DE749784C - Druckstelze fuer Pressen, Scheren, Stanzen o. dgl. - Google Patents

Druckstelze fuer Pressen, Scheren, Stanzen o. dgl.

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Publication number
DE749784C
DE749784C DEG103569D DEG0103569D DE749784C DE 749784 C DE749784 C DE 749784C DE G103569 D DEG103569 D DE G103569D DE G0103569 D DEG0103569 D DE G0103569D DE 749784 C DE749784 C DE 749784C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
piston
stilt
valve
presses
Prior art date
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Expired
Application number
DEG103569D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Duell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOETZ GEB
Original Assignee
GOETZ GEB
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C7/00Connecting-rods or like links pivoted at both ends; Construction of connecting-rod heads
    • F16C7/02Constructions of connecting-rods with constant length
    • F16C7/023Constructions of connecting-rods with constant length for piston engines, pumps or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Druckstelze für Pressen, Scheren, Stanzen o. dgl. Man kennt Druckstelzen für Pressen, Stanzen, Scheren o. dgl. mit hydraulischen Kissen, die durch einen im Zylinder verschiebbaren Kolben gebildet werden. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausgestaltung solcher Druckstelzen derart, daß die hydraulischen Kissen zur Verlängerung oder Verkürzung der Druckstelzen ausgenutzt werden können. Hierzu wird eifindungsgemäß der Kolben als zweiseitig beaufschlagter Stufenkolben ausgebildet und mit Vorrichtungen versehen, die eine Verschiebung des Kolbens innerhalb des Zylinders ermöglichen.
  • Die Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand des in der Abbildung dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben werden.
  • An dem Pleuelkopf d, der durch den Kurbelzapfen lt der Kurbelwelle. gehoben und gesenkt wird, ist ein zylinderförmiger Raum. a angebracht, in dem sich ein Kolben b befindet. Dieser trägt an seiner Kolbenstange bi den Werkzeugträger g, an dem die Werkzeuge zum Stanzen, Pressen o. dgl. angebracht werden, während das Werkstück auf dem Arbeitstisch L liegt. Die beiderseits des Kolbens b vorhandenen Zylinderräume k und k1 sind mit Rückschlagventilen c und cl versehen, die so eingebaut sind, daß sie bei Drucksteigerungen schließen, während sie bei Druckminderungen sich öffnen. Die Rückschlagve-ntile sind durch die Bohrungen i und il mit den Kissenräumen h und k1 verbünden und durch die Leitungen ei, e#. und e über das Ventil o mit dem Flüssigkeitsbehälter f verbunden. Die in diesen Leitungen vorgesehenen Ventile _v, y dienen der hydraulischen Längenänderung des Stößels.
  • Bei dem zunächst beschriebenen Arbeitsvorgang ist das Ventil x geschlossen, während das Ventil y geöffnet ist.
  • Weiter sind durch die Bohrung i. und i3 die Kissenräume k und k1 mit Überdrucksicherungen v und v1 versehen, die durch die Leitung e3 mit dem Vorratsbehälter fverbunden sind.
  • Nach Arbeitspausen oder durch Leckverluste sind die Zylinderkammern 1a und k1 nicht vollständig mit Flüssigkeit gefüllt. Hierdurch bewegt sich der Kolben bi etwas im Zylinder, so, daß sich beispielsweise beim Herabgehen des Stößels das Ventil c schließt, während das Ventil c1 sich öffnet. Hierdurch wird über die Leitung e, e,, und il etwas Flüssigkeit in den Kissenraum k1 angesaugt. Geht dann der Kolben nach oben, so schließt sich das Ventil cl, wiilirend das Ventil c sich öffnet, so (a131 Flüssig' keit über die Leitung c, e1 und i in den Kissenraum k tritt. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jedem Arbeitsspiel, so dali die hissenräunie k und k1 ständig mit Druckflüssigkeit aufgefüllt werden. Dadurch werden nicht nur Leckverluste ausgeglichen, sondern auch die nötige Starrheit herbeigeführt, die für den gerade vorliegenden Arbeitsvorgang erwünscht ist.
  • (-in nun eine Verlängerung oder eine Verkürzung des Stößels herbeizuführen, sind die Ventile c und cl mit Anhebevorrichtungen ut und in, versehen und durch die schon erwähnten Leitungen e1 und e@ miteinander verbunden. An der Kolbenstange bi oder an denn Werkzeugträger g ist eine Anschlag g1 vorgesehen, der mit einem am Maschinengestell befestigten Anschlag t zusammenwirkt. Dieser Anschlag t ist zwecl:miißig in einem Konsol .s gelagert und mit einer Skala versehen, die die Lage des Stößels kennzeichnet.
  • Um die Druckstelze zu verlängern, öffnet man die Ventile c und cl und läßt den Stößel nach ob:ii fahren. Dann wird der Kolben durch den Anschlag g1 und den Gegenanschlag t nach unten gezogen, während die I)ruclcfliissigheit von der Kammer hl über die Leitungen il, c., ei und i in die Kammer k strömt.
