DE749465C - Nachttresoranlage - Google Patents

Nachttresoranlage

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DE749465C
DE749465C DEP82316D DEP0082316D DE749465C DE 749465 C DE749465 C DE 749465C DE P82316 D DEP82316 D DE P82316D DE P0082316 D DEP0082316 D DE P0082316D DE 749465 C DE749465 C DE 749465C
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DE
Germany
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sleeve
long
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rifle
housing
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Expired
Application number
DEP82316D
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English (en)
Inventor
Arthur Peschke
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ARTHUR PESCHKE
Original Assignee
ARTHUR PESCHKE
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G1/00Safes or strong-rooms for valuables
    • E05G1/02Details
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G2700/00Safes or accessories thereof

Landscapes

  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Nachttresoranlage Die Erfindung bezieht sich auf eine Nachttresoranlage, bei welcher die in ein Büchsenbeförderungsgehäuse eingelegten Büchsen durch Verschließen der Einwurfsklappe oder der Tür bzw. durch Hebelbetätigung in einen Sammelschrank abgeworfen werden.
  • Zweck der Erfindung ist es, die bisher nur für eine verhältnismäßig beträchtliche Größe von Tresorbüchsen bestimmten Nachttresoranlagen derart auszubilden, daß sie nicht nur von den üblichen großen Bankkunden, sondern auch von kleinen Sparern benutzt werden können. Hierbei werden ,dann zweckmäßig nicht nur die gebräuchlichen langen Tresorbüchsen verwendet, sondern anan teilt den kleinen Sparern bedeutend kürzere Büchsen, sogenannte Tresorbüchsen, zu.
  • Nun ist aber bei einer solchen Tresoranlage eine größere Sicherheit, als sie durch die bisherigen Tresoreinrichtungen geboten wird, deshalb erforderlich, weil die Ausgestaltung der Nachttresoranlagen für Sparbüchsen und damit für die Benutzung durch alle 'Sparer eine erhöhte Gefahr nach verschiedenen Riciitungen mit sich bringt.
  • Eine Gefahrerhöhung liegt insbesondere darin, daß bei der .größeren Zahl von Be.-nutzern, die sich nicht mehr nur aus gewandten und in Geldangelegenheiten vorsichtigen Kaufleuten zusammensetzen, häufiger finit Büchsenverlusten zu rechnen ist. Um die '\Tachttresoreinrichtungen zur Verhütung von Raubüberfällen und zur Schaffung jederzeitiger Einzahlungs- und Spargelegenheit bzw. der Ausdehnung des Kassenverkehrs für Einzahlungen über täglich 2q. Stunden möglichst allen Sparkassen- und Bankkunden zur Verfügung stellen zu können, muß man auf die Innensicherungen der Anlage ein größeres Augenmerk legen als .bisher, auch schon deswegen, weil die bekannten umständlichen Sicherheitsschlösser für die Nachttresortüren ihres Preises und ihrer schwierigen Handhabung wegen keine Verwendung mehr finden können, wenn der Nachttresor die gewünschte und notwendige Verbreitung und Benutzung in allen Volksschichten erfahren soll. Diese Innensicherungen gestatten aber auch unbedenklich das Anbringen einfacherer Tresortürschlösser, weil jede mißbräuchliche Benutzung sofort festzustellen ist. Ganz unbrauchbar sind von diesem Gesichtspunkt aus die Nachttresoranlagen, bei denen jeder unbemerkt einen beliebigen Gegenstand in den Nachttresorkopf oder -hals einführen kann, wenn er sich in den Besitz eines Tresorschlüssels gesetzt hat. In der :Möglichkeit des unbemerkten Einbringens von unerwünschten Gegenständen allein bei Besitz des Nachttresorschlüssels liegt fast die gleiche Gefahr wie in der Eilibringung von schädigenden Sachen (Säuren. Explosivstoffen o. dgl.) eil den Tresor selbst, und es wird durch diese Möglichkeit auch der nächste Benutzer des Nachttresors in Gefahr, mindestens aber in Unannehmlichkeiten gebracht der diesen Gegenstand an sich nehmen bzw. herausnehmen muß, um seine Büchse einwerfen zu können.
