DE7516331U - Bohrmaschine, insbesondere zum Bohren von Dübellöchern oder Lochreihen - Google Patents

Bohrmaschine, insbesondere zum Bohren von Dübellöchern oder Lochreihen

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DE7516331U
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Scheer C & Cie
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Description

ι * β
l.'M. *C. ■ . ^fl^L'-VwV·. DM. DI^U-PMVS.
HOG E R - STELLaECHT - GRiE^BACH - HAECKER PATENTANWÄLTE IN STUTTGART
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2o.Mai 1975
C.P.Scheer & Cie, Stuttgart 30
Bohrmaschine, insbesondere zum Bohren von Dübellöchern oder Lochreihen
Die Erfindung betrifft eine Bohrmaschine, insbesondere zum Bohren von Dübellöchern oder Lochreihen, mit einem mindestens ein Bohraggregat tragenden, am Maschinengestell angeordneten Träger und einer sich unterhalb desselben befindenden, ebenen Werkstückaufnahmevorrichtung, die eine erste Anschlagvorrichtung zur Festlegung des Abstandes herzustellender Bohrungen von einer Werkstücklängsseite und eine zweite Anschlagvorrichtung aufweist, mit deren Hilfe das zu bohrende Werkstück zum Einstellen des gegenseitigen Abstandes von Einzelbohrungen bzw.
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des Abstandes von Bohrlochgruppen zueinander durch Verschieben in mehreren, vorbestimmten Stellungen anschlagbar ist.
Bohrmaschinen der eingang beschriebenen Art muss das zu bohrer ^e Werkstück, bevor gebohrt wird, manuell an beiden Anschlagvorrichtungen zur Anlage gebracht werden, um eine exakte Positionierung der Bohrungen zu gewährleisten. Auch in jeder neuen Anschlag»tellung des Werkstückes an der zweiten Anschlagvorrichtung muss dasselbe aus diesem Grunde stets aufs
Heue auch an der ersten Anschlagvorrichtung angelegt werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, Bohrmaschinen dieser Art konstruktiv derart zu verbessern, dass einmal die Bedienungsperson lediglich noch ihr Augenmerk darauf zu richten hat, dass sie das Werkstück an der zweiten Anschlagvorrichtung exakt anlegt, und es zum anderen möglich ist, auf einfache Weise das sich wiederholende in Anschlagbringen des Werkstücks an der zweiten Anschießvorrichtung zu automatisieren.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Werkstückaufnahmevorrichtung zusammen mit der zweiten Anschlagvorrichtung in einer Schräglage vorgesehen und die erste Anschlagvorrichtung im Bereiche ihrer tiefer liegenden Längsseite angeordnet ist, derart, dass ein abgelegtes Werkstück, unter der Wirkung seines Schwergewichtes,sich selbsttätig an die erste Anschlagvorrichtung anlegt und dass das Bohraggregat quer zur Verstellrichtung des Werkstückes zum Anschlagen desselben an Anschlägen der zweiten Anschlagvorrichtung und parallel zur Werkstückauflagefläche am Träger verstellbar und feststellbar ist.
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Bei einer sich durch diese Merkmale auszeichnenden Bohrmaschine kann das Anschlage«, des Werkstückes in den verschiedenen Stellungen an der zweiten Anschlagvorrichtung z.B. mittels eines linear verschiebbaren, an der Werkstückaufnähmevorrich-
antreibbaren tung vorgesehenen/Mitnehmers erfolgen, so dass sich die serien mässige Bohrbearbeitung von Werkstücken bei minimalem technischem Aufwand voll automatisieren lässt, wenn der Bohrmaschine eine geeignete Werkstückzuführvorrichtung vorgeschaltet wird.
Die erste Anschlagvorrichtung ist dabei vorteilhaft durch eine sich in Richtung der zweiten Anschlagvorrichtung erstreckende Leiste gebildet.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Schräglage von Werkstückaufnahmevorrichtung und Träger auf dem Maschinengestell veränderbar, was vorteilhaft mit Hilfe einer Schwenkachse zu bewerkstelligen ist, so dass sich die Werkstückaufnahmevorrichtung samt Träger aus der horizontalen in eine gewünschte Schräglage verschwenken lässt. Der das .Bohraggregat tragende Träger kann beispielsweise als Ausleger ausgebildet sein, bevorzugt findet jedoch eine Konstruktion Anwendung, bei der dieser ein die VJerkstückauf nahmevorrichtung überspannendes, an beiden Enden abgestütztes Querhaupt bildet.
Das Bohraggregat wird man zweckisässig am Träger verstellbar und feststellbar vorsehen, um Werkstückaufnahmevorrichtung und Träger einander feststehend zuordnen zu können. Dabei bietet sich die Möglichkeit,auf dem Träger auch mehrere Bohraggregate vorsehen zu können, um beispielsweise in einem Arbeitsgang mehrere Dübellöcher in verschiedenen Ebenen in das Werkstück
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einbringen zu können. Des weiteren kann das mindestens eine
Bohraggregat mit einem, eine Vielzahl von Bohrspindeln aufweisenden Bohrkopf ausgestattet sein, um rationell Lochreihen herstellen zu können.
