DE753323C - Einrichtung zur Verstaerkung von AEnderungen einer elektrischen Groesse mit Hilfe eines einsenhaltige Induktivitaeten enthaltenden Saettigungsstromkreises - Google Patents
Einrichtung zur Verstaerkung von AEnderungen einer elektrischen Groesse mit Hilfe eines einsenhaltige Induktivitaeten enthaltenden SaettigungsstromkreisesInfo
- Publication number
- DE753323C DE753323C DEA69581D DEA0069581D DE753323C DE 753323 C DE753323 C DE 753323C DE A69581 D DEA69581 D DE A69581D DE A0069581 D DEA0069581 D DE A0069581D DE 753323 C DE753323 C DE 753323C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- circuit
- voltage
- frequency
- changes
- inductance
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000003321 amplification Effects 0.000 title 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 title 1
- CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N Fe2+ Chemical compound [Fe+2] CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 10
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 claims description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 1
- 238000012795 verification Methods 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 10
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 5
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H47/00—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
- H01H47/22—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for supplying energising current for relay coil
- H01H47/34—Energising current supplied by magnetic amplifier
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F9/00—Magnetic amplifiers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Amplifiers (AREA)
- Electrotherapy Devices (AREA)
Description
Es ist bekannt, daß· 'bei der Anordnung1 von
Kapazitäten und Induktivitäten mit geschlossenem Eisenkreis Unstabilitätserscheinungen
auftreten, welche auf die magnetische Sättigung· des Eisenis zurückzuführen sind. Diese
Erscheinungen sind streng von den Resonanzerseheinungen zu trennen, die dann auftreten,
wenn die Induktivität einen im Luft verlaufenden
magnetischen Kreis besitzt. Bei Anordnung von eisenhaltigen Induktivitäten! verläuft
bei anwachsender Spannung bei konstanter Frequenz, der Strom nur bis zu-einem
gewissien Wert mit der Spannung proportional. Von diesem Wert steigt er plötzlich
sprunghaft an. In ähnlicher Weise fällt auch der Strom, von einem gewissen Spannungswert sprunghaft ab, während er oberhalb und
unterhalb linear mit der Spannung verläuft. Derjenige Spannungswert, bei dem ein plötzliches
Ansteigen des Stromes, auftritt, sei im ■folgenden als Resonanzspannung, derjenige
Wert, bei dem ein sprunghaftes! Abfallen auftritt, als Dissonanzispannunig bezeichnet.
Die Resonanzspannung hängt bei Stromkreisen mit eisenhaltigen Induktivitäten aber as
auch von der Frequenz ab, und zwar wächst die Resonanzspannung ungefähr um i%>, wenn
die Frequenz um 1 % zunimmt. Diese lineare
Beziehung gilt für einen ziemlich großen Bereich von Frequenzscbwankungen. Weiterhin
ist auch die Resonanzspannung abhängig von der Kurvenform der aufgedrückten Spannung,
und zwar derart, daß mit der Zunahme von harmonischen Oberschwinguingen die Resonanz-
und die Dissonanzspannunig wächst. Diese mehrfache Abhängigkeit der Resonanzspannung
hat bisher die Anwendung von ίο Stromkreisen mit nichtlinearer Stromspannungscharakteristik
erschwert.
Die Erfindung sucht nun diese Nachteile dadurch zu beseitigen, daß für die Überwachung
einer Spannung der Einfluß von Änderungen der Frequenz und gegebenenfalls
auch der Kurvenform durch Anschließen des Sättigungsstromkreises an einen Widerstandsteil
eines nichteisenhaltige Impedanzen und Ohmsehe Widerstände enthaltenden Zwischenkreises
kompensiert wird. Wenn es sich also darum, handelt, die Höhe eimer Spannung zu
überwachen, dann werden nach der Erfindung Widerstandsikreise zur Kompensation der
Schwankungen in der Frequenz und Änderunigen in der Kurvenform vorgesehen. Bei
Einrichtungen, welche Widerstandsänderungen, d. h. den Spannungsabfall von Widerständen,
überwachen, dienen die Kompensationseinrichtungen dazu, außer den Schwankungen
in der Frequenz und Kurvenform auch die Schwankungen in der Höhe der Spannung der speisenden Maschine auszuschalten.
