DE75346C - Vorrichtung zum Betrieb elektrischer Nebenuhren - Google Patents
Vorrichtung zum Betrieb elektrischer NebenuhrenInfo
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- DE75346C DE75346C DENDAT75346D DE75346DA DE75346C DE 75346 C DE75346 C DE 75346C DE NDAT75346 D DENDAT75346 D DE NDAT75346D DE 75346D A DE75346D A DE 75346DA DE 75346 C DE75346 C DE 75346C
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C13/00—Driving mechanisms for clocks by primary clocks
- G04C13/08—Secondary clocks actuated intermittently
- G04C13/10—Secondary clocks actuated intermittently by electromechanical step-advancing mechanisms
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C13/00—Driving mechanisms for clocks by primary clocks
- G04C13/02—Circuit arrangements; Electric clock installations
- G04C13/04—Primary clocks
- G04C13/0463—Arrangements for generating normal driving pulses
- G04C13/0481—Arrangements for generating normal driving pulses by switching on an electromagnetic driving device, e.g. electro-motor, controlling the contacts
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche durch abwechselndes Schliefsen
und Unterbrechen eines elektrischen Stromkreises eine Vorrichtung zur synchronen Bewegung
anderer Uhren bethätigt.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι die Vorderansicht der Vorrichtung zum Schliefsen und Unterbrechen des Stromkreises,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 die Oberansicht und Fig. 4 die Unteransicht derselben.
Fig. 5 ist eine Ansicht der Vorrichtung zur synchronen Bewegung von Uhren.
Fig. 6 und 7 sind Einzeldarstellungen dieser Vorrichtung.
A ist eine Scheibe auf einer Spindel der Haupt- und Regulirungsuhr; diese Scheibe ist
mit radialen Prelllappen besetzt, von denen der eine Satz α auf der einen Fläche der
Scheibe in regelmäfsigen Abständen und der andere Satz α1 auf der anderen Fläche der
Scheibe ebenfalls in regelmäfsigen Abständen, doch etwas vor den Lappen des Satzes α angebracht
ist. Das Mafs, um welches die beiden Sätze Prelllappen versetzt sind, wird nach der
Zeit bemessen, während welcher der die Bethätigung der Vorrichtung veranlassende elektrische
Stromkreis geschlossen gehalten werden soll.
Jeder Satz Prelllappen α α1 wirkt gegen
Klinken B B\ die unabhängig von einander bewegt werden können. Die gewöhnliche
Lage der Klinken ist die aus Fig. 1 ersichtliche; in diese Lage werden sie nach Bethätigung
durch eine zweckmäfsige Vorrichtung,
z. B. durch eine Feder b zurückgeführt. Auf
jeder Klinke ruht ein drehbar gelagerter Arm C bezw. C1. Der Arm C trägt auf der unteren
Seite eine Zunge c, welche bei Bewegung der Klinke und Niederfallen des drehbaren Armes C
mit einem Contact oder einer Schraube D in Berührung kommt und dadurch einen (Local-)
Stromkreis Y schliefst. In diesem Stromkreis befindet sich ein Elektromagnet E, dessen
Anker einen drehbar gelagerten Arm C1 bildet. Dieser Arm C1 trägt ebenfalls eine Zunge c1
auf der unteren Seite,, und es ist für diese ebenfalls ein Contact oder eine Schraube vorgesehen.
Wenn der Anker C1 nach Freigabe durch die Klinke B1 niederfällt, so wird der
Haupt- oder Linienstromkreis Z geschlossen. Der Anker C1 ist mit einer Platte F ausgestattet,
die so weit vortritt, dafs sie unter den drehbaren Arm C greift (Fig. 4).