Die zweite Anschlagvorrichtung kann beliebig ausgebildet sein; bevorzuC: findet jedoch eine Ausführungsform Anwendung, bei der diese einen schienenartigen Anschlagträger aufweist, dessen Anschlags» vorzugsweise pneumatisch aus einer Anschlag- in eine Fr^igabestellung steuerbar sind. Des weiteren 1st es günstig /die Anordnung der zweiten Anschlagvorrichtung an der Werkstückaufnahmevorrichtung derart zn treffen, dass sie sich •zum Spiegelbildlichbohren auch an der gegenüberliegenden Seite der Werkstückaufnahmevorrichtung anbringen lässt.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung sind aus der sich anschliessenden Beschreibung einer ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Bohrmaschine zeigenden Zeichnung sowie aus den Schutzansprüchen zu entnehmen. Es zeigen in schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Bohrmaschine,
Fig. 2 eine Ansicht der Bohrmaschine in Richtung des Pfeiles A der Fig. 1 gesehen.
Auf der Oberseite des mit 10 bezeichneten Maschinengestelles der Bohrmaschine befindet sich die als ganzes mit 12 bezeichnete Werkstückaufnähmevorrichtung. Diese ist rostartig ausgebildet, indem auf einer ebenen Auflagefläche 14 eine Vielzahl von sich in Längsrichtung des Gestelles erstreckenden und
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parallel einander zugeordneten Auflageleisten 16 angeordnet sind. Wie aus Fig. 2 deutlich zu ersehen ist, befindet sich die Auflagefläche 14 in einer Schräglage zur Horizontalen, die durch den Winkel cc definiert ist.
Oberhalb der Werkstückaufnahraevorrichtung 12, ungefähr in der Mitte des Maschinengestelles,befindet sich ein diese in Querrichtung überspannendes, einen Träger bildendes Querhaupt. 18, -auf dem beispielsweise zwei Bohraggregate 2o,22 verstellbar und feststellbar angeordnet sind.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel tragen diese Bohraggregate z.B. jeweils einen Bohrkopf 24, die in einer Reihe hintereinander eine Vielzahl von Bohrspindeln 26 aufweisen. Mit Hilfe dieser Bohrköpfe lassen sich gleichzeitig in ein strichpunktiert angedeutetes, platteriförmiges Werkstück 28 '&.B. zweiJn Parallelabstand zueinander angeordnete Lochreihen einbringen. Selbstverständlich können aber die beiden Bohraggregate auch nur eine Einzelspindel aufweisen oder mit einem Bohrkopf ausgestattet sein, der beispielsweise lediglich zwei bis drei Bohrspindeln aufweist. Auch können mehr als zwei Bohraggregate vorgesehen sein.
Um die in das Werkstück einzubringenden Bohrungen an. diesem exakt zu positionieren,weist die Bohrmaschine eine erste Anschlagvorrichtung 30 und eine zweite Anschlagvorrichtung 32 auf. Die erste Anschlagvorrichtung 30 dient dazu, ien Abstand der Bohrungen zu einer durch die eine Werkstücklängsseite gebildeten Bezugskante einzustellen, während die zweite Anschlagvorrichtung 32 beim vorliegenden Ausführungsbeispiel dazu dient, einen exakten Teilungsabstand der mit Hilfe der Bohrköpfe 24 in das Werkstück einzubringenden Gruppen von
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Bohrungen sicher zvi stellen.
Die erste Anschlagvorrichtung 30 ist dabei im Bereiche der tiefer liegenden Längsseite der schrägliegenden "Auflagefläche 14 vorgesehen und durch sine im Querschnitt rechtwinklig ausgebildete Leiste gebildet, deren einer Schenkel 36/analog zu den Leisten, 16 eine Werkstückauflage und deren anderer Schenkel 38 einen Seitenanschlag für das Werkstück 28 bildet. Aufgrund der Schräglage der Werkstückaufnahmevorrichtung 12 legt sich ein auf dieser abgelegtes, plattenförmiges Werkstück unter der Wirkung seines Schwergewichtes selbsttätig an den den Seitenanschlag bildenden Schenkel 38 an, so ^ass diese Anschlagposition von der betreffenden Bedienungsperson nicht manuell herbeigeführt werden muss.
Die zweite Anschlagvorrichtung weist z.B. einen leistenartigen, sich in Längsrichtung der Werkstückaufnahmevorrichtung an derem einen Ende von dieser wegerstreckenden Anschlagträger 4ο auf, an dem in vorbestimmten Abständen z.B. drei Anschläge in Längsrichtung des Trägers verstellbar und feststellbar angeordnet sind. Ein zapfenartiges Anschlagglied 44 dieser Anschläge ist vorzugsweise mittels Druckluft aus einer Anschlagstellung in eine Freigabestellung steuerbar. Diese Anschlag-Vorrichtung 32 kann auch umgesetzt, d.h. an der gegenüberliegenden Seite der Werkstückaufnähmevorrichtung an£2bracht worden, wobei diese an entsprechenden Fixierbolzen 43 jeweils zur Mittelspindel des Bohrkopfes 24 justierbar ist. Mit ihrer Hilfe lässt sich der Abstand einzelner Bohrungen einer Lochreihe bzw. ein teilungsgenauer Anschluss mehrerer, durch die Bohrköpfe hergestellter Bohrlochgruppen urch entsprechende Positionierung der Anschläge 42 einstellen. Bei der Bearbeitung iner Werketückplatte 2θ hat damit die betreffende
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Bedienungsperson lediglich noch ihr Augenmerk darauf zu richten, dass nach jeder Bohroperation das Werkstück an dem folgenden Anschlag der zweiten Anschlagvorrichtung 32 zur Anlage gebracht wird. Sofern an das Maschinengestell eine geeignete Transportvorrichtung angebaut wird,lässt sich mit der Bohrmaschine eine Bohrbearbeitung von serienmässig anfallenden Werkstücken vollautomatisch bewerkstelligen.
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Claims (2)

