AT117424B - Vorrichtung zum gleichzeitigen Einspannen einer Mehrzahl von stabförmigen Werkstücken, insbesondere von Feilenblättern beim Fräsen oder bei ähnlicher Bearbeitung. - Google Patents

Vorrichtung zum gleichzeitigen Einspannen einer Mehrzahl von stabförmigen Werkstücken, insbesondere von Feilenblättern beim Fräsen oder bei ähnlicher Bearbeitung.

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AT117424B
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    Vorrichtung   zum gleichzeitigen Einspannen einer Mehrzahl von   stabförmigen   Werkstücken, insbesondere von   Feilenblättern   beim Fräsen oder bei ähnlicher Bearbeitung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Einspannen einer
Mehrzahl von   stabförmigen Werkstücken,   insbesondere von Feilenblättern oder ähnlichen flachen
Werkstücken bei Fräsen oder bei ähnlicher Bearbeitung. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die Spannvorrichtung für jedes Werk-   stück aus   zwei an dessen Enden in gleicher Richtung angreifenden Backen und einer in der
Mitte des   Werkstückes   gegenüberliegenden Gegenbacke besteht, zwischen denen das Werk- stück durch Verstellen einer der drei Backen, u. zw. vorzugsweise der einen Endbacke, ein- geklemmt werden kann. Zweckmässig sitzen dabei zwecks gleichzeitiger Einspannung der Merl- stücke die verstellbaren Endbacken an einer gemeinsamen Tragleiste, die mittels einer
Spindel od. dgl. bewegt werden kann. Auf diese Weise werden die einzelnen Werkstücke während des Einspannens in der Hochkant-d. h.

   Breitenrichtung etwas durchgebogen, wobei infolge der Federung ein gewisser Ausgleich zwischen den etwaigen geringen Breitenver-   schiedenheiten   der einzelnen   Werkstücke   selbsttätig herbeigeführt wird. Dadurch ist es   möglich,   eine grosse Anzahl derartiger   Werkstücke   mit geringem Spielraum nebeneinanderliegend gleichzeitig auf zuverlässige Weise einzuspannen, wie es für eine gleichmässige und einwandfreie Bearbeitung in feinen Fräsmaschinen von besonderem Vorteil ist.

   Dabei kann bei mit Endlöchern versehenen   Werkstücken   eine zusätzliche Sicherung der eingespannten Werkstücke dadurch erfolgen, dass am Tisch angebrachte, mit einem   hakenförmigen   Kopf versehene Haltestifte in jedes am   festen Werkstückende   vorgesehene Loch eingreifen.

   so dass das Werkstück beim Einspannen auf   seine Unterlage niedergedrückt wird.   Die Durchbiegung der   Feilenwerk-   stücke über die hohe Kante hat auch zur Folge, dass die Feilenzähne in dem fertigen   Werkstück   nicht genau parallel zueinander liegen, so dass beim Befeilen eines   Werkstückes   keine   Schwingungen   in der Feile senkrecht zu der   hefeilten   Fläche auftreten, wie dies bei paralleler Lage der Zähne der Fall ist. wodurch sich auf der   Oberfläche   des Werkstückes   Wellentäler und-berge   bilden. 



   Auf der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes dargestellt,   u. zw.   zeigt Fig. 1 einen in dar Richtung der   Fräserachse   geführten Schnitt durch die Einspannvorrichtung. Fig.'2 eine Aufsicht auf das mit der Spindel versehene Tischende der Vorrichtung. Fig. 3 einen Teilschnitt nach der Linie B der Fig. 2. 



   Auf der Zeichnung ist 1 der obere Teil des Maschinentisches, auf dem der Aufnahmetisch 2 für die zu   bearbeitenden Werkstücke   3 angebracht ist. Oberhalb des Aufnahmetisches 2 ist. wie in Fig. 1 strichpunktiert dargestellt. ein   konischer Fräser   4 vorgesehen, dessen Länge 
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 die ganze Länge der Werkstücke einwirken kann. Zu diesem Zweck ist die Oberfläche des Tisches 2 durch   nngleichlange   Ausbildung der Tischfüsse 5. 6, 7 derart schräg angeordnet, dass sie mit der Mantellinie des Fräsers 4 parallel verläuft. An der oberen und unteren Längsseite ist der Tisch mit je einer Auffangrinne 8. 9. für den beim Fräsvorgang entstehenden   Werkstoffabfall   und das Kühlwasser versehen. 



   Die im Beispiel aus flachen Metallstäben bestehenden Werkstücke 3, die zu Feilenblättern mit eingefrästen Zähnen verarbeitet werden sollen. sind auf dem Tisch derart fest 

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 gewährleisten. 



