DE75639C - Blasinstrument mit einem durch die Klappenhebel bewegten Notenblatt - Google Patents
Blasinstrument mit einem durch die Klappenhebel bewegten NotenblattInfo
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D9/00—Details of, or accessories for, wind musical instruments
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D7/00—General design of wind musical instruments
- G10D7/12—Free-reed wind instruments
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT\%
Gegenstand der Erfindung ist ein Blasinstrument, mit welchem auch von nicht musikalisch
vorgebildeten Personen Musikstücke ' gespielt werden können. Dies wird dadurch herbeigeführt, dafs ein dem Spielenden sichtbares
Notenblatt nach jedesmaligem Niederdrücken einer Klappe um eine gewisse Strecke
vorbewegt wird und eine Ziffer erscheinen lä'fst, welche angiebt, dafs nunmehr die mit der
gleichen Ziffer bezeichnete Klappe niederzudrücken ist.
Die Einrichtung des Instrumentes selbst ist als bekannt vorauszusetzen, weshalb nachstehend
nur die eigenthümlichen Notenblätter und deren Verbindung mit dem Instrument, sowie die
Vorrichtung, mit Hülfe deren durch das Niederdrücken irgend einer Klappe das Notenblatt
vorbewegt wird, beschrieben sind.
Das Notenblatt α ist entweder ein mit innerer
Verzahnung versehener Kreisring, Fig. 4, 6 und g, oder ein steifer Streifen (Band), Fig. 1 o,
auf dem sich in Zwischenräumen, welche der Entfernung der Zähne entsprechen, einzelne
Ziffern befinden. Letztere entsprechen einer zu spielenden Melodie und geben die auf einander
folgend niederzudrückenden Klappen (Töne) an, wobei noch bei jeder Ziffer der Theil der Note angegeben ist, und zwar entweder
durch Bruchzahlen, Fig. 4, oder durch das entsprechende Notenbild, Fig. 6 und 10,
oder durch beide, Fig. 9.
Befestigt wird das Notenblatt derart, dafs die Verzahnung desselben mit der äufseren
Verzahnung eines beim Niederdrücken einer Klappe sich um einen Zahn weiter drehenden
Zahnrädchens b, Fig. 4, 6 und 10, in Eingriff
gebracht wird, wobei das Notenblatt in einem am Instrumentenkörper befestigten,, aus einem
Blechstück c gebildeten Gehäuse, Fig. 4, 1 und 2, gehalten und mit einem mit Querschnitt
e versehenen Deckblech d so verdeckt wird, dafs stets nur diejenige Ziffer durch den
Ausschnitt e sichtbar ist, welche die niederzudrückende, mit entsprechender Ziffer versehene
Klappe angiebt. Das Deckblech d steckt mittelst zweier Ansätze i i in Führungen ff
des Gehäuses c. ,(Die in den Zeichnungen —
zum Theil ■— gezeichneten Notenblätter enthalten einen Theil des bekannten Liedes
»Letzte Rose« aus Flotow's »Martha«.)
Die Vorrichtung zum Vorbewegen des Notenblattes ist wie folgt eingerichtet: Auf der im
Gehäuse c gelagerten kurzen Welle w (s. die eine Ansicht des ganzen Instrumentes zeigende
Fig. 1) sitzen einerseits das oben erwähnte Zahnrad b zum Aufstecken des Notenblattes,
andererseits ein kleines Sperrrädchen g; in letzteres greift eine Sperrklinke h (s. auch die
einen Schnitt nach Linie \-\ durch Fig. 1 und
Ansicht in der Richtung des Pfeiles 2 zeigende Fig. 5, während Fig. 4 eine Ansicht in der
Richtung des Pfeiles 1 darstellt), die durch eine kleine Feder j stets in dasselbe ' eingedrückt
wird.
