DE750309C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/02—Driving gear
- B66D1/08—Driving gear incorporating fluid motors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D2700/00—Capstans, winches or hoists
- B66D2700/01—Winches, capstans or pivots
- B66D2700/0125—Motor operated winches
- B66D2700/0133—Fluid actuated
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Fluid Gearings (AREA)
Description
κ 155469
PIs ist ein Hubwerk bekannt^ dessen Hubtrommel
mit ihrem Motor durch ein Flüssigkeitsgetriebe mit stetig veränderlichem Übersetzungsverhältnis
verbunden ist. Der Motorteil dieses Getriebes wild in Abhängigkeit von der Last selbsttätig verstellt, derart, daß
sich für leichte Lasten eine höhere Hubgeschwindigkeit als für schwere Lasten ergibt.
Der Pumpenteil hingegen ist von Hand verstellbar, um das Hubwerk bei ständig laufendem
Motor auf Heben oder Senken zu schalten und um hierbei die Hubgeschwindigkeit von Hand innerhalb der durch die selbsttätige
Verstellung des Motorteils gegebenen Grenzen beliebig einstellen zu können.
Auch die Erfindung bezieht sich auf ein
derartiges Hubwerk. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied, das die Einstellung
des Pumpenteils auf dessen Nullstellung herbeiführt, gleichzeitig die selbsttätige
Steuerung des Motorteils unwirksam macht und diesen auf dessen höchstes Volumen einstellt.
Es wird dadurch ein sicheres, stark beschleunigtes Anfahren der Last ermöglicht und erreicht, daß beim Anfahren insbesondere
bei leichteren Lasten der Flüssigkeitsdruck des Getriebes wesentlich unter dem normalen
Betriebsdruck liegt, was die Betriebssicherheit wesentlich erhöht.
Es gibt Flüssigkeitsgetriebe, bei denen der Motorteil und der Pumpenteil durch ein gemeinsames
Stellglied zum Zweck der Veränderung des Übersetzungsverhältnisses gleichzeitig verstellbar sind. Bei diesen ist
also jeder Stellung des Pumpenteils eine ganz bestimmte Einstellung des Motorteils zugeordnet.
Bei derartigen Flüssigkeitsgetrieben ist es bekannt, den Motorteil auf das höchste
Schluckvolumen einzustellen, wenn der Pumpenteil auf Null eingestellt ist. Dabei ist es
jedoch nicht möglich, den Pumpenteil von Hand, den Motorteil aber selbsttätig in Abhängigkeit
von der Last zu verstellen.
Vorzugsweise ist das den Motorteil bei Nullstellung der Pumpe auf sein höchstes
Volumen einstellende Steuerglied mit einer zusätzlichen Steuerung verbunden, die
Lüftung einer Bremse, zu hydraulisd Kurzschluß des Getriebes o. dgl. dient.
Einige bevorzugte Ausführungsformen Erfindung sind in den Zeichnungen veraiv9
schaulicht. In diesen zeigt
Abb. ι schematisch den nach Art einer Kapselpumpe mit verstellbarer Exzentrizität
ausgeführten Motorteil nebst den Einrichtungen zur selbsttätigen Verstellung in Abhängigkeit
von der Last.
Abb. 2 zeigt die Steuerung des Motorteils und des Pumpenteils, wobei der Pumpenteil
ebenfalls schematisch als Kapselpumpe mit veränderlicher Exzentrizität dargestellt ist,
Abb. 3 das hydraulische Schaltschema des
in Abb. 2 veranschaulichten hydraulischen Getriebes,
Abb. 4 ein Schema der in Abb. 3 gezeigten Einrichtung in einer anderen Stellung der
Teile.
