DE749702C - Achsgestell fuer Plattformwagen o. dgl. - Google Patents

Achsgestell fuer Plattformwagen o. dgl.

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DE749702C
DE749702C DED84452D DED0084452D DE749702C DE 749702 C DE749702 C DE 749702C DE D84452 D DED84452 D DE D84452D DE D0084452 D DED0084452 D DE D0084452D DE 749702 C DE749702 C DE 749702C
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DE
Germany
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axle
shaped
bearing plate
axle frame
drawn
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DED84452D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers
    • B62D13/02Steering specially adapted for trailers for centrally-pivoted axles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Achsgestell für Plattformwagen o. dgl. Im Wagenbau setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, daß nicht nur für schnellfahrende und schwere Fahrzeuge, sondern gerade auch für die einfachen, langsam laufenden Fahrzeuge, wie Plattformwagen, Ackerwagen usw., die bisher nach primitiven handwerklichen. Grundsätzen durchgebildet waren, eine sorgfältige konstruktive Durchbildung des gesamten Wagens, also auch seiner Zubehörteile, notwendig ist, um diese Wagenarten leistungsfähig zu machen und ihre Herstellung möglichst zu verbilligen, wobei gleichzeitig der Werkstoffaufwand so gering als möglich zu halten ist.
  • So ist man z. B. bereits dazu übergegangen, auch bei einfachen Ackerwagen für die Verbindung der schwenkbaren Vorderachse mit dem Wagengestell besonders durchgebildete Drehverbindungen zu verwenden, die in Anlehnung an die bekannten Drehverbindungen für Lastfahrzeuganhänger z. B. aus zwei Lagerringen bestehen, zwischen denen Stahlkugeln und Preßstoffsegmente als Lagerk5rper eingeschaltet sind. Es sind auch schon Ansätze vorhanden, die grundlegenden Prinzipfen des Leichtbaues für solche einfacheren Fahrzeuge anzuwenden, um das Wagengewicht herabzusetzen und damit Werkstoff zu sparen.
  • Bei der Durchbildung der Einzelteile sind nun besondere Forderungen zu erfüllen, die sich aus der besonderen Beanspruchung dieser Fahrzeuge z. B. im landwirtschaftlichen Betrieb daraus ergeben, daß die Fahrzeuge auf vollkommen unebenem Gelände benutzt werden, was beispielsweise eine gegenseitige Schrägstellung von Vorder- und Hinterachse mit einer Höhendifferenz von 1J2 m und mehr zwischen dem Vorderrad der einen Wagenseite und dem diagonal hierzu liegenden Hinterrad auf der andern Wagenseite bedingt. Gerade diese Verwindung bedingt eine besondere Ausbildung insbesondere der Achsgestelle.
  • Hinzu kommt noch die Forderung nach einer wesentlichen Vereinheitlichung der Achsgestelle und ihrer Einzelteile, um einmal überhaupt mit möglichst wenig Teilen auszukommen und um den Schwierigkeiten der Ersatzbeschaffung gerade in ländlichen Gegenden zu begegnen, wo nur selten gut ausgerüstete Reparaturwerkstätten zur Verfügung stehen, vielmehr der Dorfschmied mit verhältnismäßig primitiven Mitteln Instandsetzungsarbeiten durchführen muß. So muß z. B. angestrebt werden, daß die Fahrzeugteile, die für die schwenkbare Vorderachse vorgesehen sind, also zum Tragen des Lenkkranzes dienen, der seinerseits reit der Wagenplattform in Verbindung steht, gleichzeitig auch für die Hinterachse verwendet werden können. Während nun bei der Hinterachse gewisse Verbiegungen bei Schrägstellung des Fahrzeuges nicht oder nur. wenig zu beachten sind, mulä dagegeü bei der Vorderachse, die die Drehverbindung trägt, eine Verwindung unbedingt vermieden werden, da sonst die Schwenkbarkeit der Drehverbindung und damit der Achse beeinträchtigt wird.
  • Atil)ereleni müssen die Teile so leicht wie möglich seih, um das tote Gewicht klein zti halten. Dies darf aber nicht zu einer Beeinträchtigung der Festigkeit führen.
  • Auch auf die Art der Herstellung ist Rücksicht zu nehmen; die Teile müssen einfach sein, damit wirtschaftliche Herstelluilgsverfahren angewendet werden können. Die Erfindung bezieht sich auf Achsgestelle von Plattformwagen o. dbl., die erfindungsgemäß entsprechend den vorstehend aufgeführten Gesichtspunkten auszubilden sind.