In Abb. ι ist eine der bekannten1 Stromkreise
mit nichtlinearer Stromspannungscharakeristik dargestellt, in Abb. 2 ein Dia- j gramm des Stromes in Abhängigkeit von der
Spannung für verschiedene Frequenzen. Mit 10 ist in Abb. 1 eine Wechselstromquelle bezeichnet,
welche den aus einem Widerstand 11, einer Kapazität 12 und einer Induktivität
13 -mit vorzugsweise geschlossenem Eisenkreis gebildeten Stromkreis speist. Bei einer bestimmten
Frequenz Z1 besitzt dann die Resonanzspannung
den Wert av die Dissonanzspannunig den Wrert C1'. Für die Frequenzen
/2· /3' /4 ändern sich diese Werte zu %, %, a4
bzw. ο«', ß3', (X4'. Die Frequenzen liegen dabei
zwischen 35,2 und 61 Hertz. Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis zugrunde,
daß die Frequenzabhängigkeit vermindert oder beseitigt werfen kann, wenn eine Spannung, welche sich linear mit der
Frequenz ändert, zur Speisungeines Zwischen-· kreises vorgesehen wird, der seinerseits zur
Speisung des: niohtlinearen Stromkreises
dient. Wenn die den beiden Stromkreisen aufgedrückte
Frequenz zunimmt, dann nimmt auch die Spannung an dem Widerstandsteil, der zur Speisung des nichtlinearen Stromkreises
dient, in einem solchen Maße zu, daß der Strom in dem nichtlinearen Stromkreis
bestrebt ist, konstant zu bleiben. Weitere Versuche ergaben aber, daß dennoch die
Kurvenform von Einfluß bleibt auf die Arbeitsweise der Einrichtungen insofern, als
Änderungen in den Oberwellen: die Resonanz- und Dissonanzspannungen verändern. Wenn
also derartige Oberwellen aufzutreten drohen, ist es erforderlich, noch zusätzliche Einriebtunigen
zur Kompensation dieser Oberwellen vorzusehen.
In Abb. 3 ist ein Ausführungsbei spiel gezeigt, welches gleichzeitig eine Frequenzkompensation
darstellt und auch zur Verminderung des Einflusses der Kurvenform dient.
Der Kompensationskreis besteht aus einer nicht eisenhaltigen. Induktivität 14, einem
Widerstand 15, welche in Serie an eine Stromquelle 10 geschaltet sind. Der nichtlineare
Stromkreis besteht also1 wie bei Abb. 1 aus einem Widerstand 11, einer Kapazität 12 und
einer Sättigungsdrossel 13 und ist parallel zur Induktivität 14 des Kompensationskreises geschaltet.
Die Spannung an der Induktivität 14 ist
durch den Ausdruck—===^ gegeben. Es
ist zu ersehen, daß der Spannungsabfall an der Induktivität in der Hauptsache linear mit der
Frequenz wächst, wenn der Wert R2 groß ist im, Vergleich zu dem Wert (ω L)2. Infolgedessen
ist es, ein notwendiges Erfordernis, daß der Spannungsabfall an der Induktivität
klein ist im Vergleich zum Spannungsabfall am Widerstand. Es ist gleichzeitig einzusehen,
daß in diesem Stromkreis der Einfluß der höheren: Harmonischen in der aufgedrückten
Spannung vermindert wird, da diese höheren Harmonischen infolge dies induktiven
Widerstandes: im Verhältnis zu ihrer Frequenz vermindert werden. Der Stromkreis
dient also gleichermaßen zur Frequenzkompensation und zur Verminderung des Einflusses
der Kurvenform.
In Abb. 4 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt mit einem Kompensationskreis, der aus
einer Kapazität 16 und einem Widerstand 17 besteht, die beide in Serie an die Stromquelle
10 angeschlossen sind. Der nichtlineare Stromkreis, der, wie bei dem Ausführungsbeispiel
der Abb. 1, aus1 der Serienschalturag eines
Widerstandes 11, einer Kapazität 12 und der
eisenhaltigen Induktivität 13 besteht, ist parallel zu, dem Widerstand 17 geschaltet. Die
Spannung an diesem Widerstand ist durch
τ? /** den Ausdruck gegeben: ——=^=: . Es
ist einzusehen, daß für einen im Verhältnis zu
T?2 großen Wert
der Spannungsabfall
am Widerstand linear mit der Frequenz wächst, wenn die aufgedrückte Spannung
konstant bleibt. Infolgedessen) ist es erforderlich, daß der Spannungsabfall an der Kapazitat
groß ist im Verhältnis zum. Spannungsabfall am Widerstand. Gute Resultate wurden
für einen kapazitiven Widerstand erzielt, der viermal so groß war wie der Obmsche Widerstand.
