DE75005C - Vorrichtung zum Registriren von Büchern, Schriftstücken u. dergl - Google Patents
Vorrichtung zum Registriren von Büchern, Schriftstücken u. derglInfo
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- DE75005C DE75005C DENDAT75005D DE75005DA DE75005C DE 75005 C DE75005 C DE 75005C DE NDAT75005 D DENDAT75005 D DE NDAT75005D DE 75005D A DE75005D A DE 75005DA DE 75005 C DE75005 C DE 75005C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F17/00—Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Registriren von Büchern, Schriftstücken
oder zum Sammeln von Schriftstücken, Mustern, Karten und dergl. und besteht im wesentlichen aus einer Anzahl loser Karten,
welche derart eingerichtet sind, dafs die zu sammelnden Schriftstücke, Registerzeichen oder
Registrirstreifen abnehmbar an denselben befestigt werden können. Die Karten werden in
einem Kasten, Behälter oder auf einem Brett oder in einer Schublade in solcher Weise
unterstützt, dafs sie mit Leichtigkeit geprüft werden können, wobei verschiebbare Kennzeichen
angewendet werden, durch welche jede Karte in ihrer Reihe bestimmt und jede Unordnung
sofort sichtbar wird.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in schaubildlicher Darstellung. Fig. 2 ist ein Querschnitt und
Fig. 3 ein Längsschnitt des Apparates. Fig. 4 zeigt einen Theil einer einzelnen Karte oder
eines Streifenhalters in vergröfsertem Mafsstabe in schaubildlicher Darstellung.
Der Behälter oder Kasten A wird zweckmäfsig innen an den Endwandungen mit Leisten a
ausgerüstet, wodurch verhindert wird, dafs die Karten oder Streifenhalter mit ihren Enden
sich an den Wänden der Kasten selbst schleifen oder reiben.
Die Karten oder Streifenhalter B bestehen aus Streifen Pappe oder Blech von solcher
Länge, dafs sie zwischen den Leisten a in ihrer Längsrichtung zum Kasten passen, während
ihre Breite annähernd der Höhe des Kastens gleichkommt. An den beiden gegenüberliegenden
Längskanten dieser Karten befinden sich Einfassungs- oder Verstärkungsstreifen C, auf
welchen wieder andere Streifen D liegen, welche die ersteren um ein Geringes überragen
und so Rillen oder Nuthen zwischen den Streifen D und den Flächen der Karten B
bilden. Die Enden der Nuthen sind entweder geschlossen oder so eng, dafs die zwischen
den einander gegenüberliegenden Nuthen eingeschobenen Streifen nicht herausfallen oder
herausgeschoben werden können.
Die Registrirstreifen oder Sammelstücke b werden, wie in Fig. 4 gezeigt, zwischen die
Nuthen oder Rillen eingeschoben. Auf den Streifen werden Bezeichnungen oder Namen
oder Registerbemerkungen geschrieben, gedruckt oder sonstwie aufgetragen. Wird eine Anzahl
solcher Karten in einem Kasten oder in einer Schublade vereinigt, so werden die Karten
alphabetisch oder nach Zahlenreihen oder sonstwie geordnet.
Um diese Reihenfolge beibehalten zu können und das Verlegen einzelner Karten unmöglich
zu machen, wird die obere Längskante mit einem rohrartigen oder trommelartigen oder
anders gestalteten Rücken E versehen. Auf diesem Rücken sitzt ein Klemmstück F, welches
aus elastischem Material gefertigt ist, genau zum Rücken jeder Karte pafst und auf deren ganzen
Länge verschoben werden kann, wobei die Elasticität und Reibung so stark ist, dafs das
Klemmstück unbeabsichtigt nicht verschoben werden kann.
Diese Klemmstücke werden auf den verschiedenen Karten derart gegen einander versetzt
aufgesteckt, dafs sie bei zusammengestellten Karten in einer schrägen Linie oder in symmetrischen
Linien verlaufen, wie in Fig. ι.
Wird eine Karte behufs Prüfung der auf derselben vermerkten Bezeichnungen oder Eintragungen
oder aus anderen Veranlassungen aus dem Kasten genommen und die Karte wird aus Versehen an eine unrichtige Stelle
gebracht, so erkennt man dies sofort an der Lage des Klemmstückes F, da es nicht mehr
in einer Linie mit den anderen Klemmstücken liegt.