  • Die Erfindung bestellt also in der Ausgestaltung der Inneneinrichtung finit bestimmten Sicherungsmaßnahmen. wobei die Sicherheit der Anlage durch das Abhandenkommen voll Tresorschlüsseln außerdem nicht in dem Maße beeinträchtigt wird, wie dies jetzt der Fall ist.
  • Erfindungsgemäß werden zwei Sicherungsvorrichtungen vorgesehen, die je einer kurzen und einer langen paßrechten Büchse zugeordnet sind und das Abwerfen der Büchse in den Sammelschrank nur gestatten, wenn durch das Einbringen einer solchen Büchse ihre Sperrung aufgehoben ist. Zweckmäßig ist an dein l-üclisenl>eförderiingsgeliäuse :noch eine weitere Sicherungsvorrichtung angebracht. welche den Fallboden erst freigibt, wenn die beiden anderen Sicherungsvorrichtungen, die aus zwei ztvangsläufig miteinander verbundenen Doppelhebeln bestellen und einerseits in das Büchsenbeförderungsgehäuse, andererseits in die ortsfeste Wandung der 7.'resoröffnung eingreifen, die Sperrung des Büchsenbeförderungsgehätises gegenüber dieser Wandung nach Einbringen einer kurzen bzw. einer langen paßrechten Büchse aufgehoben haben.
  • Eine weitere Sicherung bestellt noch darin, daß vorn in die Öffnung des Biichsenbeförderungsgehäuses ein unter Federwirkung stelic:nder Schnappriegel eingreift, der beim Ein->chieben der paßrechten Büchse nach oben gedrückt wird, wobei eine zusätzliche Sperrung des Biichsenbeförderungsgehäuses so lange eintritt, bis nach vollständigem Einschieben der Büchse sich der Riegel in seine Ruhes s tellung begibt, und daß ferner in Verbindun- finit diesem Riegel ein in das Gehäuse hineinragender, den Bewegungen des Riegels folgender Zapfen vorgesehen ist, der als P-grenztingsanschlag des Einschubweges einer kurzen -Büchse dient.
  • Es empfiehlt sich ferner, die zur Betätigung der Sicherungshebel dienenden Klinken in den obersten Ecken und all den äußersten Enden der Einschubräulne für die kurze und die lange Büchse vorzusehen, uni die Betätigung der Einrichtung durch nicht paßrechte Körper auszuschließen. Die lange Büchse ist auf ihrem Umweg derart ausgespart, daß ihr Einbringen durch den zur kurzen Büchse gehörigere Anschlagzapfen bzw. die vorderen klinken nicht gestört wird.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung Ix!-stellt noch darin, daß der Fallboden cles Biichsenbeförderungsgehäuses in einen zur kurzen Biiclise und einen zur langen Biichse geli@irigen Borten unterteilt ist. Hierbei sind die Sichertingsliebel vorteilhaft derart ausgel>i1-clet, daß beim Einbringen einer kurzen Büchs; der zur langen Büchse gehörige Boden lilit Hilfe des eitlen Hebels gesperrt wird und da1;, beim Einbringen einer langen Büchse beide: Böden freigegeben werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstan<I beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Abb. i eine Seitenansicht der Büchsenbeförderungseinrichtung ini Schnitt, A11). a einen Grundriß im Schnitt nach der Linie II-II der Abb. I, _1b1. 3 eine Stirnansicht im Schnitt nach der Linie -111-11I der Abb. i, Abb. d. eine Einzelheit der Abb. 3 in gröllerer Darstellung, Abb. 5 eine abgewandelte Ausführung der Sicherungsliebelanordnung all einem 1-')iiclisetibeförderungsgehäuse iliit doppeltem Fallbndea ini Schnitt und Abb. E eilte Ansicht gemäß Abb. 3 von unten.
  • Abb. 7 erläutert die Wirkungsweise der Sicherungslieben nach Abb. 3 beim Einbringen einer kurzen Büchse, Abb.8 zeigt hierzu eine Stirnansicht im Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Abb. ;. Abb. 9 entspricht der Abb.;, jedoch beine Einbringen eine langen Biielise. und Abb. io zeigt hierzu eine Stirnansicht ini Schnitt nach der Linie 1-1 der Abb. <g.
