DE752155C - Verfahren zur Vorbehandlung von elektrostatisch zu scheidendem Gut - Google Patents

Verfahren zur Vorbehandlung von elektrostatisch zu scheidendem Gut

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DE752155C
DE752155C DEM158494D DEM0158494D DE752155C DE 752155 C DE752155 C DE 752155C DE M158494 D DEM158494 D DE M158494D DE M0158494 D DEM0158494 D DE M0158494D DE 752155 C DE752155 C DE 752155C
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DE
Germany
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pretreatment
drying
electrostatically
separated
electrostatic
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Expired
Application number
DEM158494D
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English (en)
Inventor
Richard Dr-Ing Heinrich
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GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C7/00Separating solids from solids by electrostatic effect
    • B03C7/003Pretreatment of the solids prior to electrostatic separation

Landscapes

  • Elimination Of Static Electricity (AREA)

Description

  • Verfahren zur Vorbehandlung von elektrostatisch zu scheidendem Gut Bei der elektrostatischen Aufbereitung von Zwei- oder Mehrstoffgemengen ist es bekannt, das nach der stofflichen Verschiedenheit zu trennende Gemenge in einer klimatisierten Atmosphäre vorzubehandeln, um die verschiedenartigen Gemengeteile nach Maßgabe ihrer unterschiedlich großen Neigung zur Wasseraufnahme entsprechend mehr oder weniger elektrisch leitfähig zu machen. Für die Vorbehandlung ,solcher Gemenge, deren Anteile in bezug auf die Bereitschaft zur Feuchtigkeitsaufnahme keine großen Unterschiede aufweisen, aber in ihrer spezifischen Wärmeleitfähigkeit wesentlich verschieden sind, wurde schon vorgeschlagen, das Gemenge zunächst möglichst weitgehend zu trocknen, um die Anteile auf einen einheitlich hohen elektrischen Oberflächenwiderstand zu bringen, anschließend kurzzeitig durch Abkühlung abzuschrecken, wobei sich die Anteile spezifisch höherer Wärmeleitfähigkeit schneller abkühlen als die weniger wärmeleitfähigen, und dann erst auf dem Wege zum elektrostatischen Scheider dem Einfluß des auf niedriger Temperatur gehaltenen Klimaraums auszusetzen. Der im Klimaraum befindliche Wasserdampf schlägt sich bei dieser Art der Vorbehandlung vorzugsweise auf den stärker abgekühlten Anteilen nieder, die infolgedessen eine höhere Oberflächenleitfähigkeit annehmen als die weniger wärmeleitenden und im geringeren Maße durchkühlten Gemengeteile.
  • Das Verfahren nach der Erfindung zur Vorbehandlung von elektrostatisch zu trennenden Zwei- oder Mehrstoffgemengen sieht auch eine weitgehende Trocknung des Gutes vor der Behandlung in einer klimatisierten Atmosphäre vor, wird aber vorzugsweise in den Fällen angewendet, bei denen die Gemengeteile keine wesentlichen Unterschiede in ihrer Wärmeleitfähigkeit aufweisen, und verzichtet infolgedessen auf die kurzzeitige Zwischenkühlstufe des bekannten Verfahrens. Wesentlich ist für die Erfindung, daß die Trocknung des Gemenges vor der Klimatisierung bis zu einem ganz bestimmten Maß, und zwar so weitgehend durchgeführt wird, daß die Gemengeanteile bis z. B. auf etwa o,6°/o und darunter entfeuchtet werden. :;ach dieser Trocknung auf einen bestimmten Endfeuchtigkeitsgehalt wird das Gut klimatisiert, d. h. der Einwirkung feuchter Luft ausgesetzt, bei der der mittlere Feuchtigkeitsgehalt wieder z. B. auf etwa o,9 bis i o/o erhöht wird, und darauf dem Elektroscheider zugeführt. Es hat sich gezeigt, daß die Trocknung auf den angegebenen Endfeuchtigkeitsgehalt und die anschließende Wiederbefeuchtung auf etwa i % im Mittel eine für die Trennung im Elektroscheider ausreichende Differenzierung der Gemengeanteile bewirkt. Diese vorteilhafte Erscheinung hat sich u. a. bei Versuchen zur Herstellung von Reinstkohle durch elektrostatische Aufbereitung herausgestellt. Beim Trocknen des Kohlegemenges unmittelbar bis auf etwa i % Feuchtigkeit ohne oder mit nachfolgender Klimatisierung war das Ergebnis im Elektroscheider bei weitem nicht so gut wie bei Einhaltung des Verfahrens nach der Erfindung. Erklärbar ist dies durch die bekannte Tatsache, daß hauptsächlich nur die Oberflächenfeuchtigkeit und der dadurch bedingte Grad der Oberflächenleitfähigkeit der Gemengeanteile den elektrostatischen Aufbereitungserfolg entscheidet. In der Erkenntnis, daß es eines ganz bestimmten Ausmaßes der Trocknung bedarf, um die verschiedenartigen Anteile in einer klimatisierten Atmosphäre in bezug auf die Oberflächenleitfähigkeit unterschiedlich und damit gut elektrostatisch trennbar zu machen, liegt die Erfindung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Vorbehandlung von elektrostatisch zu scheidendem Gut in einer klimatisierten Atmosphäre nach vorangehender Trocknung, dadurch gekennzeichnet, daß die Trocknung des Gutes in einem Ausmaß durchgeführt wird, daß sich ein Endfeuchtigkeitsgehalt von etwa o,6°/o und darunter ergibt, und durch die anschließende Klimatisierung eine Feuchtigkeitserhöhung auf etwa o,9 bis i °/o im Mittel erfolgt.
DEM158494D 1943-09-02 1943-09-02 Verfahren zur Vorbehandlung von elektrostatisch zu scheidendem Gut Expired DE752155C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1095222B (de) * 1958-07-25 1960-12-22 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Verfahren zur Aufbereitung von zu trennenden Mineraliengemengen
DE1237031B (de) * 1952-10-03 1967-03-23 Int Minerals & Chem Corp Verfahren zur elektrostatischen Mineral-aufbereitung
US3480139A (en) * 1967-02-02 1969-11-25 Wintershall Ag Recovery of kieserite from crude mineral salts

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DE1095222B (de) * 1958-07-25 1960-12-22 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Verfahren zur Aufbereitung von zu trennenden Mineraliengemengen
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