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Die Scheibe A veranlafst bei ihrer Drehung, dafs jeder Prelllappen al gegen das untere
Ende der Klinke B1 schlägt. Wenn in dieser
Weise eine Bewegung der Klinke stattfindet, so wird der Anker C1 freigegeben, so dafs er
niederfallen und den Stromkreis Z, wie angegeben, schliefsen kann. Da die Scheibe A
umläuft, so veranlafst der folgende Prelllappen a auf der anderen Seite der Scheibe eine Bewegung
der Klinke B, wodurch der Arm C freigegeben wird, was einen Schlufs des Stromkreises
Y veranlafst. Darauf wird der Anker C1 durch den Elektromagneten E sofort gehoben,
und mittelst der überragenden Platte F wird der Arm C mit dem Anker gehoben, so dafs
Claims (1)
- beide Stromkreise YZ unterbrochen werden. Sowohl der Anker C wie der Arm c werden genügend hochgehoben, um sich wieder über den Klinken B B1 einzustellen.Der besondere Zweck der Scheibe A und der Prelllappen α α1 ist, die Einwirkung des intermittirenden Stromes des Linienstromkreises auf das Mindestmafs zu beschränken und auf diese Weise die Anwendung von Primärbatterien für diesen Zweck zu ermöglichen.Die Vorrichtung, welche jeder synchronen Uhr Bewegung mittheilt, besteht aus einem drehbar gelagerten Hebel G, von dem ein Ende den Anker eines Elektromagneten H bildet, der in dem Linienstromkreise liegt. Das andere Ende des Hebels ist schräg nach oben gerichtet und am Ende mit einem unter Federwirkung stehenden Finger g versehen. Dieser Finger g steht mit den Zähnen eines Sperrrades J in Eingriff, und bei jeder Bewegung des Hebels G wird das Rad J um einen Zahn bewegt. Wenn der Hebel G wieder seine regelrechte Lage einnimmt, giebt der Finger g nach und legt sich gegen den folgenden Zahn des Rades. Um zu verhindern, dafs das Rad J mehr als um einen Zahn bewegt wird, ist eine Sperrung vorgesehen. Dieselbe besteht aus einer Platte K, welche an dem Hebel G befestigt und zur Aufnahme des Sperrrades J ausgeschnitten oder mit Schlitz versehen ist (Fig. 6). Die Platte K tritt abwechselnd oben und unten mit den Zähnen des Sperrrades bei jeder Bewegung des Hebels G in Eingriff, so dafs bei regelrechter Lage des Hebels die Sperrplatte K mit einem oberen Zahn des Sperrrades in Eingriff ist, während unten ein solcher Eingriff nicht vorliegt; wenn der Hebel bewegt wird, tritt die untere Kante des Ausschnittes der Platte K mit einem unteren Zahn in Eingriff, ohne dafs oben ein Eingriff erfolgt. Bei dieser Einrichtung kann das Sperrrad jedesmal nur eine Bewegung um einen Zahn ausführen. Eine unter Federwirkung stehende Klinke verhindert dabei einen Rückgang des Sperrrades beim Niederfallen des Hebels G.Der Stromkreis Z wird in regelrechten Zeitabständen geschlossen und unterbrochen. Jedesmal, wenn ein Schlufs des Stromkreises erfolgt, wird der Elektromagnet H jeder Uhr in Wirksamkeit gebracht und Bewegung auf jede Uhr in dem Stromkreise derart übertragen, dafs sich diese Bewegung synchron mit der Hauptuhr vollzieht.Patenτ-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Betrieb elektrischer Nebenuhren, bestehend aus einer von der Hauptuhr angetriebenen umlaufenden Scheibe^ mit zwei etwas versetzt gegen einander angeordneten Sätzen von Lappen (aal), welche, gegen Klinken (BB1) wirkend, das Schliefsen und Unterbrechen von Stromkreisen (Y Z) veranlassen , von denen der eine (Z) bei jeder synchron zu treibenden Nebenuhr einen Elektromagneten (H) einschliefst, dessen Anker (G) mit einem Federfinger (g) zur Bewegung eines Sperrrades (J) und mit einer in dieses Rad eingreifenden Sperrplatte (K) dergestalt versehen ist, dafs die Schaltung jedesmal nur eine Zahntheilung beträgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75346C true DE75346C (de) |
Family
ID=348316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75346D Expired - Lifetime DE75346C (de) | Vorrichtung zum Betrieb elektrischer Nebenuhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75346C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008059478A1 (de) * | 2008-11-28 | 2010-06-02 | Schunk Kohlenstofftechnik Gmbh | Kohlebürste zur Übertragung hoher Ströme |
-
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- DE DENDAT75346D patent/DE75346C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008059478A1 (de) * | 2008-11-28 | 2010-06-02 | Schunk Kohlenstofftechnik Gmbh | Kohlebürste zur Übertragung hoher Ströme |
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