  • Der ortsfeste Einwurfkopf i der \aclittresoranlage ist durch die Tür = verschließbar, die in bekannter Weise beine Öffnen und Schliefien das Büchsenbeförderungsgehäuse ,; vor- und zurückbe-,vegt. Die hierfür üblichen Verbindungsgestänge sind der Einfachheit wegen in der Zeichnung nicht dargestellt.
  • Das Büchsenbeförderungsgehäuse 3 bestellt im wesentlichen aus einem vorn und hinten offenen Kasten von rechteckigem Querschnitt, dessen Boden .I um die Achse ; nach unten klappbar ist. Das Gehäuse 3 hat oben Rollen h. die auf Schienen 7 laufen. Der Boden .4 ruht auf weiteren Rollen 8, die in Schienen 9 geführt sind. Die Spurweite der Schienen 9 ist so gewählt, daß die Rollen 8 in der gezeichneten Stellung der Einrichtung den Boden 4 stützen, ihn aber infolge der Vergrößerung der Spurweite .bei io während des Hineinschiebons des Büchsenbeförderungsgehäuse= freigeben. Zu diesem Zweck sind die Rollen 8 gemiiß Abb. 4 derart ausgebildet, daß sie sich axial verschieben können, um der Änderung der Spurweite zu folgen.
  • In das Büchsenbeförderungsgehäuse können kurze oder lange Büchsen eingeführt werden. Die Größe der Büchsen ist strichpunktiert dargestellt. Die kurze Büchse i i reicht von der Linie 12 bis zur Linie 13, die lange Büchse 14 v an der Linie i2 bis zur Linie i 5. Beim Einschieben einer 'kurzen Büchse i i wird ein Schnappriegel16 angehoben, der im Ruhezustand auf einem Anschlag 17 aufsitzt und um die Achse 18 schwenkbar ist. Der Riegel 16 steht unter der Wirkung der Blattfeder ic, die bestrebt ist, ihn stets abwärts zu drücken. Beim Anheberf des Riegels 16 tritt eine Sperrung des Büchsenbeförderungsgehäuses 3 ein, indem sich ein an dem Riegel 16 befestigter Ansatz 2o hinter eine ortsfest angebrachte Nase 21 legt. Diese Sperrung wird erst dann aufgehoben, wenn die kurze Büchse i i v ollständig eingebracht ist und gegen den ihr zugeordneten Anschlag 22. der ebenfalls an dem Riegel 16 befestigt ist, stößt. Der Abstand zwischen dem Anschlag 22 und der Falle des Riegels 16 entspricht der Länge der kurzen Büchse i i.
  • Eine weitere Sperre für diese Bewegung des Gehäuses 3 besteht in dem Sicherung-3-hebel 23, dessen Betätigungsklinke 24 im Bereich des OOuerschnitts der kurzen Büchse 11 liegt. An dem der Klinke 24 entgegengesetzten Ende des Doppelhebels 23 ist ein Ansatz 25 vorgesehen, der mit einer Öffnung 26 des Einführungskopfes i zusammenwirkt. Die Feder 27 ist hierbei :bestrebt, den Ansatz 25 in Eingriff mit der Öffnung 26 zu halten. Erst wenn die kurze Büchse i i .die Klinke 24 nach außen bewegt, wird di.eVerbringung zwischen dein Ansatz 25 und der Öffnung 26, d. h. mit anderen Worten die Sperrung des Büchsenbeförderungsgehäuses 3 gegenüber dem Einführungskopf i, aufgehoben.