Bei den veranschaulichten Ausführungsformen der Erfindung besteht der Flüssig-
keitsmotor (Abb. 1), der von dem Pumpenteil des Getriebes mit Druckflüssigkeit gespeist
wird und mit der Hubtrommel gekuppelt ist, aus einem Kapselrad mit Verdrängerzellen,
dessen Läufer eine veränderliche Exzentrizitat hat. Das zu diesem Zweck verstellbare
Lager des Läufers ist mit einem Kolben K verbunden, der in einem im Gehäuse vorge
sehenen Zylinder beweglich ist und durch eine in diesen Zylinder eingeschlossene Feder F
beeinflußt wird. Die Feder sucht den Läufer in die Stellung der geringsten Exzentrizität
zu bringen, bei der die Drehzahl des Motors bei einer gegebenen Pumpenförderung ihr
Höchstmaß erreicht. Die der Feder F gegenüberliegende Seite des Zylinders ist mit der
Druckseite des Pumpenteils verbunden. Wächst die zu hebende Last, so steigt damit
dieser Flüssigkeitsdruck und sucht den Kolben K so zu verstellen,'daßdieExzentrizität E
entsprechend vergrößert wird. Dadurch wird die Motordrehzahl selbsttätig herabgesetzt.
Man kann durch entsprechende Bemessung der Feder F auf diese Weise erreichen, daß
die Hubleistung für eine gegebene Einstellung des Pumpenteils, nämlich das Produkt
der Hubgeschwindigkeit mal Last, annähernd unveränderlich bleibt. Solange das Hubwerk
unbelastet ist, hält die Feder F die kleinste Exzentrizität aufrecht. Hierbei reicht das auf
die Hubtrommel ausgeübte Drehmoment gerade aus, um den leeren Haken oder eine
leichte Last anzuheben. Sobald größere Lasten angehoben werden, erfolgt die erläuterte
selbsttätige Verstellung.
Insoweit ist das Hubwerk bekannt.
Die bekannten Einrichtungen dieser Art
haben aber wesentliche Nachteile:
1. Die Verstellung des Motorteils erfordert
erhebliche Kraft, besonders wenn sie rend des Stillstandes des Motorteils zu
Igen hat, wie es bei Hubwerken der Fall Ist, die während des Stillstandes belastet
werden können. Wenn dann die Kraft nicht ausreicht, um den Motor auf eine größere Exzentrizität
einzust' Ilen, ist eine Überlastung des Pumpenteils zu befürchten.
2. Da die Verstellung.einen wesentlich über
dem normalen Betriebsdruck des Getriebes liegenden Überdruck erfordert, muß der normale Betriebsdruck wesentlich niedrigei 8<>
liegen als die durch die Einstellung der Sichel heitsventile gegebene, aus Festigkeitsgründen
höchst zulässige Druckgrenze. Das bedeutet aber, daß ein Getriebe von gegebenen Abmessungen
normalerweise nicht bis zu seiner theoretischen Leistungsgrenze ausgenutzt werden kann, andernfalls wäre die Zwangsläufigkeit
des Getriebes und damit die Betriebssicherheit gefährdet.
3. Der Anlauf des Getriebes ist verhältnismäßig träge, weil die Größe der Exzentrizität
des Motorteils durch die Last bestimmt wird und sich selbsttätig so einstellt, daß die Last
wohl gehoben, nicht aber wesentlich beschleunigt werden kann, wie es beim Beginn
des Hubes erwünscht ist.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß der Flüssigkeitsmotor
zwangsläufig auf die größte Exzentrizität eingestellt wird, wenn die Steuerung des
Pumpenteils auf Null gestellt wird. In Abb. 2 ist die Ausführung einer solchen Steuerung
schematisch dargestellt. Das Lager 10 des Läufers des Motorteils ist wie in Abb. 1 mit
einem Verstellkolben K verbunden, der unter dem Einfluß der Feder F einerseits und des
Betriebsdruckes andererseits steht. Das Lager 11 des Läufers des Pumpenteils trägt einen
Zapfen 12, der in einen Schubkurvenschlitz /'
eines Schiebers 14 gleitet. Dieser Schieber ist im Gehäuse des Flüssigkeitteils in der
Richtung des Pfeiles 15 verschiebbar geführt. Die dargestellte Lage ist die Nullstellung, in
der der Läufer des Pumpenteils gleichachsig zum Stator liegt. Die Pumpe fördert hierbei
kein Drucköl, obgleich der Läufer mit der normalen Drehzahl angetrieben wird. Wird
der Schieber 14 indessen in der einen oder der anderen Richtung zum Zwecke des Hebens
oder Senkens der Last verstellt, so wird das Lager 11 des Läufers gehoben oder gesenkt.