   Der Tisch ist zu diesem Zwecke mit drei in   Längsrichtung   angeordneten Tragleisten 13, 14, 15 versehen, die in Längsnuten 16, 17. 18 eingesetzt sind und Haltebacken   10. 11. 12   für die Werkstücke tragen. Diese Backen sind in einem der jeweiligen Breite eines   Werkstückes   ungefähr entsprechenden Abstand auf jeder Tragleiste nebeneinander angebracht und als nach oben vorstehende Leisten ausgebildet. 



   Die Backen 10, 11, 12 wirken mit den Seitenkanten 19 bzw. 20 je eines   Werkstückes   3 zusammen und liegen schräg zur Längsrichtung des Tisches   2,   damit in das   Werkstück 3   geneigt zu dessen Längsachse verlaufende Nuten eingefräst werden können. 



   Die eine Endtragleiste   15 und   die Mitteltragleiste 14 sind in den Tisch 2 mittels
Schrauben 21, 22 lösbar befestigt, so dass sie gegebenenfalls bei Werkstücken anderer Breite jeweils leicht ausgewechselt werden können. Sie bilden die festen Widerlager für die Werk-   ! stücke 3.   während die andere Endtragleiste 13. in Längsrichtung des Tisches 2 in der hinter- schnitten ausgebildeten Nut 16 verschiebbar geführt ist. Zur Bewegung der Tragleiste 13 dient eine mit Handrad 26 versehene Spindel   27,   die in einem am Tisch 2 angebrachten Lager   28   verschraubbar ist.

   Sie ist an dem einen Ende der Tragleiste befestigt, das zu diesem Zweck   gabelförmig   gestaltet und zwischen den dadurch gebildeten Schenkeln 23, 24 mit einem Haltebolzen 25 versehen ist, an dem das Spindelende angreift. 



   Die   Werkstücke   3 werden bei eingeschraubter Spindel 27, wie aus Fig. 2 ersichtlich, von obenher flach nebeneinander in die von-den einzelnen Backen   10.   11, 12 gebildeten
Zwischenräume auf dem Tisch 2 eingebracht. Die Backen besitzen dabei natürlich nur eine solche Höhe, dass sie nicht über die   Werkstücke   nach oben   vorstehen und   etwa durch den
Fräser beschädigt werden.

   Nach Einlegen sämtlicher   Werkstücke   3 wird die verschiebbare
Tragleiste 13 in der Richtung des Pfeiles   x   durch Verschrauben der Spindel 27 nach aussen bewegt, wodurch gleichzeitig sämtliche   Werkstücke   3 zwischen den Backen derart fest   und   zuverlässig eingespannt werden, so dass eine einwandfreie, gleichmässig gute Bearbeitung der
Werkstücke beim Vorschub des Tisches 2 unter dem umlaufenden Fräser 4 gewährleistet ist. 



   Eine zusätzliche Sicherung kann bei mit versenkten   Endlöchern   29, 30 versehenen
Werkstücken dadurch erreicht werden, dass in einer oder beiden Endtragleisten, beispielsweise in der festen Leiste   15,   zwischen den   Backen 12   nach oben vorstehende Haltestifte 31 an- 
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 eingreifen (Fig. 3), so dass bei der Einspannbewegung ein Niederdrücken des   Werkstückes   auf seine Unterlage durch Einwirkung des Kopfes auf den Lochrand bewirkt wird. 



   Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel   beschränkt,   vielmehr sind auch andere   Ausführungen   möglich. Insbesondere kann das Einspannen der Werkstücke statt durch eine Spindel auch auf andere Weise erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Vorrichtung zum gleichzeitigen Einspannen einer Mehrzahl von   stabförmigen   Werkstücken, insbesondere von Feilenblättern beim Fräsen oder bei ähnlicher Bearbeitung, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung für jedes Werkstück (3) aus zwei an dessen Enden in gleicher Richtung angreifenden Backen (10, 12) und einer in der Mitte des Werkstückes gegenüberliegenden Gegenbacke   (11)   besteht, zwischen denen das   Werkstück   durch Verstellen einer der drei Backen, u. zw. vorzugsweise der einen   Endbacke (10),   eingeklemmt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks gleichzeitiger Ein- EMI2.3 Spindel (7)-ou. dgl. bewegt werden kann.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei mit versenkten Endlöchern (29, 30) versehenen Werkstücken in den Tragleisten (13, 15) Haltestifte (31) vorgesehen sind, deren hakenförmig ausgebildeter Kopf (32) bei der Einspannbewegung durch Einwirkung auf den versenkten Lochrand ein Niederdrücken des Werkstückes (3) auf seine Unterlagen bewirkt.
AT117424D 1929-02-27 1929-02-27 Vorrichtung zum gleichzeitigen Einspannen einer Mehrzahl von stabförmigen Werkstücken, insbesondere von Feilenblättern beim Fräsen oder bei ähnlicher Bearbeitung. AT117424B (de)

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