DE75382C - Gaszuflufs-Regulirungshahn für verschiedene an eine Leitung angeschlossene Brennergattungen - Google Patents

Gaszuflufs-Regulirungshahn für verschiedene an eine Leitung angeschlossene Brennergattungen

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Publication number
DE75382C
DE75382C DENDAT75382D DE75382DA DE75382C DE 75382 C DE75382 C DE 75382C DE NDAT75382 D DENDAT75382 D DE NDAT75382D DE 75382D A DE75382D A DE 75382DA DE 75382 C DE75382 C DE 75382C
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DE
Germany
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cock
gas supply
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burner
pointer
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75382D
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English (en)
Original Assignee
R. SCHULZE in Darmstadt, Mühlstrafse 15 III
Publication of DE75382C publication Critical patent/DE75382C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details
    • F16K5/10Means for additional adjustment of the rate of flow
    • F16K5/103Means for additional adjustment of the rate of flow specially adapted for gas valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Der vorliegende Regulirhahn bildet den Haupthahn für eine nach einer Anzahl Gasbrenner führende Gasrohrleitung und soll dazu dienen, den Gaszuflufs nach Anzahl und Gasverbrauchsstärke der jeweilig benutzten Gasbrenner zu regeln, so dafs immer nur die wirklich dem Verbrauche entsprechende Menge Gas durch den Hahn den Brennern zugeführt und damit einer Gasverschwendung vorgebeugt wird.
Im wesentlichen besteht die Einrichtung des Hahnes darin, dafs auf sein Küken ein Zeiger a gesetzt ist, welcher den Hahndrehuhgen folgt und auf verstellbaren Theilkreisbögen anzeigt, in welche Stellung der Hahn gebracht werden mufs, um für so und so viele Brenner von der und der Gattung das Gas in richtiger Menge durchströmen zu lassen.
Die aus schmalen Schienen b b1 bestehenden Theilkreisbögen, welche die Hahnaxe zum Mittel haben, sind concentrisch zu einander in Nuthenführungen einer zweckmäfsig an der Rohrleitung befestigten Bogenschiene c angeordnet und lassen sich in ihren Führungen etwas verschieben. Hierzu sind auf dem einen Ende der Führungsschiene Spindeln d d1 in kleinen Lagern ee1 dreh- und unverschiebbar gelagert, welche in Muttern //' der Bogenschienen b bl eingeschraubt sind. Jeder Theilkreisbögen ist zur Bestimmung der Zuflufsmenge des Gases für eine bestimmte Gasbrennergattung, z. B. Schnittbrenner, Gasglühlichtbrenner geeignet, eingetheilt, und die Einstellung des Hahnes geschieht in folgender Weise:
Zunächst befindet sich der Hahn in seiner Schlufsstellung, und der mit seinem schmalen Ablesungsstab αl versehene Zeigerkopf liegt über demjenigen Ende der Führungsschiene c, von welchem aus die Theilung der Bögen b b1 zu zählen beginnt; Nachdem sodann derjenige Bogen, dessen Theilung der zu benutzenden Gasbrennergattung entspricht, z. B. der für Schnittbrenner eingetheilte Bogen b1, derartig eingestellt ist, dafs der Ablesungsstab a1 des Zeigers über den NuUtheilstrich zu liegen kommt, dreht man den Hahn so weit offen, dafs der Zeigerstab α1 über demjenigen Theilstrich steht, dessen Zahl mit der Anzahl der zu speisenden Brenner übereinstimmt. Sollen also etwa vier Schnittbrenner gespeist werden, so wird der Bogen b' zunächst mit seinem NuUtheilstrich, wie erwähnt, zur Grenzstellung des Hahnes zwischen Zu und Offen richtig eingestellt und dann der Hahn so weit aufgedreht, bis Stab a1 über dem Theilstrich 4 des Bogens b1 steht.
Sollen nun auch Brenner einer anderen Gattung, z. B. Gasglühlichtbrenner, gleichzeitig mit den Schnittbrennern benutzt werden, so stellt man den für diese Gattung eingetheilten Bogen b zunächst so ein, dafs einer seiner Theilstriche, z. B. der Strich 3, unter den Stab a\ also mit Strich 4 des Bogens b1 zusammenfällt, und verschiebt dann den Zeiger durch weiteres Aufdrehen des Hahnes um so viele Striche des Bogens b, als Gasglühlichtbrenner entzündet werden sollen, also etwa nach Strich 7, wenn drei solche Brenner benutzt werden sollen.
Bei vorliegendem Beispiel ist demnach der Hahn so eingestellt, dafs er so viel Gas durchläfst, als gerade zur Speisung von vier Schnittbrennern und drei Gasglühlichtbrennern hinreicht. Wird die Zahl der Flammen verringert,
so erfolgt die Zurückeinstellung des Hahnes in gleicher Weise, indem man nur im anderen Drehsinne operirt.
Um für die Einstellung der Bögen mittelst der Spindeln d d* in diejenigen Lagen, in welchen der auf ihre Nullstriche eingestellte Zeiger die Grenzstellung des Hahnes zwischen Zu und Offen bestimmt, einen Anhalt zu haben, ragen von jedem Bogen Stifte g in Schlitze der Führungsschiene c hinein und lassen die Verschiebung der Bögen b bl von den Spindeln fort gerade nur so weit zu, bis die Nullstriche die erwähnte Lage erhalten haben (Fig. i). Es wird also vor der Oeffnung des Hahnes der eine Bogen, dessen Theilung der zu benutzenden Brennergattung entspricht, so weit gegen den Zeiger hin verschoben, bis seine Anschlagstifte g an die einen Enden der Schlitze in der Schiene c anstofsen, und erst dann wird die beschriebene Hahnöffnung auf ein bestimmtes Mafs bewirkt.
Der letzte Theilstrich jedes Bogens bildet mit dessen Nullstrich einen Winkel a, welcher dem Oeffnungswinkel β des Hahnkükens gleich ist, so dafs das Maximum der Hahnöffnung erreicht wird, wenn der Zeiger α α1 über dem letzten Theilstrich steht. Zwischen dem NuIl-
und letzten Theilstrich ist die Eintheilung entsprechend der Anzahl und Gasverbrauchsstärke der betreffenden Brenner empirisch hergestellt. Während auf der beiliegenden Zeichnung die Einrichtung für zwei Brennergattungen dargestellt ist, kann natürlich die Anzahl der Theilkreisbögen vermehrt sein, wenn von dem Hahne aus mehr als zwei Brennergattungen gespeist werden sollen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gaszuflufs-Regulirhahn, gekennzeichnet durch eine der Anzahl der durch den Hahn zu speisenden Brennergattungen gleiche Anzahl von concentrisch zu einander um die Hahnaxe als Mittel angeordneten verschiebbaren Theilkreisbögen (b b1), deren in der Grenzlage zur Deckung gebrachte Nullstriche die Stellung eines auf der Hahnaxe sitzenden Zeigers (a a ^) für die Verschlufsstellung des Hahnes bestimmen, und welche derartig zu einander verschoben werden können, dafs man, von einem zum anderen Bogen fortzählend, die Stellung des Zeigers und damit die Oeffnungsweite des Hahnes für eine bestimmte Anzahl Brenner verschiedener Gattung bestimmen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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