Für ein größeres Widerstandsverhältnis
ίο wurden keine wesentlichen Verbesserunigen erzielt. Der Einfluß der Frequemzkompensation
wurde jedoch vermindert, wenn das Widenstandsverhältnis kleiner als 3 : 1 gewählt
wurde. Die mit einem Widerstandsverhältnis 4 : 1 erzielten Messungen sind im dem
Diagramm.' der Abb. 5 niedergelegt. Es ist zu
seihen, daß die Resonanzspannung sieb nur sehr wenig mit -der Frequenz ändert. Es
wurde beobachtet, daß einei Änderung von 1% in der Frequenz, eine Änderung in der
Resonanzspannung von nur 0,08%· hervorgeruieni
hat. Infolgedessen' ist der Zwischenkreis geeignet, den Einfluß der Frequenz auf
den zwölftem Teil zu vermindern umdl damit
die Einrichtung praktisch unabhängig von Frequenzschwanfeungeru zu machen.
Wenn aber in der speisenden Spannung höhere Harmonische vorhanden· sind, dann
treten diese beim Spannungsabfall· am Wi der stand sehr stank in Erscheinung. Dies kommt
daher, daß jede Oberwelle im Verhältnis· zu ihrer Frequenz vergrößert wird infolge der
relativ hohem Kapazität und des zur Frequenzkompensation gewählten Widerstandswertes.
Infolgedessen, ist der Einfluß von • Änderungen im der Wellenform bei dem Kompensationskreis
des Ausführungsbeispiels.4 vergrößert, so· daß dieser unigeeignet ist, wenn
die aufgedrückte Spannung starke Abweichungen von der Sinusform aufweist.
In Abflb'. 6 enthält der Kompenisationskreis
drei Widerstandselemente, nämlich eine Induktivität 18, eine Kapazität 19, einen, festen
Ohmschen Widerstand 20 und einen veränder-Hohen Ohmschen Widerstand 21, die sämtlich
in Serie an die Stromquelle 10 geschaltet sind. Ein nichtlinearer Stromkreis· entsprechend der
Abb. i, der eine eisenhaltige Induktivität 22, eine Kapazität 23, einem festen Widerstand
24 und einen veränderlichen Widerstand 25 enthält, ist parallel zui den Widerständen 20
und 21 deis 'Frequenrzkompemsationskreises geschaltet.
Ein Relais 26 ist parallel zur Kapazität 23 gelegt. Es spricht an, wenn der
Spannungsabfall an der Kapazität einen gewissem Wert überschreitet. Mit dem Kompensationskreis,
der aus Impedanzen mit linearer Charakteristik 'besteht, ist es möglich,
einem Spannungsabfall an dem Widerständen 20, 21 zu erzielen, bei dem prozentuale Änderungen
in dem Spannungsiwert vom größerem Einfluß sind als prozentuale Änderungen
der Frequenz. Das Vorzeichen der Spannungsänderung in Abhängigkeit von der Frequenzänderung
hängt von der relativem Größe dex Induktivität 18 und der Kapazität 19 ab. Die
Änderung der Spannung mit der Frequenz wird von der relativen Größe der Induktivität
18, der Kapazität 19 und der Widerstände
20, 21 beeinflußt. Der größte Kompemsationseffekt
wird erreicht, wenn die Konstantem des Frequenzkompensatiomskreises; so gewählt
sind, daß' die sprunghafte Änderung des Stromes in Abhängigkeit von der Frequenz
in dem Kompensationskreis bei normaler Frequemz liegt. Es ist weiterhin erforderlich, daß
die Frequenzstromkurve eine positive Neigung im diesem Punkt besitzt. Innerhalb eines
gewissen Bereichs, oberhalb oder unterhalb der normalen Frequenz, wird dann der Strom
in dem Frequenzkompensationskreis linear : sich ändern. Jenseits dieses: Gebietes, entweder
unterhalb oder oberhalb der normalen Frequenz, wird die Stromänderung mit der
Frequenz von dem maximalen Wert abnehmen. Die günstigste Arbeitsweise läßt