  • Ähnliche Vorgänge spielen sich beim Einschieben einer langen Büchse 14 ab. Diese lange Büchse hat auf ihrer Oberfläche eine Rille 28, welche den Abmessungen des Anschlags 22 entspricht und eine Behinderung der Einschubbewegung der langen Büchse durch den Anschlag 22 verhindern soll. Außerdem ist die lange Büchse an der Oberkante einer Seitenfläche mit einer weiteren Attssparung 29 versehen, welche. die Abmessungen der in das Büchsenbeförderungsgehäuse 3 hineinragenden Klinke 24 berücksichtigt. Es kann auch die lange Büchse im Profil kleiner bzw. anders ausgebildet werden, so daß sie beim Einführen nicht durch den Anschla22 g oder die Klinke 24 behindert wird. Im übrigen wirkt die lange Büchse 14 in gleicher Weise auf den Schnappriegel 16 und auf einen Doppellieb-el 3o, der an dem einen Ende mit der Klinke 3 i und an dem anderen Ende mit einem Ansatz 32,. der mit einer entsprechenden Öffnung in dem Einführungskopf i zusammenwirkt, versehen ist. Die Klinke 3 i ragt entsprechend der Aussparung 29 etwas weiter in das Büchsenbeförderungsa hä use 3 hinein als die Klinke 24.
  • Beide Doppelhebel 23, 30 sind auf der Welle 33 derart befestigt, daß sie sich gemeinsam bewegen; die Welle 33 dreht sich hierbei in dem Lager 34. Die Klinken 24, 31 sind in den obersten Ecken und an den äußersten Enden der Einschubräume für die kurze und die lange Büchse angeordnet.
  • Damit die Bewegung des Büchsenbeförderungsgehäuses 3 in der tiefsten Lage des Riegels 16 durch die ortsfeste Nase 21 nicht behindert wird, ist die Oberseite des Gehäuses 3 vorn mit e.inein Schlitz 35 versehen, der den Abmessungen der Nase 21 entspricht. Bei geschlossener Tür 2, also bei ein- bzw. nach hinten geschobenem Büchsenbeförderungsgehäuse 3, ist der Fallboden 4 heruntergeklappt, und die Büchse gleitet über die schräge Fläche 36 (Auswurfkanal) in den Büchsensammelrauin.
  • In den Abb. 5 bis io ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an einer Einrichtung dargestellt, bei welcher der Fallboden des Büchsenbeförd.erungsgeliäuses 3 in einen kleinen Boden 37, welcher der kurzen Büchse i i entspricht, und in einen der langen Büchse 14 zugehörigen großen Boden 38 unterteilt ist. Beide Böden sind um die gleiche Achse 39 schwenkbar.
  • Der Doppelhebel 4o, der zur kurzen Büchse i i gehört und dem Doppelhebel 23 (A.bb. i bis 4) entspricht, ist hierbei über den Ansatz 41 hinaus zu einem Haken 42 verlängert, der sich beim Einschieben der kurzen Büchse i i und der hierdurch bewirkten Betätigung der Kl.inl:e 43 nur unter den großen Boden 38 legt und ihn auf diese Weise am Herabklappen hindert (vgl. Abb. 8).
  • Beim Einschieben einer langen Büchse 14 wird der hintere Doppelhebel 44 mit der Klinke 45 geschwenkt; jedoch sind die Abmessungen der Klinken 43 und 45 so gewählt, daß beim Einschieben der langen Büchse 14 eine geringere Schwenkbewegung der Doppelhebel 4o, 44 ausgeführt wird als beim Einschieben der kurzen Büchse i i. Die Folge hiervon ist, daß der Haken 42 in diesem Falle nicht unter den großen Boden 38 greift, so daß beide Böden 37, 38 zum Herabklappen freigegeben sind.
  • . Die lange Büchse 14 ist mit einer Aussparung 46 versehen, welche das Einführen dieser Büchse in das Gehäuse 3 gestattet, ohne daß die Klinke 43 beeinflußt wird. Die Klinke 45 befindet sich hierbei etwa in Höhe der Aussparung 46 der Büchse 14 und wird durch die Seitenfläche dieser Aussparung betätigt. In dem Falle, in dem die lange Büchse in ihrem Gesamtquerschnitt gegenüber der kurzen Büchse derart verkleinert ist, daß sie die Klinke 43 bzw. den Anschlag 22 nicht berührt, kann die Klinke 45 in der Höhenrichtung auch so stark ausgebildet sein, daß sie von der niedrigeren Seitenwandung der langen Büchse betätigt wird.
