und Schlitzmaschine | |
| DE622607C (de) * | 1932-11-10 | 1935-12-02 | Heinr Korfmann Jr Fa | Schlitzmaschine |
| US2062655A (en) * | 1931-06-12 | 1936-12-01 | Sullivan Machinery Co | Coal mining machine |
-
1939
- 1939-03-03 DE DEE52278D patent/DE756603C/de not_active Expired
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE135721C (de) * | ||||
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