sich, wie Versuche ergaben, erreichen, wenn die Kapazität und die Induktivität des Frequemzkompemsationskreises
so eingestellt werden, daß die sprunghafte Änderung der Stromfrequemzkurve
bei normaler Frequenz auftritt und die Resonanzlage sich etwas oberhalb,
ungefähr zwischen 55 und 80 Perioden, befindet. Für den Spannungswert, bei dem das
Relais 26 ansprechen soll, muß der Widerstand 21 so eingestellt werden, daß der
Spannungsabfall an dem Gesamtwiderstand genügend ist, um. den nichtlinearen Stromkreisi
im Resonanz zui bringen. Sind die Konstantem des Frequenzkompensationskreises für
richtige Kompensation eingestellt, danin hat die Zu- oder Abnahme der Frequenz eine Zu-
oder Abnahme des Spannungsabfalls an den Widerständen 20 und 21 zur Folge. Diese Zu-
oder Abnahme des· Spannungsabfalls entspricht der Zu- oder Abnahme der Resonanzspannung
für die nämliche Frequenzänderung, so daß für eine gegebene aufgedrückte Spannung im dem Frequemzkompensatiomskreis
das. Relais bei dieser Spannung ansprechen wird während eines Bereichs von
Frequenzänderungen, der sich über mehrere Hertz erstreckt. Eine ähnliche' Konstanz und
eim ähnliches Abfallen des/ Relaisankers ist mit dem Eintritt der Dissonanzspannung verbumden,
die sieb ebenso- ändert, wenn der Strom und die Frequenz in dem Kompensationskreis
sich ändern.
Mit dem Frequenzkompensationskreis der AM>. 6 ist es möglich, den niohtlinearen
Stromkreis über ein Element oder über eine Kompensation von zwei Elementen amzu-
schließen. Es wurde beobachtet, daß in beiden Fällen die»sprunghaf te Änderung der Frequenzstromkurve
dicht bei der normalen Kurve der aufgedrückten Spannung auftritt. Wenn die aufgedrückte Spannung höhere Harmonischen
enthält und wenn die Spannung an dem Widerstand eine Skmsform ti at, dann müssen
die Spannungen an der Induktivität und der Kapazität einen Betrag an höheren Harmonischen
besitzen, der größer ist als der der aufgedrückten Spannung, da in jedem Moment
sämtliche Spannungen! in dem Stromkreis gleich, der aufgedrückten Spannung sein
müssen. Da bei der bevorzugt gewählten Schaltung des niobtlinearen Stromkreises die
Spanmung-sabnahme am Widerstand erfolgt, ist der Einfluß der Kurvenform vermindert.
In Abb. 7 ist ein anderes Ausfuhrungsbeispiel
gezeigt, bei welchem ein Resonanz-Stromkreis zur Frequenizkompensation verwendet
wird. Dieser Resonanzstromkreis· enthält einen Widerstand 27 in Serie mit einer
Kapazität 28, die beide parallel· zu einem Widerstand 29 in Serie mit einer Induktivität
30 liegen, und an die Stromquelle 10 angeschlossen sind. Der nichtlineare Stromkreis
enthält einen Widerstand 11, eine Kapazität 12 und- eine Eisendrossel 13 und ist parallel
zur Induktivität 30 geschaltet, um den Einfluß von Änderungen in der Kurvenform zu
beseitigen.
In Abb. 8 ist eine Anordnung der Schaltung nach Abb. 7 dargestellt, bei welcher ein
Widerstand 31 im Serie zu. dem Resonanzkreis , 35 geschaltet ist, um eine Abweichung in der Proportionalität
von der Änderung der Spannung in dem nichtlinearen Stromkreis gegenüber
Änderungen der Frequenz zu erzielen für solche Fälle, in denen eine Über- oder Unterkompensation
für Frequenzschwankungen ■erwünscht ist. In diesem Falle ist es zweckmäßig,
den nichtlinearen Stromkreis an: den Widerstand 27 anzuschließen, welcher in
Serie zur Kapazität 28 liegt, um den Einfluß der Änderungen in der Wellenform zu
kompensieren.