Sollen neue Karten oder Streifenhalter hinzugefügt werden, so werden die Klemmstücke
einfach verschoben, so dafs sie wieder eine gerade Linie bilden. Um dies genau ausführen
zu können, ist es zweckmäfsig, auf dem Rücken oder an den Seiten der Karten Querlinien anzuordnen
in einem Abstande gleich der Länge eines Klemmstückes von einander, so dafs das
Klemmstück schnell an seine richtige Stelle geschoben werden kann.
Die Karten oder Streifenhalter nehmen im Kasten A eine Stellung wie ein theilweise aufgeschlagenes
Buch ein, wie in Fig. 2. Zur Unterstützung der Karten in dieser Stellung kann man sich vortheilhafterweise Stützen G
bedienen, welche aus gebogenen Drähten bestehen, wie aus Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich ist.
Die Enden dieser Drähte passen in eine Reihe von Löchern in den Leisten a. Der Bügel in
diesem Draht reicht bis zum Boden des Kastens und ist so gebogen, dafs den Karten die gewünschte
Neigung zur bequemen Besichtigung gegeben wird. Jeder Lagenwechsel, um die
Stützen für eine gröfsere oder kleinere Anzahl von Karten einzustellen, kann leicht erreicht
werden durch Herausziehen der Enden der Stütze aus den Löchern c und Einfügen in
entsprechend andere Löcher. Die Bügel besitzen, hierzu genügende Nachgiebigkeit.
Eine solche Stütze befindet sich auf jeder Seite des Kartenbündels, so dafs die Karten
nach beiden Richtungen hin gegen die Stützen ,aus einander gelegt werden können. Die auf
ihrer Kante stehenden Karten können also wie die Blätter eines Buches umgeschlagen werden.
Eine oder mehrere Karten können durch Erfassen an ihren oberen Karten oder Streifen D
herausgegriffen werden.
Der Kasten A, als Schublade ausgebildet, kann in einem gröfseren Behälter oder Gehäuse,
welches zur Aufnahme mehrerer solcher Schubladen eingerichtet ist, eingeschoben werden.
Um zu verhindern, dafs die Schublade gänzlich ausgezogen werden kann, so dafs sie etwa
fallen gelassen und der Inhalt in Unordnung gerathen würde, wird ein Riegel oder ein Anschlag
H vorgesehen, welcher aus einem bei / am hinteren Ende des Kastens A drehbar befestigten
Stab bestehen kann, derart, dafs ein Ende desselben oben und unten vorsteht, wobei
das untere Ende des Stabes so schwer sein mufs, dafs es stets senkrecht steht. Diese
beiden vorspringenden Enden schlagen gegen die innere Wandung des Gehäuses oder des
Schrankes an, wobei die Schublade im ausgezogenen Zustande gehalten wird und nicht
ganz herausgezogen werden kann.
Soll die Schublade für irgend einen besonderen Zweck ganz entfernt werden, so wird der Stab H
so weit herumgedreht, dafs seine Enden nicht mehr über und unter der Schublade vorstehen.
Dieses kann zweckmäfsig mittelst eines Stabes L geschehen, welcher sich längs des Bodens der
Schublade bis an das untere Ende des Riegels H erstreckt. An seinem vorderen Ende wird der
Stab L von einer Feder oder von einem Stückchen Gummi so gehalten, dafs der Riegel
für gewöhnlich frei hängen kann und nur dann bei Seite gedreht wird, wenn man den
Stab seitlich verschiebt.
Die Streifenhalter oder Karten B sind mit einer Reihe Buchstaben oder Zahlen in kräftigen
Linien beschrieben, bedruckt oder beklebt, und zwar auf verschiebbaren Streifen, um die gewünschten
Namen oder Bezeichnungen, Titel, Aufschriften oder dergleichen mit Leichtigkeit auffinden zu können. Auch können zur besseren
Uebersichtlichkeit verschiedene Farben angewendet werden.
Ist ein Streifenhalter oder eine Karte nicht mit Streifen ganz gefüllt, so wird ein Schlufsstück
K angewendet, welches aus zwei Kartenstärken oder aus zwei Streifen eines beliebigen
anderen Materials bestehen kann, wobei ein Streifen den anderen an beiden Enden überragt.
