CH321123A - Hängeregistratur - Google Patents
HängeregistraturInfo
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Description
Hängeregistratur Die Erfindung bezieht sich auf Hänge registraturen für Mlappen, Ordner, Schnell hefter oder dergleichen, bei denen die Map pen usw. mit dem Rücken nach oben hängend an einer einzigen Schiene aufgehängt sind. Erfindungsgemäss weist der Beschlag jeder Mappe usw. eine nach oben offene Ausneh- nung und zwei die Ausnehmung überragende, gegenüberliegende Nasen auf, die sieh auf die wamyreehten Schenkel der Trägerschiene auf legen Der Beschlag weist ferner zwei An sehlagkanten auf, welche von einer schrägen Unterkante verbunden werden.
Die Schiene kann T-Profil, Doppel-L-Pro- fil, H-Profil usw. besitzen. Für die Aufhän gung von Zeichnungen kann eine ähnliche Meclanik vorgesehen sein.
Zweckmässig sind die Trägerschienen, wel ehe die Hefter tragen, an beiden Enden an ansziehbaren Schienen befestigt, die an den Innen-Seitenwänden eines Schrankes in hori zontaler Richtung nach vorn herausziehbar angeordnet sind, so dass jede Trägerschiene mit allen an ihr hängenden Heftern nach vorn aus dem Schrank herausgezogen werden kann, was das Arbeiten ganz ausserordentlich er- leiehtert.
In der Zeichnung sind beispielsweise Aus führungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig.1 zeigt einen Schnellhefter für eine Hängeregistratur, dessen Rückenfalz 1 einen metallischen Beschlag 2 trägt. Dieser weist zwei Nasen 12 und 13 auf, welche auf der T-förmigen Trägerschiene 14 aufliegen. Die senkrechte Kante 15 und die schräge Kante 16 bilden Anschläge, welche ein Abrutschen der Nasen von der Schiene 14 verhindern. Die untere Begrenzungskante 17 ist schräg nach unten geführt, um den Schnellhefter in der Schräglage einzuhängen oder von der Schiene zu entfernen, wie Fig. 2 zeigt.
Um zu errei- ehen, dass der Hefter in der in Fig. 2 gezeig ten Schräglage hängenbleibt, ist der Abstand a (Fig.3) der Nase 13 von der durch den Schwerpunkt des Schnellhefters gehenden Schwerlinie S kleiner als der Abstand b der Nase 12 von der Linie S. Der Hefter ist dadurch in der Lage nach Fig. 2 im Gleich gewicht und zeigt. die Stelle an, wo der be nachbarte Hefter entnommen wurde.
Um ein gutes Gleiten der häufig schweren Ordner und Mappen auf der T-Schiene zu erreichen, sind bei der Ausführungsform der T-Sehiene nach Fig.4 die Aussenränder der waagrechten Schenkel der T-Schiene 14 nach oben abgewinkelt, wie bei 18 und 19 angedeu tet ist. Dadurch wird eine nahezu punktför- mige Auflage der Nasen 12 und 13 des Be schlages 2 erreicht.
Fig. 5 zeigt eine Hängeregistratur für Zeichnungen. Der Beschlag 2 ist gemäss Fig.6 als dünner Blechstreifen mit Nasen 5 und 6 und einer Ausnehmung 4 ausgeführt und in einen Streifen 7 aus Pappe, Kunststoff oder dergleichen eingesetzt, An diesem Streifen wird die Zeichnung ä in beliebiger Weise be festigt, z. B. durch Klebstoff. Die Aufhängung an der Schiene 14 erfolgt in der beschriebenen Weise. Der Blechstreifen 2 ist elastisch, so dass die Zeichnung zusammen mit dem Strei fen durch die Walzen einer Pausmasehine oder dergleichen geführt werden kann.
Fig.7 zeigt einen Bleehteil, der naehträg- lich an Ordnern oder Mappen beliebiger Ge stalt angebracht werden kann, um diese an einer T-Schiene aufzuhängen. Der Ausschnitt 4 und die Nasen 5 und 6 sind die gleichen wie in den übrigen Figuren. Die beiden An sätze 9 und 10 werden durch Schlitze, die man im Rückenfalz des Ordners macht, durchge steckt und dann umgebogen, so dass der Blech teil fest am Ordner sitzt. Der Ordner kann nunmehr an einer T-Schiene aufgehängt wer den.