  • -;ach der Erfindung bestehen die Achsgestelle aus einer Lagerplatte mit zwei Achshaltern. Die vorzugsweise im Ziehverfahren aus einem Blech hergestellte Lagerplatte hat die Form eines in zwei Stufen gezogeüen Topfes mit nach unten gerichteter Öffnung. Durch das zweistufige Ziehen über verschiedene Durchmesser wird eine äußere Ringfläche geschaffen, die zur Auflage der Drehverbindung bei Verwendung der Lagerplatte für die schwenkbare Vorderachse dient. Der mittlere Bodeilteil wird in der zweiten Ziehstufe gegenüber der Ringfläche um ein von fier Dreliverhindung abhängiges Maß weit-,-r durchgezpgen. Der Abstand der parallelen Oberflächen von Auflagering und Bodenteil wird uin einige Millimeter kleiner gehalten als die Bauhöhe der Drehverbindung, damit sich die Drehverbindung, die niit dein Unterring auf der Plattforen und mit dein Oberring unmittelbar an der Wagenplattform befestigt ist, frei bewegen kann.
  • Die Bodenfläche dient bei Verwendung der Lagerplatte für die Hinterachse als Aufk gefläche für die Plattform. Zwecl:inäii- erhält die Bodenfläche einen kreisförmigen Ausschnitt, so daß eine. ringförmige Auflagefläche für die Plattform stehenbleibt, wodurch das Gewicht der Lagerplatte vermindert wird; gleichzeiti ;- wird der Rand des Ausschnitt; s nach innen umgebördelt, uni den Plattenboden zu versteifen.
  • Die Achshalter, die in der gleichen Ausführung für Vorderachse und Hinterachse Verwendung finden, werden ebenfalls aus Blech gezogen oder gepreßt. In ihrem unteren, die Achse oder den Achsstummel tragenden Teil haben sie eine U-förmige Gestalt, wobei der nach außen liegende Steg vertikal steht. Der U-förmige Teil der Achshalter ist geg;u Llie verbiegenden und verwindenden Kräfte durch seine Flanschen widerstandsfähig; er kann daher verhältnismäßig schmal ausgebildet sein.
  • Um fluch im mittleren, die Verbindung mit der Lagerplatte herstellenden Teil der Achslialter genügende Widerstandsfähigkeit zu erhalten und um Verwindungen der Auflageplatte und damit der Drehverbindung zu v erz#.
  • wird der mittlere Teil der Achshalter sich nach oben verbreiternd ausgebildet, so daßl der obere flanschartige Befestigungsrand jedes Achshalters etwa 1(i des Umfanges des Randes der Lagerplatte umfaßt. Zugleich wird, um den Unterschied .zwischen Außendurchmesser der Lagerplatte utid Spurweite auszugleichen, der mittlere Teil der Achshalter kegelmantelförmig ausgebildet. Zur Gewichtsverringerung werden ini mittleren Teil Aussparungen vorgesehen, deren Ränder zur Versteifung umgebördelt sind.
  • "Zechmäßig werden zur Lagerung des Bremsgestänges nasenförmige Ausbuchtungen niit vertikal stehender Außenwand vorgesehen, durch die gleichzeitig die Kegelfläche versteift wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. r eine Gesamtansicht desselben in Wagenlängsrichtung gesehen, Abb. a einen Grundriß hierzu, Abb.3 einen Achshalter senkrecht zur Wagenachse gesehen, Abb. d. eine Seitenansicht des Achshalters, :?bb. 5 eine Draufsicht auf den Achshalter, Abl). 6 einen Schnitt nach der Linie A-ß in Abb. 3, Abb. 7 einen Schnitt nach der Linie C-h der Abb. 3 und Abb. 8 einen Schnitt durch die nasenförinige Ausdrückung zur Aufnahme, des Bremsgestä nges.
  • In den Abbildungen ist r die Lagerplattform, :2 sind die Achshalter, und 3 ist die Drehverbindung zwischen Lagerplatte r und Wagenplattform d..
  • Die Lagerplatte z ist aus Blech gezogen in Form eines zweistufigen Topfes. Durch die stufenförmige Ausbildung wird eine ringförmige Auflagefläche 5 fier die Drelwer- 1 Bindung 3 geschaffen. Der mittlere Bodenteil 6 der Lagerplatte ist entsprechend dem Innendurchmesser der Drehverbindung 3 aus-,#ebildet; er erhält einen kreisförmigen Ausschnitt, so daß an seinem Rand eine Ringfläche stehenbleibt, die als Auflage der Wagenplattform bei Verwendung der Lagerplatte an der Hinterachse dient. Der Ausschnittsrand 8 ist zur Versteifung der Lagerplatte umgebördelt. Die beiden ringförmigen Auflageflächen 5 und 7 haben einen Abstand !i voneinander, der nur wenige Millimeter kleiner ist als die Bauhöhe H der Drehverbindung.
  • An dem nach unten weisenden Rand 9 der Lagerplatte sind -die beiden Achshalter :2 durch Verschrauben, Nieten oder Schweißen befestigt.
