DE755183C - Luft- und gasdicht abschliessende Schieberanordnung fuer die Schleusung von leicht fliessenden Massenguetern - Google Patents

Luft- und gasdicht abschliessende Schieberanordnung fuer die Schleusung von leicht fliessenden Massenguetern

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DE755183C
DE755183C DEM150929D DEM0150929D DE755183C DE 755183 C DE755183 C DE 755183C DE M150929 D DEM150929 D DE M150929D DE M0150929 D DEM0150929 D DE M0150929D DE 755183 C DE755183 C DE 755183C
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Expired
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DEM150929D
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English (en)
Inventor
Paul Gordinsky
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Ind A G
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Original Assignee
Ind A G
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/40Feeding or discharging devices
    • B65G53/46Gates or sluices, e.g. rotary wheels
    • B65G53/4691Gates or sluices, e.g. rotary wheels of air-lock type, i.e. at least two valves opening asynchronously

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Luft- und gasdicht abschließende Schieberanordnung für die Schleusung von leicht fließenden Massengütern Die Erfindung bezieht sich auf eine Inft-und gasdicht abschließende Schieberanordnung, die insbesondere für die Schleusung von leicht fließenden Massengütern geeignet ist.
  • Es sind Absperrvorrichtungen, insbesondere auch für die Schleusung von leicht fließenden Massengütern bekanntgeworden, und zwar sind die Absperrorgane dabei entweder als Ventile oder als Schieber ausgebildet. Ventile bringen beim Schließen den Nachteil mit sich,, daß sich Gutteilchen, z. B. Getreidekörner od. dgl., zwischzn Dichtung und Ventilkörper legen, wodurch ein dichtes Abschließen verhindert wird. Bei Ventilen und Schiebern ist außerdem ein Schließen unmöglich, wenn das Getreide hochschanzt. Erfindungsgemäß werden die Nachteile bekannter Absperrvorrichtungen dadurch behoben, daß Abschlußfläche und Dichtungsfläche des Schiebers im Winkel zueinander angeordnet sind. Beispielsweise möge die Dichtungsfläche zur horizontal angeordneten Abschlußfläche des Schiebers geneigt sein. Allerdings hat man einerseits schon luftdicht abschließende Schieber und andererseits gegen volles Gut abschließende Schieber vorgeschlagen, jedoch ist es noch nicht gelungen, eine Anordnung zu finden, die diese beiden Forderungen gleichzeitig erfüllt.
  • Durch die erfindungsgemäße Schieberanordnung ist eine Absperrvorrichtung geschaffen, die außer dem luftdichten Abschluß ein Schließen des Schiebers gegen volles Gut, das ist also bei hochgeschanztem Getreide, ermöglicht. Dazu erhält zweckmäßig der Schieber die Form einer Kappe, deren Kanten gegen die Dichtungsfläche geführt werden. In die Bewegungsbahn dieses kappenförmigen Schiebers ragt ein Ein- bzw. Auslauftrichter ein, der in Schließstellung des Schiebers von diesem völlig aufgenommen wird.
  • Bei Verwendung in Anlagen, die mit unterschiedlichen Drücken arbeiten, ist die Schieberanordnung vorteilhaft so getroffen, daß der Schieber stets von dem Überdruck auf die Dichtungsfläche gepreßt wird.
  • Weitere vorteilhafte Einzelheiten werden in der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung, die in einem Ausführungsbeispiel den Erfindungsgegenstand veranschaulicht, erläutert. Es zeigt Abb. i die schematische Darstellung der Schieberanordnung im Schnitt in Verbindung mit einem Vakuumbehälter, Abb. 2 einen Querschnitt in Richtung der Linie A-B.
  • Im zeichnerischen Beispiel ist die erfindungsgemäße Schieberanordnung viermal zur Anwendung gekommen, und zwar einmal in Verbindung mit einer Einlaufschleuse und zum anderen in Verbindung mit einer Auslaufschleuse.
  • Sämtliche vier Schieberanordnungen sind dabei von einheitlicher Ausführung. Sie bestehen aus dem kappenförmigen Schieber b, der mit seinen Kanten gegen die Dichtungsfläche d anliegt, und dem Ein- bzw. Auslauftrichter c, der in Schließstellung des Schiebers b, wie dargestellt, völlig von diesem aufgenommen wird.
  • Bei der gezeichneten Vakuumanlage gelangt das Gut über den Einlauftrichter a und die erste Schieberanordnung in den Einlaufschleusbehälter e; von hier über die zweite Schieberanordnung in den eigentlichen Vakuumbehandlungsraum g. Um einen Verlust an Vakuum zu vermeiden, wird die zweite Schieberanordnung von einem Gehäuse f luftdicht eingeschlossen.
  • Das Ausschleusen des behandelten Gutes aus dem Vakuumbehälter ä erfolgt wiederum über eine Schiebe.rariordnung nach dem Auslaufschleusbehälter h. Schließlich gelangt das Gut über die letzte Schieberanordnung ins Freie.
  • Die geöffnete Stellung des Kappenschiebers b ist jeweils in strichpunktierten Linien dargestellt. Um bei hochschanzendem Gut zu vermeiden, daß Teile des Gutes über die Kanten der Trichter c gleiten, werden die seitlichen Trichterwände zweckmäßig mit hochgezogenen Schultern c' ausgestattet, über die sich U-förmig ausgebildete Teile b' des Schiebers b schieben (vgl. Abb. 2).
  • Die Ränder der Ausläufe, die jeweils von dem Schieber b abgesperrt werden, sind mit Bürsten i besetzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Luft- und gasdicht abschließende Schieberanordnung, insbesondere für die Schleusung von leicht fließenden Massengütern, dadurch gekennzeichnet, daß Abschlußfläche und Dichtungsfläche (d) des Schiebers (b) im Winkel zueinander angeordnet sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsfläche (d) zur horizontal angeordneten Abschlußfläche geneigt ist.
  3. 3. Anordnung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (b) die Form einer Kappe hat, deren Kanten gegen die Dichtungsfläche (d) geführt werden. q.. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Bewegungsbahn des kappenförmigen Schiebers ein Ein- bzw. Auslauftrichter (c) hineinragt, der in Schließstellung des Schiebers (b) von diesem völlig aufgenommen wird. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Trichterwände hochgezogene Schultern (c') aufweisen, über die sich U-förmig ausgebildete Teile (b') der Schieberwand schieben. 6. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand des von dem Schieber (b) abzuschließenden Gutauslaufes mit Bürsten besetzt ist. 7. Anwendung der Schieberanordnung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung in mit unterschiedlichen Drücken arbeitenden Anlagen die Schieberanordnung so getroffen ist, daß der Schieber (b) stets von dem Überdruck auf die Dichtungsfläche gepreßt wird.
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