Die Pumpe beginnt daher in der einen oder
der anderen Richtung, DruckÖl zu fördern, das denTMotorteil zugeführt wird und diesen
in Umlauf versetzt.
Der Schieber 14 hat einen Nocken m, der auf einen Zapfen 13 des Motorteils einwirkt
und diesen auf die größte Exzentrizität einstellt, solange der Schieber 14 die gezeichnete
Nullstellung einnimmt oder sich aus dieser in der einen oder der anderen Richtung nur um
den Betrag"« entfernt.
Erfolgt diese Verstellung um eine den Betrag α nicht übertreffende Strecke, so beginnt
der Pumpenteil eine Flüssigkeitsmenge zu fördern, welche die bei Vollast auftretende
Leckölmenge etwas übertrifft, so daß der Motorteil anläuft. Er übt hierbei sein größtmögliches
Drehmoment aus und kann daher die Last entsprechend beschleunigen. Erst nachdem die Verstellung des Schiebers 14
den Betrag α übersteigt,· gibt dei Nocken m
den Zapfen 13 frei, so daß nunmehr die Einstellung des Motorteils durch den Kolben K
in Abhängigkeit von der Belastung der Hubtrommel erfolgen kann.
Beim Ausschalten des Getriebes verläuft der Steuervorgang umgekehrt. Dabei wird
der Motorteil vor seinem Stillstand durch den Nocken m zwangsweise auf die höchste
Exzentrizität eingestellt. Der Motorteil ermöglicht daher ein sicheres, stark beschleunigtes
Anfahren, wobei im allgemeinen und besonders bei leichteren Lasten der Flüssigkeitsdruck
wesentlich unter dem normalen Betriebsdruck liegt, was die Betriebssicherheit wesentlich erhöht.
Da die Verschiebung des Kolbens Λ* durch den Flüssigkeitsdruck nur dann zu erfolgen
braucht, während der Flüssigkeitsmotor sich in Umlauf befindet, ist eine einwandfreie
selbsttätige Einstellung gewährleistet, da hierbei die erforderliche Verstellkraft außerordentlich
klein ist. Da diese Kraft klein ist, kann man den Schieber 14 auch ohne Mühe
von Hand in die Nullstellung zurückführen, ohne befürchten zu müssen, daß hierbei der
Nocken m auf den Nocken 13 eine zu große
Kraft auszuüben hätte.
Das Steuerglied 14, das den Motorteil bei Nullstellung der Pumpe auf seine höchste
Exzentrizität, d. h. auf das höchste Schluckvermögen, einstellt, kann mit einer zusätzlichen
Steuerung verbunden sein, die /dazu dient, beim Anlassen des Motorteils eine
Bremse zu lüften und beim Stillsetzen des Motorteils, also beim Einfallen dieser Bremse,
das Getriebe hydraulisch kurzzuschließen. Das ist deshalb erwünscht, weil die Pumpe
niemals so genau in die Nullstellung gebracht werden kann, daß ihre Förderung völ-Hg
aufhört. Die restliche Fördermenge würde daher einen auf den abgebremsten Motorteil
wirkenden Druck erzeugen. Das wird durch Kurzschließen der Pumpe vermieden.
Abb. 3 zeigt wiederum den Motorteil und den Pumpenteil des Getriebes in der Nullstellung.
Der Motorteil ist durch den Nokken m auf höchste Exzentrizität emax, der
Pumpenteil aber durch den Schubkurvenschlitz P in die gleichachsige Lage eingestellt.