Im Abb. 9 ist ein Ausführun'gsbeispiel der
Erfindung gezeigt für eine Anordnung, bei der der nichtlineare Stromkreis von dem
Spannungsabfall eines Widerstandes beeinflußt wird, dessen Größe überwacht werden
soll. Die Anordnung kann dazu dienen, um die Temperatur eines Raumes zu überwachen,
welche sich durch Änderung eines' Wider-Standes ausdrückt. Zu diesem Zweck ist der
nichtlineare Stromkreis 11, 12, 13 parallel zu
einem Widerstand 24 geschaltet, dessen Größe überwacht werden soll. Der Widerstand 24
liegt nun an einer Stromquelle 10 über eine Sättigungsdrossel 20 und über einen Parallelkreis,
der aus einer Sättigungsdrossel 21, einem Widerstand 22 und einer Kapazität 23
besteht. Die Widerstände 20 bis 23 dienen dazu, eine konstante Wellenform für den
Spannungsabfall 24 zu erzeugen. Dieser Spannungsabfall ist dann nur eine Funktion
der Größe des Widerstandes und unabhängig von Änderungen in der Spannung der Stromquelle
10.
In Abb. 10 ist die Stromwiderstandscharakteristik der Anordnung nach Abb. 9
gezeigt. Der Strom in dem nichtlinearen Stromkreis, ändert sich in Abhängigkeit von
dem Widerstand 24 derart, daß Bruchteile von prozentualen Widerstandsänderungen eine Stromänderung von etwa 30% herlx'iführen.
In Abb. 11 ist eine noch empfindlichere Anordnung
gezeigt. Bei dieser ist eine Brückenanordnung vorgesehen, welche aus den beiden
Zweigen 48 und 49 besteht, die parallel an die Spannungsquelle 10 geschaltet sind. Ein
Zweig 48 enthält einen Widerstand. 40, der in Serie liegt zu einem aus dem Widerstand
41, der Induktivität 42 und der Kapazität 43 bestehenden Parallelkreis. In entsprechender
Weise besteht der Zweig 49 aus einem Widerstand 44 und einer Parallelschaltung aus
einem Widerstand 45, einer Induktivität 46 und einer Kapazität 47. An den Verbin dungspunkten
48 des Brückenkreises sind Leitungen vorgesehen, welche die Spannung E0 an den
Kais 50 abzunehmen gestatten. Wenn die
Induktivitäten 42 und 46 eine Sättigungscharakteristik besitzen, dann bleibt der Strom
durch den Serienparallelkreis konstant, d. h. der Strom durch die Widerstände 40 und 44
ist unabhängig von Schwankungen in der aufgedrückten Spannung.
In Abb. 12 sind Charakteristiken der Spannung
E0 in Abhängigkeit von dem Widerstand in einem Zweig der Brücke aufgetragen,
und zwar für verschiedene Werte der aufgedrückten Spannung E= 100, £=no und
£=120. Es ist zu sehen, daß für Änderungen des Widerstandes 44, z.B. innerhalb
gegebener Grenzen, die Spannung E0 unabhängig ist von Schwankungen in der aufgedrückten
Spannung. Bei den aufgenommenen Kurven wurde festgestellt, daß für Änderungen des Widerstandes 44 von 150 und 180 Ohm
die Kurven für die drei verschiedenen Spannungswerte zusammenfallen.
In Abb. 13 ist in Kurve d der Strom im
Widerstand 44 als Funktion des Wider-Standes! aufgetragen. Es ist zu sehen, daß
Änderungen in dem Widerstand 44 einen vernachlässigbaren Einfluß auf den Strom
haben. In Kurve e ist der Strom im Wider- « standi44 als Funktion der aufgedrückten
Spannung dargestellt. Auch in diesem Falle ist der Strom praktisch unabhängig von
Änderungen in der aufgedrückten Spannung. Bei Änderungen des- Widerstandes 44 ändert
sich also nur die Spannung B0, während der
* Strom im Stromkreis konstant bleibt.
Bei sämtlichen Anordnungen ist es vorteilhaft, die- verwendete Kapazität 12 nicht unmittelbar, sondern über einen Trans form ator in den niohtlinearen Stromkreis einzufügen, damit die Kapazität für eine hohe Spannung ausgelegt werden kann. In diesem Falle ist sie nämlich bei gleicher Blindleistung viel weniger kostspielig als· für eine niedrigere Spannung.
Bei sämtlichen Anordnungen ist es vorteilhaft, die- verwendete Kapazität 12 nicht unmittelbar, sondern über einen Trans form ator in den niohtlinearen Stromkreis einzufügen, damit die Kapazität für eine hohe Spannung ausgelegt werden kann. In diesem Falle ist sie nämlich bei gleicher Blindleistung viel weniger kostspielig als· für eine niedrigere Spannung.