In den Fig. 8 bis 13 sind verschiedene an dere Ausführungen der Trägerschiene darge stellt. Fig. 8 zeigt ein Doppel-T-Profil, dessen längere Schenkel 20 und 21 nach oben ragende Ränder 22 und 23 aufweisen, wie in Fig.4 schon gezeigt ist. Das Profil der in Fig.9 dargestellten Trägerschiene besteht aus zwei L-förmigen Teilen 24 und 25, deren waag rechte Schenkel mit emporgezogenen Rändern 22 und 23 versehen sind. Fig.10 zeigt eine Trägerschiene gemäss Fig.4, die aus einem einzigen Stück Stahlblech durch mehrfaches Umbördeln und Walzen hergestellt ist. Die bei 26 beginnende und bei 27 endigende Li nienführung zeigt die verschiedenen Arbeits gänge an, denen das Blech unterworfen wird, bis das Profil gemäss Fig.4 erhalten wird. Fig. 11 zeigt eine Trägerschiene, die aus einem U-förmigen Mittelstück 28 und zwei Schen kels 29 und 30 besteht.
Fig.12 zeigt ein kreuz förmiges Profil der Schiene. Bei der Schiene nach Fig.13 sind an einer Stange 31 zwei Schenkel 32 und 33 vorgesehen, deren Rän der hochgezogen sind.
In den Fig.14, 15 und 16 ist ein vorzugs weise aus Zelluloid hergestellter Reiter dar gestellt, welcher zur Aufnahme von Papier streifen dient, auf denen die Vermerke über den Inhalt einer Mappe oder eines Schnell- Hefters aufgedruckt oder aufgesehrieben sind. Diese Reiter werden am Riickenfalz auf die Ordner aufgesehoben und gestatten das Ab lesen der Streifen sowohl bei hängender (senkrechter) Lage des Ordners als auch in waagrechter Lage. Der Reiter besteht aus einem senkrechten Steg<B>34,</B> an welchem eine Zunge 35 sitzt. Ein im Querschnitt dreieck- förmig gefalteter Teil, der eine waagrechte Fläche 36 und eine schräge Fläche 37 besitzt, dient zur Aufnahme eines winkelförmigen Pa pierstreifens 38. Bei 39 ist. der Steg 34 ver längert.
Dieser Teil wird in einen Schlitz 40 (Fig.16) des Schnellhefters eingeführt, wäh rend die Zunge 35 in den Hohlraum 41 zwi schen den beiden Deckeln des Hefters einge schoben wird. Der Reiter hat dann die in Fig.16 gezeigte Lage und kann leicht vom Hefter abgenommen werden. Pia. 17 zeigt den Hohlraum 47.
In Fig. 18 und 19 ist ein Schrank für Hängeregistraturen gemäss der Erfindung dargestellt. An der Innenseite der Seiten wände 42 und 43 sind Schienen 44 und 45 herausziehbar angebracht. Die Trägerschiene 46, welche zum \Aufhängen der Ordner 47 dient, ist. an beiden Enden an den Schienen 44 und 45 befestigt. In Fig. 7-8 sind die Sehie- nen 44 und 45 herausgezogen, so dass man sämtliche an der Schiene 46 hängende Hefter gut übersehen. und leicht herausnehmen kann. Wesentlich ist hierbei, dass sämtliche Hefter 47 parallel zu den Seitenwänden 42 und 43 hängen.
In der Praxis ist die Schiene 46 meist wesentlich länger als auf der Zeichnung, und ausserdem sind weitere Sehienenpaare 44 und 45 mit Verbindungssehienen 46 unterhalb der auf der Zciehnung dargestellten Sehienen an geordnet, so dass also in dem Schrank meh rere Reihen von Mappen oder Heftern über einanderliegen, wobei jede Reihe mit der zu gehörigen. Trägerschiene einzeln herausgezo gen werden kann.