  • Durch die Ausbildung gemäß Abb. 5 bis io wird demnach erreicht, daß nach dem Einführen einer kurzen Büchse i i nur der klein; Boden 37 herabgeklappt -wird und daß beim Einführen einer langen Büchse 14 beide Böden 37, 38 zum Herabklappen freigegeben werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf Tresoranlagen beschränkt, die mit Schlittentransport gemäll den Ausführungsbeispielen arbeiten; sie kann ebenfalls bei Tresoranlagen mit Kipp-, Schwenkhebeltransporten o. dgl. zur Anwendung gelangen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nachttresoranlage, bei der die in ein Büchsenbeförderungsgehäuse eingelegten Büchsen durch Verschließen der Einwurfsklappe oder der Tür bzw. durch Hebelbetätigung in einen Sammelschrank abgeivorfen werden, gekennzeichnet durch zwei Sicherungsvorrichtungen (23, 3o bzw. 4o, 44), die je einer kurzen (ii) und einer langen (14) paßrechten Büchse zugeordnet sind und das Abwerfen der Büchse in den Samtnelschrank nur gestatten, wenn durch das Einbringen einer solchen Büchse ihre Sperrung aufgehoben ist.
  2. 2. I\Tachttresoranlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Büchsenbeförderungsgehäuse (3) eine weiter Sicherungsvorrichtung (Rollen 8) angebracht ist, welche den Fallboden (4 bzw. 37, 38) erst freigibt, wenn die beiden anderen Sicherungsvorrichtungen, die aus zwei zwangsläufig miteinander verbundenen Doppelhebeln (23, 3o bzw. 40, -14) bestehen und einerseits in das Büchsenbeförderungsgehäuse (3), andererseits in die ortsfeste R'an.dung (i) der Tresoröftnung eingreifen, die Sperrung des Büchsenbeförderungsgehäuses gegenüber dieser Wandung nach Einbringen einer kurzen bzw. einer langen paßrechten Büchse aufgehoben haben.
  3. 3. Nachttresoranlage nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vorn in die Öffnung des Büchsenbeförderungsgehäuses ein unter Federwirkung stehender Schnappriegel (16) eingreift, der beim Einschieben der paßrechten Büchse nach oben gedrückt wird, wobei eine zusätzliche Sperrung (2o, 21) des Büchsenbeförderungsgehäuses (3) so lange eintritt, bis nach vollständigem Einschieben der Büchse sich der Riegel (16) in seine Ruhestellung begibt, und daß in Verbindung mit diesem Riegel (16) ein in das Gehäuse (3) hineinragender, den Bewegungen des Riegels folgender Zapfen (22) vorgesehen- ist, der als Begrenzungsanschlag des Einschubweges einer kurzen Büchse ( i i) dient.
  4. 4. N achttresoranlage nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Betätigung der Sicherungshebel (23, 3o bzw. 40, 44) dienenden Klinken (24, 31 bzw. 43, 45) in den obersten Ecken und an den äußersten Enden der Ei:nschubräurne für die kurze und die lange Büchse vorgesehen sind, wobei die lange Büchse (14) auf ihrem Umfang derart ausgespart ist, daß ihr Einbringen durch den zur kurzen Büchse (ii) gehörigen Anschlagzapfen (22) bzw. die vorderen Klinken (24, 43) nicht gestört wird.
  5. 5. \ achttresoranlage nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallboden in einen zur kurzen Büchse (f1) und einen zur langen Büchse (14) gehörigen Boden (37 bzw. 38) unterteilt ist.
  6. 6. Nachttresoranlage nach l@tlspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungshebel (40, 44) derart ausgebildet sind, daß beim Einbringen einer kurzen Büchse (i i) der zur langen Büchse (14 gehörige Boden (38) mit Hilfe des Hebel (4o) gesperrt wird und daß beim Einbringen einer langen Büchse beide Böden 137 38) freigegeben werden. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1302026B (de) * 1962-06-25 1969-09-25 Fusari Vittorio Nachttresoranlage
DE3930656A1 (de) * 1989-09-13 1991-03-21 Westhausener Apparatebau Gmbh Werteinwurfanlage

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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