In Abb. 14 ist zu diesem Zweck ein Transfortnator
55 vorgesehen, welcher gleichzeitig als Drossel mit Eisenkreis wirkt und an Stelle der Drossel 13 der Abb. 1 bis 9 treten
kann. Die Kapazität 12 ist im Sekundärkreis dieses Transformators angeordnet, und zwar
in Serie mit einem einstellbaren Widerstand
57. Parallel zur Kapazität 12 ist ein Relais geschaltet, das beim. Eintritt einer sprunghaften
Stromänderung anspricht.
Claims (1)
1. Einrichtung1 zur Verstärkung von
Änderungen einer elektrischen Größe mit Hilfe eines eisenhaltige Induktivitäten enthaltenden Sättigungsstromkreises von
derartiger Bemessung, daß die Sättigung im Bereich des Ansprechwertes eintritt und eine sprunghafte Stromänderung
herbeiführt, dadurch gekennzeichnet, daß für die Überwachung einer Spannung der
Einfluß von Änderungen der Frequenz und gegebenenfalls auch der Kiurvenform
durch Anschließen des Sättigungsstromkreises an einen Widerstandsteil eines
nichteisenhaltige Impedanzen und Ohmsehe Widerstände enthaltendem Zwisehenkreises
kompensiert wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenkreis
aus einer Induktivität und einem im Vergleich zu dieser hohen Ohmschen
Widerstand besteht und daß der Sättigungskreis parallel; zur Induktivität geschältet
ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenkreis
aius einem kapazitiven Widerstand und einem im Vergleich mit diesem hohen
Ohmschen Widerstand besteht, an den der Sättigungskreis angeschlossen ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2,
dadurch- gekennzeichnet, daß der Zwischenkreis,
aus einer Kapazität, Induktivität und einem Ohmschen Widerstand besteht, an den. der Sättigungskreis angeschlossen
ist, und daß die Kapazität und Induktivität so gegenseitig abgestimmt sind* daß bei
normaler Frequenz die Stromfrequenzkurve .eine steile Änderung aufweist und
ihre Resonanzlage ein wenig oberhalb der normalen Frequenz besitzt.
5. Einrichtung zur Verstärkung von Änderungen einer elektrischen Größe mit
Hilfe eines eisenhaltige Induktivitäten enthaltenden Sättigungsstromkreises: von
derartiger Bemessung, daß die Sättigung im Bereich des Ansprechwertes eintritt
und eine sprunghafte Stromänderung herbeiführt, dadurch gekennzeichnet, daß für den Nachweis! geringer Widerstands- ■
änderungen der Einfluß von Schwankungen in der Höhe und der Form der speisenden Spannung durch die Vorschaltung
eines mit einer Kapazität parallel liegenden Ohmschen Widerstandes
und einer in Reihe dazu liegenden eisenhaltigen Induktivität kompensiert wird.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendete
Kapazität über einen Transformator eingefügt ist, der die Spannung an der
Kapazität erhöht.
Zur Abgrenzung des Erfmdungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren
folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:
Deutsche Patentschriften Nr. 485 724,
183103, 360335, 347027;
österreichische Patentschrift Nr. 116643;
Revue generate de l'Electricite, Bd. 25, 1929, S. 315 bis 322.