A 41 236 h y - 163 2O.5.75 Schutzansprüche :
1. Bohrmaschine, insbesondere zum Bohren von Dübellöchern oder Lochreihen, mit einem mindestens ein Bohraggregat tragenden, am Maschinengestell angeordneten Träger und einer sich unterhalb desselben befindenden, ebenen Werkstückaufnahmevorrichtung, die eine erste Anschlagvorrichtung zur Festlegung des Abstandes herzustellender Bohrungen von einer Werkstücklängskante und eine zweite Anschlagvorrichtung aufweist, mit deren Hilfe das zu bohrende Werkstück zum Einstellen des gegenseitigen Abstandes von Einzelbohrungen bzw. des Abstandes von Bohrlochgruppeu zueinander durch Verschieben in mehreren, vorbestimmten Stellungen anschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückaufnahmevorrichtung (12) zusammen mit der zweiten Anschlagvorrichtung (32) in einer Schräglage (Winkel c£ ) vorgesehen und die · erste Anschlagvorrichtung (30) im Bereiche ihrer tiefer liegenden Längsseite angeordnet ist, derart, dasi, ein abgelegtes Werkstück (28),unter der Wirkung seines Schwergewichtes , sich selbsttätig an die erste Anschlagvorrichtung (30) anlegt und dass das Bohr&ggregat (20 bzw. 22) quer zur Verstellrichtung des Werkstückes (28) zum Anschlagen desselben an Anschlägen (42) der zweiten Anschlagvorrichtung (32) und parallel zur Werkstückauflagefläche am Träger (18) verstellbar und feststellbar ist.
2. Bohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schräglage von Werkstückaufnahmevorrichtung (12) und Träger (18) auf dem Maschinengestell (10) veränderbar ist.
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:: 3„ Bohrmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, £ dass die Werkstückaufnahmevorrichtung (12) zusammen mit
I dem Träger {18) auf dem Maschinengestell um eine Schwenk.-
;- achse aus der Horizontalen in eine gewünschte Schräglage
ig verschwenkbar ist.
I 4. Bohrmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche t 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (18)
P ein die Werkstückaufnahmevorrichtung (12) überspannendes,
p an beiden Enden abgestütztes Querhaupt bildet.
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DE7516331U Bohrmaschine, insbesondere zum Bohren von Dübellöchern oder Lochreihen Expired DE7516331U (de)

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DE7516331U true DE7516331U (de) 1975-10-02

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