Der kürzeste Streifen pafst annähernd zwischen den beiden inneren Kanten der Längsstreifen
D, während der längere Streifen so lang ist, dafs er in die beiden Nuthen hineinragen
kann. Dieses Schlufsstück wird so in den Kartenhalter eingeklemmt, dafs der kürzere
Streifen nächst der Fläche des Streifenhalters zu liegen kommt, während die überragenden
Enden des längeren Streifens des Schlufsstückes in die Nuthen, wie in Fig. 4. gezeigt, eingedrückt
werden, wobei sie genügende Elasticität besitzen, um sich und somit die Streifen b
festhalten zu können.
Die Streifenhalter werden vortheilhaft so eingerichtet, dafs sie nur eine Verticalreihe von
Registrirstreifen aufnehmen können, so dafs die Schubladen nicht zu hoch werden und die
Karten mit gröfserer Leichtigkeit übersehen werden können. Die Lage der Stützdrähte G,
an welche die Karten sich lehnen, hängt von der Anzahl Karten in der Schublade ab. Sind
nur wenige Streifenhalter vorhanden, so liegen die Stützen nicht weit von einander entfernt,
und indem die Anzahl der Streifenhalter sich vergröfsert, werden die Stützen weiter aus einander
gesetzt, wobei sie durch Zusammenklemmen des gebogenen Theiles aus den Löchern c herausgenommen und in andere
Löcher c wieder eingesetzt werden. Die Elasticität des Drahtes ermöglicht den Enden, tief
genug in die Löcher c einzudringen.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Registriren von Büchern, Schriftstücken und dergl., bestehend aus
einer Anzahl mit einander gegenüberstehenden Rillen oder Nuthen versehener Kartenoder
Streifenhalter, welche derart, auf schräg stehenden Widerlagern in einem Behälter
eingeordnet sind, dafs sie behufs Besichtigung nur um einen verhältnifsmäfsig kleinen
Winkel umgelegt zu werden brauchen.
2. Bei der unter Anspruch i. gekennzeichneten Registrireinrichtung verschiebbare Klemmstücke
an den oberen Kanten der Streifenhalter oder Karten, · welche so eingestellt werden können, dafs sie schräge oder
symmetrische Linien zu einander bilden, so dafs die Streifenhalter mit Bezug auf ihre
richtige Stellung zu einander leicht übersehen werden können.
Bei dem unter Anspruch 2. gekennzeichneten Streifenhalter ein fester rohr- oder trommelartiger Rückentheil an der oberen Kante des Halters oder der Karte, auf welchem Theilstriche angeordnet sind behufs genauer Einstellung des Klemmstückes.
Eine Anschlagvorrichtung für die als Schublade ausgebildete, unter Anspruch 1. gekennzeichnete Registrirvorrichtung, bestehend aus einem am hinteren Ende des Behälters drehbar angeordneten, durch einseitige Belastung lothrecht hängenden Riegel (H), welcher unten und oben an der Schublade hervorragt, und aus einem federnden, am Boden der Schublade angeordneten Stab (L), mit Hülfe dessen der Riegel (H) bei Seite geschoben werden kann.
Bei dem unter Anspruch 2. gekennzeichneten Streifenhalter ein fester rohr- oder trommelartiger Rückentheil an der oberen Kante des Halters oder der Karte, auf welchem Theilstriche angeordnet sind behufs genauer Einstellung des Klemmstückes.
Eine Anschlagvorrichtung für die als Schublade ausgebildete, unter Anspruch 1. gekennzeichnete Registrirvorrichtung, bestehend aus einem am hinteren Ende des Behälters drehbar angeordneten, durch einseitige Belastung lothrecht hängenden Riegel (H), welcher unten und oben an der Schublade hervorragt, und aus einem federnden, am Boden der Schublade angeordneten Stab (L), mit Hülfe dessen der Riegel (H) bei Seite geschoben werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75005C true DE75005C (de) |
Family
ID=348008
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75005D Expired - Lifetime DE75005C (de) | Vorrichtung zum Registriren von Büchern, Schriftstücken u. dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75005C (de) |
-
0
- DE DENDAT75005D patent/DE75005C/de not_active Expired - Lifetime
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