Diese Sperrklinke h ist auf einem um eine Achse k drehbaren Rahmen befestigt (s. auch
Fig. 7), welche derart angeordnet ist,'dafs die eine seiner Längsschienen m genau unterhalb
aller Klappen K liegt, so dafs durch Niederdrücken irgend einer Klappe auch diese
Schiene m gesenkt wird.
Durch diese Einrichtung, sowie dadurch, dafs die die beiden Schienen m und η verbindenden
Querstücke q (s. Fig. 5 und 3,
welche letztere einen Schnitt nach y-y durch Fig. ι darstellt) bogenförmig gestaltet sind, wird
die andere (ohnehin höher liegende) Schiene η gehoben, mit dieser die an ihr befestigte Sperrklinke
h, welche in der Richtung des in Fig. 5 gezeichneten Pfeiles das Sperrrädchen g, somit
auch das Zahnrad b und das auf diesem sitzende Notenblatt α um einen Zahn vorbewegt, so
dafs im Ausschnitt e die nächste Ziffer zum Vorschein kommt. Eine Gegenklinke ρ stellt
hierbei die jeweilige Lage des Sperrrädchens fest.
Damit nacii Loslassen der Klappe der Rahmen wieder in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt,
ist eine Spiralfeder s (s. auch die einen Schnitt nach Linie x-x durch Fig. 1 zeigende Fig. 2)
um die Drehungsachse des Rahmens gewunden, die mit ihrem federnden freien Ende sich auf
die erhöhter liegende Schiene η auflegt. Die Drehungsachse k des Rahmens ist in zwei
kleinen, am Instrumentenkörper befestigten Lagerböckchen k[ k\ Fig. 1 und 7, gelagert.
Sollen doppeltönige Instrumente gespielt werden, das sind solche, bei denen jede Klappe
zwei verschiedene Töne liefert: einen beim Hineinblasen und einen: beim Ansaugen, so
bleibt die ganze Anordnung des Instrumentes dieselbe, blos das Notenblatt mufs eine Reihe
mehr erhalten.
So zeigt Fig. 8, bei welcher die Buchstabenbezeichnung dieselbe wie in Fig. 1 ist, eine
doppeltönige Harmonikafiöte mit zehn je zwei Töne gebenden Klappen (Violinnoten ι bis 10),
während I und II die Baisnotenklappen sind.
Das zugehörige Notenblatt, Fig. 9, zeigt in der ersten Reihe die Datier der Note, in der
zweiten Reihe die durch Hineinblasen (Stofs) und durch Niederdrücken . der bezeichneten
Klappen zu bildenden Töne, in der dritten Reihe die durch Ansaugen (Zug) zu bildenden
Töne.
Claims (1)
- Patent- An SPRÜChe:Ein. Blasinstrument, bei welchem durch Niederdrücken der Klappenhebel (K) eine der Längsschienen (m) eines um eine Achse (k) drehbaren Rahmens gesenkt wird, wodurch eine seitwärts an der höher liegenden anderen Längsschiene (n) befestigte Sperrklinke (h) ein Sperrrädchen (g) und mit diesem ein auf gleicher Welle (n>) sitzendes Zahnrädchen (b) vorschiebt, so dafs auch ein mit letzterem in Eingriff stehendes gezahntes Notenblatt (a) um eine Zahntheilung vorbewegt wird, worauf beim Loslassen der Klappe der Rahmen unter der Einwirkung einer Spiralfeder (s) wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgeführt wird.
Ein ring- oder streifenförmiges Notenblatt für das unter 1. genannte Instrument, welches am inneren bezw. unteren Rande gezahnt ist und auf dem — in gleichen Abständen von einander — Ziffern sich befinden, welche die beim Spielen auf einander folgend niederzudrückenden, mit denselben Ziffern bezeichneten Klappen anzeigen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75639C true DE75639C (de) |
Family
ID=348580
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75639D Expired - Lifetime DE75639C (de) | Blasinstrument mit einem durch die Klappenhebel bewegten Notenblatt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75639C (de) |
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0
- DE DENDAT75639D patent/DE75639C/de not_active Expired - Lifetime
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