österreichische Patentschrift Nr. 116643;
Revue generate de l'Electricite, Bd. 25, 1929, S. 315 bis 322.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
5674 1. Si
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US420085XA | 1932-05-26 | 1932-05-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE753323C true DE753323C (de) | 1953-02-02 |
Family
ID=21919554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA69581D Expired DE753323C (de) | 1932-05-26 | 1933-05-27 | Einrichtung zur Verstaerkung von AEnderungen einer elektrischen Groesse mit Hilfe eines einsenhaltige Induktivitaeten enthaltenden Saettigungsstromkreises |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE753323C (de) |
| GB (1) | GB420085A (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE183103C (de) * | ||||
| DE347027C (de) * | 1919-06-05 | 1922-01-10 | Siemens Schuckertwerke G M B H | Einrichtung zur Erhoehung der Empfindlichkeit von Spannungsreglern fuer Wechselstrom |
| DE360335C (de) * | 1935-05-24 | 1922-10-02 | Lorenz Akt Ges C | Wechselstromrelais |
| DE485724C (de) * | 1927-07-23 | 1929-11-06 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Einrichtung zur Erhoehung der Spannungsempfindlichkeit und gleichzeitigen Verringerung der Frequenzabhaengigkeit einer Relaisspule |
| AT116643B (de) * | 1928-05-31 | 1930-03-10 | Telefunken Gmbh | Einrichtung zur selbsttätigen Aufrechterhaltung einer konstanten Verbrauchsspannung bzw. eines konstanten Verbrauchsstromes bei veränderlicher verfügbarer Spannung bzw. E. M. K. der Wechselstromquelle. |
-
1933
- 1933-05-24 GB GB15018/33A patent/GB420085A/en not_active Expired
- 1933-05-27 DE DEA69581D patent/DE753323C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE183103C (de) * | ||||
| DE347027C (de) * | 1919-06-05 | 1922-01-10 | Siemens Schuckertwerke G M B H | Einrichtung zur Erhoehung der Empfindlichkeit von Spannungsreglern fuer Wechselstrom |
| DE485724C (de) * | 1927-07-23 | 1929-11-06 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Einrichtung zur Erhoehung der Spannungsempfindlichkeit und gleichzeitigen Verringerung der Frequenzabhaengigkeit einer Relaisspule |
| AT116643B (de) * | 1928-05-31 | 1930-03-10 | Telefunken Gmbh | Einrichtung zur selbsttätigen Aufrechterhaltung einer konstanten Verbrauchsspannung bzw. eines konstanten Verbrauchsstromes bei veränderlicher verfügbarer Spannung bzw. E. M. K. der Wechselstromquelle. |
| DE360335C (de) * | 1935-05-24 | 1922-10-02 | Lorenz Akt Ges C | Wechselstromrelais |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB420085A (en) | 1934-11-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0348701A1 (de) | Vorrichtung zur Abstandsmessung | |
| DE2914108C2 (de) | Monolithisch integrierte Schaltungsanordnung für einen Digital-Analog-Wandler | |
| CH675039A5 (de) | ||
| DE1163910B (de) | Mehrstufiger Transistorverstaerker | |
| DE1297691B (de) | Gleichstromgespeister Oszillator mit geregelter Ausgangsamplitude | |
| DE947375C (de) | Relais-UEbertragungsschaltung mit Transistor | |
| DE753323C (de) | Einrichtung zur Verstaerkung von AEnderungen einer elektrischen Groesse mit Hilfe eines einsenhaltige Induktivitaeten enthaltenden Saettigungsstromkreises | |
| DE1548920A1 (de) | Niveauanzeigegeraet mit gekoppelten Induktivitaeten fuer fluessige Metalle | |
| DE1951523B2 (de) | Elektrischer messumformer nach dem zwei draht verfahren | |
| DE2500805A1 (de) | Brueckenschaltung | |
| DE1165691B (de) | Eingangsglied fuer kontaktlose Steuereinrichtungen | |
| DE1538176A1 (de) | Stromversorgungsvorrichtung,die eine Umwandlung der elektrischen Wellenform verwendet | |
| DE749486C (de) | Einrichtung zur Konstanthaltung einer Verbraucher-Wechselspannung | |
| DE971855C (de) | Elektrisches Rueckfuehrnetzwerk, insbesondere fuer elektrische Regler | |
| DE2512459A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer einen einstellbaren entzerrer | |
| DE892146C (de) | Schaltungsanordnung fuer gegengekoppelte Verstaerker mit grossem Frequenzumfang | |
| DE694705C (de) | Anordnung zum Einstellen der Reaktanz von Transformatoren, Drosselspulen u. dgl. | |
| DE1160510B (de) | Schaltungsanordnung zum selbsttaetigen Konstanthalten der Spannung von Transistor-Pilotspannungsquellen fuer Traegerfrequenzsysteme | |
| DE691240C (de) | ||
| DE941298C (de) | Roehrenschwingungserzeuger | |
| DE1918145A1 (de) | Einrichtung zur Oberflaechen-Behandlung von Teilen oder Bahnen aus Kunststoff,Metall,Papier oder textilen Stoffen | |
| AT216242B (de) | Pyrometer mit mindestens einem strahlungsempfindlichen Element | |
| DE886512C (de) | Anordnung zur Behandlung von Gegenstaenden im hochfrequenten Kondensatorfeld | |
| DE2246285C3 (de) | ||
| DE822560C (de) | Schaltungsanordnung zur Unterdrueckung der Selbsterregung in einem Gegentaktendverstaerker |