  • Die Achshalter sind in ihrem unteren Teil To, der die Achse oder auch, wie in dem dargestellten Ausführungsbeispiel, die Achsstummel trägt, U-förmig gestaltet, wobei der Stegteil i i vertikal stehend und die Flanschen 12 nach innen gerichtet mit der Längsachse von oben nach unten verlaufend angeordnet ist.
  • Der mittlere Teil 13 -des Achshalters bildet einen Teil eines Kegelmantels, dessen Spitze oberhalb der Lagerplatte liegt. Von der verhältnismäßig geringen Breite b des U-förmigen Teiles io ist der Achshalter nach seinem oberen Rand, dem Befestigungsflansch 14, zu stark verbreitert, so daß der Befestigungsflansch etwa 1/4 des Umfangs des Randes 9 der Lagerplatte umfaßt.
  • Diese Verbreiterung ist vorgenommen, um eine einwandfreie Aufnahme der verblegenden Momente, die sich bei Schräglage des Wagens infolge von Geländeunebenheiten ergeben und die mit zunehmender Entfernung von der Achse größer werden, zu erreichen. Durch die verhältnismäßig weite Umfassung des Lagerplattenrandes 9 durch den Befestigungsflansch 14 der Achshalter wird ein Verwinden der Lagerplatte, insbesondere ein Ovalziehen derselben, vollkommen ausgeschaltet. Eine Verhinderung der Drehbeweglichkeit der Drehverbindung, die selbst wegen ihres verhältnismäßig großen Durchmessers nur wenig verwindungssteif ist, wird also durch die Auflage auf der gegen ein Verwinden gesicherten Lagerplatte unterbunden.
  • Der kegelförmige Teil 13 der Achshalter erhält gewichtsverringerudeAussparungen 15, deren Ränder 16 zur Versteifung, wie in Abb.8 dargestellt, umgebördelt sind. Versteifend wirkt auch das Durchziehen der Flanschen 12- des U-förmigen Teiles bis etwa zur Mitte des mittleren Teiles 13.
  • Zur Lagerung des Bremsgestänges dienen nasenartige Ausdrückungen 21, deren Außenwandung 17 vertikal angeordnet ist. Zur Führung ist in das Loch 18 der Außenwandung ein Rohrstück i9 mit Bordflansch 2o eingesetzt und durch Schweißung befestigt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.' Achsgestell für Plattformwagen o. dgl., gekennzeichnet durch eine topfförrnige, aus Blech gezogene, mit ihrer Öffnung nach unten weisende Lagerplatte (i), die durch zweistufiges Ziehen über verschiedene Durchmesser eine äußere Ringfläche (5) als Auflage der Drehverbindung (3) bei Verwendung des Aclisgestelles für die schwenkbare Vorderachse und einen mittleren Bodenteil (6) als Auflage für die Wagenplattform bei Verwendung des Achsgestelles für die feststehende Hinterachse erhält, wobei die Ringfläche (5) und die als Auflage für die Wagenplattform dienende Ringfläche (i) der Bodenfläche (6) einen gegenüber der Höhe (H) der Drehverbindung (3) etwas kleineren Abstand (h) voneinander aufweisen, sowie durch zwei Achshalter (2), deren unterer die Achse bzw. die Achsstummel tragender Teil (io) U-förmige Gestalt mit nach außen liegendem vertikal stehenden" Steg (T i) und einwärts gerichteten Flanschen (12) aufweist, und deren mittlerer Teil (13) sich nach einer Kegelmantelfläche nach oben hin verbreitert und in einen vertikal stehenden Randflansch (14) ausläuft, der, etwa 1/4 des Umfanges des Lagerplattenrandes (9) umfassend, an diesem befestigt ist.
  2. Achsgestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Bodenteil (6) der Lagerplatte (i) einen kreisrunden Ausschnitt erhält, dessen Rand (8) nach innen umgebördelt ist.
  3. 3. Achsgestell nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den kegelmantelförmigenTeilen (13) der Achshalter (2) Aussparungen (15) mit nach innen umgebördelten Rändern (16) vorgesehen sind. q..
  4. Achsgestell nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den kegelmantelförinigen Teilen (13) der Achshalter nasenförmige Ausdrückungen (21) mit vertikal stehender Außenwandung (17) zur Aufnahme einer Lagerbüchse (i9) o. dgl. für das Bremsgestänge angeordnet sind.
  5. 5. Achsgestell nach den Ansprüchen i bis d., dadurch gekennzeichnet, daß die Flanschen (12) des U-förmigen Teiles (io) der Achshalter (2) bis etwa in die Mitte des kegelmantelförmigen Teiles in diesen verlaufend durchgezogen sind. ' Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren keine Druckschrift in B2-tracht gezogen «-orden.
DED84452D 1941-02-22 1941-02-22 Achsgestell fuer Plattformwagen o. dgl. Expired DE749702C (de)

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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