  • Will man eine Verkürzung der Druckstelze herbeiführen, legt man ein entsprechendes Anschlagsstück auf den Arbeitstisch 1. und fährt bei geöffneten Ventilen c und cl den Stößel nach unten. Der Kolben bewegt sich dann ini Zvlin(ler nach oben, während die Druckflüssigkeit von der Kammer k in die Kammer k, strömt. Die von der Kammer hl nicht aufgenommene tritt entweder durch das Ventil x ins Freie oder das Ventil o in den Vorratsbehälter.
  • Man kann auch auf hydraulischem Wege eine I_*iiigen<ilideruii- der Druckstelze herbeiführen. Hierzu kann inan eine beliebige Pumpe nehmen, die durch entsprechende Schaltung Druckflüssigkeit in die Kammer k. zur Verlängerung der Druckstelze oder in die Kammer k1 zur Verkürzung der Druckstelze fördert. In der Abbildung ist eine Anordnung dargestellt, bei der hierzu die Schmierpumpe c1 benutzt wird. Diese Pumpe fördert beim gewöhnlichen Betrieb über das Ventil r Schmieröl zu den Schmierstellen ir.. Schließt inan das Ventil r und betätigt die Pumpe durch den Handhebel c11, so kann nian Druckflüssigkeiten r Ül t über das Rückschlagventil p in den Vorratsbeli:ilttr f leiten. Der Druck in dein Vorratsbehälter kann durch die Feder ti und die Skala ii" beobachtet bzw. eingestellt «-erden.
  • Uni die Druckstelze zu verlängern, sind die Ventile o und 1' geöffnet, während das Ventil x geschlossen ist. Das von der Pumpe q geförderte i_)1 tritt also über den Vorratsbehälter f durch das Ventil y über das Rückschlagventil c in die Kissenkammer k ein und drückt den Iiolh@n b nach unten, während das (')l aus der Kaninier k1 durch das angehobene Riickschlagventil cl herausgedrückt wird.
  • man die Druckstelze verkürzen, so scliliel.lt man das Ventil v und öffnet das Ventil x. Die Druckflüssigkeit tritt dann von der Punipe# c1 durch den Vorratsbehälter f Tiber das 2!ngelioliene Rückschlagventil in, in den l)auni k1 und druckt den Kolben nach oben, wobei die dort verdrängte Flüssigkeit Tiber das angehobene Ventil c und das geöffnete Ventil :i- in den Ansaugebehälter der Pumpe abflief.t.
  • Man kann auch den Vorratsheluilter i durch die Pumpe g auffüllen, so dali die Flüssigkeit unter einem vorgeschriebenen Druck in diese,ni Behälter steht. Dadurch kann nnan nicht nur <las selbsttätige Nachfüllen der Kissenräunie @° und hl während des Betriebes herbeifiihren, sondern auch, ohne jeweils die Pumpe betätigen Zu müssen, eine gewisse VerlängeruMg oder `'c:rl:iirzung der Druckstelze herbeiführen.
  • Die Druckstelze nach der Erfindung eignet sich für Pressen und ähnliche Werkzeuge und bietet infolge der selbttätigen \ aclifiillung der Kissen eine den Betriebsverhältnissen entsprechende Starrheit und eine L berdrucksicherung, die Beschädigungen vermeidet. Weiter kann die Druckstelze, wie vorstehend beschrieben. in einfacher Weise- verlängert oder verkürzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckstelze für Pressen, Scheren, Stanzen (i. dgl. niit hydraulischem Kissen, (las durch einen in einem Zylinder verschiebbaren Kolben gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben als zweiseitig beaufschlagter Stufenkolben ausgebildet und mit Vorrichtungen versehen ist, die eine Verschiebung des Kolbens innerhalb des Zylinders ermöglichen. Zur Abgrenzung des Antneldungsgegenstan<ies yoin Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... . \- r. 5 n5 .1G2.
DEG103569D 1941-05-25 1941-05-25 Druckstelze fuer Pressen, Scheren, Stanzen o. dgl. Expired DE749784C (de)

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DEG103569D DE749784C (de) 1941-05-25 1941-05-25 Druckstelze fuer Pressen, Scheren, Stanzen o. dgl.

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DEG103569D DE749784C (de) 1941-05-25 1941-05-25 Druckstelze fuer Pressen, Scheren, Stanzen o. dgl.

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2805187A1 (de) * 1977-02-26 1978-09-07 Kawasaki Yuko Kk Gesenkschmiedepresse
DE3147279A1 (de) * 1981-11-28 1983-06-09 Rolf Hatlapa Ingenieurbüro, 2082 Tornesch Vorrichtung fuer kolbenpressen zum brikettieren von massen
DE3507327A1 (de) * 1985-03-01 1986-09-04 Jörg 8607 Hollfeld Lange Exzenter-hydraulikpresse
DE3741176A1 (de) * 1986-12-04 1988-06-16 Kosmek Amagasaki Kk Gesenkhoeheneinstellvorrichtung fuer eine mechanische presse

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE515462C (de) * 1929-01-17 1931-01-06 Schuler L Ag Kurbel- oder Exzenterpresse, insbesondere Strangpresse

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