In dem Schieber 14 ist ein weiterer Schubkurvenschlitz
*S" vorgesehen, in welchem eine von einem Steuerschieber 15 getragene Nokkenrolle
läuft. Der Steuerschieber ist m einem am Gehäuse des Getriebes vorgesehenen Zylinder 16 geführt, an den eine Reihe von
Leitungen angeschlossen sind.
Auf der Welle des Motorteils ist eine Bremstrommel 17 befestigt, an die sich unter
der Wirkung einer Feder 18 Bremsbacken 19 anzulegen suchen. An dem die Bremsbacke 19
tragenden,, am Gestell der Maschine gelagerten Hebel 20 ist ein Winkelhebel 21 vorgesehen,
dessen waagerechter Arm durch eine Stange 22 mit einem Kolben 23 verbunden ist, während der senkrechte Arm mit dem die
Bremsbacke 19 tragenden Hebel 24 durch eine Stange 25 in Verbindung steht. Wird
der Kolben 23 angehoben, so werden die Traghebel 19 und 24 durch den Winkelhebel
21 und die Stange 25 auseinandergespreizt. wodurch die Bremse gelüftet und der Motorteil
freigegeben wird. Der Kolben 23 läuft in einem am Maschinengestell vorgesehenen Zylinder L, der durch eine Leitung 26 mit
dem Zylinder 16 in Verbindung steht. Mit der Antriebswelle des Pumpenteils ist ferner
eine Hilfspumpe gekuppelt, die öl aus dem Vorratsbehälter des Getriebes durch die
Leitung 27 in die Leitung 26 drückt, sobald der Schieber 14 über die Strecke α hinaus
verschoben ist und damit den Steuerschieber 15 so weit nach links verstellt hat, daß die
Leitung 26 nicht mehr durch die Leitung 28 mit dem Vorratsbehälter, sondern durch die
Leitung27 mit der Hilfspumpe verbunden ist. *°5
Ferner verbindet der Steuerschieber 15 in der Nullstellung der Abb. 3 zwei Leitungen
29 miteinander, die dann die Leitung 30 mit der Leitung 31 verbinden und dadurch die
Pumpe kurzschließen. Die Leitungen 30 und 31 bilden den Kreislauf des Flüssigkeitsgetriebes.
Dieses wird durch die Hilfspumpe ständig mit Flüssigkeit gefüllt gehalten, und zwar dadurch, daß dieses Drucköl ständig
über eine Leitung 32 in eine Leitung 33 drückt, welche durch Rückschlagventile 100
mit den Leitungen 30 und 31 in Verbindung steht. Das durch die Leitung 32 geförderte
überschüssige öl wird durch ein Überdruckventil 200 in den Vorratsbehälter zurückbefördert.
Schließlich sind bei 41 Rückschlagventile veranschaulicht, welche die Leitungen
Claims (2)
1. Hubwerk mit Flüssigkeitsgetriebe, dessen Motorteil in Abhängigkeit von der
Last selbsttätig verstellt wird, während der Pumpenteil von Hand verstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied, das die Einstellung des Pumpenteils
auf dessen Nullstellung herbeiführt, gleichzeitig die selbsttätige Steuerung des
Motorteils unwirksam macht und diesen auf dessen höchstes Volumen einstellt.
2. Hubwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Motorteil bei
Nullstellung der Pumpe auf sein höchstes Volumen einstellende Steuerglied mit einer zusätzlichen Steuerung verbunden
ist, die zur Lüftung einer Bremse, zu hydraulischem Kurzschluß des Getriebes o. dgl. dient.
Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren
folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden:
deutsche Patentschrift Nr. 523 856.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Kl. 35 c Gr. 114
Zu der Patentschrift 750 309 Kl. 35 c Gr. Iu
Fl fiumpe
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tätige ixe Verstellung
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Zu der Patentschrift 750
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE750309C true DE750309C (de) |
Family
ID=577237
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT750309D Active DE750309C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE750309C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
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- DE DENDAT750309D patent/DE750309C/de active Active
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