Claims (1)
- PATEN T AN SPR.U CH Hängeregistratur für flappen, Ordner, Schnellhefter oder , dergleichen, bei der die Mappen usw. mit dem Riieken nach oben an einer einzigen Sehiene aufgehängt sind, da durch gekennzeichnet, dass der Beschlag (2) jeder Mappe usw. eine nach oben offene Aus- nehmung und zwei die Ausnehmung über ragende, gegenüberliegende Nasen (12 und 13) aufweist, welche sieh auf die waagrechten Schenkel der Trägerschiene (14) auflegen, und dass der Beschlag zwei Anschlagkanten (15 und 16) und eine diese verbindende, schräge Unterkante (17) aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.Hängeregistratur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (13), welche der tiefsten Stelle der Schrägkante (17) zugeordnet ist, einen kleineren Abstand von der Sehwerpunkt-Mittellinie (S in Fig. 3) besitzt als die gegenüberliegende Nase (12). 2. Hängeregistratur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger schiene an den waagrechten Sehenkeln auf wärtsgeriehtete Ränder (18 und 19 in Fig. 4) aufweist, um die Reibung der aufliegenden Nasen zu verringern. 3. Hängeregistratur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger- sehiene ein T-Profil aufweist. 4.Hängeregistratur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger schiene ein H-Profil aufweist. 5. Hängeregistratur nach Patentanspruel, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger schiene ein Kreuzprofil aufweist. 6. Hängeregistratur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger schiene ein Winkelprofil (Fig.11) aufweist. 7. Hä ngeregistratur nach Patentanspruch, die zum Aufhängen von Zeichnungen dient, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschlag durch eine ausgeschnittene Schiene (Fig.6) gebildet ist, die in den Falz eines Pappeträ- gers (7) eingeschoben ist, der wenigstens eine der Zeichnungen zu tragen bestimmt ist.B. Hängeregistratur nach Patentanspruch, die zum Aufhängen normaler Hefter dient, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Nasen einen kleineren Abstand von der Schwer- punkt-Mittellinie (S in Fig. 3) als die andere Nase hat und an einer Trägerschiene ein mit Ausschnitt (4) und den Nasen (5 und 6) so wie mit Ansätzen (9 und 10) versehener Blechteil (Fig. 7) vorgesehen ist, der mit sei nen Ansätzen in den Rückenteil des Hefters eingedrückt und durch Umbiegen der Enden der Ansätze dort gehalten zu werden bestimmt ist.9. Hängeregistratur nach Patentanspruch, die zum Aufhängen normaler Hefter dient, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Nasen einen kleineren Abstand von der Schwer punkt-Mittellinie (S in Fig. 3) als die andere Nase hat und ein auf den Hefter aufschieb barer Reiter (Fig.14 bis 16) aus durchsich tigem Material vorgesehen ist, der einen senk rechten Steg (34), eine federnde Zunge (35) und einen im Querschnitt dreieckförmigen Teil mit einer horizontalen (36) und einer schrägen Fläche (37) aufweist und zur Auf nahme eines winkelförmigen Papierstreifens (38) oder dergleichen bestimmt ist, wobei eine Verlängerung (39) zum Einführen in einen Schlitz (40) des Hefters und die Zunge (35)zum Einschieben zwischen die beiden Deckel des Hefters (bei 41) vorgesehen ist. 10. Hängeregistratur nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Schrank (Fig.18 und 19), an dessen Seitenwänden (42 und 43) innen horizontale Schienenpaare (44 und 45), zwischen denen Trägerschienen (46) für die Mappen usw. befestigt sind, horizontal ver schiebbar gelagert sind, wobei sämtliche Map pen usw. in mehreren Reihen übereinander, parallel zu den Seitenwänden des Schrankes hängen und_ nach Herausziehen der Schienen (44 und 45) leicht von ihrer Trägerschiene (46) entfernt oder an dieser wieder aufge hängt werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE321123X | 1953-04-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH321123A true CH321123A (de) | 1957-04-30 |
Family
ID=6159422
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH321123D CH321123A (de) | 1953-04-24 | 1954-04-20 | Hängeregistratur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH321123A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1109644B (de) * | 1959-04-23 | 1961-06-29 | Zippel Kg Herbert | Aufhaengevorrichtung fuer Schriftgutbehaelter mit mindestens einer randoffenen Ausnehmung in jedem zum Fussboden parallelen Aufhaengerand |
-
1954
- 1954-04-20 CH CH321123D patent/CH321123A/de unknown
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